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Sicherheitslücke beim Internet Explorer – Jetzt Sicherheitsupdate verfügbar

Das BSI rät zur sofortigen Einspielung des Patches – Umfangreiche Attacken erwartet

Foto: © Andreas Morlok, Pixelio.de.
Foto: © Andreas Morlok, Pixelio.de.
Bereits am 15. Januar 2010 warnte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor einer Sicherheitslücke beim Internet Explorer. Es sei ratsam den Microsoft-Browser bis zur Behebung des Problems nicht mehr zu nutzen, meinten die Experten…

Betroffen sind die Versionen 5, 7 und 8 des Internet Explorer auf den Betriebssystemen XP, Vista und 7 von Windows. „Die Schwachstelle ermöglicht Angreifern, über eine manipulierte Website Schadcode in einen Windows-Rechner zu schleusen und zu starten“, hieß es von Seiten des BSI. Und weiter: „Das BSI erwartet, dass diese Schwachstelle in kurzer Zeit für Angriffe im Internet eingesetzt wird.“

Das Ausführen des Explorers im geschützten Modus erschwert zwar Angriffe, kann sie jedoch nicht verhindern. Das gilt auch für Skriptprogramme (Active Scripting). In den Tagen zuvor waren Hack-Attacken gegen Unternehmen in den USA bekannt geworden. Microsoft selbst gab bekannt, dass die aktuelle Sicherheitslücke bisher wohl noch nicht gegen Privatrechner verwendet wurde, erwartet aber wohl, dass sich dies bald ändern könnte. Vor allem das öffentliche Bekanntwerden dieser Sicherheitslücke lässt die Gefahr deutlich ansteigen, dass Hacker nun auch private Internetnutzer angreifen.

Am gestrigen Donnerstag wurde bekannt, dass Microsoft ein neues Sicherheitsupdate veröffentlicht hat. Es kann am einfachsten über die „Windows Update“ Webseite bzw. auch über die Aktivierung automatischer Updates im Sicherheitscenter von Microsoft installiert werden.

Informationen zum Thema Sicherheit im Internet finden Sie außerdem bei Bürger-CERT.

Fotolegende: Gefährdet – Unsere Computer mit Internetzugang. Foto: © Andreas Morlok, Pixelio.de.

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Schlüsselwörter: Sicherheitslücke | Microsoft | Windows | Internet Explorer | Browser
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Kommentare

357
am 22.01.2010 19:35:31 (85.25.152.xxx) Link Kommentar melden
Es sei ratsam den Microsoft-Browser bis zur Behebung des Problems nicht mehr zu nutzen, meinten die Experten…
Wie immer nutzt MS seine Kunden als (unbezahlte) Entwicklungsabteilung. Ein normaler Dienstleister könnte sich so etwas nie erlauben.
300
am 23.01.2010 11:48:41 (69.162.66.xxx) Link Kommentar melden
Wie immer nutzt MS seine Kunden als (unbezahlte) Entwicklungsabteilung. Ein normaler Dienstleister könnte sich so etwas nie erlauben.
Dafür hat man doch vorher Testversionen, ich würde sowas mit meinen Kunden nie machen, die bekommen eine Fehlerfreiheit garantiert, und falls doch mal was sein sollte, ist alles gratis. Wie MS das macht, sowas geht nur, wenn man ein Monopol hat, und die zerbrechen ja irgendwann auch mal.

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