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Offener Brief an Anwalt der Zeugen Jehovas

Sehr geehrter Herr Pikl,

mit Schreiben vom 4. September 2007 haben Sie mir eine Unterlassungsverpflichtungserkärung mitsamt Kostennote in Höhe von 755,99 Euro zukommen lassen. Verpflichten sollte ich mich bis zum 21. September 2007, zwei Behauptungen aus meinem Artikel "Zeugen Jehovas: Schlimme Fälle keine Einzelfälle", erschienen am 13. August 2007 auf www.readers-editi..., nie wieder aufzustellen. Dabei handelte es sich um Zitate aus dem "Deutschen Ärzteblatt", die seit über fünf Jahren im Netz zu finden sind.

Ich teilte Ihnen postwendend mit, dass ich diese Unterlassungsverpflichtungserklärung keinesfalls unterschreiben würde und wies Sie darauf hin, dass ich die besagten Zitate auch in meinem Buch "Wir sind Gottes Volk" und in meinem blog http://zeugenjeho...ogspot.com veröffentlicht hatte. Darauf gab es von Ihnen als Anwalt der Zeugen Jehovas keine Reaktion.

Na ja, dachte ich mir, Herr Pikl wartet erst einmal den 21. September 2007 und informiert dann den sowohl "treuen" als auch "verständigen Sklaven" in Selters über meine Beharrlichkeit, die m. E. zu einer Einstweiligen Verfügung nebst Klageankündigung hätte führen müssen.

Doch das Schweigen Ihrerseits hielt an - bis heute. Darum rufe ich Ihnen ein fröhliches "Erwachet! zu, das die Wachtturmgesellschaft gern mit ein paar Fragen im nächsten "Wachtturm" publizieren darf. Als Fragen schlage ich vor: Was tun wir, wenn jemand behauptet, dass der "treue und verständige Sklave" auch Schlimmes tut? Antwort: Wir schalten gemäß der biblischen Anordnung "Richtet nicht, auf das Ihr nicht gerichtet werdet" einen Anwalt ein, der den Posaunen von Jericho ähnelnd demjenigen, der sich traut, so etwas zu behaupten, beibringt, wie zudem die Geschichte von der gefallenen Stadt Babylon aus heutiger Sicht zu verstehen ist. Was tun wir, wenn solcherlei Vorgehen keine Früchte (siehe Bergpredigt) trägt? Antwort: Gemäß der biblischen Gewissheit, dass der Vater der Zeugen Jehovas sowohl im himmlischen als auch im irdischen Paradies alles sieht, nehmen wir die "Wachtturm"-Brille ab, die uns ansonsten alles so Verwerfliche in dieser Welt zeigt, und können zwar "Erwachet" nicht mehr so ganz entziffern, aber es wird kommen Tag und Stunde, an dem der sowohl "treue" als auch "verständige Sklave" mit den Löwen bei den Lämmern liegen wird - und dann ist eben ein Schriftstück versehentlich einmal liegen geblieben, wie wir lagern an des Paradieses Oasen ohne Unterlass und ohne Unterlassungserklärungen.

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Schlüsselwörter: Zeugen Jehovas | Anwalt | Unterlassung
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Kommentare

am 16.11.2007 18:26:36 (195.93.60.xxx) Link Kommentar melden
Ich stelle hiermit Strafantrag gegen Herrn Rechtsanwalt Armin Pikl, Talstraße 9, 57648 Unnau-Stangenrod, und gegen Herrn Richard E. Kelsey, Vorstand der Wachtturmgesellschaft, 65618 Selters, wegen versuchten Betruges (§ 263 StGCool und wegen Verleumdung (§ 186 StGCool sowie aller weiteren infrage kommenden Straftaten.

Mehr auf http://zeugenjeho...ogspot.com

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