Login
Noch kein Mitglied?
Registriere dich jetzt.
Passwort vergessen?
Jetzt ein neues Passwort zuschicken lassen.
Suchen
Banner
Personal NickPages
| · Alex Mais | [1336] |
| · Vater von Gandalf und Galahad | [1215] |
| · master of desaster | [1130] |
| · OZ24 | [953] |
| · Dorota | [818] |
Zuletzt Geändert
| · Emanuel Speh |
| · Georgi Lukacs |
| · Dorota |
| · Umpa Lumpa |
| · Chaim |
· Alle NickPages
Navigation
Rund um OZ24
· Lizenz
· Pressecodex
· Kommentarregeln
· Teilnahmebestimmungen
· Datenschutz
· FAQ (Häufige Fragen)
Neuste Artikel
· Rezension zum Buch “...
· Die SPD-Spitzenkandi...
· Davy Knowles & Back ...
· Schlechte Karten bei...
· Religionsfreiheit se...
· Ist Europa noch zu w...
· Gesetze, die es in s...
· Kommt der „Beipackze...
· Bundesregierung verh...
Letzte Kommentare
· So ist es eben, man ...
· Der Autor hat leide
· :D
· ...verwiesen darauf, da
· ...da der EU-Gericht...
· Ach nee, lieber nich...
· Viel bankrotter... [/qu
· Das stimmt ja..aber ...
· Ist mir neulich pass...
Artikel der Woche
· Buch-Neuerscheinung:...
· Ein schönes PC-Spiel...
· I. Lustiges aus der ...
· Kündigungsfristen: B...
Artikel des Monats
· Neulich an der Kinok...
· Die Fastenkur nach F...
· Purim - ein Fest des...
· Bestattungskosten-Fi...
Aktivste Autoren
Forum
Politik: Welt6. Februar 2010 - der Tag der UNICEF gegen FGM (female genital mutilation)

UNICEF-Plakat gegen Verstümmelung
Eigentlich sollte man also erwarten, daß es - wie beim Krieg gegen den Terror oder bei der Befreiung des Irak von Saddam Hussein und auch wie bei der Befreiung Europas vom Hitlerfaschismus - eine Allianz all derer gibt, die hier nicht mehr tatenlos zuschauen und die sich nicht länger mitschuldig machen wollen. Übrigens machen sich auch diejenigen schuldig, die bei diesem Thema "sexuelle Verstümmelung von Frauen" immer gern auf den Zug aufspringen und gegen die Beschneidung (Circumcision) bei männlichen Kindern hetzen, wie sie im Judentum seit Jahrtausenden vorgeschrieben ist und praktiziert wird, diese brith mila bedeutet jedoch lediglich das Entfernen der Vorhaut. Wer dies gleichsetzt mit der Verstümmelung von Frauen, der hat im Biologieunterricht oder bei seiner Aufklärung geschlafen. Denn den weiblichen Opfern wird bei jener unsäglichen Folter die Klitoris entfernt. Bei der Beschneidung von Knaben wird jedoch nur die Vorhaut entfernt, nicht die Eichel. Die Vorhaut zu entfernen ist wie Fingernägel oder Haare schneiden, mehr nicht. Wer hier nicht differenziert, der macht sich doppelt schuldig: er verweigert den betroffenen Frauen seine Hilfe und Solidarität, und er kocht sein eigenes - meist antisemitisches - Süppchen, er lenkt also vom grausamen Thema ab.
- Die WELT über Rüdiger Nehberg: Verstümmelte Mädchen - Wie ein Abenteurer brutale Beschneidung bekämpft
- news.de-Interview (2009) mit Almaz Böhm: «Beschneidung war eine traditionelle Pflicht»
- Radio Vatican (2005): Internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung
- UNICEF: Genitalverstümmelung abschaffen, nicht modernisieren
Wie lange will man noch reden statt handeln? Worauf denn noch möchte man eigentlich warten?
- Daß ein Wunder geschieht?
- Daß steinzeitliche Gesellschaften von alleine zur Vernunft kommen?
- Daß einmal im Jahr ein Protesttag reicht?
- Daß die Opfer selber ihre Peiniger erschlagen?
- Daß sich alles irgendwie schon mit gutem Zureden selber lösen wird?
- Daß Gutmenschen wie Rüdiger Nehberg weiterhin vor Versammlungen alter Machos reden dürfen und sich dann dort dafür auch noch artig bedanken, wenn man sie abbürstet und sich jegliche Einmischung in "innere Angelegenheiten" oder "religiöse Traditionen" (wie die unheilige Sunna) verbittet?
Täglich werden mehr als 8.000 Mädchen beschnitten
UNICEF: Genitalverstümmelung abschaffen, nicht modernisieren
Anlässlich des Internationalen Tages gegen Mädchenbeschneidung am 6. Februar weist UNICEF darauf hin, dass jedes Jahr schätzungsweise drei Millionen Mädchen an ihren Genitalien beschnitten werden - das sind mehr als 8.000 Eingriffe pro Tag. Obwohl die Praxis fast überall verboten wurde, ist sie in mindestens 26 Ländern Afrikas und im Jemen nach wie vor verbreitet. Mindestens 70 Millionen Mädchen und Frauen sind allein dort beschnitten. Auch in Industrienationen werden in Einwandererfamilien zunehmend Fälle von Mädchenbeschneidung bekannt. In Ländern wie Ägypten werden Beschneidungen immer häufiger in Krankenhäusern oder Arztpraxen durchgeführt. Medizinisches Fachpersonal tritt an die Stelle traditioneller Beschneiderinnen, obwohl dies der ärztlichen Ethik widerspricht. Traditionell wird die grausame Prozedur oft unter unhygienischen Bedingungen ohne jede Betäubung vorgenommen.
"Mädchenbeschneidung ist eine Menschenrechtsverletzung - auch wenn immer häufiger ein steriles Skalpell an die Stelle von schmutzigen Glasscherben oder Rasierklingen tritt", sagte die stellvertretende Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Maria von Welser. "Frauen brauchen Unterstützung und Aufklärung, damit die Verbote greifen. Der schreckliche Brauch sollte nicht modernisiert, sondern endlich abgeschafft werden."
Quelle für Text und Bild: Pressemitteilung UNICEF Deutschland

Verbreitung der Verstümmelung
Denn daß die betreffenden Staaten der UN-Menschenrechtskonvention auf der Nase herumtanzen und daß sie die Kritiker dieser Folter an Frauen auslachen, zeigt sich daran, daß angeblich in Ägypten diese Praxis zwar gesetzlich verboten ist, gleichwohl aber dort besonders intensiv betrieben wird... - in Krankenhäusern! Dies zeigt, daß die betreffenden Länder weder willens noch in der Lage sind, sich von solchem unmenschlichen Treiben zu emanzipieren. Also muß man ihnen helfen oder auch auf die Sprünge helfen.
Erste, ganz einfach durchzuführende Maßnahmen könnten sein:
- die von der UNO festgestellten 26 afrikanischen Staaten und der Jemen haben in der UN-Vollversammlung kein Stimmrecht mehr
- die westlichen und alle anderen zivilisierten Staaten bestellen die Botschafter der betreffenden Länder ein und bringen ihren Protest zum Ausdruck
- jegliche Entwicklungshilfe für die betreffenden 26 afrikanischen Staaten und für den Jemen wird eingestellt
- die westlichen und alle anderen zivilisierten Staaten brechen den diplomatischen Kontakt zu den betreffenden Staaten ab
- Verstärkung und Förderung von Adoptionen aus zivilisierten Ländern für Mädchen unter drei Jahren aus jenen Barbaren-Staaten
- weitere Optionen sind denkbar, wie z.B. durch die UNO organisierte Hilfsprogramme, mit denen Mädchen aus den betreffenden 26 afrikanischen Staaten und aus dem Jemen ausgeflogen werden (analog zur "Operation Moses" bzw. "Operation Salomon"), in Verbindung mit militärischen Interventionen
Allein dies einmal in Ruhe zu durchdenken, würde mehr Druck auf diese Steinzeit-Gesellschaften ausüben, als jährlich einmal Krokodilstränen zu vergießen. Man muß darüber reden, das alles öffentlich machen, die Mauer des Schweigens niederreißen. Kriminelle und insbesondere dieses dümmlich-sexistische Gesocks von greisen Vergewaltigern fühlen sich besonders unwohl, wenn man sie ins Licht stellt. Diese Praxis der gesellschaftlich erlaubten psychischen und physischen Folter an Frauen wäre innerhalb kürzester Zeit beendet.
Jedes Jahr 3.000.000 (in Worten: drei Millionen!) Frauen und Mädchen, jeden Tag über 8.000 Opfer. Wer das verdrängt, macht sich mitschuldig. Wer dazu schweigt, macht sich mitschuldig. Wer das verharmlost, macht sich mitschuldig.
- Ausschnitt eines Aufklärungsposters gegen Beschneidung aus Äthiopien. UNICEF Pressemappe
- The approximate prevalence of Female Genital Mutilation in Africa. Quelle: http://www.afrol.com/Categories/Women/FGM/netscapeindex.htm via Wikipedia. Urheber: afrol News. Always cite afrol News as the source when the map is reproduced
Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann nehmen Sie sich bitte die Zeit den Artikel auf einem oder mehreren der oben angegebenen Bookmarkportalen zu speichern, oder teilen Sie uns Ihre Meinung in einem Kommentar mit.
Schreiben Sie selber gern, dann melden Sie sich doch an und werden Autor bei Onlinezeitung24.de.
Kommentare
Vielleicht sollte man aber genau das diesen Kinder- und Frauenschändern androhen, wenn sie diese Verbrechen nicht sein lassen? Könnte man in die to-do-list aufnehmen, nicht immer nur diplomatisch sein!
FGM - female genital multilation/weibliche Sexualverstümmelung
YouTube Video



Das ist wirklich eine Mordsschweinerei. Über Tibet und Gaza kann man verlogen jammern, dieses Thema hier verdrängt man wie auch Darfur oder ähnliches.