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Sonstiges: Tipps & Tricks

Kitsch und Doppeltes: Die ungeliebten Weihnachtsgeschenke

Wird man Geschenke los, die man gar nicht benötigt? – Vorsicht vor der Online-Falle

Foto: © Ruth Rudolph, Pixelio.de
Foto: © Ruth Rudolph, Pixelio.de
Online-Auktionshäuser, allen voran Ebay, haben in den vergangenen Jahren in der Zeit um Weihnachten immer wieder geworben: „Stellen Sie jetzt Ihre ungeliebten und doppelten Weihnachtsgeschenke ein!“ – oder so ähnlich. Scheinbar eine gute Sache um den Weihnachtskitsch und die doppelten Geschenke für Bares an den Mann zu bringen. Doch Vorsicht, das kann ganz schnell zu einer bösen Falle werden und der einzige, der dann hierbei wirklich ein Geschäft macht, ist das Auktionshaus…

Zur Falle kann der Online-Verkauf für die Privaten werden. Für Privatverkäufer gilt nämlich, dass der verkaufte Gegenstand mindestens ein Jahr im Besitz des Verkäufers und keine Neuware ist. Sonst steht unter Umständen das Finanzamt bei Ihnen auf der Matte, da der Verkauf dann als gewerblich eingestuft wird. Relativ risikolos können Sie so also nur die Weihnachtsgeschenke vom letzten Jahr (2008) verkaufen.

Kann man das ungeliebte Geschenk anders wieder loswerden? Im Geschäft zurückgeben? Wenn dies beim Kauf vereinbart wurde dürfte das kein Problem sein. Der Kassenbon wird dafür aber benötigt. Ansonsten gilt „Gekauft ist gekauft“. Wenn der Verkäufer trotzdem das Geschenk zurücknimmt tut er dies aus reiner Kulanz und kann bestimmen zu welchen Bedingungen. Das heißt, Sie müssten dann auch einen Gutschein akzeptieren, wenn er kein Bargeld auszahlen will.

Generell gilt, dass der Umtausch oder die Rückgabe so schnell wie möglich erfolgen sollte, da die Chancen sinken je länger man damit wartet. Am besten ist es auch, wenn die Originalverpackung (ideal wäre ungeöffnet) vorhanden ist.

Im Versand- und Internethandel sieht das schon etwas anders aus. Hier besteht im gewerblichen Handel ein 14tägiges Rückgaberecht. Das muss aber dann der Käufer (= Schenkende) machen und dabei auch die Bezahlung nachweisen.

Nicht zurückgegeben oder umgetauscht bekommt man in der Regel Lebens-/Genussmittel und Kosmetika – auch nicht in ungeöffnetem Zustand. Bei Software, CDs, DVDs, Videos und andere ähnliche Dinge, die kein intaktes Siegel mehr haben ist ein Umtausch bzw. eine Rückgabe ebenso ausgeschlossen. Solche Dinge sollte man bei einem beabsichtigten Umtausch auf keinen Fall öffnen.

Fotolegende: Immer wieder eine Überraschung. Ist das wirklich alles zu gebrauchen? Foto: © Ruth Rudolph, Pixelio.de.

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Schlüsselwörter: Weihnachtsgeschenke | Rückgabe | Umtausch | Doppeltes | Ebay | Online-Auktionen
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Kommentare

Alex Mais
am 06.01.2010 07:42:15 (195.93.60.xxx) Link Kommentar melden
Ebay macht hierzu aktuell wieder Werbung - soeben gefunden in den "AOL-Nachrichten": http://shopping.a...lerie/6537

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