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Sonstiges: Zu HauseHunde, die bellen, beißen nicht?

Unsere Dicke © m.o.d.
Stimmt das mit dem Beißen? Hunde, die bellen, beißen nicht? - Doch, auch bellende Hunde beißen, allerdings nicht gleichzeitig, also nicht während des Bellens. Wenn der Hund beißt, hat er ja das Maul voll, er knurrt dann also nur. Unsere Dicke zwickt nur manchmal (um sich zu wehren) meine beiden kleinen Brüder, wenn die den Hund zu sehr ärgern. Das ist nur eine Warnung (Lass mich in Ruhe! Ärger mich nicht!) und ist eine Gegenwehr, mehr nicht; obwohl diese Rasse gute Zähne und einen heftigen Kieferdruck hat. Der Zwergschnauzer war ja früher ein gefürchteter Rattenjäger (zu diesem Zweck wurde er gezüchtet), aber er differenziert genau, was oder wen er beißt und was nicht.
Das Wesen des Zwergschnauzers ist sehr friedlich, er ist ist überhaupt nicht bissig. Er verträgt sich gut mit Kindern und Artgenossen und fügt sich sehr bereitwillig sein Rudel, also in die Menschenfamilie ein, in den USA z.B. wird er besonders gern als Stadthund gehalten. Schnauzer werden übrigens zu unrecht als Kläffer betrachtet, wenn sie gut erzogen sind, kann man das leicht unterbinden. Man sollte auch dran denken, dass sie ja ihren kleinen Wuchs kompensieren müssen. Ein großer Hund kann immer leicht gelassen sein, er kann mit seinen 40 oder 50 kg ja einen Erwachsenen einfach umrennen.
- Faule Schäfer haben gute Hunde. - Deutsches Sprichwort
- Ein Hund, der mit dem Schwanz wedelt, bezieht keine Prügel. Der hungrige Hund fürchtet den Stock nicht. - Japanisches Sprichwort
- Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muss sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen. - Sibirisches Sprichwort
- Ein Hund zur Hand ist besser als ein Bruder weit weg. - Persisches Sprichwort
- Wenn du jedesmal stehen bleibst, wenn ein Hund bellt, wirst du deine Reise nie beenden. - Arabisches Sprichwort
Quelle und noch einige weitere Weisheiten, die bestimmten Personen zugeschrieben werden
Der Zwergschnauzer gibt einen guten Wachhund ab; unser Hund schlägt bereits an, wenn jemand sich der Tür nähert. Er kann auch sehr gut Bekannte und Unbekannte unterscheiden; den Postboten mag er, weil wir ihn so konditioniert haben (in Paketen und großen Briefsendungen "finden" wir immer ein kleines Leckerchen, das wir beim Öffnen hineinschmuggeln).
Das Beißen hat bei einem Zwergschnauzer, der als Rattenbeißer gezüchtet wurde, natürlich eine besondere Bedeutung; nachdem unsere Dicke als kleiner Welpe von einer Katze eins übergezogen bekam, mag sie Katzen nicht besonders. Wenn man zu ihr sagt "Zuzia, wo ist die Katze?!", knurrt sie böse und springt in die angegebene Richtung; die Katze ist natürlich immer schneller und über den Zaun oder auf einem Baum. Bei den eigentlichen Jagdobjekten eines Schnauzers, also bei Ratten oder Mäusen, geht eine solche unfreundliche Begegnung anders aus. Zuzia hat auf Feldern und Wiesen schon oft ganze Mäusenester ausgeräumt, da schaut vom Hund nur noch der Hintern und die Hinterbeine aus der Erde. Das Beste war aber, wie sie einmal an einem kleinen Bachlauf eine Ratte gestellt hat. Es war erstaunlich zu sehen, wie flink und wie furchtlos ein Hund auf eine Ratte losgeht. Es dauert nicht lange, da hat er sie am Genick und schüttelt sie heftig, wie man es im Video unten beim Spielzeug sieht. Die Ratte hat dann sofort einen Genickbruch, es ist also keine Tierquälerei. Wenn das Tier sich nicht mehr bewegt und keine Geräusche macht, lässt der Hund sofort von ihm ab und rührt es nicht mehr an.
Bei Tieren gibt es das oft, die eine Art mag die andere nicht besonders. Warum sollte das also bei Menschen anders sein? Es muss ja nicht gleich so enden wie bei Hund und Ratte oder Katze und Maus.
(Fortsetzung folgt)
Bilder: eigene, September 2009, Katzenbuckel
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Kommentare

Gibts auch im Polnischen, das Sprichwort - Hunde, die bellen, beißen nicht: pies, ktory duzo szczeka, nie gryzieOb das nun tierquälerei ist, sei mal dahingestellt.
Dass die getötete Ratte vielleicht auch gerade Junge haben könnte, ist eine weitere Folge, die dann evt. qualvoll verhungern.
Ob das sein muss, ist eine andere Frage...
Aber ganz wichtig finde ich für dich die Info:
Mäuse und Ratten übertragen zudem sehr häufig Überträger von Kokzidien
http://de.wikiped.../Kokzidien
Eimeria-Arten sind die typischen Erreger der Kokzidiose (s. o.) bei Rind, Schaf, Schwein, Ziege, Ratte, Kaninchen, aber auch in Geflügel, Reptilien, Amphibien und Fischen. Zwei Isospora-Arten sind aus dem Darm des Menschen bekannt.
Durch Auflecken von Wurmeiern oder -larven (Spul- und Hakenwürmer) aus der Umgebung oder durch Fressen infizierter Zwischenwirte wie Mäuse oder Vögel (Bandwürmer) oder Flöhe (Bandwürmer) können sich die Tiere mit Würmern infizieren.
Ansteckung durch die Haut (perkutane Infektion)
Hakenwurmlarven können auch durch die Haut in das Tier eindringen.
Ansteckung über die Mutter (intrauterine und laktogene Infektion)
Ruhende Larven (Dauerlarven) im Körpergewebe des Muttertieres werden erneut mobilisiert und erreichen über das Blut die Gebärmutter und die Milchdrüsen. Sie infizieren die ungeborenen Welpen. Nach der Geburt nehmen die Jungtiere weitere Wurmlarven über die Milch auf (Spulwürmer).
Symptome
Ihr Tier kann von Würmern befallen sein, ohne dass Sie dies merken. Fast alle Hunde und Katzen durchlaufen in ihrem Leben eine Infektion mit Würmern. Die Symptome hängen stark von Alter, Gesundheitszustand und Widerstandsfähigkeit des Tieres und von der jeweiligen Wurmart ab. Da die Symptome aber meist keinen direkten Rückschluss auf die Art der Wurminfektion zulassen, empfiehlt sich die Behandlung mit einem Mittel, dass gegen alle Wurmarten wirkt.
(Untersuchung durch Tierarzt)
Bei Jungtieren kann massiver Befall der Tiere sogar zum Tod führen
Unabhängig davon läufst du Gefahr, der der Hund irgendwann selbst von einer Ratte gebissen wird,
Wird es von einer Wildratte (in seltenen Fällen auch durch Laborratten) auf eine andere Tierart (z. B. Maus) oder den Menschen übertragen, so ist die Wundheilung nach einem Biss zwar komplikationslos. Nach einer Inkubationszeit zwischen 3-10 Tagen kann es zu einer schweren Erkrankung kommen, die begleitet wird von hohem Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Übelkeit, Halsentzündung Husten, Heiserkeit etc., und im Extremfall zum Tod führt. Bleibt die Krankheit unbehandelt, kann es über Wochen wiederholt zu Fieberschüben kommen.
Da die Übertragung meist durch einen Biss stattfindet (auch durch Kratzwunden möglich) wird die Krankheit "Rattenbissfieber" genannt. Nachdem in einer Ortschaft im Nordosten der USA vor Jahren ein Ausbruch beschrieben wurde, bezeichnet man die Erkrankung nach dieser Stadt auch als "Haverhill Fieber". Streptobacillus moniliformis kann auch durch Mäuse und Meerschweinchen übertragen werden und ist weltweit verbreitet.
Ein zweites Bakterium, Spirillum minus, löst ebenfalls Rattenbissfieber aus, ist wie Streptobacillus moniliformis weltweit vorkommend und kann von Ratte, Maus, Eichhörnchen, Meerschweinchen, Frettchen, Wiesel durch Bisse übertragen werden. Die Tiere selbst erkranken nicht, bei Ratten kann es gelegentlich zu Hornhaut- oder Bindehautentzündung kommen.
Nach dem Abheilen der Bisswunde und einer Inkubationszeit von 2-3 Wochen, gelegentlich 4 Monaten, kommt es bei "Sodoku", so wird die Krankheit beim Menschen genannt, plötzlich zu sehr hohem Fieberanstieg, erneuter Rötung und harter Schwellung an der Bissstelle, nach 1-2 Tagen neben weiteren schweren Symptomen zu Schüttelfrost, Kopfschmerzen, gelegentlich ZNS-Störungen (Zentralnervensystem). Ohne Behandlung brechen wiederholt, wie bei einer Infektion mit Streptobacillus moniliformis, Fieberschübe über Monate bis Jahre aus. Die Behandlung kann mit Penicillin, Sulfonamiden, Tetracyclin, Chloramphenicol erfolgen.
Bei deinem Artikel musste ich an die derzeit in Spanien hochkochende Diskussion denken, bei der sich Tierschützer gegen Stierkampf aussprechen.
Die Stierkampffreunde argumentieren, dass es dem Stier vorgegeben sei, zu sterben, und deshalb der Stierkampf als Kulturgut (zur Belustigung) dienen solle.
Der Vorkämpfer der spanischen Tierschutzorganisation meinte dazu treffend:
natürlich gibt es auch Tiertransporte zum Schlachthof, die kritikwürdig sind. Aber niemand steht an der Autobahn und applaudiert dem LKW Fahrer dazu, dass er Tiere zum Schlachter fährt...
Tiere aus Belustigung zu töten ist für mich IMMER ein sehr bedenklicher Charakterzug, und zwar egal, welches Wirbeltier.
edit:Teilkommentar entfernt
- Geändert von Katrin938 am 15.03.2010 16:31:10.
weil Menschen sichdurch ihre Fähigkeit zu sozialem Verhalten eigentlich vom triebgesteuerten Tier unterscheiden sollten. Leider gelingt es nicht allen...Manchmal erfolgt die Sozialisierung aber auch etwas länger, und manch einer kann Empathie erst dann lernen, wenn er selbst mal in grossen Nöten war und daraus eine Lehre ziehen durfte.
Eine andere Begründung ist eine häufig anzutreffende Fehlsteuerung:
Auch http://de.wikiped...lexithymie
Gelungene Sozialisierung sieht so aus:
YouTube Video
Auch "Schmarotzer und Schädlinge" unterliegen dem Tierschutzgesetz.
(1) Ein Wirbeltier darf nur unter Betäubung oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. Ist die Tötung eines Wirbeltieres ohne Betäubung im Rahmen weidgerechter Ausübung der Jagd oder auf Grund anderer Rechtsvorschriften zulässig oder erfolgt sie im Rahmen zulässiger Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen, so darf die Tötung nur vorgenommen werden, wenn hierbei nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen entstehen. Ein Wirbeltier töten darf nur, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat.
Habt ihr eine eine genehmigte Form der Schädlingsbekämpfung gemacht, oder einfach den Hund just for fun mal als "Jagdhund" wildern lassen?
Zitat:
aus dem Inhalt des Bundesjagdrechts
§1 - Definition
Das Jagdrecht ist die ausschließliche Befugnis, auf einem bestimmten Gebiet wildlebende Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen (Wild), zu hegen, auf sie die Jagd auszuüben und sie sich anzueignen.
Genauer gesagt wurde eine Ordnungswidrigkeit begangen:
http://www.djz.de...
Alle nicht zu Wild erklärten Tiere sind kein Wild und unterliegen nicht dem Jagdrecht. Es gibt aber keine ungeschützten Tiere. Die übrigen Tiere unterliegen entweder dem besonderen oder dem allgemeinen Schutz. Allgemeinen Schutz (geringeren Schutz) genießen Waschbär, Marderhund, Nutria, Bisam, Wanderratte, sowie Haus-, Feld-, Erd-, Scher- und Rötelmaus, aber keine Vögel.
# wildlebende Tiere ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten,
# wildlebende Tiere mutwillig zu beunruhigen,
# Lebensstätten wildlebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören.
Der besondere Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes für alle übrigen Tiere ist weitaus umfangreicher und verhängt für die Tiere ein: Nachstell-, Besitz-, Verkehrs-, Vermarktungs- und Störverbot.
Kannst du das nun mal so akzeptieren?
ICH mache die Gesetze nicht, aber ich KENNE sie. Und da musst du dich nicht echauffieren, wenn dir das jemand sagt...
@Mod:
als Tierliebhaber hätte ich dir ein wenig mehr Sensibilität gegenüber der Natur gewünscht, aber ich mach dir keinen Vorwurf, denn wenn man es nicht von den Eltern oder der Schule gelernt hat in früher Kindheit, dass man keinen Ameisenhügel mutwillig zertritt, keine Kröten mit Zigarettenrauch aufbläst dann ist es auch nicht mehr verwunderlich, wenn man aus einem kleinen Kuschelhündchen mal für 2 Minuten einen Kampfhund für Arme macht...schade, dass dir so der Respekt für die Natur verloren gehen wird...
Dann wissen Sie nämlich auch, wie es mit Israel weitergehen wird... - positiv, sehr positiv!
das hoffe ich doch, ich hab ja nichts gegen Israel.
Ich hab nur was gegen Töten, gell Herr Mayer...
Ich hab nur was gegen Töten, gell Herr Mayer..."
Das geht mir auch so, dazu gern mehr bei passender Gelegenheit.
Man kann jedoch schlechterdings nicht den Propheten zum Punkt Utopisches zitieren und dies für den angeblichen Tierschutz mißbrauchen, dann aber seine Prophezeiung für ein Israel ohne Araber ignorieren wollen.
Das ist einfach inkonsistent, meine teuerste Gata Linda!
das spielt keine Rolle. Der Besitzer des Tieres hat es zu unterbinden. y punto.
da sehe ich aber etwas anderes als
und zwar
1. der Autor duldet es also häufiger, dass sich sein Hund an freilebenden Mäusen und Ratten vergreift
2. er unterbindet den Versuch nicht, sondern
bewundert
ich habe kein Wort des Mitleids bei ihm oder anderen Kommentatoren gelesen, sondern nur ein lapidares
Es ist ein klarer Verstoss gegen das Tierschutzgesetz und all das Diskutieren ändert daran nichts, dass es ethisch zudem mehr als fragwürdig ist.
Wärst du mein Sohn, lieber MOD, würde ich dir erstmal ein bisschen was über Tiere, den Wert des Lebens und den Unsinn des Tötens beibringen, bevor du für die Schilderung deines Verhaltens noch Beifall ernten willst. Traurig, wenn du das immer noch nicht vestehst.
Ich habe nur einen Satz dazu angemerkt, weil ich es generell nicht mag, wenn Leben von Tieren sinnlos getötet wird.
Nicht mehr und nicht weniger. Aber wenn er sowas schon offen schreibt, sollte er sich klar sein, dass auch weitaus konsequentere Tierschützer als ich das lesen und dass da vielleicht der eine oder andere sich daran stört...



