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Hunde, die bellen, beißen nicht?

Warum Zwergschnauzer auch „Rattenbeißer“ genannt werden

Unsere Dicke © m.o.d.
Unsere Dicke © m.o.d.
Über Hunde gibt es viele Sprichwörter, das hat ja seinen guten Grund. Seit mindestens 30.000 Jahren ist der Hund ein treuer Begleiter des Menschen, der Beginn der Domestizierung soll sogar vor 100.000 Jahren begonnen haben. Der Hund nimmt also einen wichtigen Platz ein, daher viele Weisheiten und Sprichwörter über ihn.

Stimmt das mit dem Beißen? Hunde, die bellen, beißen nicht? - Doch, auch bellende Hunde beißen, allerdings nicht gleichzeitig, also nicht während des Bellens. Wenn der Hund beißt, hat er ja das Maul voll, er knurrt dann also nur. Unsere Dicke zwickt nur manchmal (um sich zu wehren) meine beiden kleinen Brüder, wenn die den Hund zu sehr ärgern. Das ist nur eine Warnung (Lass mich in Ruhe! Ärger mich nicht!) und ist eine Gegenwehr, mehr nicht; obwohl diese Rasse gute Zähne und einen heftigen Kieferdruck hat. Der Zwergschnauzer war ja früher ein gefürchteter Rattenjäger (zu diesem Zweck wurde er gezüchtet), aber er differenziert genau, was oder wen er beißt und was nicht.

Schnauzer sind kompakte, kräftige, quadratische Hunde (Höhe=Rumpflänge), die gute Gebrauchshundeigenschaften besitzen. Sie gelten als gute Wach- und Schutzhunde, die witterungsunempfindlich, gesund und langlebig sind. Als ehemalige Fuhrwerksbegleiter und -verteidiger kann man sie auch heute noch gut mit Pferden vergesellschaften, denen sie dann sehr zugetan sind. Mit Ratten und Mäusen im Stall räumen sie gründlich auf - eine Fähigkeit, die sie mit allen Terriern gemeinsam haben. Dafür gezüchtet, Kutschen auf langen Strecken in Trab und Galopp zu begleiten, sollte man ihnen auch heute weite Fahrradtouren oder Ausritte gönnen oder sie zumindest im Park zu kräftigem Laufen animieren, damit sie athletisch, fit und gesund bleiben. Schnauzer handeln oft vorsichtig, aber mutig und entschlossen. Sie sind gutartig, verspielt und anhänglich. Falls sich beim Welpen zeigt, daß er zur Aggressivität neigt, muß man ihm diese Ansätze energisch austreiben, da sonst ein Raufer aus ihm wird. Schnauzer sind Hunde für Menschen, die sich gut durchsetzen können. Von klein auf muß man ihn daran gewöhnen, daß man wert darauf legt, Befehle exakt und spontan befolgt zu bekommen. Die Schulterhöhe beträgt 45-50 cm beim Mittelschnauzer, von dem der Zwergschnauzer (30-35 cm) und der Riesenschnauzer (60-70 cm) abstammen. Das Fell ist drahtig und am Fang und an den Augenbrauen besonders lang und buschig. Die Farbe ist rein schwarz oder "pfeffersalz", wobei Töne von silber- bis eisengrau mit schwarzer Maske gewünscht sind. Nur der Zwergschnauzer kommt auch in weiß vor. Die Ohren dürfen stehen, wenn sie klein genug sind, oder V-förmig nach vorne kippen.

www.hunde.com

Das Wesen des Zwergschnauzers ist sehr friedlich, er ist ist überhaupt nicht bissig. Er verträgt sich gut mit Kindern und Artgenossen und fügt sich sehr bereitwillig sein Rudel, also in die Menschenfamilie ein, in den USA z.B. wird er besonders gern als Stadthund gehalten. Schnauzer werden übrigens zu unrecht als Kläffer betrachtet, wenn sie gut erzogen sind, kann man das leicht unterbinden. Man sollte auch dran denken, dass sie ja ihren kleinen Wuchs kompensieren müssen. Ein großer Hund kann immer leicht gelassen sein, er kann mit seinen 40 oder 50 kg ja einen Erwachsenen einfach umrennen.

Besonders schöne Sprichwörter über den Hund aus aller Welt
  • Faule Schäfer haben gute Hunde. - Deutsches Sprichwort
  • Ein Hund, der mit dem Schwanz wedelt, bezieht keine Prügel. Der hungrige Hund fürchtet den Stock nicht. - Japanisches Sprichwort
  • Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muss sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen. - Sibirisches Sprichwort
  • Ein Hund zur Hand ist besser als ein Bruder weit weg. - Persisches Sprichwort
  • Wenn du jedesmal stehen bleibst, wenn ein Hund bellt, wirst du deine Reise nie beenden. - Arabisches Sprichwort

Quelle und noch einige weitere Weisheiten, die bestimmten Personen zugeschrieben werden

Der Zwergschnauzer gibt einen guten Wachhund ab; unser Hund schlägt bereits an, wenn jemand sich der Tür nähert. Er kann auch sehr gut Bekannte und Unbekannte unterscheiden; den Postboten mag er, weil wir ihn so konditioniert haben (in Paketen und großen Briefsendungen "finden" wir immer ein kleines Leckerchen, das wir beim Öffnen hineinschmuggeln).

Das Beißen hat bei einem Zwergschnauzer, der als Rattenbeißer gezüchtet wurde, natürlich eine besondere Bedeutung; nachdem unsere Dicke als kleiner Welpe von einer Katze eins übergezogen bekam, mag sie Katzen nicht besonders. Wenn man zu ihr sagt "Zuzia, wo ist die Katze?!", knurrt sie böse und springt in die angegebene Richtung; die Katze ist natürlich immer schneller und über den Zaun oder auf einem Baum. Bei den eigentlichen Jagdobjekten eines Schnauzers, also bei Ratten oder Mäusen, geht eine solche unfreundliche Begegnung anders aus. Zuzia hat auf Feldern und Wiesen schon oft ganze Mäusenester ausgeräumt, da schaut vom Hund nur noch der Hintern und die Hinterbeine aus der Erde. Das Beste war aber, wie sie einmal an einem kleinen Bachlauf eine Ratte gestellt hat. Es war erstaunlich zu sehen, wie flink und wie furchtlos ein Hund auf eine Ratte losgeht. Es dauert nicht lange, da hat er sie am Genick und schüttelt sie heftig, wie man es im Video unten beim Spielzeug sieht. Die Ratte hat dann sofort einen Genickbruch, es ist also keine Tierquälerei. Wenn das Tier sich nicht mehr bewegt und keine Geräusche macht, lässt der Hund sofort von ihm ab und rührt es nicht mehr an.

Bei Tieren gibt es das oft, die eine Art mag die andere nicht besonders. Warum sollte das also bei Menschen anders sein? Es muss ja nicht gleich so enden wie bei Hund und Ratte oder Katze und Maus.

(Fortsetzung folgt)

Spielzeug gehört dazu, es fördert den Jagdinstinkt!

YouTube Video

Bilder: eigene, September 2009, Katzenbuckel

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Schlüsselwörter: Haustiere | Hund | Schnauzer | Zwergschnauzer | Kinder | Ernährung | Erziehung | Verantwortung | Hygiene
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Kommentare

266
am 14.03.2010 21:13:28 (95.222.194.xxx) Link Kommentar melden
Das Wesen des Zwergschnauzers ist sehr friedlich, er ist ist überhaupt nicht bissig. Er verträgt sich gut mit Kindern und Artgenossen
Eine sehr sympathische Hunderasse; wenn es denn eine Wiedergeburt gibt, war ich in einem meiner früheren Leben offenbar ein Schnauzer Wink
286
am 15.03.2010 15:13:53 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Smile Gibts auch im Polnischen, das Sprichwort - Hunde, die bellen, beißen nicht: pies, ktory duzo szczeka, nie gryzie
288
am 15.03.2010 15:31:04 (217.168.0.xxx) Link Kommentar melden
Die Ratte hat dann sofort einen Genickbruch, es ist also keine Tierquälerei.

Ob das nun tierquälerei ist, sei mal dahingestellt.
Dass die getötete Ratte vielleicht auch gerade Junge haben könnte, ist eine weitere Folge, die dann evt. qualvoll verhungern.
Ob das sein muss, ist eine andere Frage...
Aber ganz wichtig finde ich für dich die Info:
Zudem ist die Verbreitung von Krankheitserregern durch die Ratten ein Problem.Freilebende Ratten können, ebenso wie nahezu alle anderen Tiere, als Vektoren direkt oder indirekt diverse Krankheitserreger mit den von ihnen ausgelösten Krankheiten übertragen. Zu den über 70 auf den Menschen übertragbaren Krankheiten (sog. Zoonosen) zählen Salmonellen, Leptospiren, das Streptobacillus moniliformis und Hantaviren[1]. Über den Rattenfloh (Xenopsylla cheopis), der durch seinen Biss auch Menschen mit dem Bakterium Yersinia pestis infizieren kann, können freilebende Ratten indirekt Überträger der Pest sein.
Als verantwortungsvoller Tierhalter würde ich dir ganz dringend abraten, dass du deinen Hund mit wildlebenden Tieren (und sogar deren Blut, Ausscheidungen oder Nester) in Kontakt kommen lässt.
Mäuse und Ratten übertragen zudem sehr häufig Überträger von Kokzidien
http://de.wikiped.../Kokzidien
eine Infektion, die bei Hunden auch tödlich erlaufen kann.
Eimeria-Arten sind die typischen Erreger der Kokzidiose (s. o.) bei Rind, Schaf, Schwein, Ziege, Ratte, Kaninchen, aber auch in Geflügel, Reptilien, Amphibien und Fischen. Zwei Isospora-Arten sind aus dem Darm des Menschen bekannt.


Ansteckung durch Mund oder Nahrung (orale Infektion)


Durch Auflecken von Wurmeiern oder -larven (Spul- und Hakenwürmer) aus der Umgebung oder durch Fressen infizierter Zwischenwirte wie Mäuse oder Vögel (Bandwürmer) oder Flöhe (Bandwürmer) können sich die Tiere mit Würmern infizieren.

Ansteckung durch die Haut (perkutane Infektion)


Hakenwurmlarven können auch durch die Haut in das Tier eindringen.

Ansteckung über die Mutter (intrauterine und laktogene Infektion)


Ruhende Larven (Dauerlarven) im Körpergewebe des Muttertieres werden erneut mobilisiert und erreichen über das Blut die Gebärmutter und die Milchdrüsen. Sie infizieren die ungeborenen Welpen. Nach der Geburt nehmen die Jungtiere weitere Wurmlarven über die Milch auf (Spulwürmer).

Symptome

Ihr Tier kann von Würmern befallen sein, ohne dass Sie dies merken. Fast alle Hunde und Katzen durchlaufen in ihrem Leben eine Infektion mit Würmern. Die Symptome hängen stark von Alter, Gesundheitszustand und Widerstandsfähigkeit des Tieres und von der jeweiligen Wurmart ab. Da die Symptome aber meist keinen direkten Rückschluss auf die Art der Wurminfektion zulassen, empfiehlt sich die Behandlung mit einem Mittel, dass gegen alle Wurmarten wirkt.
(Untersuchung durch Tierarzt)
Bei Jungtieren kann massiver Befall der Tiere sogar zum Tod führen


Unabhängig davon läufst du Gefahr, der der Hund irgendwann selbst von einer Ratte gebissen wird,
Die wichtigste der durch Ratten übertragbaren Zoonosen ist Streptobacillus moniliformis. Dieses Bakterium lebt in der Maulhöhle der Ratte, ohne aber bei ihr eine Erkrankung auszulösen. Zusammen mit Mycoplasmen und Viren kann es bei Ratten zu Lungenentzündung (Bronchopneumonie), Ohrentzündungen, Bindehautentzündung kommen.
Wird es von einer Wildratte (in seltenen Fällen auch durch Laborratten) auf eine andere Tierart (z. B. Maus) oder den Menschen übertragen, so ist die Wundheilung nach einem Biss zwar komplikationslos. Nach einer Inkubationszeit zwischen 3-10 Tagen kann es zu einer schweren Erkrankung kommen, die begleitet wird von hohem Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Übelkeit, Halsentzündung Husten, Heiserkeit etc., und im Extremfall zum Tod führt. Bleibt die Krankheit unbehandelt, kann es über Wochen wiederholt zu Fieberschüben kommen.

Da die Übertragung meist durch einen Biss stattfindet (auch durch Kratzwunden möglich) wird die Krankheit "Rattenbissfieber" genannt. Nachdem in einer Ortschaft im Nordosten der USA vor Jahren ein Ausbruch beschrieben wurde, bezeichnet man die Erkrankung nach dieser Stadt auch als "Haverhill Fieber". Streptobacillus moniliformis kann auch durch Mäuse und Meerschweinchen übertragen werden und ist weltweit verbreitet.
Ein zweites Bakterium, Spirillum minus, löst ebenfalls Rattenbissfieber aus, ist wie Streptobacillus moniliformis weltweit vorkommend und kann von Ratte, Maus, Eichhörnchen, Meerschweinchen, Frettchen, Wiesel durch Bisse übertragen werden. Die Tiere selbst erkranken nicht, bei Ratten kann es gelegentlich zu Hornhaut- oder Bindehautentzündung kommen.
Nach dem Abheilen der Bisswunde und einer Inkubationszeit von 2-3 Wochen, gelegentlich 4 Monaten, kommt es bei "Sodoku", so wird die Krankheit beim Menschen genannt, plötzlich zu sehr hohem Fieberanstieg, erneuter Rötung und harter Schwellung an der Bissstelle, nach 1-2 Tagen neben weiteren schweren Symptomen zu Schüttelfrost, Kopfschmerzen, gelegentlich ZNS-Störungen (Zentralnervensystem). Ohne Behandlung brechen wiederholt, wie bei einer Infektion mit Streptobacillus moniliformis, Fieberschübe über Monate bis Jahre aus. Die Behandlung kann mit Penicillin, Sulfonamiden, Tetracyclin, Chloramphenicol erfolgen.

Bei deinem Artikel musste ich an die derzeit in Spanien hochkochende Diskussion denken, bei der sich Tierschützer gegen Stierkampf aussprechen.
Die Stierkampffreunde argumentieren, dass es dem Stier vorgegeben sei, zu sterben, und deshalb der Stierkampf als Kulturgut (zur Belustigung) dienen solle.
Der Vorkämpfer der spanischen Tierschutzorganisation meinte dazu treffend:
natürlich gibt es auch Tiertransporte zum Schlachthof, die kritikwürdig sind. Aber niemand steht an der Autobahn und applaudiert dem LKW Fahrer dazu, dass er Tiere zum Schlachter fährt...
Tiere aus Belustigung zu töten ist für mich IMMER ein sehr bedenklicher Charakterzug, und zwar egal, welches Wirbeltier.
Ich mochte Ratten noch nie.



edit:Teilkommentar entfernt
  • Geändert von Katrin938 am 15.03.2010 16:31:10.
288
am 15.03.2010 16:09:22 (217.168.0.xxx) Link Kommentar melden
Bei Tieren gibt es das oft, die eine Art mag die andere nicht besonders. Warum sollte das also bei Menschen anders sein?

weil Menschen sichdurch ihre Fähigkeit zu sozialem Verhalten eigentlich vom triebgesteuerten Tier unterscheiden sollten. Leider gelingt es nicht allen...Manchmal erfolgt die Sozialisierung aber auch etwas länger, und manch einer kann Empathie erst dann lernen, wenn er selbst mal in grossen Nöten war und daraus eine Lehre ziehen durfte.

Eine andere Begründung ist eine häufig anzutreffende Fehlsteuerung:
Auch http://de.wikiped...lexithymie

Gelungene Sozialisierung sieht so aus:
YouTube Video
288
am 15.03.2010 16:35:29 (217.168.0.xxx) Link Kommentar melden
Außerdem... - machen wir hier jetzt auch noch Tierschutz für Schmarotzer und Schädlinge?

Auch "Schmarotzer und Schädlinge" unterliegen dem Tierschutzgesetz.
§ 4

(1) Ein Wirbeltier darf nur unter Betäubung oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. Ist die Tötung eines Wirbeltieres ohne Betäubung im Rahmen weidgerechter Ausübung der Jagd oder auf Grund anderer Rechtsvorschriften zulässig oder erfolgt sie im Rahmen zulässiger Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen, so darf die Tötung nur vorgenommen werden, wenn hierbei nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen entstehen. Ein Wirbeltier töten darf nur, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat.

Habt ihr eine eine genehmigte Form der Schädlingsbekämpfung gemacht, oder einfach den Hund just for fun mal als "Jagdhund" wildern lassen?
Selbst Jäger sind nicht (ohne weiteres) berechtigt, Schädlinge selber bekämpfen/ bejagen zu dürfen, das diese nicht dem Jagdrecht unterliegen.

Zitat:
aus dem Inhalt des Bundesjagdrechts

§1 - Definition
Das Jagdrecht ist die ausschließliche Befugnis, auf einem bestimmten Gebiet wildlebende Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen (Wild), zu hegen, auf sie die Jagd auszuüben und sie sich anzueignen.


Genauer gesagt wurde eine Ordnungswidrigkeit begangen:
Nach dem Naturschutzrecht ist das Nachstellen und Töten bei Gewerbs- und Gewohnheitsmäßigkeit, bei vom Aussterben bedrohten Arten und in Naturschutzgebieten eine Straftat, dagegen wird das Nachstellen, und Töten von „sonstigen Tieren“ nur als Ordnungswidrigkeit verfolgt.

http://www.djz.de...
Sonstige Tiere
Alle nicht zu Wild erklärten Tiere sind kein Wild und unterliegen nicht dem Jagdrecht. Es gibt aber keine ungeschützten Tiere. Die übrigen Tiere unterliegen entweder dem besonderen oder dem allgemeinen Schutz. Allgemeinen Schutz (geringeren Schutz) genießen Waschbär, Marderhund, Nutria, Bisam, Wanderratte, sowie Haus-, Feld-, Erd-, Scher- und Rötelmaus, aber keine Vögel.

Nach dem allgemeinen Schutz ist es verboten:

# wildlebende Tiere ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten,

# wildlebende Tiere mutwillig zu beunruhigen,

# Lebensstätten wildlebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören.

Der besondere Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes für alle übrigen Tiere ist weitaus umfangreicher und verhängt für die Tiere ein: Nachstell-, Besitz-, Verkehrs-, Vermarktungs- und Störverbot.

Kannst du das nun mal so akzeptieren?
ICH mache die Gesetze nicht, aber ich KENNE sie. Und da musst du dich nicht echauffieren, wenn dir das jemand sagt...
@Mod:
als Tierliebhaber hätte ich dir ein wenig mehr Sensibilität gegenüber der Natur gewünscht, aber ich mach dir keinen Vorwurf, denn wenn man es nicht von den Eltern oder der Schule gelernt hat in früher Kindheit, dass man keinen Ameisenhügel mutwillig zertritt, keine Kröten mit Zigarettenrauch aufbläst dann ist es auch nicht mehr verwunderlich, wenn man aus einem kleinen Kuschelhündchen mal für 2 Minuten einen Kampfhund für Arme macht...schade, dass dir so der Respekt für die Natur verloren gehen wird...
266
am 15.03.2010 16:35:40 (95.222.194.xxx) Link Kommentar melden
Verehrteste Gata Linda, die Löwen werden erst dann bei den Lämmern liegen und Schwerter erst dann zu Pflugscharen umgeschmiedet werden, wenn der Mashiach kommt. Lesen Sie den Propheten Micha doch richtig, bitte Smile

Dann wissen Sie nämlich auch, wie es mit Israel weitergehen wird... - positiv, sehr positiv!
288
am 15.03.2010 17:11:33 (217.168.0.xxx) Link Kommentar melden
wie es mit Israel weitergehen wird... - positiv, sehr positiv!


das hoffe ich doch, ich hab ja nichts gegen Israel.
Ich hab nur was gegen Töten, gell Herr Mayer...
266
am 15.03.2010 17:21:11 (95.222.194.xxx) Link Kommentar melden
"das hoffe ich doch, ich hab ja nichts gegen Israel.
Ich hab nur was gegen Töten, gell Herr Mayer..."

Das geht mir auch so, dazu gern mehr bei passender Gelegenheit.

Man kann jedoch schlechterdings nicht den Propheten zum Punkt Utopisches zitieren und dies für den angeblichen Tierschutz mißbrauchen, dann aber seine Prophezeiung für ein Israel ohne Araber ignorieren wollen.

Das ist einfach inkonsistent, meine teuerste Gata Linda!
288
am 15.03.2010 17:32:40 (217.168.0.xxx) Link Kommentar melden
Tiere sind - wenn es schon sein muß - immer so schnell und so schmerzlos wie möglich zu töten. Man kann davon ausgehen, daß ein Jagdhund wie ein Schnauzer bzw. "Rattenbeißer" diese Technik beherrscht.

das spielt keine Rolle. Der Besitzer des Tieres hat es zu unterbinden. y punto.

da sehe ich aber etwas anderes als
Allerdings verstehe ich nicht, wie Du auf den Gedanken kommst; denn weder der Autor m.o.d. noch irgendeiner der Kommentatoren hat einer etwaigen Lust am Töten von Tieren Ausdruck verliehen.

und zwar
Zuzia hat auf Feldern und Wiesen schon oft ganze Mäusenester ausgeräumt, da schaut vom Hund nur noch der Hintern und die Hinterbeine aus der Erde. Das Beste war aber, wie sie einmal an einem kleinen Bachlauf eine Ratte gestellt hat. Es war erstaunlich zu sehen, wie flink und wie furchtlos ein Hund auf eine Ratte losgeht. Es dauert nicht lange, da hat er sie am Genick und schüttelt sie heftig, wie man es im Video unten beim Spielzeug sieht.

1. der Autor duldet es also häufiger, dass sich sein Hund an freilebenden Mäusen und Ratten vergreift
2. er unterbindet den Versuch nicht, sondern
bewundert
wie flink und wie furchtlos ein Hund auf eine Ratte losgeht

ich habe kein Wort des Mitleids bei ihm oder anderen Kommentatoren gelesen, sondern nur ein lapidares

Die Ratte hat dann sofort einen Genickbruch, es ist also keine Tierquälerei.

Es ist ein klarer Verstoss gegen das Tierschutzgesetz und all das Diskutieren ändert daran nichts, dass es ethisch zudem mehr als fragwürdig ist.
Wärst du mein Sohn, lieber MOD, würde ich dir erstmal ein bisschen was über Tiere, den Wert des Lebens und den Unsinn des Tötens beibringen, bevor du für die Schilderung deines Verhaltens noch Beifall ernten willst. Traurig, wenn du das immer noch nicht vestehst.
288
am 15.03.2010 17:37:15 (217.168.0.xxx) Link Kommentar melden
mach doch 'ne Anzeige gegen Master of Desaster
wozu? begreift er dann eher was Respekt vor der Natur ist?
Ich habe nur einen Satz dazu angemerkt, weil ich es generell nicht mag, wenn Leben von Tieren sinnlos getötet wird.
Nicht mehr und nicht weniger. Aber wenn er sowas schon offen schreibt, sollte er sich klar sein, dass auch weitaus konsequentere Tierschützer als ich das lesen und dass da vielleicht der eine oder andere sich daran stört...
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