Rund um OZ24

Suchen

Unterstütze OZ24

Politik: Politische Meinung

Dänische Karikaturen, verbrannte Fahnen, schweizerische Minarette

Verfahrene Situation? Ach was, nur ein Schuß vor den Bug! Irgendwann mußte das so kommen...

Metal Fork
Metal Fork
"Es ist ganz einfach. Einer muss nur den Anfang machen."

So endet Henryk Broders lesenswerter Kommentar in der WELT, in dem er die Schweizer für ihren naheliegenden und eigentlich selbstverständlichen Entschluß lobt, diesen unsäglichen Faxen der Mohammedaner eine Absage zu erteilen; ein deutliches Signal einer Demokratie an die Angehörigen jener Religion, die angeblich eines Türmchens bedarf, um die Religion ausüben zu können (wir wissen, daß dies ein fake ist, eine der vielen Lügen, die aus Dummheit oder aus einer zielgerichteten Desinformationspolitik heraus in Umlauf gebracht und wiedergekäut werden).

Es geht also um den Erkenntnisgewinn und um den Lerneffekt der Angehörigen einer Religion, die sich in eine vermeintliche Opferrolle hineinsteigern, die sie nirgends auf der Welt tatsächlich haben. Im Gegenteil, sie werden im Westen überall gehätschelt und bevorzugt. Während dagegen in dem Teil der Welt, in dem Mohammedaner den Staat nach ihrem Willen und ihrer Religion gestaltet haben, die Anhänger anderer Religionen recht alt aussehen. Denn Buddhisten, Hindus, Christen und Juden haben dort dann wenig zu lachen, übrigens auch Atheisten nicht. Mohammedaner dagegen werden nirgends verfolgt, die Uiguren in China vielleicht mal ausgenommen. Von Frauen, Demokraten oder Schwulen wollen wir hier erst mal gar nicht reden.

Da nun ausgerechnet diejenigen heulen, die unsere Gesellschaft und unser Wirtschaftssystem geringschätzen, bedarf es weiterer klarer Worte zu den lustigen neuen Geschichten aus der Schweiz. In der verdrehten Welt, die von gutmenschlichen Deppen phantasiert wird, kommen die europäischen Realitäten offenbar einfach nicht mehr vor; es wird schlicht geleugnet, daß Migrantengewalt, Unterdrückung von Frauen und die Ablehnung der modernen Staaten bei gleichzeitiger Ausnutzung ihrer Sozialleistungen irgendetwas mit einer Wüsten-"Kultur" zu tun hat oder mit einer bestimmten Religion zu tun haben könnte. Es wird auch geleugnet, daß täglich(!) 8.000 Mädchen und Frauen an ihren Geschlechtsteilen grausam verstümmelt werden, unter Berufung auf die Sunna, eine Tradition des mohammedanischen Kults. - Insofern ist das Ergebnis aus der Schweiz auch wichtig für die Multi-Kulti-Fetischisten, damit sie allmählich ebenfalls lernen (nachdem sie offenbar den Samuel Huntington nicht gelesen oder nicht verstanden haben): so geht es nicht mehr weiter. Schluß mit lustig!

digitus impudicus (Schweiz)
digitus impudicus (Schweiz)
Scharfsichtig wie immer und - aus bestem Gewissen heraus - völlig schmerzfrei, was eventuelle Vorwürfe angeht, er sei "Rassist" oder "Faschist", hat Henryk Broder mal wieder Tacheles geredet und den deutschen Gutmenschen den Marsch geblasen...

Besonders gelungen ist hierbei die einfache Spiegelung: was machen eigentlich musels und arabs in den von ihnen dominierten Ländern mit denjenigen Menschen, die nicht dem Ölgötzen-Kult anhängen? Richtig: sie sehen Christen, Juden und andere als Untermenschen, die mindere Rechte haben. Die Sondersteuern bezahlen müssen. Dhimmis eben, so wie die Nazis die Slawen zu "minderwertigen" Völkern erklärt haben. - Und dieser mentale Müll wird uns aufgeklärten Europäern dann als angebliche Religion des Friedens dargeboten... - eine Religion geistig Minderbemittelter, die vierzehnjährige Mädchen heiraten und andere Menschen, die nicht diesem Glauben huldigen wollen, auch schon mal einfach köpfen...

So einfach ist das, auch wenn diese schlichte Wahrheit manchem weh tut. Und manchen Menschen muß man dann einfach nur die Geste zeigen, die sie auch verstehen.

Einer muss den Anfang machen

Von Henryk M. Broder 30. November 2009, 12:39 Uhr

Die Schweizer sind die erste europäische Nation, die sich in einer freien Abstimmung gegen die Islamisierung ihres Landes entschieden hat. Aber nicht gegen die Religionsfreiheit oder den Islam als Religion. Nur gegen eine Asymmetrie der Verbote für Religionen im Orient und Okzident.

Vorgestern noch waren meine Gastgeber in Schaffhausen überzeugt, dass die Anti-Minarett-Initiative es nicht schaffen würde, obwohl sie selber dafür stimmen wollten. Heute sieht alles anders aus.

Unabhängig davon, wie man das Ergebnis bewertet - nicht die Moslems sind die Verlierer, die niemand in der Schweiz daran hindert, ihre Religion zu praktizieren, es sind die Gutmenschen, die eine andere Kultur immer verteidigenswerter finden als die eigene, die Trittbrettfahrer, die schon immer für totalitäre Versuchungen anfällig waren, und die Appeaser wie die Schweizer Außenministerin, die sich Sorgen um mögliche Reaktionen in der arabisch-muslimischen Welt machte und dem Export Schweizer Produkte zuliebe die Demokratie nach Schweizer Art ein wenig entschärfen wollte.

War das Vorspiel zur Abstimmung schon extrem "luschtig", das Nachspiel wird es noch mehr. Kann man doch am heutigen Montag in Zeitungen wie der SZ und der taz lesen, warum sich die Schweizer katastrophal falsch entschieden, der Demokratie, der Glaubenfreiheit und den guten Beziehungen zur arabisch-islamischen Welt einen Bärendienst getan haben.

Dieselben Pappnasen, die uns immer wieder erzählen, der Iran sei keine Diktatur pädophiler alter Säcke, die nicht müde werden, zu behaupten die Hamas sei "auf demokratischem Weg" an die Macht gekommen, werden die Mehrheitsentscheidung der Schweizer als "undemokratisch" verurteilen, weil das dumme Mündel sich nicht so entscheidet, wie es der kluge Vormund möchte. Da wird der Vormund böse.

Die Schweizer sind die erste europäische Nation, die sich in einer freien Abstimmung gegen die Islamisierung ihres Landes entschieden hat. Nicht gegen die Religionsfreiheit, nicht gegen Lokale, in denen halal gegessen wird, nicht gegen den Islam als Religion. Nur gegen eine Asymmetrie, die auch in anderen Ländern als naturgewollt hingenommen wird.

Moslems dürfen in Europa Gebetshäuser bauen, Christen in den arabisch-islamischen Ländern dürfen es nicht (von den Juden und anderen Dhimmis nicht zu reden). In Afghanistan und Pakistan droht Konvertiten die Todesstrafe, Touristen dürfen nach Saudi-Arabien nicht einmal Bibeln im Gepäck mitführen. Das sind Zustände, die nicht toleriert werden können.

Ab jetzt werden Geschäfte nur noch nach dem Tit-for-tat-Prinzip gemacht. So wie zwischen den Regierungen Slots für die Fluggesellschaften ausgehandelt werden, werden jetzt auch "Landerechte" für den Bau von religiösen Einrichtungen vereinbart. Natürlich nicht im Verhältnis eins zu eins, aber grundsätzlich.

Wenn es in Bonn eine König-Fahd-Akademie geben kann, die nicht der Schulaufsicht untersteht, muss es in Riad oder Jedda eine Evangelische, eine Katholische oder eine Akademie für Theorie und Praxis des Atheismus geben können. Wenn iranische Frauen in Vollverschleierung durch München flanieren können, müssen europäische Frauen in der Kleidung ihrer Wahl durch Teheran oder Isfahan gehen dürfen, ohne von den notgeilen Greifern der Sittenpolizei belästigt zu werden.

Es ist ganz einfach. Einer muss nur den Anfang machen.

mano in fica
mano in fica
Besser hätte ich es auch nicht sagen können...

Also, passend zum christlichen Fest des Friedens: machen wir endlich mal Nägel mit Köpfen. Zeigen wir den musels und arabs, was wir Europäer unter europäischer Leitkultur verstehen: Gedankenfreiheit, Religionsfreiheit insbesondere. Also all das, was man im "Islam", in der Scharia-Welt der dümmlichen Mohammed-Jünger leider vermißt.

Denn eines ist sicher: Frieden mit Intoleranten gibt es nur, wenn man ihnen absolut intolerant und mit der Stärke des gelassenen Selbstbewußtseins gegenübertritt. Machos verstehen nur die Sprache der Dominanz, notfalls die der Gewalt. Feinsinnige Diskussionen sind hier völlig fehl am Platz.

Bernd Zeller

Die Schweizer haben Multikulturalität gewählt

Der Begriff der Multikulturellen Gesellschaft wird üblicherweise verwandt als Vorstellung, die Gesellschaft müsse sich nur aus genügend vielen Randgruppen zusammensetzen, auf die man herabblicken kann, so dass man vor der Gesellschaft keine Angst mehr zu haben braucht. Der Islam mitsamt islamistischer Gewalt gilt als Auswuchs der Spaßgesellschaft und irgendwo als Alternative zum verhassten Staat. Es wundert nicht, dass der Islam besonders von denjenigen verteidigt wird, die ohnehin den Staat als illegitim ansehen. Es wäre an der Zeit, Wörter und Begriffe zurückzuerobern, warum nicht auch den Quatschbegriff Multikulturelle Gesellschaft. Versteht man ihn wörtlich, muss man feststellen, dass der Islam den Gegenentwurf dazu darstellt. Wo der Islam hinkommt, wird die Kultur weniger. Es gilt daher, die multikulturelle Gesellschaft gegen die Dominanz des Islam zu verteidigen. Die Schweizer haben den Anfang gemacht.

Quelle: Die Achse des Guten

Der Mann hat recht. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen: Boden zurückgewinnen, Wörter wiedererobern, die Definitionshoheit reklamieren.

Aus gegebenem Anlaß: Glockengeläut, speziell für die musels

Allen Christen ein frohes und fröhliches Weihnachtsfest!

Außerdem ein dankbarer Gruß an die widerspenstigen Eidgenossen, die endlich einmal ein sinnvolles, vorwärtsweisendes Zeichen gesetzt haben.

Nach dem hervorragenden Absatz mit dänischen, deutschen, israelischen und USA-Flaggen wird Ahmed Schlüter ("Empörungsbedarf aller Art") nun auf CH-Flaggen erweitern müssen:

YouTube Video

Fahnenverbrennung in Kabul

Aufgrund der Mohammed-Karikaturen und des islamfeindlichen Films des Niederländers Geert Wilders wurden laut "Focus" in Kabul von Demonstranten Fahnen verbrannt, begleitet von Schlachtrufen wie "Tod den Juden und Christen" oder "Tod dem US-Präsidenten".

In Afghanistan stationierte dänische und niederländische NATO-Soldaten wurden von einem Geistlichen aufgefordert, das Land zu verlassen.

Seitens Osama Bin Laden soll dazu am Mittwoch erklärt worden sein, dass sich Europa auf Abrechnung einstellen müsse.

  • Bildnachweis

uploaded

Der Inhalt des vorstehenden Artikels gibt nicht die Meinung der Redaktion von Onlinezeitung24 wieder. Für den Inhalt ist allein der Autor des Beitrages verantwortlich!
Drucken Empfehlen
Schlüsselwörter: Schweiz | Türkei | Minarettstreit | Obelisken | Kirchtürme | Minarette | Diskriminierung | Rassismus | Islamophobie | tit-for-tat
Sie wollen selber einen Artikel schreiben. Kein Problem, einfach registrieren!

Kommentare

300
am 29.12.2009 17:19:04 (94.230.214.xxx) Link Kommentar melden
Energiegeladene
am 28.12.2009 20:25:54
Ich habe immer meinen "Türkenspray" dabei.

Bist Du ein Türk-inn-enhasser Master of Desaster?

Wie kommst Du denn auf so was? So einen Spray haben ganz viele Türken, die ich kenne. Manche auch Messer oder Schlagringe. Einige sind deswegen schon von der Schule geflogen, wir haben hier ca. 30% Ausländeranteil.

Wir sind übrigens eine "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage", das kam sogar im Fernsehen.
250
am 29.12.2009 17:25:37 (93.215.152.xxx) Link Kommentar melden
Naja, wenn ich so ein Spray mit so einem Namen betitel, muß ich mich dann nicht wundern, wenn so eine Frage gestellt wird!

Ein Schild "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" besagt erst einmal gar nichts, und wie ich anhand Deines Spraynamens lese, scheint das Motto der Schule noch nicht umgesetzt zu sein! Da muß ich große Zweifel haben!

Ich wünsche einen schönen Abend noch!
Hartmut Holz
am 29.12.2009 17:49:55 (217.80.220.xxx) Link Kommentar melden
Und wieder ist ein muslemischer Pascha strafrechtlich verurteilt worden. Und zwar zur lebenslanger Haft.

Denn zehn Monate nach dem Mord an der 20-jährigen Gülsüm aus Rees ist ihr Vater, am Dienstag 29.12.09, zu einer lebenslangen haft verurteilt worden. Ihr Bruder muss für fast zehn Jahre, ein Helfer siebeneinhalb Jahre hinter Gitter.

Der Vater der 20-jährigen Gülsüm hatte den Tod seiner Tochter befohlen, weil die junge Frau keine Jungfrau mehr
sei und heimlich ein Kind hatte abtreiben lassen.

Mit dem Mord, an Gülsüm, sollte nach Ansicht des Gerichts
die Ehre der der kurdischen Familie wieder hergestellt werden. Die 20 Jährige pflegte einen westlichen Lebens-
stil, der ihrer Familie seit langem zu wider war. Deswegen, so das Gericht,habe der Vater sie immer wieder verprügelt.

Als die Familie, die nach den traditionellen Regeln der Kurden und des Korans lebte, erfahr, dass Gülsüm keine Jungfrau mehr war und in den Niederlanden heimleich ein Kind hatte abtreiben lassen, das sie von einem Albaner erwartete, beschlossen ihr Vater und ihrer Bruder ihren Tod." Sie wurden gleichsam zum Vollstrecker eines von ihnen selbst gefällten Todesurteils", so der Vorsitzende Richter Henkel.

Hoffentlich wurde auch, bei diesem Urteil die besondere Schwere der Schuld festgestellt. D. h., dass der Beschuldigte nicht automatisch nach 15 Jahren Haft entlassen werden kann.

Und danach dann hoffentlich lebenslange Sicherungs-
verwahrung und Ausweisung der Mordhelfer aus Deutschland.
286
am 29.12.2009 18:36:13 (87.230.56.xxx) Link Kommentar melden
@ Gata Linda
Nicht alle Männer sind Idioten - einige sind Vollidioten
Das gilt auch für Frauen, noch nicht gemerkt? Wink
Argusauge
am 29.12.2009 19:40:48 (84.183.170.xxx) Link Kommentar melden
Der Begriff Türkenspray ist etwas unglücklich, hat sich aber leider umgangssprachlich etabliert, deswegen drücke ich mal noch ein Auge zu.
321
am 29.12.2009 20:41:49 (80.237.191.xxx) Link Kommentar melden
Der Begriff Türkenspray ... hat sich ... leider umgangssprachlich etabliert
Wieso "leider"? Wink

Kindermund tut Wahrheit kund. Auch der Volksmund hat nicht unbedingt unrecht.

Schönen Abend noch @all Smile
300
am 30.12.2009 12:02:22 (69.162.66.xxx) Link Kommentar melden
Ich kann mich gut erinnern, wie es war, als wegen ein paar lächerlichen Karikaturen Fahnen und Häuser angezündet wurden. Und dann regt man sich hier über ein kleines Wörtchen auf? Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich es natürlich anders genannt. Am eigentlichen Problem gehen die meisten offenbar vorbei: dass man ohne Schutz manchmal nicht auf die Straße kann, das ist doch der Punkt, oder?
266
am 30.12.2009 16:12:37 (95.222.194.xxx) Link Kommentar melden
Sprache ist Handlung. Wer wegen einer harmlosen Karikatur ausrastet, wird wegen eines harlosen Ausdrucks nicht weniger ausrasten.

es besteht offensichtlich noch ein gewisser Lernbedarf, Pluralismus und Toleranz heißt das Ziel, nicht Unterwerfung.
288
am 30.12.2009 20:08:26 (95.169.248.xxx) Link Kommentar melden
es besteht offensichtlich noch ein gewisser Lernbedarf, Pluralismus und Toleranz heißt das Ziel, nicht Unterwerfung.

die Moslems sollen tolerieren, dass man sie beleidigt und verunglimpft, damit niemand sich den allgemeinen Regeln von Höflichkeit und Sachlichkeit unterwerfen muss?
Dann begrüsst man sich in Zukunft nicht mit guten Tag, sondern z.B. mit "Hi, Volldepp, katholischer" und erwarter statt einer Ohrfeige ein freundlich tolerantes Zunicken???
288
am 30.12.2009 21:03:59 (95.169.248.xxx) Link Kommentar melden
integrationsunwilligen Ausländern meist nicht sehr hoch geschätzt...

mag sein; aber von den integrierten und integrationswilligen dagegen umso mehr - die werden aber pauschal mitbeleidigt - hältst du das für ok???
Seite 2 von 9: 1 2 3 ... 9

Einen Kommentar schreiben







Kommentare von Nichtmitgliedern der Seite Onlinezeitung24.de müssen durch einen Bestätigungslink per E-Mail freigeschaltet werden, für Mitglieder entfällt diese Bestätigung. Diese Maßnahme dient der Diskussionskultur und soll die Kommentarfunktion vor Spam schützen. Wir bitten um Ihr Verständis für diese Maßnahme.

Seitenaufbau: 0.08 Sekunden
39,919,895 eindeutige Besuche