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Politik: Europa

Die Schweizer haben entschieden

Das ungewollte Votum

Minarett bei Sonnenuntergang
Minarett bei Sonnenuntergang
Mit 57,5 Prozent haben sich die Eidgenossen auf demokratischem Wege gegen den Bau weiterer Minarette entschieden. Eine Entscheidung, die auf dem Wege der direkten Demokratie zustande gekommen ist.

Nun schlagen die Wellen hoch. „Diskriminierend“, „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, „Angriff auf die Religionsfreiheit“, der türkische Ministerpräsident spricht sogar von einer „faschistischen Haltung“. Nun, man muss mit der Entscheidung nicht einverstanden sein, man kann sie sogar verurteilen. Aber diese Entscheidung ist auf demokratischem Wege, durch eine Abstimmung, erzielt worden. Also ist sie zu achten!

Die Entscheidung der Schweizer hat Ursachen. Darüber muss man jetzt nachdenken. Auch Muslime sollten sich fragen, ob ihr Verhalten zu dieser Entscheidung beigetragen hat.

Woher kommt die Abneigung, ja die Angst vor dem Islam?

Können in arabischen Ländern Kirchen gebaut werden?

Akzeptieren Muslime die sogenannten "Ungläubigen"?

Ja, die Entscheidung der Schweizer ist keine gute Entscheidung für das Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen. Es ist ein schlechtes Signal, aber sie hat Ursachen. Es gilt für Christen und Muslime, die Ursachen zu analysieren und in Zukunft auf eine andere, bessere Entscheidung hinzuarbeiten.

Die Entscheidung der Schweizer birgt noch eine weitere Gefahr. Politiker könnten sie zum Angriff auf die ungeliebten Bürger- und Volksentscheide nutzen. Eine Gefahr für die Demokratie. Auch dem ist entschieden zu begegnen.

Bild flickr Fotograf jeanmartin CC-Lizenz

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Schlüsselwörter: Schweizer | Votum | Minarette | Religionsfreiheit | Gefahr | Demokratie
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Kommentare

286
am 03.12.2009 20:37:18 (212.227.103.xxx) Link Kommentar melden
der türkische Ministerpräsident spricht sogar von einer "faschistischen Haltung"
Das sagt der richtige, der ist doch selber ein Religionsfaschist Shock
288
am 03.12.2009 21:30:28 (217.168.15.xxx) Link Kommentar melden
Also heute, liebe Dorotha, schiesst du wirklich treffsicher daneben:

Definition Faschisten und Faschismus
Was versteht man unter Faschisten und woher kommt Faschismus?
Faschismus ist heute der Sammelbegriff für alle antiliberalen und antisozialistischen totalitären Ideologien. Der Begriff wird vor allem mit dem des Nationalsozialismus (der abgesehen von intensivem Gemeinschaftskult nur dem Namen nach sozialistisch war) gleichgesetzt, da unter dem Nazi-Regime die Ideen des Faschismus besonders konsequent und erbarmungslos umgesetzt wurden.
Überzeugte Anhänger und Verfechter dieser Ideologien werden Faschisten genannt.

Merkmale
Der Faschismus duldet keine andere Weltanschauung neben sich. Getreu dem Führerprinzip haben sich alle seinen Regeln, die vom Führer sozusagen verkörpert werden, in ihrem Denken und Handeln zu unterwerfen. Das Führerprinzip ist mit allen Mitteln durchzusetzen. Gewalt gilt dabei als absolut legitim. Als ebenso legitim gilt die gewaltsame Machtergreifung, denn der "natürliche" Anspruch auf die Macht besteht aus der Sicht des Faschisten ohnehin. Diese Macht ist demnach dauerhaft zu sichern. Meinungsfreiheit, demokratische Strukturen, eine funktionierende Opposition oder gar freie Wahlen sind daher in solchen Systemen nicht denkbar.
Um dem Gedanken der Gleichheit im Volke gerecht zu werden, duldet der Faschismus keine Interessenvertretungen einzelner Gruppen wie beispielsweise Gewerkschaften oder Frauenbewegungen. Die offizielle Partei gilt als einzige Interessenvertretung aller.
Die eigene Nation bzw. das eigene Volk steht an erster Stelle. Jede Entwicklung, auch im Ausland, wird ausschließlich danach bewertet, ob sie den Bedürfnissen der eigenen Nation dient. Tut sie das nicht, kann dies ein ausreichender Grund für einen Angriff sein.
Unterfüttert wird diese Denkweise mit einem Rassismus, der das eigene Volk als höherwertig und überlegen gegenüber anderen Völkern betrachtet. Deshalb soll eine Stärkung und Vergrößerung dieses Volkes zu einer Verbesserung der Welt führen. Der Rassismus, oftmals verbunden mit Antisemitismus, entfaltete sich bisher nur im nationalsozialistischen Deutschland in vollem Umfang, allerdings ist jedes faschistische Regime dafür anfällig.

Ich bin sehr froh, dass sich in der Türkei mittlerweile viel bewegt, dass wir eine gute Beziehung aufbauen konnten zu dem türkischen Volk.
Mit welchem Recht machst du diese Bemühungen lächerlich, und ebenso deren Religion?
Ich finde das anmassend und gelinde gesagt zeugt es nicht von grosser Intelligenzleistung, hier mit Stammtischparolen punkten zu wollen. Auf diesem Niveau wäre auch der Witz, "machen Sie Urlaub in Polen- Ihr Auto ist schon da!"
Findest du das auch komisch?
Billig, und einfach nur heisse Luft ohne echte Aussage. Du enttäuschst mich.
Steinbruecks Furunkel
am 03.12.2009 21:45:30 (201.152.244.xxx) Link
Dieser Kommentar wurde auf Grund eines Verstoßes gegen die Kommentarregeln von einem Moderator gelöscht.
  • Verstoß gegen Kommentarrichtlinien Gelöscht von Argusauge am 03.12.2009 22:16:20.
Steunbruecks Furunkel
am 03.12.2009 22:54:09 (201.152.244.xxx) Link
Dieser Kommentar wurde auf Grund eines Verstoßes gegen die Kommentarregeln von einem Moderator gelöscht.
  • verstoß gegen Kommentarrichtlinien Geändert von Argusauge am 04.12.2009 09:00:54.
  • Verstoß gegen Kommentarrichtlinien Gelöscht von Argusauge am 04.12.2009 18:08:55.
312
am 04.12.2009 16:30:59 (212.17.71.xxx) Link Kommentar melden
Man kann auch sagen, 9/11 war ein taktisches Foul, Und die haben auch dafür eine Menge Toter in Kauf genommen, Ein Signal braucht ja Gewicht, muss Schockieren und Anziehen zugleich, Sicher wird jede Entscheidung geprüft dahingehend, ob sie nützlich ist oder nicht, Für die eigene Sache, Das ganze Leben wird von Interessensgleichungen bestimmt, Übrigens, wäre der 9/11 nicht gewesen, dann wäre der Irak Krieg nicht gekommen, Das hat das Faß zum überlaufen gebracht,
312
am 04.12.2009 20:00:37 (86.33.77.xxx) Link Kommentar melden
Naja, zum Erdogan wäre einiges zu schreiben, Aber das ist leider (noch) nicht das Thema,
288
am 04.12.2009 21:02:08 (217.168.12.xxx) Link Kommentar melden
was hat die Tùrkei mit 9/11 zu tun? dass das klar auf Bush s Konto yu verbuchen ist, sieht jeder, der nicht mit Blind- und Taubheit geschlagen ist.
312
am 04.12.2009 21:53:27 (212.17.71.xxx) Link Kommentar melden
wo steht dass ich der Türkei ein Verschulden oder sonstwas anlaste bei 9/11? Das mit Erdogan ist doch irgendwie eine andre Sache, Ich habe geschrieben, falls du mich meinst, der Erdogan wäre ein andres Thema, Jetzt kontrolliere ich mal, ob das auch so stimmt, Aber ich hab ein gutes Gedächtnis, Aber du musst dich dran gewöhnen, dass es Leute gibt, die dazu ihre Meinung haben, Und, noch eins, Der Erdogan kehrt jetzt den Islamischen Glaubensbruder heraus, Unbestritten ist jedoch, dass Bush den Irak Krieg nicht hätte überhaupt starten können ohne die Flugzeugbasen in der Osttürkei, und ohne mitzuhelfen, und zwar jahrelang, dort die Lebensmittelzufuhr zum Irak zu blockieren, Von wegen Blind,
312
am 04.12.2009 21:58:28 (212.17.71.xxx) Link Kommentar melden
Was aber an dem Mann einmalig ist, wenn er nach Deutschland kommt, und dort den Schmäh bringt: Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschheit, Soviel ich weiss, hat das bisher nur De Gaulle damals in Quebec gebracht, Ein unverzeihlicher Affront, Dann, er wolle den muslimischen "Brüdern", nahelegen, sie sollten das Geld aus der Schweiz abziehen, Um es auf eine türkische Bank zu bringen, Grossartig, Kein Araber wird das jemals tun, Wenn es um Geld geht, dann zählen andre Werte, Stabilität, Seriösität, und relativ zugriffsicher, Bei Erdogan würd ich nicht mal einen Sparstrumpf hinbringen,
312
am 04.12.2009 22:01:12 (212.17.71.xxx) Link Kommentar melden
Und wenn wir bei den muslimischen "Brüdern" sind, dann erinnert sich die Welt gleich an den Gaza, Als die dieses Jahr es wagten, eine Bresche in die Mauer zu schlagen, um sich mit Lebensmitteln zu versorgen, schossen die Ägypter auf sie, Soviel zur Bruderschaft, Und da gibt es eine Reihe von Brüderschaften da, Bring mal eine Reportage, damit wir anfangen können, das alles ins rechte Licht zu setzen, Smile
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