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Wirtschaft & Finanzen: Deutschland

Die Gierhälse schlagen zu!

Strom- und Gaspreise steigen, Hunderte Versorger erhöhen die Preise

Foto: www.Pixelio.de von Klaus-Peter Wolf
Foto: www.Pixelio.de von Klaus-Peter Wolf
Gestern ging eine Pressemitteilung durch die Nachrichten, das die Energiekonzerne E.On und RWE vorhaben, ihre Strompreise zum Jahreswechsel 2007/2008 anzuheben. Und es dauerte nicht lange da kam die Meldung auf das rund 300 kleiner Versorger ebenfalls die Stromversorgungspreise zum neuen Jahr anheben werden. Die Begründung liegt auf der Hand und ist einfach nachzuvollziehen zumindest aus der sicht der Versorger. Warum sollen sich die großen Konzerne dumm und dämlich verdienen und die Kleinen hinten anstehen. Die wollen doch alle etwas von dem großen Kuchen, den es zu schröpfen gilt, abbekommen. Wir haben doch Hochkonjunktur in Deutschland da geht doch noch was oder? Das muss man doch ausnutzen wenn nicht jetzt wann denn dann?

Momentan sieht es so aus, dass die großen Konzerne E.On und RWE ihre Preise um 10% erhöhen werden. Die kleinen Versorger werden natürlich etwas genügsamer sein und nur zwischen 7%-8% aufschlagen, denn die haben ja ein Herz für ihre Kunden. Begründet werden die Erhöhungen wie immer mit steigenden Beschaffungskosten, genau wie bei den letzten Erhöhungen im Juli und Oktober diesen Jahres. Denken diese Geier wirklich, dass ihnen jemand diese Begründung noch abnimmt. Die Beschaffungskosten sind keinesfalls innerhalb eines Jahres um 20% angestiegen, dass Einzigste was gestiegen ist die die Unverschämtheit der Konzerne, ihre Gewinnsucht nochmehr als bisher, auf den Rücken der Verbraucher auszutragen. Sicherlich kann jetzt gesagt werden die Unternehmen sollen Gewinne mache, dass ist auch Ihr Recht und Ihre Pflicht gegenüber den Aktionären und Eigentümern. Dennoch muss das nicht so unverschämt sein. Es müssen keine Milliarden sein, die am Ende des Jahres auf der Habenseite der Bilanz stehen. Etwas mehr Zurückhaltung ist hier angebracht. Gewinne können nur erzielt werden, wenn es Kunden gibt die in der Lage sind zu bezahlen. Mittlerweile sind die Lebenshaltungskosten so enorm gestiegen, dass ein Normalverdiener einen viel zu großen Anteil seines Einkommens dafür aufwenden muss um das Notwendigste zu bezahlen. Strom und Gas sind lebensnotwendig, aber genau das wissen die Versorger und nutzen diesen Umstand unverschämt aus, denn sie denken ohne sie geht es nicht.

Weit gefehlt, ich kann jeden nur empfehlen sich schleunigst nach Alternativen auf dem freien Markt umzuschauen. Der Wechsel des Stromanbieters ist mittlerweile genau so einfach wieder Wechsel des Telefonanbieters. Nur wenn die Geldgeier merken, dass sie mit den Verbrauchern nicht so umspringen können wie bisher kann sich etwas ändern. Die Einsparpotentiale bei alternativen Versorgern sind enorm.

Wer kostenfrei überprüfen will was zu sparen ist, kann diesen Strompreisrechner nutzen.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema:

Bundeskartellamtschef fordert zum Wechsel des Stromanbieters auf

Steckdose als Spardose

Steigende Strompreise ab dem 1. Juli 2007

Foto via www.pixelio.de von Klaus Peter Wolf

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Schlüsselwörter: Strompreis | Preiserhöhung | E.ON | RWE
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