Rund um OZ24

Suchen

Unterstütze OZ24

Sonstiges: Verschiedenes

Weihnachten (II): 6. Dezember – Der Nikolaustag

Am 5. Dezember heißt es abends: Kinder stellt die Stiefel raus, morgen kommt der Nikolaus

Foto: © K.-M. Soemer, Pixelio.de
Foto: © K.-M. Soemer, Pixelio.de
Am 6. Dezember ist der Festtag des heiligen Nikolaus. Zwar ist es ein kirchlicher Feiertag, doch wurde dieser schon vor langer Zeit als gesetzlicher Feiertag bei uns abgeschafft. Es ist also eigentlich ein ganz normaler Werktag, an dem wie an jedem anderen Arbeitstag auch, ganz normal gearbeitet wird. Doch für die Kinder ist er etwas ganz besonderes – der Nikolaustag…

Der Nikolaus als Geschenkebringer geht auf die jahrhundertealte Legende des Bischofs Nikolaus von Myra zurück. Dieser verschenkte alles an die Armen. So gesehen ist der 6. Dezember sein Gedenktag.

Weltweit gibt es große Unterschiede im Brauchtum um den Nikolaus, der zum Teil auch mit dem Brauchtum um Weihnachten verschmilzt. So sind Bezeichnungen wie Nikolaus, Knecht Ruprecht, Santa Claus, Christkind, Weihnachtsmann usw. nicht immer genau zu unterscheiden. Bei uns in Deutschland jedoch sind der Nikolaus und das Christkind zwei voneinander unabhängige Gestalten.

Foto: © chocolat01, Pixelio.de
Foto: © chocolat01, Pixelio.de
Und aus der Legende heraus hat sich der Brauch entwickelt, dass die Kinder am Nikolaustag Nüsse, Obst und Süßigkeiten geschenkt bekommen. Dazu werden am Vorabend, also am Abend des 5. Dezember, die Nikolaus-Stiefel vor die Tür gestellt oder auch schon mal ans Fenster gehängt.

In der Nacht, wenn die Kinder schlafen, kommt dann der Nikolaus vorbei und füllt die Stiefel der Kinder – aber nur, wenn die Kinder auch wirklich brav waren. So jedenfalls wird es unseren Kleinen immer wieder eingetrichtert. Und wenn dann draußen in der Weihnachtszeit die Nikoläuse herumgeistern, die es so zahlreich in jedem Ort und zu jeder Gelegenheit gibt, dann fragen sie auch die Kinder immer: „Seid ihr denn auch schön brav gewesen?“, bevor sie dann die Süßigkeiten an die Kleinen verteilen. Dieser Brauch des Schenkens entstand konkret in der Zeit des 17. Jahrhunderts und hat sich bis in die heutige Zeit gehalten.

Zum Schluss: Eine alte Bauernregel besagt: „Regnet es an Nikolaus, wird der Winter streng, ein Graus.“

  1. Fotolegende: Der Nikolaus kommt... Foto: © Karl-Michael Soemer, Pixelio.de.
  2. Fotolegende: Der Stiefel wurde vom Nikolaus gefüllt... Foto: © chocolat01, Pixelio.de.

uploaded

Der Inhalt des vorstehenden Artikels gibt nicht die Meinung der Redaktion von Onlinezeitung24 wieder. Für den Inhalt ist allein der Autor des Beitrages verantwortlich!
Lesen Sie dazu auch:
Drucken Empfehlen
Schlüsselwörter: Nikolaus | Nikolaustag | 6. Dezember | Weihnachten | Weihnachtszeit
Sie wollen selber einen Artikel schreiben. Kein Problem, einfach registrieren!

Kommentare

319
am 24.11.2009 17:28:40 (109.91.214.xxx) Link Kommentar melden
Zum Schluss: Eine alte Bauernregel besagt:
''Regnet es an Nikolaus, wird der Winter streng, ein Graus.''


Wink Wenn Bauern in die Jauche segeln,
dann helfen auch keine Bauernregeln!
Hartmut Holz
am 24.11.2009 17:47:51 (217.80.205.xxx) Link Kommentar melden
Ja, es ist tatsächlichh eines der schönsten Zeiten im Jahr.

Und die lieben Kleinen könnenn es bestimmt schon gar nicht mehr abwarten, dass der Nikolaus ihnen etwas in den blank geputzten Stiefel gelegt hat.

Und dann erst der Heilige Abend. Das Warten auf die Bescherung und ob der Weihnachtsmann auch die gewünschten Geschenke mitgebracht hat?

Weihnachten selbt ist ja die Ankuft Gottes in unserer Welt.
Es wird uns ein Sohn geboren. Nämlich Jesus Christus.
Freuen wir uns auf diese schöne Zeit im Jahr.Smile
Hartmut Holz
am 25.11.2009 14:46:04 (217.80.214.xxx) Link Kommentar melden
Jesus Christus ist ein besonderer Sohn. Er ist der Sohn Gottes und der heiligen Jungfrau Maria.

Freuen wir uns also darauf, dass er in unsere Welt kommt.
288
am 25.11.2009 16:45:44 (85.55.13.xxx) Link Kommentar melden
Ich möchte niemand belehren oder ihm sein Weihnachtsfest missgönnen.
Allerdings gibt es historische Fakten, die auch die Kirche nicht leugnen kann.
siehe http://idw-online...news294473
Das Weihnachtfest entstand erst mehr als 300 Jahre nach der Geburt Jesu - warum, ist bis heute nicht endgültig geklärt. Ein Theologe der Universität Bonn hat nun neue Erkenntnisse zu dieser alten Frage vorgelegt.
Im frühen Christentum war es nicht üblich, dass man Geburtstage feierte, galten sie doch als Beginn des sündigen Erdenlebens. Und selbst wenn man die Geburt Jesu hätte feiern wollen: Wann hätte man das tun sollen? "Wir wissen bis heute nicht genau, wann Jesus zur Welt kam", erklärt Professor Dr. Wolfram Kinzig. Sogar zum Geburtsjahr gebe es widersprüchliche Informationen, sagt der Bonner Kirchenhistoriker: "Laut Lukasevangelium ist Jesus zur Zeit Herodes' des Großen geboren. Damals sei Quirinius Statthalter in Syrien gewesen. Herodes starb aber nachweislich im Jahr 4 vor Christus, und Quirinius trat sein Amt erst 6 nach Christus an. Es klafft also eine Lücke von zehn Jahren!"

Schlimmer noch, es gibt eigentlich keinen einzigen wissenschaftlich haltbaren Beleg, dass er je gelebt hat.
Wenn nun also Christen Weihnachten feiern möchten, dann sollten sie das gern machen, als das, was es ist: der Mythos eines menschgewordenen Gottes, den auch andere Religionen für sich in Anspruch nahmen: Dionysos der Griechen zum Beispiel, Buddha, (http://www.jesusi...rwort.html) oder der Sonnengott der Ägypter.



Ohnehin kennen andere Großreligionen kein ähnliches Fest: Das Judentum begeht weder die Geburt Moses noch den Tag, als Abraham das Licht der Welt erblickte. Viele Muslime feiern zwar die Geburt des Propheten, doch ist dieser Brauch hoch umstritten. Und auch die Christen begannen erstaunlicherweise erst um die Mitte des vierten Jahrhunderts, der Menschwerdung Gottes mit einem Fest zu gedenken - wieso? "Zum Einen standen dahinter sicher politische Gründe", erläutert Kinzig. "Das Weihnachtsfest dürfte in Rom während der Herrschaft Konstantins des Großen entstanden sein. Von dort 'exportierte' man es später in alle Welt, um den Einfluss des römischen Bischofs auszudehnen." Andererseits sei Weihnachten aber auch Teil des Versuchs, den Inhalt des Glaubensbekenntnisses im Kirchenjahr durch wichtige Feste abzubilden. Nicht von ungefähr hätten sich Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten in ihrer heutigen Form etwa parallel zum Weihnachtsfest entwickelt.


und weiter:
Und warum wird Weihnachten gerade am 25.12. gefeiert? Das dürfte unter anderem mit dem Sonnenkult zusammen hängen, der im Römischen Reich im dritten Jahrhundert nach Christus zum Staatskult aufstieg. Damals begann man auch, die Wintersonnenwende in Rom mit einem großen Fest zu feiern - und zwar am 25.12 (heute fällt die Wintersonnenwende übrigens auf den 21. oder 22.12.; die Datumsverschiebung ist auf Kalenderungenauigkeiten zurück zu führen). Schon vor gut 100 Jahren hatte der Bonner Philologe Hermann Usener daher die These aufgestellt, die Kirche habe das Weihnachtsfest bewusst auf diesen Termin gelegt, um das heidnische Fest zu verdrängen.

http://www.radika..._Jesus.htm
Es gibt also viele Formen von Glaube, Kirche und Religionen, und wenn Chaim sagt, er erfreue sich eher an seinen Kindern, sollte man das respektieren, und nicht das Christentum zur alleinigen Wahrheit stilisieren.
Glaube ist immer etwas persönliches, und daher können die Gefühle, die Christen beim Weihnachtsfest emfinden, nicht auf andere übertragen werden, die eben diese Ansichten nicht teilen.
Happy x-mas
300
am 25.11.2009 17:59:39 (216.246.2.xxx) Link Kommentar melden
Weihnachten ist doch eher eine Mischung aus heidnischem Fest, Wintersonnenwende und germanischem Mythos. Die Urchristen haben das nicht gefeiert, da hat Gata Linda völlig recht.

Aber heute ist es eigentlich nur noch ein Konsumrauschfest.
300
am 25.11.2009 18:03:00 (216.246.2.xxx) Link Kommentar melden
zu schnell geklickt... Wink

Den Unterschied zwischen Weihnachtsmann, Nikolaus, Knecht Ruprecht habe ich immer noch nicht verstanden oder kann es mir nicht merken. Alles etwas kompliziert.

Santa Claus ist Coca Cola, das kann ich mir merken.
Alex Mais
am 25.11.2009 18:15:43 (195.93.60.xxx) Link Kommentar melden
Gata Linda am 25.11.2009 16:45:44 Uhr:
„Wenn nun also Christen Weihnachten feiern möchten, dann sollten sie das gern machen, als das, was es ist: der Mythos eines menschgewordenen Gottes, den auch andere Religionen für sich in Anspruch nahmen: Dionysos der Griechen zum Beispiel, Buddha, … oder der Sonnengott der Ägypter.“


Buddha ist KEIN Gott und erst recht kein „menschgewordener Gott“. Buddha ist im Prinzip die Endstufe im Buddhismus, das höchste, dass erreicht werden kann. Nur als Buddha gelangt man ins Nirvana. Das Nirvana wird fälschlicherweise (gerade auch von Nicht-Buddhisten) als Ort angesehen, ähnlich dem Paradies im Christentum. In Wirklichkeit ist das Nirvana aber mehr eine Art Zustand. Das Nirvana ist der Zustand (Ort), indem man von allem befreit ist und praktisch nichts mehr wahrnimmt. Man müsste es also streng genommen mit dem endgültigen Erlöschen allen Seins gleichsetzen.

Vom und zum Nirvana besteht keinerlei Verbindung. Somit kann auch keine Kommunikation zu Buddha erfolgen. Ein streng „gläubiger“ Buddhist betet auch nicht zu Buddha (wie die Christen zu Gott), da dieser davon sowieso nichts mitbekäme (vorausgesetzt er existiert noch) und auch keinesfalls „antworten“ (oder sonst wie reagieren oder handeln) könnte.

Rein theoretisch könnte jeder zum Buddha werden. Doch dazu bedarf es im Buddhismus eines kompletten reinen Lebens, das wohl kaum jemand schafft. Dieser Umstand macht den Buddhismus im Grunde erst so religiös. Um zum Buddha zu werden benötigt man unendlich viele Existenzen. Die Sache hier jedoch zu vertiefen würde den Rahmen hier bei Weitem sprengen…

Der letzte Buddha war ja auch nach dem buddhistischen Glauben nicht der einzige. Zuvor hat es schon viele Buddhas gegeben. Das ist jedoch alles Legende und in keinster Weise historisch nachweisbar. Der Buddhismus geht auch davon aus, dass der Buddhismus als Religion irgendwann an Bedeutung verliert und immer weniger Anhänger hat. Dann ist es an der Zeit, dass ein neuer Buddha auf Erden weilt. Es heißt, dass dies etwa alle 5.000 Jahre der Fall ist. Demnach käme der nächste Buddha in ca. 2.500 Jahren auf Erden, da der letzte Buddha um ca. 500 vor Christus gelebt hat…

Vgl.: „Das Leben Buddhas“.
Hartmut Holz
am 26.11.2009 16:35:02 (217.80.217.xxx) Link Kommentar melden
Das tue ich auch. Denn Kinder sind ebefalls ein Geschenk Gottes.
300
am 26.11.2009 22:41:50 (84.59.39.xxx) Link Kommentar melden
Hartmut Holz, komm mal wieder runter, Nikolaus ist einfach nur kleine Geschenke machen, wie beim Wichteln. Cool
Hartmut Holz
am 27.11.2009 14:49:31 (217.80.221.xxx) Link Kommentar melden
Da brauche ich gar nicht herunter kommen. Wahrscheinlich
will man ja auch den Kindern die Vorfreude auf den heiligen Nikolaus und auf die Weihnachtszeit nehmen.

Nein, ich bleibe dabei. Die Advents- und Weihnachtszeit ist
mit die schönste Zeit im ganzen Jahr.

Und natürlich auch für unsere lieben Kleinen. Denn sie können doch die Zeit bis Heilig Abend gar nicht mehr ab-
warten.

Aber unsere Kinder besuchen ja dann auch die zahlreichen
Weihnachtsmärchen, die jetzt in den Theatern in Hamburg
oder auch in Lübeck, in Schwerin, Wismar und Rostock laufen. Das war ja bei uns, in der Kinderzeit, ja auch so.Smile
Seite 1 von 2: 1 2

Einen Kommentar schreiben







Kommentare von Nichtmitgliedern der Seite Onlinezeitung24.de müssen durch einen Bestätigungslink per E-Mail freigeschaltet werden, für Mitglieder entfällt diese Bestätigung. Diese Maßnahme dient der Diskussionskultur und soll die Kommentarfunktion vor Spam schützen. Wir bitten um Ihr Verständis für diese Maßnahme.

Seitenaufbau: 0.07 Sekunden
38,490,352 eindeutige Besuche