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Soll man lachen oder weinen? Der "Seelenmord am Deutschen Volk" und andere Dummsprüche...

Von der "Roten Armee-Fraktion" zum Nazi: die "Biomasse" Horst Mahler

Schwedische Gardinen
Schwedische Gardinen
Ein armer, alter, gebrochener Mann räuspert sich, hustet, röchelt. Er hat zusammengebissene Lippen, eine starre Mimik, seine Sprache spuckt er haßerfüllt stoßweise ins Mikrophon. Er räsoniert seine Lehre ins Leere, kurz vor dem nahenden Ende seines Lebens, er ist 73 Jahre alt, am Ende seiner theoretischen Haftentlassung wird er auch sein statistisches Lebensende erreicht oder längst überschritten haben. Dieser Umstand - und nicht etwa das inhaltslose Geplärre des Niederschlesiers Mahler - macht das hier vorgestellte Video so interessant. Es ist ein Dokument der Zeitgeschichte. Es ist eine Satire zur "Deutschen Frage"; die Frage lautet: spinnen die Deutschen? Wenn man Horst Mahler zuhört, ihn betrachtet, seine Texte liest, dann kann die Antwort nur lauten: Ja.

Das Gehetze und das Gezetere des braunen Horsti sind hinreichend bekannt und sein Verbalauswurf ist so richtig öde-blöde; es lohnt nicht, sich weiter damit auseinanderzusetzen, weil bereits alles gesagt ist. Außer den deutschen Neonazis und den weltweit agierenden Revisionisten, verstärkt durch die antisemitischen Brüder im Geiste, die Islamisten und Dschihadisten, interessiert sich kein Mensch für das nazistische Geschwätz des ehemaligen Anwalts. - Horst Mahler könnte man übrigens als Katharsis des Deutschtums verstehen: an sich selbst leidend, an sich selbst zweifelnd, beladen mit einer tragisch geleugneten und verdrängten Schuld, ohne wirkliche Identität, aber zum Bersten gefüllt mit einem dümmlich-peinlichen Nationalismus, der gleichzeitig verzagt-kleinlaut und omnipotent-großmäulig auftritt. Ein Sein-Wollen, das eben gar kein Sein ist, sondern es nur simuliert. Der Anspruch auf Anspruch. Diese übel riechende und vor allem explosive Mischung hat die Welt bereits in zwei Weltkriegen verseucht, hat den Rassismus und den Antisemitismus verbreitet, hat die maschinell-industrielle Tötung von 6 Millionen Menschen inklusive der Verwertung deren Überreste und Besitztümer vorexerziert. Lassen wir diesen geisteskranken Sprengstoff doch endlich mal implodieren statt explodieren.

Horst Mahler (* 23. Januar 1936 in Haynau, Niederschlesien) ist ein deutscher Rechtsextremist und Antisemit. Der Jurist wurde mehrfach wegen Volksverhetzung und Holocaustleugnung verurteilt, so dass ihm die Zulassung als Rechtsanwalt entzogen wurde. Mahler war 1970 Gründungsmitglied der linksextremistischen Terrororganisation Rote Armee Fraktion (RAF) und von 2000 bis 2003 Mitglied der Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD), die er im NPD-Verbotsverfahren anwaltlich vertrat.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Horst_Mahler

Lassen wir Horst Mahler mal kurz beiseite, lassen wir ihn im eigenen Saft schmoren, lassen wir ihn dort verrotten, wo er hingehört, im Knast. Spielen wir statt dessen einmal etwas durch, was andere Völker und Nationen schon häufiger erlitten haben; die Deutschen haben das nie erlebt, aber vielleicht täte es ihnen ja gut? - Nur mal als Gedankenexperiment: was wäre eigentlich, wenn die Deutschen - nur mal so, zum Spaß - auf einen eigenen Staat verzichten würden oder müßten? Wenn sie in der Zerstreuung oder auf der gleichen geografischen Fläche leben würden wie bisher, nur aber ohne Staat? Nicht zwei Jahrtausende wie die Juden, nicht ein paar Jahrhunderte wie die Polen, nicht für unbestimmte Zeit wie Kurden oder Tibeter, nein, sagen wir einfach mal für 4 Generationen, für schlappe 100 (einhundert) Jahre?

Also, das wäre doch genial: die Deutschen wären endlich frei davon, einen Staat organisieren zu müssen, sie haben ja seit inzwischen ca. 140 Jahren bewiesen, daß sie von Staatsführung nun wirklich gar nichts verstehen:

  • den ersten deutschen Staat, den es gab, das Deutsche Reich von 1871, haben die Deutschen nach vier Jahrzehnten in Klump gehauen
  • für den nächsten, die Weimarer Republik, brauchten sie noch nicht einmal 10 Jahre, genaugenommen sogar nur fünf
  • das nächste Projekt eines deutschen Staates, auf 1000 Jahre angelegt, existierte dann gerade mal 12 Jahre (also genau 12 Jahre zu lang)
  • die nachfolgenden Entwürfe DDR und BRD hielten dann immerhin 40 Jahre, und die BRD überlebte nur dadurch, daß die DDR das Handtuch warf, denn pleite sind und waren eigentlich beide; doch die BRD konnte mit der Insolvenzmasse der DDR nochmal zwanzig Jahre rausschinden.

Befreit vom Staat könnte die deutsche Kulturnation - nichts anderes meinte einst der Ausdruck "von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt", also die damaligen Umrisse des deutschen Sprachgebietes - könnten endlich wieder eine Kulturnation werden, sich auf die Tradition besinnen, als Deutsch noch eine Wissenschaftssprache in Europa war, weil die Deutschen nämlich auch ausreichend Leistungen in Natur- und Geisteswissenschaft, in Kunst, in Kultur und in Politik erbrachten. Dies alles hat ja aber alles schon vor PISA lange aufgehört. Nicht nur aus "Mitteldeutschland" kommt aus all diesen Bereichen schon lange nicht viel mehr als Mittelmäßigkeit. Und das ist auf Dauer einfach zuwenig.

Horst Mahler in der Darstellung des rechtsextremistisch/nationalistischen "Weltnetz"-Auftritts "Metapedia":
Horst Werner Dieter Mahler (* 23. Januar 1936 in Haynau, Schlesien) ist ein deutscher Rechtsanwalt, der sich offen zu den Idealen des Nationalsozialismus bekennt. Der Jurist wurde mehrfach wegen "Volksverhetzung" und Bestreiten des Holocausts verurteilt. Daran anschließend wurde ihm gemäß der Gesetzeslage in der BRD seine Zulassung als Rechtsanwalt entzogen. Mahler war 1970 Gründungsmitglied der Rote Armee Fraktion. Nach seinen späteren Erkenntnissen wechselte er in das Deutsch-Nationale Lager und war von 2000 bis 2003 Mitglied der NPD, die er im NPD-Verbotsverfahren anwaltlich vertrat. Horst Mahler engagierte sich eine Zeit beim Deutschen Kolleg, von dem er sich aber 2003 nach Differenzen mit Reinhold Oberlercher wieder trennte und sich forthin der "Reichsbürgerbewegung" widmete.

Horst Mahler lebte lange Zeit in Kleinmachnow bei Berlin, seit etwa 2007 in Ebersberg bei München. Am 25.Februar 2009 wurde er wegen Volksverhetzung zu einer Haftstrafe von 6 Jahren verurteilt. Die Freiheitsstrafen von München, Landshut und Potsdam ergeben insgesamt 12 Jahre Haft.

Quelle: http://de.metapedia.org/wiki/Horst_Mahler

Also, langer Rede kurzer Sinn: erklären wir kraft souveräner Willkür das Projekt Deutschland für beendet. Denn die Deutschen können keine Rentenversicherung und keine Krankenversicherung organisieren. Die Deutschen plündern ihren eigenen Staat mit Arbeitslosengeld und Hartz IV; sie bauen zu teure Autos und bauen zu teuer ihre Steinkohle ab. Sie fördern die Dummheit und das Mittelmaß an den Universitäten, weil sie die Eliten fürchten, statt sie zu fördern. Die Deutschen lassen ihre Jugend auf Schulen verrotten, in denen man ein Abitur nachgeworfen bekommt, dessen Leistungen sich vor 40 Jahren ein Schüler mit Mittlerer Reife geschämt hätte. Kurz: die Deutschen können eigentlich nichts, aber das wenigstens können sie richtig. Und: die Deutschen verschenken ohnehin ihre Staatsangehörigkeit an ethnische Gruppen von Zuwanderern, die diesen Staat auflösen wollen. - Fazit: Worauf warten? Dann kann man das Projekt doch besser gleich gesteuert und kontrolliert beenden!

Vorschlag zur Güte: Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt schenken wir den Polen; Schleswig-Holstein und Hamburg gehen an Dänemark, die Tschechen bekommen Thüringen und Bayern, habt viel Spaß damit! Bleiben Niedersachsen inklusive Bremen für die Niederlande, Nordrhein-Westfalen für Belgien und Luxemburg, weil es so klein ist, bekommt ganz Rheinland-Pfalz. Das Saarland und Baden-Württemberg sind selbstverständlich für Frankreich gerade gut genug. Berlin gehört zu Brandenburg, also zu Polen. So, noch etwas vergessen? Nein; denn Hessen kann man ja, wir wollen doch mal großzügig sein, den Pallis schenken, immerhin ist Hessen in etwa so groß wie Israel. Oder man könnte Hessen unter die Nachbarn des ehemaligen Staates Deutschland aufteilen, das ist letztlich völlig belanglos. Hauptsache, es gibt endlich mal Ruhe.

Wäre das nicht herrlich? Deutschland könnte endlich wieder um seine Sprache und Kultur kümmern, könnte damit auch wieder das Volk der Dichter und Denker werden, könnte keinen Unfug mehr anrichten und müßte sich nicht um Sachen kümmern, von denen man in Deutschland einfach nichts versteht. Die Bundeswehr könnte man in die Bereiche Polizeidienst, Technisches Hilfswerk, Bundespolizei, Musikwesen und Sanität aufteilen, alle Parteien würden aufgelöst, alle Minister und Abgeordenten gingen in den sofortigen Ruhestand. Die Deutschen bekämen in allen Staaten gesicherte Rechte nationaler Minderheiten, wie es anderswo schon lange üblich ist (Südtirol, Elsaß, Korsika usw.).

Na, wär' das nix?

Heulen, schimpfen, die beleidigte Leberwurst spielen: die Integration des Ultralinken im Ultrarechten, die Kongruenz von Stalinisten und Faschisten, die Identität in der Unmoral von rot und braun... - dies alles spielt Horst Mahler hier vor, doch das Spiel ist kein Spiel; er inszeniert sich als Märtyrer wie Rudolf Heß. Er meint es ernst, er spielt nur sein Leben im Zeitraffer.

Das Zitat zur Biomasse (siehe Untertitel) fällt im Video bei ca. 5:08 Minuten

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Schlüsselwörter: Horst Mahler | RAF | NPD | Neonazi | lebenslänglich | Rassismus | Antisemitismus | BRD-OMF
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Kommentare

266
am 20.11.2009 12:53:11 (88.68.103.xxx) Link Kommentar melden
Nun denn, ich plädiere für Lachen, im Fall des Strafgefangenen Mahler sogar für Auslachen. Wink
erklären wir kraft souveräner Willkür das Projekt Deutschland für beendet.
Eine hübsche Satire, der Gedanke klingt bestechend... Grin
286
am 20.11.2009 13:18:55 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Grin Das wäre für mich okay:
Vorschlag zur Güte: Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt schenken wir den Polen
Hartmut Holz
am 20.11.2009 15:01:49 (217.80.213.xxx) Link Kommentar melden
Na ja, also in der Geschichte war es ja so, dass Teile von
Schleswig-Holstein (Östliches Schleswig-Holstein mit Lübeck) undSmileSmile auch Mecklenburg-Vorpommern Slawenland war.

Denn die Orstnamen Oldenburg, Ratekau, Scharbeutz und
auch Lübeck wurden eingedeutscht.

Oldenburg hieß früher, zu Slawen Zeiten, Starigard, Ratekau Ratecowe, Scharbeutz Skarbutze und die Hansestadt Lübeck Luibice.

Und in Mecklenburg-Vorpommern sieht es ähnlich aus. Aus
Suarin wurde Schwerin und alle Orte die auf ow wie Dassow enden sind slawischen Ursprungs.

Also wir hier, im Nordosten unseres Landes, sind mit Polen mehr verbunden als wie mit Frankreich oder den Niederlanden.

Aber Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sollten deutsch bleiben. Und eine Kooparation von Vor-
pommern und der Wojewodschaft Pomorze Zachodnie, also mit Wespommern, dem ehemaligen Hinterpommern
wird doch sowieso schon praktiziert.
Hartmut Holz
am 20.11.2009 15:51:50 (217.80.213.xxx) Link Kommentar melden
Nein, das kannst Du so nicht sagen. Die Grenze nach Polen, also nach Westpommern, gibt es auch eigentlich gar nicht mehr. Denn seit Polen dem Schengen Abkommen beigetreten ist sind alle Grenzbefestigungen und Kontroll-
punkte abgebaut worden.

Vor- und Hinterpommern sind also wiedervereinigt worden.Smile
Hartmut Holz
am 20.11.2009 17:14:03 (217.80.213.xxx) Link Kommentar melden
Klar, es ist noch polnisches Staatsgebiet. Aber die Zusammenarbeit und das Zusammenleben wir durch Schengen ungeheuerlich erleichtert.

Und aktuell beteiligt sich jetzt das Land Mecklenburg Vorpommern auf der Messe für Umwelt, Ökologie und Energie Poleko in Posen.

Sie ist die größte Fachmesse, dieser Art in Mittel- und Ost-
europa. Es geht dabei um die Präsentation neuartiger Umwelttechnologien und -produkte.

Diese Messe steht unter der Schirmherrschaft des polnischen Umweltministers und erfreut sich steigender
Besucherzahlen.

Und Unternehmer, aus Posen, haben auch schon in Vor-
pommern Betriebe gegründet und so Arbeitsplätze geschaffen. Und umgekehrt investieren deutsche Unter-
nehmer in Polen.

Auch scheint Stettin, zum wohnen, sehr teuer zu sein. So ziehen es die Stettiner vor in Vorpommern sich eine dauernde Bleibe zu schaffen. Denn dort ist einfach billiger.Smile
288
am 21.11.2009 01:08:07 (217.168.8.xxx) Link Kommentar melden
die nachfolgenden Entwürfe DDR und BRD hielten dann immerhin 40 Jahre, und die BRD überlebte nur dadurch, daß die DDR das Handtuch warf, denn pleite sind und waren eigentlich beide; doch die BRD konnte mit der Insolvenzmasse der DDR nochmal zwanzig Jahre rausschinden.

Definiere: Insolvenzmasse? Wo soll die denn bitte gewesen sein?
Ein bisschen Aufklärung tut bei Ihnen bitter Not, ich betätige mich -mal wieder- als Entwicklungshelferin-bitteschön:


Schönbohm: Offenbar haben sie vergessen, dass die große Mehrheit der Bürger die DDR aus gutem Grund hinweggefegt hat. Denken wir nur an die Probleme der täglichen Versorgung, die staatliche Bevormundung, die Umweltprobleme, die um Jahre geringere Lebenserwartung ...

Wer sagt: „Es war gar nicht so schlecht“, hat das wohl alles vergessen. Man könnte höchstens sagen: Unser Leben haben wir unter den Bedingungen der DDR ganz anständig gestaltet.

BILD: Sie sind in Brandenburg geboren, kamen nach der Einheit voll Optimismus zurück. Welche Ihrer Hoffnungen wurden hier enttäuscht?

Schönbohm: Ich hatte vergessen, dass die DDR als einziges Ostblockland nur durch den Kommunismus bestand. Hier war die Indoktrination viel stärker als in Polen oder Ungarn. Deshalb ist es hier viel schwerer, heute klarzumachen, dass die DDR ein Unrechtsstaat war und nur noch von der Substanz und von Westkrediten lebte.

damit alles schön auf Ihrem Niveau bleibt, hab ich die Quelle danach ausgesucht: Bild online-dürfte Ihnen ja bestens bekannt seinGrin
173
am 21.11.2009 12:36:00 (188.193.133.xxx) Link Kommentar melden
Die Überwindung des anachronistischen Nationalstaates in Europa ist Thema der Europabewegung und richtig. Insoweit kann man den Kerngedanken um Deutschland wohl zustimmen. Und die Negativmerkmale sind ja auch nicht ganz von der Hand zu weisen.
Helmut Schmidt hält die europäische Lösung in Richtung eines föderalen Staates, egal welcher Prägung, für nicht realistisch und den Nationalstaat nicht am Ende.
Prof. Peter Glotz sieht Europa am Ende, wird das mit der Verfassung und europäischen Demokratie nichts und zerfällt Europa in erneute Blöcke.
Europa geht mit den Ideen der Europabewegung zunehmend auseinander und entwicklet sich zur Bürokratiekrage technokratischer Diktaturnorm als Hüter des Nationalstaates durch die Nationalstaaten, wo Europa nur noch im Wettbewerb der Machtansprüche und Pfründe der Institutionen Europa hier und Nationaltaat dort, stattfindet.
Die DeGaullsche Europaform gewinnt wieder Aktualität als Antwort zur Technokratie Europa.
Das Europaparlament nimmt seine Rolle nicht so wahr, wie es es wahrnehmen könnte aus nationalstaatlichen Abhängigkeiten der nationalen Parteienbindung seiner Mitglieder heraus.

Eine deutsche Nation? Nun, Georg Schramm plädiert wieder für ein Denkmodell Preußen als nordischer Bund, losgelöst vom Rheinischen Bund. Mitteldeutschland wäre wohl weitestgehend dann Nordisch. Ostdeutschland offen. Innerhalb einer Europalösung für Jeden zugänglich, wobei die nationale Verwaltungsbezogenheit zweitrangig wird und bei neuer Blockbildung, gerät Polen wohl wieder zwischen die Mahlsteine der Achse Moskau Paris-Berlin.

Bayern? Ist Freistaat und könnte wie der Kosovo seine Unabhängkeit in Europa ausrufen.

Und dann gibt es da noch den Vorschlag von Cohn-Bendit. Deutschland und Frankreich unter Führung von Frankreich als Bundesstaat zusammenbinden, bevor Europa zerfällt und der Rückfall in klassische Nationalstaatlichkeit von vorne beginnt.

Tscha, Quo Vaid Europa, quo vadis Nationalstaat, quo vadis Deutschland.

Aber vorher sollten wir noch unsere Schularbeiten machen und den BRD-Staatsstreich beenden und Deutschland mit einer neuen Verfassung durch den Souverän ausstatten und eine Kernsanierung vornehmen. Damit wir nicht zur Last für wieder den Rest der Welt oder wen auch immer werden.
Denn am "Deutschen Wesen" wir die Welt mit Sicherheit, nicht genesen.

Aber nur die "Deppen" sein und für ewig bezahlen? Wofür?
300
am 21.11.2009 13:12:42 (216.246.2.xxx) Link Kommentar melden
Eine deutsche Nation? Nun, Georg Schramm plädiert wieder für ein Denkmodell Preußen als nordischer Bund, losgelöst vom Rheinischen Bund. Mitteldeutschland wäre wohl weitestgehend dann Nordisch. Ostdeutschland offen.
Schramm, der Kabarattist? Dann ist der Vorschlag doch nicht ernst gemeint? Wink
Was ist hier unter Mitteldeutschland und Ostdeutschland zu verstehen?

Deutsche Nation ist ein etwas schillernder, mehrdeutiger Begriff. Deutsche Kulturnation, also alle die, die deutsch als Familienkultur und als Muttersprache haben? Deutsches Staatsvolk, also die Staatsangehörigen der Bundesrepublik Deutschland?
286
am 21.11.2009 14:48:29 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Karow, tut das nicht langsam weh? Vergiss doch mal den Nordischen Bund oder Preußen und diesen ganzen Geschichtsmüll. Deine gebetsmühlenartigen Wiederholungen sind sowas von langweilig.
266
am 21.11.2009 15:51:01 (84.59.250.xxx) Link Kommentar melden
@Karow
gerät Polen wohl wieder zwischen die Mahlsteine der Achse Moskau Paris-Berlin
Da war wohl eher der Wunsch Vater des Gedankens. - Eine solche Achse gibt es nicht und wird es nicht geben.
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