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Sonstiges: TierschutzAuswüchse im Tierschutz

privat
In einschlägigen Foren heisst es dann häufig:
Katze aus dem Tierschutz wurde schwer verletzt, Tierarztkosten für das arme Tier betragen 2.500 Euro (nach vorsichtiger Schätzung!) Um Spenden wird gebeten, ein Spendenbarometer zeigt den Grad der Hilfsbereitschaft derer, die sich der Rettung dieses Tierchens verschrieben haben. Es ist bei einer guten Organisation von Verteilermails und gezielter Forenwerbung durchaus möglich, pro Spendenaufruf mehrere tausend Euro zu erzielen. Inwieweit dieses Geld dann tatsächlich gebraucht wurde oder tatsächlich verwendet wurde, bleibt unklar. Ein Beispiel, ein beliebiges unter vielen: http://www.tierhe...x.php?id=9
Zum einen bleibt die Frage, was es denn für Kriterien geben mag, einem durchschnittlischen Haustier auf Biegen und Brechen für horrende Kosten das Leben zu retten, während tausende gesunder Tiere in Tierheimen vor sich hin vegetieren oder getötet werden, weil sie niemand haben will. Zum anderen fragt man sich bei solchen Zahlen, was Menschen bewegen mag, diese Gelder zu investieren für ein Tier, das vielleicht am Ende schwerstbehindert und beeinträchtigt noch vielleicht 5 oder 10 Jahre leben kann, während andernorts Kinder verhungern, Menschen aus Verzweiflung in kleinen Booten über das offene Meer treiben um ein besseres Leben oder den Tod zu finden. Auch dass Menschen sich für die Tiere verschulden, ist kein Einzelfall:
http://wkhk.foren...hilfe.html
belaufen sich auf ca. 300 Euro im Monat. Inzwischen ist die Tierarztrechnung
auf ca. 2500 MINUS angestiegen und ich weiß nicht mehr, wie ich das am schnellsten abzahlen soll.
http://www.nwzonl...zialID=137
Die finanziellen Probleme seien auf Marianne Baillys Muskelrheuma und Mietnomaden in ihrer Wohnung zurückzuführen, so das Ehepaar. In ihrer Not starteten die Baillys einen Hilferuf in einem Internet-Portal für Katzenliebhaber und boten auf ihrer eigenen Webseite (www.samtpfotenhilfe.de) Katzenpatenschaften an. Mit Erfolg: Mehrere Tierfreunde sendeten Geld und Futterspenden nach Kamperfehn.
Doch dann tauchten in dem Internet-Portal böse Gerüchte über die Baillys auf. Sie erhielten bereits Unterstützung vom Tierschutzverein Friesoythe und Umgebung und hätten auch selbst genug Geld, hieß es in den Einträgen. Daraufhin hat die Spendenbereitschaft der anderen Forum-Nutzer merklich abgenommen und die Baillys sind nun in arger Geldnot. Marianne Bailly ist verzweifelt: „Das ist Rufmord! Wir werden als Lügner verleumdet, obwohl wir gar nichts vom Tierschutzverein bekommen und alles, was wir haben, für unsere Katzen ausgeben.“
Interessanterweise ist das, was die Privatperson betreibt, "Animal Hoarding", wenn es der Tierschutzverein aber macht (was ja im Zweifel ebenfalls nur Privatpersonen sind) dann ist es Tierschutz. Aha.
Oder auch im Ausland befindliche Organisationen:
http://www.pfoten...-ungarn.de/aktuelle_meldung.html?&cHash=91f381624a&tx_ttnews=143
Dazu fehlen jedoch im Moment noch 6000 Euro. Für weitere Anschlusskosten werden weitere 2500 Euro benötigt.
Natürlich obliegt es den einzelnen Helfern, wofür sie sich einsetzen und wofür sie Hilfe erbitten. Aber ist es denn wirklich noch vertretbar, wenn Tierschutz ohne jede Gnade erfolgt, wenn Tiere, obwohl alt, krank und oft unheilbar, am Leben erhalten werden, um dann in einem Tierheim zu leiden?
Auch eine werbewirksame Spendenaktion einer Tierhandlung hat für Furore gesorgt: http://www.pressemitteilungen-online.de/index.php/tierschutz-spenden-100000-euro-spendenuebergabe/
Das wäre an sich nicht so bemerkenswert, jedoch vergleicht man folgende Meldung, so wird schnell klar, mit welchem Massstab in Deutschland gemessen wird:
“Die Schäden, die dieser Hurrikan verursacht, sind gigantisch. Jetzt zum Beginn der Erntezeit des Kaffees - einem der Hauptexportprodukte der Region - haben die Menschen nicht die finanziellen Ressourcen, um sich selber zu helfen. Der Sturm hat die reifen Kaffeebohnen von den Sträuchern gerissen und in den Schlamm geschleudert. Viele Bauern verlieren ihre Haupteinnahmequelle und können jetzt nicht einmal die Anbaukredite zurückzahlen. Der Wirbelsturm lässt sie verschuldet zurück. Sie stehen mittellos vor ihrer zerstörten Habe”, so Wolfgang Hees, der Mittelamerika-Experte von Caritas international.
Die Schattenseiten des Tierschutzgewerbes werden auf http://www.tiersc...tierschutz beleuchtet. Gegenseitige Intrigen, Verleumdungen, Rufmorde sind an der Tagesordnung.
Wenn es nicht um Geld geht, ja worum geht es denn dann???
http://www.suedwi...t4880.html
Wie einige von euch wissen, haben wir, Angie G.(Name v.Red. geändert) und ich , vor ca. vier Wochen 30 Hunde aus der Perrera mairena Sevilla gerettet....mit großer Unterstützung von Sarah Hummel , Peter Plattes und Klaus Dorn....
einen Teil konnten wir schon vermitteln...
Jedoch , die Hiobsbotschaften reissen derzeit nicht ab....
Es sind jetzt noch etwa 15 Hunde, ohne Welpen, für die wir noch gute Plätze suchen ...d.h. dass wir so viele wie möglich nach entsprechenden Tierschutzstandards vermitteln wollen, also kastriert, Mittelmeertests, Impfung usw.
Nicht zu vergessen der Behandlungskosten für die kranken Tiere ....
Die Tiere sind nach all dem Stress teils sehr krank, viele Hündinnen sind trächtig, so dass es nun schon mindestens an die 50 Hunde sind, für deren Verantwortung wir einstehen müssen und natürlich auch wollen.
Das Leben auf der Strasse und in der perrera bleibt nicht ohne Folgen...und hat seinen Preis... Im Moment bin ich bei einem Betrag von 4250.-€....Ausgaben... Davon sind 3215 € Spenden bereits eingegangen und wurden verwendet für
Freikauf Transport intern
Transport extern für einen Teil der Hunde, Tierarztkosten für Behandlung kranker Hunde und noch nicht enthalten sind Kastrationen, Mittelmeertests und Impfungen.... Ich rechne mit einem Endbetrag von ca. 6000-7000 €.... Wir können von Glück reden, dass die Kosten von Klaus Dorn und Peter Plattes wirklich niedrig gehalten sind. Doch 30 Hunde ( ohne Welpen) haben ihren Preis, auch wenn ich im Zusammenhang von Tieren nicht von "Preisen" reden mag...ist es Realität...
Umsonst geht es nicht...
Dank einiger Spenden von Euch , sowie einer lieben Freundin, die uns sehr hohe Spenden zukommen liess , konnten wir nun schon so weit kommen, aber dennoch reicht es nicht...denn wie gesagt, die Tiere müssen noch kastriert( vor Ausreise) und tierärztlich versorgt werden.
Ich frage Euch....könnt Ihr ein wenig helfen...? damit wir alles für die Tiere tun können...
Natürlich werde ich versuchen alles zu zahlen, damit sie bestens geschützt werden können, auch kastriert und geimpft werden ...aber wenn ich noch ein paar Spenden bekäme , wäre es erheblich leichter...
Diese Perreras sind spätestens nach einer Woche, wo man die "geretteten Hunde" abholen liess, wieder voll mit neuen Hunden. Die tausende von Euros, die angeblich erforderlich sind für die Rettungsaktionen, wohin fliessen sie wirklich? Wer führt Buch darüber, werden die Spenden versteuert? bereits unter http://www.online...ticle/2343habe ich über diese Praktiken berichtet, ohne jede Namensnennung der beiteiligten Personen. Trotzdem wurde gegen mich eine Anzeige erstattet, weshalb ich nun sicher bin, auf der richtigen Fährte zu sein. Ich werde weiterhin hinweisen auf die Zusammenhänge, die anscheinend lukrativ und einträglich sind, gemessen an den Summen die erbeten werden. Die diversen Nebenjobs, die der eine oder andere aus dem Tierschutz erzielen mag, verschlingen wohl ebenfalls grosse Teile der gutgemeinten Spenden. Wem hilft diese Art von Tierschutz wirklich? Geht es noch um die Tiere, oder sind diese nur das Mittel zum Zweck, das Mitleid zu erregen und sich selbst die Taschen zu füllen? Bei 50 Hunden und durchschnittlich 250 Euro"Schutzgebühr" kommt man auf 12.500Euro Verkaufserlös, plus die Spenden... Immer wieder trifft man auf die gleichen Namen, immer wieder werden x-beliebig Tiere "gerettet", die die meisten der sogenannten "Tierschützer" niemals persönlich gesehen haben, sondern für deren "Wohlergehen" sie nur mittels herzerweichender und zugegebenermaßen gut verfasster Spendenaufrufe um Geld bitten. Was danach aus den Tieren wird, wer sie bekommt, wo sie leben, all das interessiert doch niemand mehr, Hauptsache medien-und spendenwirksam "gerettet", was immer das auch bedeuten mag...
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Kommentare

Hätte der Tiernahrungshändler auch 100.000 Euro bekommen, wenn er für hungernde oder verwaiste Kinder gesammelt hätte?
Das ist bei all dem die Frage, die mich bewegt.
Warum sind 16 mal mehr Menschen im Tierschutzverein als im Kinderschutzbund?
gefragt von NachtflugNachtflug am 07.12.2008 um 20:03 Uhr
Und wieso sind 10 mal mehr Menschen im Tierschutzverein, als bei Amnesty-International? Ist es, weil Tiere niedlicher sind als Menschen? Ist es, weil der Mensch nicht vom Aussterben bedroht ist?
Tierschutz ist mittlerweile eine Industrie, produziertes Elend. Je grösser das Elend, desto grösser die Vermarktungschancen.
Mit Kinderelend lässt sich schlichtweg kein Gewinn erzielen, sie werden weder importiert noch verkauft, sie können nicht auf Vorrat gehalten werden und en gros "gerettet" werden.
Gerade mit kranken und behinderten Kindern lässt sich kein werbewirksamer Effekt erzielen.
Die Moral endet wie immer beim Geld, Tiere kann man leichter instrumentalisieren, mit ihrem Leid leichter hausieren.
Die Ethik, die Moral eines sogenannten Tierschutzes endet da, wo menschliche Schicksale ungehört verhallen, wo eher Tieren als Menschen geholfen wird und die Tierschützer dies auch noch "normal" finden.
Meiner Meinung nach obliegt es dem Staat, für herrenlos gewordene Tiere zu sorgen, und man sollte private Vereine besser kontrollieren, bevor Tierimporte von 50 oder mehr Tieren aus dem Ausland initiiert werden.
Im Grunde ist dies nämlich kein Tierschutz, sondern nur Hin-und Herschieben von Problemen mit Zwischenabzocke tierlieber Helfer, die es halt nicht besser wissen.
Man könnte denken, aha, jetzt gibt es bald keine Hunde mehr in Ungarn, Es werden alle zu "liebevollen" Händen abgegeben, gegen Schutzgebühr eben, Ich frag mich, gibt es dort überhaupt noch streunende, oder in "Tötungs" Anstalten lebenden Hunde? Tatsache ist, mit solchen Dingen kann man sehr viel Geld machen, Mittlerweile wurden diese Anzeigen, die immer die vorderen Seiten ausfüllten, abgeblockt, Und wer bitte kennt süsse Welpen ohne Mutter aus Kamerun, und umliegende Länder, die dringend Hilfe suchen, Es wäre nur eine "kleine" Gebühr fällig für das "Flugzeug". Es kamen auch Kartons, allerdings leere, Aber das ist auch ein andres Thema,
Die Frage warum Tierschützer das machen - weil sie nicht Gott sind und über Leben und Leiden bestimmen. Ärzte helfen ja auch Totkranken und Verletzten - wäre für die Volkswirtschaft auch günstiger die kranken sterben zu lassen - aber es gibt eine hypokratischen Eid - Leben zu retten und über diese Entscheidung darf kein Mensch bestimmen - weder bei Menschen noch Tieren.
Diese Diskussion ist höchst gefährlich, denn auch bei der Behandlung von Menschen gibt es bereits längst eine 3 Klassen Medizin und für alte Menschen oft keine Behandlung - lohnt sich nicht mehr.
Wo wollten Sie denn den Unterschied machen ob ein krankes Tier einen reichen Besitzer hat der in Tierarztkosten investiert, einen armen oder keinen - für das Tier als leidensfähiges Mitgeschöpf wie unsere Verfassung zu schützen hat, ist das Leiden immer das gleiche und das Recht auf Leben und Unverseherheit ebenso.
Petra Schneider Diplom Sozialpädagogin und Tierschützer - gibt es nämlich auch dass man sich beruflich für Menschen engagiert und ehrenamtlich für Tiere in Not. Aber es ist völlig legitim sich nur um eine Sache kümmern und unterstützen zu können mit Arbeit oder finanziell und es gibt für jeden Bürger etwas für das er sich engagieren kann ohne dem anderen vorzuhalten dass er sich für das falsche engagieren würde. Und Tiere haben meistens keine Fürsprecher und können nicht für sich selber sprechen - und Menschen helfen nicht nur Tieren ( die von anderen ausgebeutet und missahctet werden), sondern Tiere helfen ebenso Menschen als Begleiter, Freund, Tröster
und sind ganz wertvoll in der Erziehung zur Achtung vor der Schöpfung, denn Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit und Gott hat sie als Engel auf die Erde geschickt um dem Menschen Mitgefühl zu lehren.
Wo Tiere misshandelt und missachtet werden - ist auch der Weg nicht weit Menschen zu missachen und zu misshandeln.
Hallo
Dies ist leider ein weitverbreiteter Irrtum. Und ich denke, dass man durchaus unterscheiden MUSS zwischen dem Leben eines Tieres und dem eines Menschen.
Genau um die von Ihnen dargestellte Geisteshaltung - Leben des Tieres gleichsetzen mit dem des Menschen - handelt dieser Artikel mit dem Titel "Auswüchse des Tierschutzes".
Mir geht es darum, aufzuzeigen, WO Ethik aufhört und Geschäftemacherei anfängt.
Wenn nun in den Foren (googlen Sie mal bitte Hilferuf und Spende Tierschutz) permanent Menschen Tiere "retten", die eigentlich gar keine finanziellen Mittel haben, jedoch tausende von Euros (bitte sehen Sie dazu den im Artikel gesetzten Link an)
belaufen sich auf ca. 300 Euro im Monat. Inzwischen ist die Tierarztrechnung
auf ca. 2500 MINUS angestiegen...
dann sind das für mich Auswüchse, die ich nicht unterstützen würde.
Wenn jemand, wie Sie schreiben
dann ist das eine Sache.
Jedoch anders sehe ich die Sache anders
Wenn Sie hier den fatalen Umkehrschluss ziehen, dass man Tiere nicht qälen darf, würde bedeuten, dass Ihr Leben verfassungsgemäss dem menschlichen Leben gleichzusetzen sei, dann fragen Sie sich doch mal, ob dies wirklich noch als normale Haltung zu Tieren zu bewerten ist.
Damit meine ich: ist es für Sie das gleiche, ob eine Katze oder ein Kind überfahren wird? (schlimmstenfalls das eigene?)
Ich denke dass man daran schon erkennen kann, dass man hier nicht den Fehler machen darf, trotz Tierliebe, die Tiere als gleichwertig und echten Familienersatz zu sehen.
Nun, ich halte niemand, der sich engagiert vor, dass er sich für Tiere oder sonstwas einsetzt. Wenn aber derjenige, und das sind, wenn man dem Internet Rechung trägt, -zigtausende, dem menschlichen Elend und menschlicher Not gegenüber völlig kalt bleibt, dann halte ich dies durchaus für bedenklich und für eine Fehlentwicklung, bestenfalls ein Helfersyndrom oder eben die Möglichkeit, am Elend der Tiere zu partizipieren.
Und das prangere ich an.
Ein Beispiel, wie "Tierschützer" miteinander umgehen?
http://wkhk.foren...hilfe.html
Betreff: AW: Bevern / Ehepaar B. - die Wahrheit!
Bitte durch die Verteiler laufen lassen da das Gericht verlangt , daß ich das tue .
AW: Bevern / Ehepaar B. - die Wahrheit!
--------------------------------------------------------------------------------
Heute war die Verhandlung wegen der einstweiligen Verfügung gegen die
ich Einspruch eingelegt habe .
Diesen Einspruch zog ich zurück .
Die Gründe sind folgende :
Da ich Verschiedenes nicht nachweisen konnte und auch vor Gericht bei der
Wahrheit blieb als man mich fragte , ob diese Geschichte in meinem Namen
und über meine Mailadresse durch das WWW ging , habe ich mich damit ins
Unrecht gesetzt , da ich es zuließ , daß ein anderer User die Familie Bennefeld
aus Wahmbeck als Verbrecher bezeichnete .
Diese Äußerung nehme ich , da ich die Betreiberin dieses Forums bin ,
hiermit zurück .
Ich bitte euch alle in Zukunft in meinem Forum nicht mehr zu solchen Äußerungen hinreissen
zu lassen , da ich dafür den Kopf hinhalte .
Wo es in Foren eingestellt wurde , bitte ich hiermit die Admins den Satz , daß die Bennefeld Verbrecher seien , zu entfernen .
Vielen Dank dafür .
Was bringt Menschen dazu, andere, die vermeintlich das gleiche wollen wie sie selbst, zu diffamieren und zu beleidigen, Mails zu verteilen und andere völlig zu ruinieren? Bitte, was hat das denn mit Tierschutzarbeit zu tun?
Sie ist höchst überfällig, denn viel zu lange treiben Leute im Internet ihr Unwesen, unbehelligt als Gutmenschen sich darstellend und mit armen Tieren hausierend, die nur den eigenen Profit im Vordergrund sehen, die Tiere sind dazu nur Beiwerk, Handelsware.
Es macht doch mehr Sinn, die Betreuung von Tieren denjenigen Institutionen aufzubürden, die die Mittel und die Möglichkeiten haben. Den Staat fordern, das ist mein Antritt. Und strengere Gesetze für den Handel mit der "Ware Tier" zu erlassen, das im Grundgesetz immer noch als Sache erfasst ist.
Es kann nicht angehen, dass jeder selbsternannte Tierschützer ohne Rechenschaftspflicht für angebliche Tierarztbehandlungen und Kosten 50, 100 Hunde importiert, mit teils gefakten Impfausweisen etc.
http://tierheim-k....de/?p=162
\"Die Tiere sind hochgradig scheu und verängstigt\", berichtet die Amtstierärztin. \"Es sieht aus, als habe man sie von der Straße aufgelesen. Fast alle sind abgemagert, ihr Fell ist verfilzt, einige leiden an keuchendem Husten, eines lahmt\", so die erste Augenscheindiagnose. Nur für 16 Tiere konnten – in Ungarn ausgestellte – Impfpässe vorgelegt werden, drei davon waren gefälscht. Nicht einer der Hunde trug, entgegen der europaweiten Kennzeichnungsvorschrift, einen Chip oder eine Tätowierung.
Auf dem Freigelände der \"Tierhilfe\", einem mit Stahlmatten umzäunten Sandplatz mit Bauwagen als Wetterschutz, trafen die Einsatzkräfte ingesamt rund vierzig Hunden in mehreren Rudeln an. Die Verantwortliche wurde aufgefordert, binnen einer Woche Impfpässe und Herkunftsnachweise vorzulegen. Zumindest so lange gilt ein Vermittlungsverbot. Die 56 Jahre alte Frau verfügt über keine Genehmigung, eine \"tierheimähnliche Einrichtung\" zu betreiben. Der Behörde ist bekannt, dass sie regelmäßig zumindest in einem Anzeigenblatt Hunde zum Kauf inseriert. Gegen sie läuft jetzt eine Anzeige wegen illegalen Hundehandels.
Der aktuelle Fall veranlasst die stellvertretende Leiterin des Kreis-Veterinäramtes, Dr. Christa Wilczek, erneut vor dubiosen Hundeverkäufern zu warnen. \"Hier wird auf die Mitleidstour Kapital geschlagen\", so die Amtstierärztin. Rund 250 Euro würden durchschnittlich für ein Tier verlangt. Auf gefühlige Art mache man Interessenten glauben, sie könnten mit dem Kauf arme Geschöpfe retten.
\"Wer wirklich helfen will, soll seriös arbeitende Tierschutzvereine ansprechen oder im Ausland autorisierte Stellen vor Ort unterstützen und sich nicht von Internetangeboten oder zweifelhaften Hilfsorganisation blenden lassen\", betont Wilczek. In ihrer Tierliebe ausgenutzte Menschen liefen Gefahr, unfreiwillig kriminelle Machenschaften zu fördern und sich zudem einen seuchenkranken Hund ins Haus zu holen.
Dies ist leider kein Einzelfall. Wer das nicht erkennen will, sollte einfach mal ohne rosarote Brille recherchieren.
Ich bin selbst Hundehalterin, ich verstehe, dass man dort hilft, wo man kann. Diese Auswüchse aber verstehe ich nicht mehr, deshalb werde ich mich hüten, mich "Tierschützer" zu nennen, was heutzutage schon gleichzusetzen ist mit einem dubiosen Image.
http://www.focus....08445.html
Vier weitere selbst ernannte Tierschutzvereine aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sowie eine niederländische Organisation bestellen nach Ermittlungen der Behörden seit Jahren per Internet Hunde bei britischen Hintermännern, die die jungen Tiere in Rumänien und Polen von der Straße wegklauen lassen. In Ungarn werden die Tiere „zwischengelagert“ und über Österreich angeliefert. Um ihre Spuren zu verwischen, wechseln die Schmuggler unterwegs mehrmals ihre Fahrzeuge, Routen und Handys. In Deutschland werden die Tiere per Inserat „aus liebevoller Hausaufzucht“ verhökert. „Für bis zu 350 Euro pro Hund“, entrüstet sich Tierärztin Wilczek.
und das schlimmste daran:
Tierschutz? - und wer schützt die Tiere vor solchen "Rettern"?
Der Eid des Hippokrates wird in seiner klassischen Form heute nicht mehr von Ärzten geleistet und hat keine Rechtswirkung
By the way:
http://hundundspa...hp?t=91106
Signatur des Moderators:
dass
ein komplett abgeschaltetes Gehirn nicht zwangsläufig
zum Tode führt....
"Auschwitz fängt da an, wo einer steht und denkt,
es sind ja nur Tiere."
Theodor W. Adorno
Dem ist nichts hinzuzufügen, denn sie wissen nicht, was sie da schreiben....


