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Medien: Witziges & Skurriles

Definitionshoheit

Wer sagt denn, daß das, was ist, so ist, wie es ist? Oder scheint?

Ente? Oder Hase?
Ente? Oder Hase?
Das Leben ist ein Kampf. Natürlich, das merken die meisten von uns, wenn es morgens ums Aufstehen geht, da kämpfen viele gegen den inneren Schweinehund. Auch der Existenzkampf ist uns vertraut, in manchen Gegenden der Welt dreht er sich um eine Handvoll Brackwasser, bei uns um den richtigen, gutdotierten Job, der nicht nur den Kühlschrank füllt, sondern auch noch Selbstverwirklichung ermöglicht. Oder der Kampf vieler Menschen jeden Monat, wenn das Geld schon zu Ende ist, aber noch so viele Tage des Monats übrig sind.

Kampf ist der Normalzustand. Das wußte schon Heraklit, der vorsokratische Denker aus dem späten 6. Jahrhundert vor der Zeitwende. Denn sein berühmter Satz (Fragmente, B 53) zeigt seine Sichtweise: "pólemos pánton mèn patér estí", gern tendenziös übersetzt mit "Der Krieg ist aller Dinge Vater" - genauso richtig, jedoch sprachphilosophisch viel besser wäre: "Der Konflikt/Streit (die Auseinandersetzung/Spannung) ist der Urgrund alles Seienden". Einfach eine andere Deutung, eine andere Lesart, denn jede Übersetzung ist ohnehin eine Interpretation - im besten Fall - oder eine Verfälschung - im Normalfall. Zum Thema Krieg und über den "radikalsten Pazifisten Heraklit" sehr lesenswert auch Vilém Flusser: Vom Vater aller Dinge. Fuer das "Kriegsheft" der Spuren.

Wie sieht das heute aus? Nun, der Kampf geht weiter, der Kampf um die Köpfe, der genau genommen ein Kampf um Wörter und Definitionen ist. Die "Nationalen" (die in Wahrheit eher Nazis sind), wollen uns die Wörter Heimat oder Vaterland wegnehmen; die "Revisionisten" (die in Wahrheit Geschichtslügner und Realitätsleugner sind), wollen uns Ostdeutschland als "Mitteldeutschland" verkaufen; die Pallis wollen uns für dumm verkaufen und reden von "Palästina", wenn eigentlich Israel gemeint ist, und die Mohammedaner wollen uns gar vorschreiben, wir hätten sie "Muslime" zu nennen. Ein Kampf um die Definitionshoheit, nichts weiter. - Ein konkretes und halbwegs aktuelles Beispiel aus der "linken" Ex-SED-Postille "Neues Deutschland", in der man frustriert klagt und weint:

Anti-Papst-Karikatur
Anti-Papst-Karikatur
Da die USA in ihrem Selbstverständnis immer auf der Seite der moralischen Gerechtigkeit stehen, besitzen nur sie allein die Definitionshoheit über "gut" und "böse".

(Quelle: Neues Deutschland vom 23.12.2003 )

Tja, shit happens, die USA definieren gut und böse, das ND definiert die USA, ich definiere das ND, meine Leser definieren mich, usw. usf. - es ist wie im richtigen Leben, auch wenn der eine oder die andere darüber jammert. Im Prinzip ist es doch ganz einfach: Wir sind die Guten!

Gewalt - Definitionshoheit und Legitimationsmonopol

Häufige spontane Affirmationen zum Begriff der Gewalt, die man zunächst intuitiv als zutreffend und selbstverständlich ansieht, erweisen sich als gerade kontraintuitiv und rätselhaft. Gewalt kann beispielsweise durchaus zu Recht als positives Phänomen gelten. Gewalt kann strukturell, latent, oder legitim sein und bleibt dennoch Gewalt, auch wenn sie in solchen Fällen oft als Ordnung oder eben gar nicht wahrgenommen wird. "Es handelt sich um ein merkwürdiges Spiel, in dem die Regeln und Ziele selbst den primären Spieleinsatz darstellen." Warum sich also auf solch sumpfiges und oft sehr abstoßendes Terrain begeben, wenn von vorneherein klar ist, dass weder abschließende, allgemeingültige Aussagen gefunden, noch eine wie auch immer wünschenswerte Einschränkung von Gewalt erreicht werden kann? Die Antwort könnte lauten: Um sich im Spielraum der Gewalt mit dem richtigen Maß und den richtigen Formen der Gewalt bewegen zu können. In der Gemeinschaft der Gewalttätigen hat der Kampf um Rechtfertigung oberste Priorität. Jede Seite erhebt das Recht zu definieren, was legitime Gewalt ist.

Wie heikel dieser Kampf um Legitimation aber ist, zeigen unzählige Beispiele der Geschichte und der Gegenwart. Denn was eben noch als notwendige oder legitime Ordnung verstanden wurde, kann sehr leicht als illegitimer Zwang, als Gewalt empfunden werden.

Es ist nicht möglich den Gesamtgehalt an Gewalt zu einer Zeit zu bestimmen, es ist auch nicht sinnvoll. Es lässt sich nicht sagen, ob wir uns in einer Zeit zunehmender oder abnehmender Gewalt befinden. Auch wenn eine Instanz wie beispielsweise der UN Sicherheitsrat nur mit Gewalt gegen Gewalt agieren kann, so ist die Form und die Aufteilung der Gewalt doch essenziell. Je institutionalisierter und je ritualisierter Gewalt daherkommt, umso weniger wird sie als Gewalt, sondern als gewohnter Teil des alltäglichen Lebens aufgefasst. Wir brauchen also nicht mehr oder weniger Gewalt, wir brauchen die richtige Gewalt und einen wirksamen Schutz davor, dass die Beurteilung dessen, was die richtige Gewalt ist, unter ein Definitionsmonopol gerät.

Quelle: Bruno Gransche. Gewalt - Definitionshoheit und Legitimationsmonopol. Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie, siehe auch: E-Book zum Download

So sieht's aus. Wir brauchen die richtige Art von Gewalt. Und schon beginnt das Spiel um die richtige Definition wieder von vorn. Ein schönes Beispiel - eines allerdings ziemlich dümmlichen Versuches - liefert auch die Präsenz der deutschen Unterstützer des rassistisch-faschistischen Terrorismus der islamistischen Hisbollah, der sogenannte Muslim-Markt, dessen Betreiber bereits wegen Volksverhetzung Bekanntschaft mit dem Staatsanwalt schließen durfte... - der Text ist in seiner Sinnfreiheit so großartig, daß er hier ohne Kürzung wiedergegeben werden soll. Der wesentliche Unfug steht dann aber am Ende des islamistischen Zitats.

Der Westen hat seine Definitionshoheit für Rassismus verloren

Ausgehend von einer Geschichte des Herrenmenschendenkens haben die Vertreter der Westlichen Welt auf der Anti-Rassismuskonferenz immer noch nicht verstanden, dass die Zeit ihrer Vorherrschaft zu Ende ist. Entweder werden die Herrscher der Westlichen Welt zukünftig einen neuen Kurs der Kooperation anstreben müssen oder ihre eigenen Völker in die weltweite Isolation treiben.

Gestern also hielt der iranische Präsident Ahmadinedschad seine erwartete Rede. Und sie richtete sich u.a. gegen den Zionismus; wer hätte es anders erwartet. Bereits vor der Konferenz hatten sich eine Handvoll Staaten auf die Seite des Zionismus geschlagen und die gesamte UN-Konferenz boykottiert; darunter auch Deutschland. Während der Rede standen weitere Vertreter ausschließlich Westlicher Staaten auf und verließen unter Protest den Saal. Viele deutsche Medien berichteten von den angeblich "schlimmsten" Entgleisungen, die Ahmadinedschad geäußert haben soll. Dabei wurden stets folgende Sätze unverändert von den Nachrichtenagenturen abgeschrieben:

Das also waren die schlimmen Sätze, die zu einer bereits vorbereiteten Medienkampagne gegen den iranischen Präsidenten geführt haben. Aber was war so extrem falsch an seinen Äußerungen?

Ist der israelische Außenminister Liebermann jetzt kein Rassist mehr, weil ihn der iranische Präsident so genannt hat? Ist der Ministerpräsident Israels Netanjahu, der jegliche Staatsgründung für Palästina ablehnt und Druck auf die Bewohner des Gazas ausübt u.a. mit dem Ziel sämtliche Palästinenser dazu zu nötigen, Israel als "jüdischen" Staat anzuerkennen, jetzt ein Vertreter für Menschenrechte und Antirassismus, weil ihn der iranische Präsident kritisiert hat? Und ist der israelische Kriegsminister Barak, der noch vor kurzem einen Krieg kommandiert hat, bei dem auf der anderen Seite 1500 Menschen getötet wurden, darunter zumeist Zivilisten, Frauen und Kinder und auf der eigenen Seite 20 Menschen umkamen, jetzt ein Friedensengel, der nicht mehr kritisiert werden darf, weil ihn ein Iraner kritisiert hat? Oder anders gefragt: Selbst wenn Ahmadinedschad die personifizierte Feindschaft zur Westlichen Welt und Boshaftigkeit der Weltgeschichte wäre, würden dann seine wahren Aussagen unwahr werden? Wird Israel dadurch weniger rassistisch, dass man Israels Rassismus öffentlich beklagt? Und gibt es für die Westliche Welt überhaupt keine Grenze des Verhaltens Israels, das sie nicht mehr mittragen würde?

Und ist denn Israel nicht mit dem "Vorwand jüdischen Leidens" im Zweiten Weltkrieg gegründet worden? Jene Aussage sagt doch gar nichts darüber aus, ob es jenes Leiden gegeben hat oder nicht! Ist es denn so absurd zu behaupten, dass selbst wenn der Massenmörder Hitler 10 Millionen Menschen einer bestimmten Menschengruppe vergast oder auf sonstigem Weg grausam ermordet hätte, Vertreter jener Menschengruppe dennoch niemals das Recht erhalten hätten, andere zu vertreiben? Ist die Feststellung, dass Palästinenser ihre Heimat verloren haben, so unerträglich für die Westliche Welt, die ihre besetzten Gebiete nach belieben zu verschenken gewohnt war?

Und wenn Ahmadinedschad behauptet, dass "Zionisten" und ihre Verbündeten den Krieg im Irak geplant haben, dann zitiert er doch letztendlich nur westliche Nachrichtenagenturen. Wurde nicht selbst in der Westlichen Welt darüber diskutiert, dass unter dem Ex-Präsidenten der USA Bush die so genannte Israel-Lobby einen enorm starken Einfluss hatte? Und ist "Zionisten" nicht lediglich eine andere Bezeichnung für Israel-Lobby? Wer zweifelt daran, dass Bush jenen Krieg angezettelt und damit der gesamten Welt geschadet hat; von den Millionen irakischer Opfer ganz zu schweigen? Warum darf man das nicht erwähnen, wenn jene Grausamkeiten von einer bestimmten Ideologie ausgehen, die glaubt "Geburtsrechte" über Ländereien zu haben, die anderen gehört haben? Was ist eine Rassismuskonferenz wert, wenn man den Rassismus Israels nicht kritisieren darf?

Und wenn Ahmadinedschad dann auch noch sagt, dass der Zionismus der personifizierte Rassismus sei, dann möge man doch der Welt - und vor allem den Muslimen - in aller Sachlichkeit erklären, dass dem nicht so ist, damit Ahmadinedschads Aussagen widerlegt werden; nicht durch Protestgeschrei und Stühlerücken, sondern durch Argumente. Wenn Zionisten behaupten, dass Christen und Muslime keine vollwertigen Israelis sind und daher niemals gleichwertige Staatsbürger Israels sein können, dann mögen jene Protestwestler doch einmal in aller Sachlichkeit erklären, worin sich der Zionismus von Rassismus unterscheidet! Wenn in Hebron eine Handvoll zionistische Siedler hunderttausende der einheimischen nichtjüdischen Bewohner jahrelang unbehelligt und unter dem Schutz von Soldaten drangsalieren dürfen, dann möge man dem unwissenden Beobachter einmal erklären, warum das kein Rassismus sein soll. Wenn die Grabstätte eines Zionisten, der mit seinem Maschinengewehr auf unbewaffnete in einer Moschee betende Menschen geschossen und viele ermordet hat, als Pilgerstätte von Zionisten genutzt wird, dann möge man der Welt erklären, warum das kein Rassismus ist. Wenn jeder Amerikaner, Australier, Deutscher und Franzose, der Jude ist und nie in Palästina war, mehr Rechte in Israel hat als einheimische Palästinenser, dann möge man doch sachlich erklären, warum das kein Rassismus ist. Wenn all das und noch viel mehr kein Rassismus sein soll, warum versteht es dann nur der geistige Nachkomme der Herrenmenschenideologie aber die Mehrheit der Völker nicht? Oder anders gefragt, hat die Westliche Welt ein Monopol und Deutungshoheit über die Definition von Rassismus gegen die absolute Mehrheit der Bürger und Nationen der Welt?

Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy protestierte scharf gegen die Rede Ahmadinedschads. Ahmadinedschad rufe zum Rassenhass auf, behauptete er. Jene Aussage ist von großem Interesse, da Ahmadinedschad ausschließlich gegen die Vertreter einer bestimmten Ideologie, dem Zionismus, protestiert hat. Wenn das ein Aufruf zum Rassenhass sein sollte, dann glaubt Sarkozy offenbar, dass Zionisten eine Rasse seien! Wäre das nicht das offene Eingeständnis einer extrem rassistischen Denkweise?

Zudem melden die Nachrichtenagenturen, dass etwa 40 europäischer Delegierte unter Protest den Sitzungssaal verlassen hätten. Hierbei soll der Eindruck erweckt werden, dass recht viele Staaten sich dem Protest angeschlossen hätten. In Wirklichkeit waren mehrere Delegierte aus jeweils einem Staat beteiligt am gemeinsamen abgesprochenen Protest. Ja, die Nachkommen der Staaten, die am deutlichsten einstmals das Herrenmenschen denken weltweit verbreitet und Kolonialismus betrieben haben, haben den Saal verlassen (oder waren gar nicht erst angereist). Aber Vertreter von weit über 100 Staaten haben den Saal nicht verlassen!! Russland hat den Saal nicht verlassen, Indien und China auch nicht. Kein einziger asiatischer Staat, kein Afrikaner, kein Südamerikaner ist aufgestanden! Wer ist hier isoliert?

Bisher wähnte sich die Westliche Welt im Besitz der Definitionshoheit. Wenn der Westen bestimmte, was Rassismus ist, dann hatte die ganze Welt dem zu folgen, und wenn die Westliche Welt Israel für alle Zeiten von jeglichem Rassismus freigesprochen hat, selbst wenn die Medien den offen ausgetragenen Rassismus gar nicht mehr verleugnen können, dann hatte die Welt das gefälligst zu schlucken. Aber die Zeiten sind vorbei! Die geistigen Nachkommen der Herrenmenschen haben zwar noch nicht verstanden, dass die Welt sie nicht mehr als Herren akzeptiert, aber solche Konferenzen verdeutlichen dann, dass es die Westliche Welt ist, die sich selbst zunehmend isoliert!

Eine rassistische Ideologie wird nicht dadurch antirassistisch, dass die Westliche Welt es so definiert, und eine wirklich antirassistische Ideologie würde durch die Rede eines iranischen Präsidenten keinen Schaden nehmen, denn niemand würde ihm glauben. Es ist die Situation, dass eine rassistische Ideologie ihren Rassismus deshalb so ungestraft jahrzehntelang ausüben konnte, weil die herrschenden Nationen der Welt den Rassismus mitgetragen haben. Jetzt aber, da ein Staatspräsident es wagt offen auszusprechen, was ohnehin fast jeder weiß, droht die Nacktheit des Kaisers aufzufliegen.

Ein "Judenstaat", ein "Christenstaat" oder ein "Muslimenstaat" wäre genauso Rassismus, wie ein Weißenstaat, oder ein Schwarzenstaat. In allen genannten Beispielen ist die Situation klar für jeden Leser! Nur beim "Judenstaat" traut sich kaum jemand, es in der Westlichen Welt auszusprechen. Dabei ist Israel als selbsternannter "Judenstaat" ein fürchterlicher Missbrauch des Judentums für rassistische Zwecke! Alle jene, die Zionismus und Judentum gleich setzen, sind die wahren Vertreter des Antisemitismus, den es auf jener Konferenz ebenfalls zu bekämpfen gilt. Insofern war es konsequent, dass neben den USA und Israel auch Deutschland nicht an der Konferenz teilnimmt, denn mit der heutigen Auffassung ihrer führenden Politikerriege hat Deutschland auf jener Konferenz nichts verloren!

Quelle: http://www.muslim-markt.de/forum/messages/658.htm

Rassismus, laut www.muslim-markt.de
Rassismus, laut www.muslim-markt.de
Okay, das ist doch mal eine Ansage. Dank dieses Elaborats wissen wir nun, wie rassistisch Mohammedaner wirklich sind, denn oben heißt es ja so schön treudoof: "Ein Judenstaat, ein Christenstaat oder ein Muslimenstaat wäre genauso Rassismus, wie ein Weißenstaat, oder ein Schwarzenstaat."

Aha, so so, ein von Mohammedanern dominierter Staat, ein Staat von Mohammedanern für Mohammedaner, das wäre also Rassismus. Prima, na, dann schau'n wir doch mal, wie es so aussieht in der Welt:

Der islamische Rechtsbegriff Dar al-Islam (arabisch für "Haus des Islam") bezeichnet alle Gebiete unter muslimischer Herrschaft. Gegenbegriff ist Dar al-Harb. (...) Gebiete, die nicht von der Umma kontrolliert werden, gelten als Dar al-Harb (arabisch für "Land des Krieges").

Aus politischen und ideologischen Gründen wird der Dar al-Islam auch als Dar as-Salam (arabisch für "Haus des Friedens") bezeichnet. Die Bewohner des Dar al-Islam sind entweder Muslime oder aber so genannte Dhimmis, Schutzbefohlene minderen Rechts. Nicht-Muslime aus dem Dar al-Harb müssen einen zeitweiligen Schutzvertrag (Aman) abschließen, wenn sie den Dar al-Islam betreten wollen, da sie als so genannte Harbis sonst keinerlei Rechte haben, auch nicht das Recht auf Leben. Nach klassischer Lehre dürfen Polytheisten im Dar al-Islam dazu gezwungen werden, den Islam anzunehmen.

Quelle: Haus des Islam

Das ist eindeutig Rassismus und Imperialismus, man kann es auch als Religionsfaschismus bezeichnen. Allein hieran sieht man, daß Demokratie und Mohammeds Kult gänzlich inkompatibel sind.

Wer die Definition von Rassismus und Demokratie genauer wissen will, sollte also keinesfalls bei www.muslim-markt.de suchen, denn die haben hierzu nur Schrott im Angebot.

QUOD ERAT DEMONSTRANDUM.

Auch ein Fall angewandter Definitionshoheit:

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Schlüsselwörter: Sprache | Philosophie | Sinn | Psychotherapie | Logotherapie | Definitionsheit
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Kommentare

266
am 30.12.2009 16:03:50 (95.222.194.xxx) Link Kommentar melden
So ist das mit den unterschiedlichen Maßstäben. Obama versucht auch gerade, schlimme Wörter wie Terrorismus auszublenden. Das löst nur nicht das Problem.
286
am 01.01.2010 20:07:56 (84.59.242.xxx) Link Kommentar melden
Allein hieran sieht man, daß Demokratie und Mohammeds Kult gänzlich inkompatibel sind.

Ist doch ein alter Hut. Warum gibt es denn bei denen keine einzige Demokratie? Weil es im christlichen Mittelater auch keine gab. So einfach ist das. Sad
300
am 01.01.2010 20:13:33 (69.162.66.xxx) Link Kommentar melden
Nach klassischer Lehre dürfen Polytheisten im Dar al-Islam dazu gezwungen werden, den Islam anzunehmen.
Na Prost, ist ja eine Wahnsinnsidee Frown
288
am 02.01.2010 00:10:57 (95.169.252.xxx) Link Kommentar melden
Dieser Artikel oder Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (bspw. Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst gelöscht. Hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Der islamische Rechtsbegriff Dār al-Islām (arabisch ‏دار الإسلام‎, DMG dār al-islām, „Haus des Islam“) bezeichnet alle Gebiete unter muslimischer Herrschaft. Gegenbegriff ist Dār al-Harb. Der Begriff geht auf keine Textstelle im Koran oder in der Sunna zurück. Sie ist vielmehr eine Auslegung der Rechtsgelehrten. Gebiete, die nicht von der Umma kontrolliert werden, gelten als Dar al-Harb (Land des Krieges).

Aus politischen und ideologischen Gründen wird der Dār al-Islām auch als Dār as-Salām ("Haus des Friedens"Wink bezeichnet. Die Bewohner des Dār al-Islām sind entweder Muslime oder aber so genannte Dhimmis, Schutzbefohlene minderen Rechts. Nicht-Muslime aus dem Dār al-Harb müssen einen zeitweiligen Schutzvertrag (Aman) abschließen, wenn sie den Dār al-Islām betreten wollen, da sie als so genannte Harbis sonst keinerlei Rechte haben, auch nicht das Recht auf Leben. Nach klassischer Lehre dürfen Polytheisten im Dār al-Islām dazu gezwungen werden, den Islam anzunehmen.
FF. Letzteres halte ich für nicht mit den Lehren des Korans vereinbar.
288
am 02.01.2010 01:59:26 (217.168.8.xxx) Link Kommentar melden
3. Warum gibt es Verse im Koran, die von manchen als "kriegerisch" bezeichnet werden? – Steht im Koran, dass man "Ungläubige" töten darf?

Zunächst ist zu sagen, dass der Koran nicht an einem Stück herabgesandt wurde, sondern über einen Zeitraum von 24 Jahren, jeweils einige Verse/Suren zu einer aktuellen Situation bzw. Problem. Dies ist durchaus wichtig zu wissen, da jeder Vers in seinem historischen, gesellschaftlichen Kontext zu interpretieren ist – also zu jedem Vers die Frage zu stellen ist, in welcher Situation ein Vers herabgesandt wurde und nicht "blind anzuwenden" ist. Dies haben bereits über Jahrhunderte hinweg muslimische Wissenschaftler getan und niemand von ihnen wird sagen, dass ein Muslim einen Nichtmuslim zu töten hat.

Die meisten der häufig als "kriegerisch" zitierten Verse stammen aus einer Zeit in der die Muslime von Mekka nach Medina auswanderten (sog. Hidschra), da sie dort von Unterdrückern von ihrer Glaubensausübung gehindert und gefoltert wurden und ihr Leben bedroht war. Sie wurden jedoch verfolgt und es kam in Medina zu einer kriegerischen Auseinandersetzung (auf deren Einzelheiten und teilweise religiösen Parteien wir hier in Kürze nicht eingehen können). In dieser Situation wurde den Muslimen die Kampfhandlung zur Verteidigung auferlegt. Die meisten Verse in denen solche Konflikte angesprochen werden, beziehen sich auf eine solche oder ähnliche Sachlage. Der Koran ist jedoch als Ganzes zu sehen und man kann wie bei jedem Text immer einzelne Verse kontextlos herausreißen und ein verzerrtes Bild zeichnen.
www.islam.de

Unkritische Islamkritiker sind bedrohlicher als Islamisten

Sokolowskys Buch verharmlost in keiner Weise eine vorhandene Gefahr, die von radikalen Islamisten für die freiheitliche Demokratie und die pluralistische Gesellschaft ausgeht. Ebenso wenig ist der Autor bestrebt, eine kritische wissenschaftliche und journalistische Beschäftigung mit bestimmten Phänomenen und Tendenzen innerhalb der muslimischen Gesellschaft der Gegenwart für unangebracht abzuqualifizieren. Ziel seines Buches besteht vielmehr darin, die Islam- und Immigrantenfeindschaft, die sich hinter vieler sogenannter „Islamkritik“ verbirgt, zu entlarven und aufzuzeigen, dass es den betreffenden Publizisten weniger um die Beschreibung und wissenschaftliche Analyse eines tatsächlichen Phänomens, als mehr um die Bestätigung in der Gesellschaft vorhandener Ressentiments geht. Gerade kritische Berichterstattung erfordere es, so der Tenor Sokolowskys, die eigenen vorgefundenen Ergebnisse immer wieder ebenso kritisch zu hinterfragen. Wo diese Selbstkritik unterbleibe, gehe die Berechtigung zur Kritik an Anderen – in diesem Fall den Muslimen - verloren.

Anhand zahlreicher Beispiele, nicht nur von bekannten Hetzblogs wie Politically Incorrect, sondern ebenso aus Beiträgen renommierter Publizisten wie Henryk M. Broder, Ralph Giordano, Udo Ulfkotte, Necla Kelek oder Seyran Ates belegt Sokolowsky, dass jene Selbstkritik bei der „Islamkritik“ gewöhnlich nicht nur unterbleibt, sondern darüber hinaus denjenigen, die den betreffenden Autoren die Unzutreffendheit einzelner von ihnen verbreiteter Informationen nachweisen, als sogenannte „Gutmenschen“ stigmatisiert, die konspirative Allianz mit den Islamisten gegen die westliche Civil Society unterstellt wird. ,,,
Besonders seit dem 11. September 2001 häuften sich, wie [b]Sokolowsky nachweist, in allen landesweit bedeutenden Magazinen Medienberichte, in denen eine „zunehmende Islamisierung“ als Bedrohungsszenario gezeichnet wurde.[/b] Vor diesem Hintergrund mag es wenig verwunden, dass sich der Attentäter von Marwa El Sherbini(ermordete Ägypterin) im Dresdener Gerichtsaal ebenfalls auf jene Anschläge bezog, um seine Sichtweise, Muslime hätten in Europa kein Existenzrecht, vor der Öffentlichkeit zu rechtfertigen....Anhand des Leiters der Verfassungsabteilung Eckart Schiffer belegt der Autor, dass die ideologische Grundlage für jene nach dem 11. September 2001 aus einem breiten Spektrum von Politik und Medien gestartete antimuslimische Hetzkampagne bereits lange vorher gelegt war. Sokolowsky entlarvt den gleichermaßen elitären wie intoleranten Impetus dabei und erkennt zu Recht dahinter eine Konstruktion, um ein Ausschließungskriterium für die muslimischen Immigranten aus der deutschen Civil Society zu besitzen. „Schiffer postuliert eine homogene Kultur der ,Heimat`, die es nie gegeben hat, erst recht nicht nach der Wiedervereinigung. Er muss sie jedoch behaupten, um zugleich Migranten unterstellen zu können, aus einer kompakt gefügten, sie alle gleichermaßen prägenden, ganz andersartigen Kultur zu stammen.“...Diese „Andersartigkeit“ ließ sich offensichtlich an äußeren Merkmalen gläubiger Muslime, wie dem weiblichen Kopftuch, dem an bestimmte Tageszeiten gebundenen Gebet und nicht zuletzt an gegenüber der Mehrheitsgesellschaft divergierenden Ess- und Trinkgewohnheiten am leichtesten plausibel darstellen. Eine für bedrohlich aufgefasste fundamentalistische oder gar antidemokratische Geisteshaltung hingegen kann – sofern sie tatsächlich vorhanden ist – kaum messbar belegt werden. Vor diesem Hintergrund werden unhinterfragt mit von der Mehrheitsgesellschaft divergierenden Äußerlichkeiten verbundene Negativassoziationen erzeugt, womit sich jener „Kulturalismus“, wie Sokolowsky herausstellt, in seiner Wesensart vom traditionellen, auf Körpermerkmale wie Hautfarbe und Blut bezogenen „Rassismus“ kaum unterscheidet.


Unter dem Druck der Auflagenstärke werden gesellschaftliche Ideale verraten

Kay Sokolowsky bringt anhand prominenter, einst linkskritisch geltender Intellektueller zum Ausdruck, wie ursprünglich vertretene Werte sowohl hinsichtlich des journalistischen Selbstverständnisses als auch eines freiheitlich aufklärerischen Anspruchs durch das fast zwanghafte Bedienen eines für gesellschaftliches Allgemeingut gehaltenen bedrohlichen Islambildes in den Hintergrund geraten. Die Tatsache, dass auf diese Weise zugleich ein Bedrohungsszenario künstlich heraufbeschworen wird, lässt der Autor im Titel des Buchkapitels „Die Feindbildhauer“ bereits anklingen. Mit Entsetzen musste er beispielsweise festzustellen, dass ein Magazin wie „Der Spiegel“, der sonst Gesellschaftskritik und journalistische Reflexion zu seinen Markenzeichen erklärt, in der Ära des Chefredakteurs Stefan Aust konservative Massenblätter in seinen gegen den Islam und gegen die Muslime gerichteten Polemiken noch zu übertrumpfen suchte. ...So scheint einem Henryk M. Broder sogar seine jüdische Herkunft und die damit verbundene Angst vor einem neuzeitlichen Antisemitismus aus dem Bewusstsein gekommen zu sein, wenn er nur die Möglichkeit vorfindet, seine Botschaft, eine „Islamisierung“ Europas sei die größte Bedrohung der Gegenwart, vor einem breiten Publikum verbreiten zu können und dafür auf Beifall zu treffen. „Als ihn im Mai 2008 die Schweizerzeit einlud, einen Vortrag zu halten, war er gleichfalls gern dabei, obwohl das Blatt eng verbunden ist mit der erzreaktionären, migrantenfeindlichen Schweizerischen Volkspartei und sich nicht scheut, den Juden nachzusagen, sie seien selbst schuld am Antisemitismus und eine Bande von Beutezüglern und Beutelschneidern.“...
Sokolowsky verspürt angesichts dieser Zukunftsperspektive allerdings keine Schadenfreude, denn die Rechte jeglicher Minderheiten liegen ihm als aufrechten Demokraten am Herzen. Vielmehr demonstriert er anhand eines Interviews mit dem Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung in Berlin, Wolfgang Benz, welche geistige Verwandtschaft zwischen dem traditionellen christlich-abendländischen Antijudaismus und dem postmodernen westlichen Antiislamismus besteht. Ein Sympathie und sogar zeitweilige Bewunderung jener Islamfeinde für den Staat Israel erklärt sich der Autor nicht aus deren Grundsolidarität mit den Juden, sondern vielmehr aus dem uralten Motto unheiliger Allianzen „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“. Die israelische Armee praktiziere demnach im kleinen Maßstab mit den Palästinensern, was sie für Europa und die gesamte westliche Welt für den erstrebenswerten Umgang mit Muslimen erachteten, unter den gegenwärtigen Bedingungen jedoch nicht durchzusetzen in der Lage seien.
Dennoch hat ihre Propaganda bereits Früchte getragen. Dies dokumentiert Sokolowsky im Schlusskapitel seines Buches anhand eines Gesprächs mit einer Deutschlehrerin für Immigranten und im Sinne muslimischer Migranten bei Behördengängen aktiven Germanistin und Politologin, die unter dem Pseudonym Ann Löwin vorgestellt wird. Diese schildert, in wie weit öffentliche Stellen der Republik die hier verbreiteten Ressentiments gegen Muslime aufgenommen und sich ihnen gegenüber vom grundgesetzlich verordneten Gleichheitsprinzip distanziert haben. In jener von ihr selbst als „Rassismus“ gebranntmarkten behördlichen Schikane erkennt sie zu Recht eine der größten Barrieren für die Integration muslimischer Immigranten, insbesondere für die bereits in Deutschland aufgewachsene zweite Einwanderergeneration, die erst auf diese Weise ihrem deutschen Umfeld entfremdet werde. „Ich glaube, dass das einen Effekt hat, der gerade die jungen Leute sehr, sehr weit davon wegbringt, sich jemals mit irgendetwas zu identifizieren, was deutsch ist.Only blind people will integrate with the enemy´, um mit Malcolm X zu sprechen.”Feindbild Moslem (Broschiert)
von Kay Sokolowsky (Autor)
Preis: EUR 16,90 Verlag Rotbuch
ISBN:978-3-86789-083-0

Mag der geneigte Leser selbst die Parallelen zu diesem Artikel herleiten.
286
am 02.01.2010 08:05:59 (88.68.125.xxx) Link Kommentar melden
Angry Der geneigte Leser könnte auch googeln unter djihad und da'wah und dann merken, dass der Unterschied ein geringer ist.

http://www.evange...009.0.html

Musl. Mission ist Gewalt. Man versteckt sie nur besser, wenn man noch schlechte Karten hat. Sad
266
am 02.01.2010 11:12:01 (84.19.169.xxx) Link Kommentar melden
@ Chaim
ein von Mohammedanern dominierter Staat, ein Staat von Mohammedanern für Mohammedaner, das wäre also Rassismus. Prima, na, dann schau'n wir doch mal, wie es so aussieht in der Welt:


Gut gegeben! http://de.wikiped...0607105428 Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
300
am 02.01.2010 13:18:37 (69.162.66.xxx) Link Kommentar melden
Unkritische Islamkritiker sind bedrohlicher als Islamisten
Für wen? Von einem Islamkritiker bin ich noch nie bedroht worden.

Ich selber bin kein Islamkritiker, diese Religion ist mir ziemlich wurscht und ich verstehe gar nicht, warum man der überhaupt so viel Aufmerksamkeit schenkt. Von dieser Religion versteh ich nichts und wills auch gar nicht wissen, es ist mir egal. Es kommt doch nur auf die Auswirkungen von Handlungen an, dann höchstens noch auf die Begründung oder Motivation. Einen Karikaturenzeichner wegen seiner Zeichnungen ermorden zu wollen ist schon durchgeknallt.

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