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Politik: Politische Meinung

Ist es wirklich ein Rätsel?

Major Nidal Malik Hasan, ehemals US-Army

Fort Hood, Texas, Militärhospital
Fort Hood, Texas, Militärhospital
Muß man sich wundern? Wenn ja, warum eigentlich? Wenn nein, warum wartet man und worauf? Wichtig auch: was ist hier eigentlich passiert, wie nennt man das?- Eine Katastrophe? Ein Drama, eine Tragödie? - Nein, es war ein ganz normales Verbrechen. Vielfache Tötung aus niedrigen Beweggründen. Ein mehrfacher Mord also. Immerhin nennt der britische Guardian wenigstens das Kind auch beim Namen: "there is nothing commonplace about Major Nidal Malik Hasan, the soldier allegedly responsible for the biggest mass killing at a military base in the US."

Eine Katastrophe (griechisch "das, was herabstürzt" oder auch "Wendung zum Niedergang") ist ein entscheidendes, folgenschweres Unglücksereignis; etwas, an dem Menschen (gewollt, unmittelbar und ursächlich) nicht beteiligt sind: etwa der Einschlag eines Blitzes oder Meteoriten, auch ein Tzunami oder ein Vulkanausbruch gehören in diese Kategorie. Eine Katastrophe kann sich allenfalls sekundär aus menschlichem Fehlverhalten ergeben, siehe Tschernobyl oder den regelmäßigen Brandkatastrophen durch Brandstiftung. - Auch "Tragödie" oder "Drama" sind hier unpassende, weil verschleiernde Begriffe. Nennen wir es beim Namen, was in Fort Hood geschah: es war Mord, die Tötung von Menschen aus niedrigen Beweggründen. Denn das Wort Tragödie würde den Mörder, einem in den USA geborenen und aufgewachsenen Araber, zu unrecht zum Helden eines angeblichschicksalhaften, nämlich göttlich inspirierten Geschehens stilisieren, das Wort Katastophe würde einen naturgesetzmäßigen Ablauf unterstellen... - beides ist hier nicht gegeben. Hier wurde eine freie, demokratische Gesellschaft durch einen Kriminellen an ihrer wundesten Stelle getroffen: die Ausnutzung der Freiheit gegen die Gesellschaft, die sie denen erst schenkt und ermöglicht, die sie dann gegen die Gesellschaft mißbrauchen.

Wer Religion als Begründung für Mord heranzieht, handelt aus niedrigen Beweggründen. So sehen das, nach dem Ende der Kreuzkriege, der Inquisition, der rassistischen Massenmorde alle zivilisierten Menschen, und hier gibt es keine Ausnahmen. Wer "allahu akbar" schreit und dabei andere Menschen umbringt, mag zwar physisch noch ein Mensch sein, hat aber seelisch und geistig die menschliche Gemeinschaft durch sein Handeln bereits verlassen. Religion ist Privatsache, keine Religion der Welt kann Mord legitimieren. Das verbindet Christen und Buddhisten, Hindus und Juden miteinander. Bei den Nachfolgern Mohammeds dagegen ist es erlaubt, wenn nicht gar geboten, die "Ungläubigen" umzubringen; man streitet sich hierüber zwar akademisch, doch die friedliche Mehrheit der Mohammedaner läßt die unfriedlich-mörderische Minderheit der Islamisten seltsamerweise gewähren...

Fort Hood

"Am 5. November 2009 gegen 13:30h Ortszeit, 20:30h MEZ kam es auf dem Stützpunkt zu einem Amoklauf. Der mutmaßliche Täter, ein Militärpsychologe, stürzte schwerbewaffnet mit dem Ruf Allahu akbar in eine Sanitätsstation auf dem Gelände, tötete mit mehreren Schusswaffen dreizehn Menschen und verletzte 31 weitere teils schwer. Es gelang einer zivilen Polizistin, die sonst auf dem Standort den Straßenverkehr regelt, ihn abzulenken und soweit zu verwunden, daß er verhaftet werden konnte." (1)(2)

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Fort_Hood, Fußnoten (1), (2)

  1. www.spiegel.de abgerufen am 6. November 2009,
  2. Helen Pidd and Ewen MacAskill (6. November 2009). Fort Hood army officer shouted 'Allahu Akbar' before shooting rampage. The Guardian. Abgerufen am 6. November 2009.

Mögen manche Details an diesem Verbrechen auch noch unklar sein (manche Quellen berichten, Major Nidal Malik Hasan hätte kurz vor einer Entsendung nach Afghanistan gestanden, bei anderen ist vom Irak die Rede), so ist das wesentliche doch klar. Man sollte nicht allzuviel auf das übliche nun einsetzende Geschwätz geben, der arme Hasan sei nach dem 11.09.2001 in den USA diskriminiert worden. Das ist lediglich die übliche gutmenschliche Verharmlosungsmasche der Gewaltverharmloser und Terrorversteher.

In den USA wird man in diesen Tagen daran denken, wie die Situation für die aus Japan stammenden Amerikaner im zweiten Weltkrieg war. Die amerikanischen Mohammedaner täten gut daran, sich klar zu den USA zu bekennen und zu positionieren. Und die Deutschen wären gut beraten, Querverbindungen zum drängenden Thema "Integration" zu suchen. Das Rätsel ist nämlich keins - beziehungsweise, noch genauer: es ist längst gelöst.

  • Bildnachweis:
Fort Hood, Militärhospital, via Wikipedia, public domain

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Schlüsselwörter: Fort Hood | Major | Moslem | Palli | Nidal Malik Hasan | Amok | Kimberly Denise Munley
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Kommentare

286
am 10.11.2009 10:09:43 (80.237.152.xxx) Link Kommentar melden
Man sollte nicht allzuviel auf das übliche nun einsetzende Geschwätz geben, der arme Hasan sei nach dem 11.09.2001 in den USA diskriminiert worden. Das ist lediglich die übliche gutmenschliche Verharmlosungsmasche der Gewaltverharmloser und Terrorversteher.
Wenn jeder, der mal etwas Gegenwind bekommen hat oder sich benachteiligt fühlt, jetzt Amok laufen würde, wäre ja echt was los hier. Ich frage mich auch, wie kommt so ein Mensch an so einen Job? Krank sowas.
312
am 27.11.2009 00:24:51 (91.128.59.xxx) Link Kommentar melden
"die Ausnutzung der Freiheit gegen die Gesellschaft, die sie denen erst schenkt und ermöglicht, die sie dann gegen die Gesellschaft mißbrauchen."
Politisch unkorrekt, aber absolut der Wahrheit entsprechend,

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