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Wissenschaft: Umwelt & Naturschutz

Klimakatastrophe und globale Erderwärmung – Ist da wirklich etwas dran?

Hat der Mensch Schuld an der Wetterveränderung? – Kann er etwas daran ändern?

Foto: : © Dieter Schütz
Foto: : © Dieter Schütz
Fest steht, dass es in den letzten Jahren zu einem Anstieg so genannter „Wetter-“ oder „Klimakatastrophen“ gekommen ist. Die Zahl der Unwetter in Form von Hurrikans und Tornados ist genauso gestiegen wie die der Überflutungen. Und die Überschwemmungen nehmen teilweise größere Ausmaße an als es früher der Fall war. Doch letzteres liegt weniger an einer möglichen Klimaveränderung, sondern viel mehr am künstlichen Ökosystem. Wenn Flussläufe und Bäche begradigt und in betonierte Verläufe gezwungen werden, bleibt dies gar nicht aus, weil die Wasserwege kürzer werden und die ehemals als Auffangreviere vorhandenen Auen fehlen.

Im Gegensatz zu früher wird heute jede kleine Windhose als Tornado mitgezählt. Auch, wenn es kaum oder gar keine nennenswerten Schäden gab. Und so ist dann auch Deutschland zu einem „Tornado-Land“ geworden. Das hört sich beängstigend an, doch sind „unsere Tornados“ im Vergleich zu den großen Wirbelstürmen in den USA recht harmlos.

Ist also alles gar nicht so schlimm, wie es uns immer wieder vorgekaut und glaubhaft gemacht werden soll? Kritische Stimmen zur so genannten „Klimakatastrophe“ kommen sogar aus Reihen der Forscher und Wissenschaftler selbst. Und so sprechen auch hier bereits einige von einer Verschwörungstheorie (vgl.: „Klimawandel zwischen Hysterie und Verschwörungstheorie“).

Als Beweis für die Klimaerwärmung werden immer wieder Meldungen herangezogen, in denen (meist sind es nur einzelne Tage) von Wärmerekorden und dem „heißesten Tag“ seit der Wetteraufzeichnung gesprochen wird. Das verleitet sehr schnell zur Annahme, es sei der heißeste Tag überhaupt gewesen. Berücksichtigt man aber die Tatsache, dass die ersten Wetteraufzeichnungen erst rund 130 Jahre zurück liegen und dass eine weltweit flächendeckende und regelmäßige Wetteraufzeichnung noch viel später anfing, so sieht man, dass solche Aussagen maximal für die letzten gut 100 Jahre Gültigkeit haben.

Und gänzlich unbeachtet bleiben dann auch solche Meldungen:

„Minus 24,3 Grad – neuer Kälterekord für Oktober … So kalt war es in Deutschland noch nie in einer Oktobernacht: Mit minus 24,3 Grad hat der Wetterdienst Meteomedia an seiner Station Funtensee im Berchtesgadener Land den niedrigsten Wert seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gemessen. Ähnlich kalt war es dort mit minus 22,7 Grad nur vor sechs Jahren. … Zitiert aus: www.welt.de vom 20.09.2009

Wie viel wärmer ist es eigentlich tatsächlich geworden? Einigermaßen sicher sagen können wir dies lediglich für das letzte, das 20. Jahrhundert. Und ziemlich genau eigentlich auch nur für die zweite Jahrhunderthälfte:

„… Nach neuen Berechnungen des WMO/United Nations Environmental Programme Intergovernmental Panel on Climate Change hat die durchschnittliche globale Oberflächentemperatur im 20. Jahrhundert um 0,6 Grad Celsius zugenommen. Das ist mehr als erwartet und der größte Temperaturanstieg während der letzten 1000 Jahre. …“ Zitiert aus: www.klimaforschung.net vom Juli 2003

Wie man hier allerdings zu der Schlussfolgerung „Das ist mehr als erwartet und der größte Temperaturanstieg während der letzten 1000 Jahre.“ Kommt, kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Wie kann man da von Erwartungen und vor allem von den letzten 1000 Jahren sprechen, wenn man aus diesem Zeitraum keinerlei Vergleichswerte hat? Die auch als „Wettergeschichte“ bezeichneten Wetteraufzeichnungen sind dafür noch viel zu jung:

„… Als Wettergeschichte bezeichnet man Wetteraufzeichnungen, wie sie in der Meteorologie, aber auch von Laien vorgenommen wurden. Die systematische Erfassung von meteorologischen Daten ist dabei auf die Neuzeit begrenzt, wenn es auch schon vorher vereinzelte Messungen oder gar kleinere Messreihen gab. Zur Rekonstruktion früherer Wetterereignisse werden daher unterschiedlichste Quellen herangezogen, deren Aussagequalität jedoch sehr stark schwankt. …“ Zitiert aus: wikipedia

Die Betonung liegt dabei auf: „...jedoch sehr stark schwankt...“. Das Intergovernmental Panel on Climate Change der UN (IPCC) errechnete für die vergangenen 100 Jahre einen Temperaturanstieg um 0,74 Grad (Quelle: www.uni-protokolle.de) und nach www.diepresse.com lag der durchschnittliche Temperaturanstieg global gesehen bei 0,17 Grad per Dekade (Jahrzehnt) in den letzten 50 Jahren (= 0,85 Grad in einem halben Jahrhundert).

Was ist also wirklich dran? Und hat es so etwas nicht schon früher gegeben? Zum Beispiel nach der Eiszeit? Wie viel Wärme kann die Erde vertragen? …

Fotolegende: Führt der Klimawandel die Erde zum Wüstenplaneten? Foto: © Dieter Schütz, Pixelio.de.

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Schlüsselwörter: Klimakatastrophe | Klimawandel | Erderwärmung | Naturkatastrophen | Klimagerede
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