Rund um OZ24

Suchen

Unterstütze OZ24

Politik: Deutschland

Das Opel-Problem

ein Weg aus der Krise

Als Adam Opel das Werk gründete, handelt es sich um eine deutsche Firma eines deutschen Standortes und eines Siegeszuges eines deutschen Unternehmers, der leider seine Anteile zwischen den Kriegen an GM verkaufte.

Das Werk wurde zwar während des Krieges unter nationale Aufsicht genommen, die Kriegsgewinne der Kriegsproduktionen sind jedoch letztendlich bei GM verblieben.

Die Rückführung nach dem Kriege des zweiten Waffenganges (1939 – 1945), hat dann mit dem deutschen Know-how und der deutschen Arbeiterschaft aus Opel einen Vorzeigebetrieb gemacht, der eben GM generell einen Grundstock verschaffte, der bis heute wirkt.

Hinter diesen Tatsachen und den nach wie vor bestehendem Grundeinfluß deutscher Technikleistung aus dem deutschen Opelhause für GM, rührt auch das „sittenwidrige Managementverhalten“ der GM-Führung, die wiederum durch die US-Administration abgedeckt wird, her. So haben wir schon von Anfang an der GM-Krise darauf hingewiesen, daß das ganze Opeldesaster und politische Geplänkel, nur der Kaschierung der Situation dient. Und diese Situation ist und war, die beteiligten Länder, Gewerkschaften und Betriebsräte zu nötigen, sich der GM-Führung unterzuordnen, sich ihrer Recht berauben zu lassen, auf Einkommen zu verzichten um wieder einmal Hans-Wurst von Weltmarktstrategen zu werden, die nur ihr eigenes Interesse und der der USA im Kopfe haben. Im Sinne der Globalisierung und der Marktmachterhaltung für GM und die USA.

Und die deutsche, trottelige Politik in Person einer vermeintlichen „Charmeoffensive“ einer Ehrenmitgliedschaft im US-Kongress und einer vorausschauenden Gehorsamsanbiederung, hat wieder einmal deutsche nationale Interessen, verkauft.

Die ganze Aufgeregtheit der Politiker, die sich nun hier lautstark zu Worte melden wie Frau Merkel, Herr Koch, Herr Rüttgers wie Herr Beck verkennen jedoch, daß Sie das Spiel des Marktes nicht zu begreifen scheinen, oder aber man muß vorsätzliches Fehlverhalten unterstellen. Denn für die Öffentlichkeit sich aufregen ist das Eine, ohne Not im Voraus der GM-Führung die nächste Erpressungsmunition ohne Folgenankündigung zu präsentieren, setzt die Deutschen der Lächerlichkeit aus und macht dem GM-Konzern Appetit auf mehr. Und hat Auswirkungen auf politische Ansprüche der US-Führung an die Politik der BRD.

Deshalb kann es nur eine Lösung geben. Das ist die Nationalisierung von Opel. Denn die geldliche Übernahme entspricht der Vorstufe zur geregelten Insolvenz, siehe Vorbild Schweden mit Saab oder der Verstaatlichung wie bei der HypoReal-Bank, diese starke Marke wieder nach Deutschland zu holen und nötigenfalls einen europäischen Mischkonzern daraus zu entwickeln. Denn es ist Tatsache, es gibt zu viele Automarken auf der Welt, etliche Überkapazitäten und es werden einige Marken verschwinden. Hier geht es also darum, welche Marken bleiben auf der Strecke, welche sind gewollt und welche sollten erhalten bleiben.

Und dazu gibt es eine Antwort, die jenseits der „armen Arbeitnehmerschaft“ liegt. Das ist die Frage nach dem Know-how, der nationalen Marktstellung, der Bedeutung der Marke für den Industriestandort Deutschland und Europa und der Erhaltung technischen Vorsprunges. Und diese Fragen beantworten sich ohne Zweifel zu Gunsten einer nationalen Lösung in und für Europa.

Deshalb gibt es keinen Ausweg. Die Verantwortung hat die Politik zu tragen, die dem Souverän „Schaden abzuwenden und Nutzen zu mehren“ geschworen hat, was hier jetzt anzuwenden ist. Alles andere ist sträflicher Leichtsinn und Vergeudung jahrzehnte langer Arbeit ohne wirkliche Not.

Und an dieser Stelle ist die Volksgewerkschaft aufgerufen, sich massiv hier einzumischen, da sie die einzige Gewerkschaft ist die 1. in der Lage ist und 2. Willens ist, hier deutsche Positionen zu vertreten und das nationale Interesse für Arbeit, Beschäftigte und das Land, wahrnimmt. Und mit dafür Sorge trägt, das Staatsrecht wieder einzuführen, das das BRD-Politetablissement so sträflich geschändet hat.

uploaded

Der Inhalt des vorstehenden Artikels gibt nicht die Meinung der Redaktion von Onlinezeitung24 wieder. Für den Inhalt ist allein der Autor des Beitrages verantwortlich!
Drucken Empfehlen
Schlüsselwörter: Opel | GM | Deutschland | USA | Politik
Sie wollen selber einen Artikel schreiben. Kein Problem, einfach registrieren!

Kommentare

303
am 05.11.2009 12:25:31 (86.32.198.xxx) Link Kommentar melden
Die Opelianer sind gehirngewaschen von den Betriebsräten, GM ist der Eigentümer von Opel, und nicht irgendwer anders, Und wenn GM den Laden dichtmachen will,
dann können sie das, Aber das werden sie nicht, Verschlanken, Aber das hätte Magna sicher auch getan, Es war sogar in der Presse, Und die naiven Österreicher, die sich sonst so schlau vorkommen, haben auch ihre Grenzen aufgezeigt bekommen,
173
am 06.11.2009 10:05:35 (188.193.135.xxx) Link Kommentar melden
Der Ausgleich erfolgte auch durch die BRD nach dem Kriege. Nicht immer nur die Hälfte angeben nach dem Motto, Hauptsache dagegen!
173
am 06.11.2009 10:41:53 (188.193.135.xxx) Link Kommentar melden
Es steht Dir doch frei, ein Lexikon zu führen. Unsere Berichte sind dazu nicht geeignet. Und allgemeinzugängliches Wissen muß nicht als Textfüller ausgestaltet werden, nur damit es Deinen Ansprüchen genügt. Da trennen sich wohl die Vorstellungen Herr Oberlehrer! Zusammenhänge, Fakten und Analysen sowie Aussage sind unsere Aufgabe. Es steht Dir frei, Dir die Mühe, benötigst du diese Angaben, rauszusuchen und die Quellen anschließend zu veröffentlichen. Das zeigt doch, unsere Artikel erwecken Aufmerksamkeit und erzeugen Mitdenken.

Na, und Deine intellektue Vegewaltigung, wir würden nun Hitler nachmachen wollen ist schon sehr daneben. Dann ist HypoReal also auch ein Memeroy-Hitler-Akt? Laß doch bitte diese Albernheiten. Wie ich schon einmal sagte. manchmal ist es besser, zu schweigen.
Küss die Hände - Ende.
303
am 06.11.2009 11:50:10 (86.32.198.xxx) Link Kommentar melden
Wir bekommen jeden Tag von "fachkundigen" Professoren der Gehirnwäscheabtlg der BRD unzulängliche und eingefärbte Berichterstattung, da macht es nicht viel aus, wenn interessierte Foristen angeblich nicht alle Fakten wissen, Dies ist ja kein Forum für Doktoranden, Und werden auch keine Doktorarbeiten präsentiert, Ist mehr ein Meinungsaustausch, Und wenn man dafür ist, sollte man auch die andre Meinung akzeptieren, Wink
303
am 06.11.2009 11:53:53 (86.32.198.xxx) Link Kommentar melden
Die Mitforisten sind ja nicht deine Schüler Chaim, Was willst du denn genau sein? Oberlehrer? Professor? Sicher gibt es Foren, wo Du dein angeblich überragendes Wissen viel besser an den Foristen bringen könntest und "brillieren". Du hast auch nicht immer alle Fakten, oder stellst vieles nicht korrekt dar, nur um deine Profilneurose zu befriedigen, Und mal ehrlich, wenn du so toll wärst, würdest du hier nicht den ganzen Tag sitzen und Vorträge halten, Da hättest du mehr damit zu tun, dein Geld zu zählen, und dein Vermögen zu sichten, Wink
250
am 06.11.2009 12:42:09 (93.215.146.xxx) Link Kommentar melden
Was ist denn bräunlich?
173
am 06.11.2009 13:23:02 (188.193.135.xxx) Link Kommentar melden
Oh Chaim,
was Du nicht verstehst oder aus Jux nicht verstehen willst ist bräunlich. Weist das da etwas auf neurologische Schäden hin? Jeder Franzose würde von dem Mist, der hier läuft, auf die Barrikaden getrieben. Nur wir dürfen nicht zur Selbstfindung zurück? Laß bitte diesen Unsinn. Die Klärung der nationalen Frage und der Selbstfindung hat überhaupt nichts mit der Rückkehr zu Abgeschiedenheit eines deutschen Kleingartenvereines zu tun, der morgen die ganze Welt erobern will. Diese Plattüden greifen nicht mehr.
Wir sind Europäer und wollen es bleiben. Das bedingt jedoch die geschichtliche Bereinigung, Aufarbeitung und Wahrheit. Im Guten wie im Bösen! Und einer Aufbereitung der Kriegsursachen, Folgen bis hin zur Klärung des Leides der Völker, die darin involviert sind und nun eine Regelung für die kommenden Generationen suchen, um neues Leid zu verhindern. Das geht nur miteinander und nicht zum Preis der Verleugnung von sich selbst, der Selbstbeschuldigung, noch der Eigenverskalvung und des Betruges!
Kein Israeli würde sich nach dieser gemeinsamen Geschichte so etwas bieten lassen. Haben wir nun weniger Rechte? Nur weil eine Klicke verwirrten Pöbels die Macht hatte?
303
am 06.11.2009 13:36:40 (86.32.198.xxx) Link Kommentar melden
Die HRV ist ja auch einfach verstaatlicht worden, Wogegen Flowers ja jetzt Klage führt, Ich mein, wo sind wir denn, wenn jetzt schon wieder mit der Enteignung angefangen wird, Die Opel Geschichte war wohl die Retourkutsche der Amis dafür,
Die Amis merken sich alles,
Hartmut Holz
am 06.11.2009 15:05:52 (217.80.220.xxx) Link Kommentar melden
Nur weil sich viele Menschen, die dann bei Opel freigestellt
werden, einen neuen Job suchen müssen ist die deutsche
Frage doch nicht beantwortet.

Im Gegenteil wir müssen darüber nachdenken wie es mit
Deutschland weitergehen soll.

Denn immer mehr Arbeitsplätze, in Deutschland, gehen
verloren. Sie Quelle oder auch demnächst bei Opel.

Es scheint so, als wenn das kapitalistische Systehem, in
unserem Land, so langsam aber sich abgewirtschaftet hat.
303
am 06.11.2009 15:49:03 (86.32.198.xxx) Link Kommentar melden
Viele Arbeitsplätze in Deutschland sind sowieso Substandard, 4,5 Euro als Leiharbeiter bei Bayer, Die Regierung guckt zu wie immer, Hat ja mit seiner
Selbstglorifizierung zu tun, Politiker wie Fischer und Co hatten auch viel Zeit
mit Bewerbungen verschwendet, Und deshalb waren die Menschen aus ihrem
Blickfeld verschwunden,
Seite 1 von 4: 1 2 ... 4

Einen Kommentar schreiben







Kommentare von Nichtmitgliedern der Seite Onlinezeitung24.de müssen durch einen Bestätigungslink per E-Mail freigeschaltet werden, für Mitglieder entfällt diese Bestätigung. Diese Maßnahme dient der Diskussionskultur und soll die Kommentarfunktion vor Spam schützen. Wir bitten um Ihr Verständis für diese Maßnahme.

Seitenaufbau: 0.07 Sekunden
38,876,660 eindeutige Besuche