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Wirtschaft & Finanzen: Welt

Kam die Entscheidung von GM wirklich überraschend?

GM-Gebäude in Detroit
GM-Gebäude in Detroit
Alle Schlagzeilen des heutigen Tages prägt ein einziges Thema. Schweinegrippe, die neue Regierung mit ihren neuen Zielen, alles das steht hinter der „überraschenden Entscheidung“ von General Motors zurück, die konzerneigene Tochter Opel nicht an Magna zu verkaufen. Vielmehr versucht GM nun die Sanierung Opels unter Eigenregie zu vollziehen. Doch kam die Entscheidung wirklich überraschend?

Viele Politiker sind nun total überrascht, vor allem die, die alles daran gesetzt haben, Opel in die Arme von Magna zu treiben. Doch können wir wirklich überrascht sein? Ich denke nein. Die jetzige Situation ist ein Paradebeispiel was passiert, wenn sich die Politik in die Marktwirtschaft einmischt, sei es auch mit noch so ritterlichen Absichten. Wobei ich der persönlichen Meinung bin, dass die unternommen Anstrengungen unserer Damen und Herren Politiker nicht wirklich ritterliche Motivationen zur Grundlage hatten. Vielmehr spielte die bevorstehende Bundestagswahl respektive der Bundestagswahlkampf wohl die entscheidende Rolle für das Engagement unser Regierung. Machterhaltung um jeden Preis und sei es auch gegen die Grundgesetze der Wirtschaft und gegen die langfristigen Interessen der Steuerzahler.

GM kann ich eigentlich nur Lob zollen. Sehr geschickt wie der taumelnde Autoriese die Bundesregierung ausgenutzt hat, um Zeit zu gewinnen um wieder in eine Position zu kommen, die es ihnen erlaubt, so zu handeln wie sie gehandelt haben. Jetzt Vorwürfe gegen GM zu erheben ist lachhaft. GM hat genau das getan, was ein marktwirtschaftlich handelndes Unternehmen nun mal tut. Alles erdenkliche und auch unerdenkliche zu unternehmen, um zu überleben, damit man wieder Gewinne einfahren kann. Und dazu gehört es eben auch, freizügige Regierungen auszunutzen. Ziel eines Unternehmens ist es nun einmal Gewinne zu erwirtschaften. GM musste einfach alles daran setzen so lange zu überleben, um wieder in eine stärkere Position zu kommen, da kamen die freizügigen Finanzhilfen der Bundesrepublik gerade recht. Man kann das Unternehmen jetzt nicht verdammen, es handelt halt nach den geltenden Regeln der Marktwirtschaft im Gegensatz zu unserer Bundesregierung.

In der letzten Zeit ist dies der 2. Fall der deutlich zeigt, eine Einmischung in die Regularien des Marktes ist nicht wirklich von Erfolg gekrönt. Quelle ist trotz Staatshilfen nun in Insolvenz und Steuergeld hat auch nicht geholfen, Opel von GM loszueisen.

Bildquelle: flickr Fotograf bamalibrarylady CC-Lizenz

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Schlüsselwörter: GM | General Motors | Opel | Magna
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Kommentare

173
am 04.11.2009 14:36:30 (188.193.134.xxx) Link Kommentar melden
Das war doch klar. Wir haben das lange dargestellt. Die BRD-Finanz-GmbH hat sich wieder im vorausschauendem Gehorsam vorführen lassen. Und das hat mit Politik raushalten oder reinhalten gar nichts zu tun. Es gab nur die geordnete Insolvenz als Lösung zu dem Zeitpunkt, als es noch ging. Beispiel Saab. Das Geld hier ist weg. Wie oft sollen wir den Krieg eigentlich noch bezahlen und wie lange muß man dies Inkompetens namens BRD-Finanz-GmbH eigentlich noch ertragen? Aber Frau Merkel ist ja nun ohne Mandat US-Kongressabgeordnete ehrenhalber geworden. Für wen hat Sie dort eigentlich gesprochen? Für GM? Als Preisgabe?
286
am 04.11.2009 16:49:09 (84.59.131.xxx) Link Kommentar melden
Ausgerechnet Opel! Wenn es wenigstens eine Firma gewesen wäre, die sinnvolle, schöne und gute Produkte herstellt! Wink

"Jeder Popel fährt nen Opel,
ein Lord fährt Ford"


Grin
Hartmut Holz
am 04.11.2009 18:31:44 (217.80.219.xxx) Link Kommentar melden
Die Entwicklung, bei Opel, müssen wir ersteinmal abwarten.

Fakt ist, dass es mit Magna und der russischen Sber Bank
auch nicht viel besser geworden wäre.

Ein Kahlschlag von Opel droht, auch wenn Opel an Magna
verkauft worden währe.Frown
Hartmut Holz
am 04.11.2009 19:03:49 (217.80.219.xxx) Link Kommentar melden
Mag sein. Muß aber nicht. Wie gesagt, wir sollten erstein-
mal die Entwicklung abwarten.Wink
303
am 05.11.2009 11:45:20 (86.32.198.xxx) Link Kommentar melden
Die Deutschen haben übersehen, wem Opel gehört, Mercedes war im letzten Ranking auf Platz 22. Deutsche Autos sind bis auf Porsche nicht mal mehr unter den ersten 10. Überteuerter Schrott,
303
am 05.11.2009 11:46:44 (86.32.198.xxx) Link Kommentar melden
Schon wieder ein Beispiel deutscher Arroganz, Merkel denkt, und GM lenkt,
Sie werden nie so gross sein, wie sie es in ihren Träumen sind, Die Realtät sieht
anders aus,
303
am 05.11.2009 11:48:24 (86.32.198.xxx) Link Kommentar melden
Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation ist nicht mal mehr Geschichte,
303
am 05.11.2009 12:52:53 (86.32.198.xxx) Link Kommentar melden
Opel macht gute Autos, Und preiswert, Wäre schade um die Firma,
303
am 05.11.2009 14:49:15 (86.32.198.xxx) Link Kommentar melden
Da kann ich zustimmen, Aber die Politik kann je schlecht zusehen, wie
soviele Leute "freigesetzt" werden, Nicht alles was logisch und machbar
wäre, wird gemacht, Eines Tages wird dieser Staat zusammenbrechen,
Nur die Banken, die wirds immer geben
300
am 05.11.2009 17:32:18 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Super, der Artikel!
In der letzten Zeit ist dies der 2. Fall der deutlich zeigt, eine Einmischung in die Regularien des Marktes ist nicht wirklich von Erfolg gekrönt. Quelle ist trotz Staatshilfen nun in Insolvenz und Steuergeld hat auch nicht geholfen, Opel von GM loszueisen.
Was muss noch passieren, damit es der letzte begreift? Staatliche Eingriffe in den Markt sind teuer und völlig ineffizient. Aus Schröder -> Holzmann hat man nichts gelernt. Aber die Leute wählen PDS oder DIE LINKE.
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