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Lokales: Lokale Nachrichten

Hartz IV und Migranten sind alles nur Säufer

Der Bürgermeister von Neukölln Heinz Buschkowsky der Nachfolger von Herrn Sarazin?

Nach Herrn Sarazin lehnt sich der Bürgermeister des Berliner Stadtteils Neukölln, Heinz Buschkowsky, sehr weit aus dem Fenster und beschimpft Ausländer und die Empfänger des ALG II.

Denn anscheinend haben es die Berliner Politiker, in letzter Zeit, gerne etwas deftiger. Nach Herrn Sarazin, der in den Augen einiger Klartext und in den Augen anderer nur Mist geredet hat, hat sich jetzt der Bürgermeister vom Berliner Stadtteil Neukölln, der auch als "Prekariatsbezirk" bezeichnet wird Heinz Buschkowsky zu Wort gemeldet. Er behauptet, dass in der Unterschicht das Geld versoffen wird.

Stein des Anstoßes war die Idee der neuen Bundesregierung, dass es in Zukunft für Eltern, die ihre Kinder zu Hause erziehen, 150 Euro pro Monat mehr gibt.

Daraufhin meinte Herr Buschkowsky, in einem Interview des Berliner Tagesspiegel, dass es Menschen gäbe, die offensichtlich gar nichts begriffen haben. Und weiter lautet seine Theorie: "Im Klartext: In der deutschen Unterschicht wird dieses Geld versoffen und in der migrantischen Unterschicht kommt die Oma aus der Heimat zum Erziehen, wenn überhaupt. Und die kann zu 99 % kein Deutsch.

Und Herr Buschkowsky argumentiert weiter, dass das Geld, dass die Eltern für die Betreuung ihrer Kinder auf ihr Konto bekommen gar nicht bei ihrem Nachwuchs ankommt. Stattdessen werden Kinder, für arme Leute, immer mehr zu einer Einkommensquelle.

Doch anders als bei Herrn Sarazin kommt, bei vielen Menschen in Berlin, Busch- kowskys Einschätzung an. Denn nicht nur parteiintern schließen sich Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit und die Sozialmininsterin von Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig diesen Aussagen an.

Und auch Vertreter der Deutschen Kinderhilfe meinen, dass die Effekte von der "Geld-auf-die-Hand" Politik meiner "wünschenswerten Klarheit" beschrieben worden sind. Der Kinderhilfe Vorsitzende Georg Ehrmann meinte, es wäre an der Zeit, dass es eine schonungslose Debatte über ernsthafte Maßnahmen für die deutsche Unterschicht und Ausländer Familien gibt. Denn es gehe, in diesem Fall, nicht um Stigmatisierung der betreffenden Personen, sondern um deren Hilfe.

Doch darüber sieht die neue Bundesregierung hinweg. Ab 2013 soll es für Eltern dieses Betreuungsgeld in bar oder auch in Form von Gutscheinen geben.

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Schlüsselwörter: Sarazin | Heinz Buschkowsky | ALG II
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Kommentare

266
am 31.10.2009 13:41:24 (84.59.137.xxx) Link Kommentar melden
Das ist doch seit Jahrzehnten bekannt: es gibt Kreise in der Bevölkerung, die ganz bewußt und gezielt die Produktion von Nachwuchs als Einkommensquelle für staatliche Leistungen nutzen. Die Rentenversicherung freut's. Der Staat steuert's. Das Kindergeldgesetz läßt sich jederzeit mit einfacher Mehrheit ändern. Es ist kein Naturgesetz, daß "Migranten" Kindergeld oder andere Hilfen bekommen.

Yuppies und andere Besserverdienende haben keine Kinder, aus ökonomischen Gründen oder wegen der so called "Selbstverwirklichung". Unterm Strich gleicht sich das alles aus, keep cool!
286
am 31.10.2009 15:15:03 (84.59.251.xxx) Link Kommentar melden
Die Rentenversicherung freut's. Der Staat steuert's.
Das erste ist mir egal (ich bin selbständig und zahle nicht in diese kriminelle Geldvernichtungsmaschine "Rentenversicherung" ein), das zweite stimmt: der Staat steuert das. Bisher war er recht locker im Umgang ( = beim Ausgeben) mit unserem Geld. Wird sich ändern. Den Türken in Deutschland wird bald ein rauer Wind um die Nase wehen, wenn sie sich nichtvorbehaltlos integrieren (oder eben tschüss sagen).
288
am 02.11.2009 20:29:25 (88.9.124.xxx) Link Kommentar melden
Es reicht nun, dass sich ein paar windige Elemente anmassen, hier eine ganze Gesellschaft (sei es die Hartz4 Empfaenger, sei es die Gruppe der Alkoholkranken) mit dummdreisten Biertischargumenten zu verunglimpfen.
Wer keine Ahnung von dieser Materie hat, der sollte EINFACH MAL DIE KLAPPE HALTEN!
Der gleiche Unsinn waere, wenn man sagen wuerde: ach, kein Geld fuer die Kinder, weil die meisten Hartz4 Empaenger sind doch eh krebskrank und verbauchen die ganze Kohle fuer sich. Alkoholiker sind KRANK, sie brauchen HILFE, nicht bloede Sprueche.
ICH HASSE solche geistigen Tieffluege, noch dazu wenn sie von einem POLITIKER kommen und von Dummusern nachgekaut werden.

PZ: Häufig gilt die Vorstellung, dass Alkoholiker willensschwache Menschen sind, die aus den unteren Gesellschaftsschichten stammen. Stimmt diese Vorstellung?

Schwarzkopf: Alkoholiker stammen aus allen Schichten, vom Hilfsarbeiter bis zum Chefarzt.

http://www.selbsthilfe-alkoholiker.de/topic,2334,-keine-heilung-von-der-abhaengigkeit.html
Alkoholiker und alkoholgefährdete Menschen kann man in allen Gesellschaftsschichten antreffen und jeder, der Alkohol trinkt, geht das Risiko ein, alkoholkrank zu werden.
http://www.themesdb.de/tag/alkohol/
http://www.kessie...lkohol.htm
Alkoholismus ist ein verbreitetes Problem, verbreiteter als man denkt. Doch wer dem Alkohol verfällt, kann sich in den meisten Fällen darauf verlassen, gesellschaftlich verachtet zu werden. Alkoholiker sind schließlich nur die Penner vom Bahnhof, alle "anständigen" Menschen haben ihren Alkoholkonsum unter Kontrolle, so denken überraschend viele Leute. Doch Simon Borowiaks Buch will vermitteln, dass es Alkoholiker in allen Gesellschaftsschichten gibt, dass mehr Leute gefährdet sind als man denkt und was Alkohol eigentlich mit dem menschlichen Organismus anstellt.
http://www.media-...mp;id=6696

Ein Alkoholiker ist für viele Menschen sehr negativ behaftet. Nicht nur, das er oder sie als Willenschwach angesehen wird, werden auch einem Alkoholiker viele schlechte Eigenschaften angelastet, die er oder sie scheinbar bewusst händelt.

In unserer Gesellschaft leben Millionen Menschen, die alkoholkrank oder alkoholgefährdet sind, wobei es den meisten Betroffenen selbst nicht mal bewusst ist, dass sie schon zu den Alkoholikern gehören. Sie suchen sich dann immer Menschen, die dem Klischee eines Alkoholikers entsprechen, um ihr eigenes Alkoholkonsumverhalten vor sich und anderen Menschen zu rechtfertigen.

Viele glauben, dass die Alkoholabhängigkeit ein soziales Problem ist und nur in sozialschwachen Gesellschaftsschichten vorkommen kann.

In der Suchtselbsthilfe sieht man aber Menschen aus allen Gesellschaftsschichten.
Schaut man aber mal bewusst auf sich selbst oder in seinem engeren Umfeld, wird man schnell erkennen, dass sehr viele Menschen mehr Alkohol konsumieren, als ihnen gut tut.

Alkoholsucht ist eine Krankheit, die vor keiner Gesellschaftsschicht halt macht und jeder, der regelmässig Alkohol konsumiert, kann von dieser Krankheit betroffen sein.

Wichtig dabei ist, dass man nicht auf andere Menschen schaut, die scheinbar viel mehr Alkohol trinken, sondern sein eigenes Verhalten in Fragen des Alkoholkonsums beobachtet und schaut, ob der Alkohol wegen des Geschmacks oder wegen der Wirkung konsumiert wird.



--------------------------------------------------------------------------------

Onlineselbsthilfegruppe
http://www.alkoho...nsehen.htm
288
am 02.11.2009 21:39:59 (88.9.124.xxx) Link Kommentar melden
Als nächstes wird man darauf hinweisen dürfen, daß viele Familien der Unterschicht Kindergeld und die "Stütze" für die Kinder leicht zweckentfremden, für ihre eigenen Süchte nämlich. Viele, nicht alle.

Viele? in genauer Zahl, nicht Vermutungen sondern FAKTEN.
Dann ist es ok. Nicht aber die Pauschalverurteilung einer ganzen Bevolkerungsschicht.
  • Geändert von Argusauge am 03.11.2009 07:50:07.
288
am 03.11.2009 12:17:18 (83.35.202.xxx) Link Kommentar melden
Ich breche eine weitere Disskussion zu diesem Thema aufgrund der mangelnden Auffassungsgabe eines einzelnen, sich permanent wiederholenden Schreibers ab.
Ich teile nur noch eins mit:
er ist offenbar nicht in der Lage, zu begreifen, dass der Tagessatz für Essen bei Kindern 2,53 E ist und nicht 4 Euro, der Realbedarf liegt bei ca. 5 Euro, da dabei auch Schulbedarf gedeckt werden muss, der im Gesamtbedarf nicht mehr inbegriffen ist.
Es gibt nichts was mich mehr anödet als ostentative Ignoranz und intrinsische Volksverdummung als Mittel zur eigenen Selbstaufwertung, weil man mit seiner Zeit nichts sinnvolleres zu tun hat als sich selbst zu inszenieren. Nein danke, ich rufe hiermit die ernsthaften Schreiber auf, derartige Troll-Beiträge künftig zu ignorieren.
Wenn sie dennoch hungern, werden sie also von ihren "Eltern" betrogen.

Betrogen werden sie von ÜPolitikern, die ihre verfassungsgemässen Rechte beschneiden und Menschen, die diese Politik unterstützen.
288
am 03.11.2009 13:12:03 (83.35.202.xxx) Link Kommentar melden
Du darfst mir also glauben, wir haben schon einen gewissen Einblick.

Im Rahmen der "Aktion Sorgenkind Chaim" erlaube ich mir, Ihren Horizont zu erweitern.
http://www.stiftu...amburg.php
Machtprobleme – die Verteilungsmuster einer Gesellschaft sind nicht primär von menschlichen
Bedürfnissen und Fähigkeiten, sondern von der Verfügung über Machtquellen abhängig. Unterschieden
wird in:
o Behinderungsmacht – sie ist darauf angelegt, die Möglichkeiten von Menschen und
Menschengruppen zu beschneiden, z. B. durch Diskriminierungen, Stigmatisierungen und
Segregation.
na, klingelts bei Ihnen???
o Begrenzungsmacht – sie soll z. B. im Rahmen der Bildungs-, Jugend- und Sozialpolitik die Teilhabe
und Teilnahme an Gütern und am sozialen Austausch für Alle ermöglichen und entspricht damit
dem Sozialstaatsprinzip.
Armut – ein Phänomen in Hamburg

http://www.stiftu...amburg.pdf
Auf die Problematik der Infantilisierung von Armut und Benachteiligung wird von den Gesprächsteilnehmern
fast übereinstimmend hingewiesen. Wiederholt wird auf die Problematik eingegangen, dass zunehmend
Kinder auffallen, die hungern. Dies wird insbesondere in Kitas und Schulen offensichtlich.[
/quote]
[quote]Im Zusammenhang mit Armut und Benachteiligung wird schon sehr lange die Frage nach Risikogruppen
diskutiert (vgl. Punkt 3.2). "Es sind Familien, die durch Risikofaktoren, die eine Armutsentwicklung und
Abwärtsmobilität begünstigen können, betroffen sind." Als besondere Risikofaktoren werden u. a. genannt:
niedriges Einkommen, Krankheit, Unfall, (fremde) ethnische Herkunft, Arbeitslosigkeit, diskontinuierlicher
Erwerbsverlauf sowie Trennung und Scheidung. Arbeitslosigkeit muss heute als "Schlüsselrisiko"

angesehen werden.


Bedenkt man, dass die Verfestigung und Aufrechterhaltung von Armut und Benachteiligung von Kindern
und Jugendlichen durch gesellschaftliche Stigmatisierungs- und Diskriminierungsprozesse sowie
Segregation begünstigt wird, so muss es auf der gesellschaftlichen und gesellschaftspolitischen Ebene
zu einer Veränderung von Einstellungen und Verhaltensweisen kommen. Wenn arme und benachteiligte
Menschen sich in eine Gesellschaft integrieren sollen, muss diese Gesellschaft eine Bereitschaft zur
Integration haben.
Berücksichtigt man die Auswirkungen, die – neben finanzieller Armut – Stigmatisierungs-, Diskriminierungsund
Segregationsprozesse auf benachteiligte Familien haben, so wird deutlich, dass eine Veränderung des
"sozialen Klimas" in der Gesellschaft erforderlich ist, um dieser Problematik zu begegnen.

Eine Diskussion, ob 2,53 Euro pro Tag ein Kind am verhungern hindern, ist dagegen nicht diesem Ziel dienlich und die pauschale Verurteilung von Eltern, deren Kinder nachweislich Hunger leiden, weil ihnen zustehende Hilfen nicht oder nur unzureichend gewährt werden, ist ebenfalls kein Grund für Freundensprünge, denn die Ergebnisse dieser sozialen Misswirtschaft wird Deutschland dann begreifen, wenn sich die dann erwachsen gewordene Schicht der künstlich gezüchteten Underdogs erheben wird und sich von der verwöhnten Oberschicht das holt, was ihr nach Recht und Gesetz zusteht.
300
am 03.11.2009 13:22:03 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Herr Buschkowsky argumentiert weiter, dass das Geld, dass die Eltern für die Betreuung ihrer Kinder auf ihr Konto bekommen gar nicht bei ihrem Nachwuchs ankommt. Stattdessen werden Kinder, für arme Leute, immer mehr zu einer Einkommensquelle.
Das ist leider so, nicht alle Erziehungsberechtigten sind wirklich auch fürsorglich, manchmal wird da knallhart das nächste Kind geplant wegen Kindergeld und anderen Geldquellen. Leider fällt in der Diskussion ganz unter den Tisch was noch in dem Artikel stand:
Der Kinderhilfe Vorsitzende Georg Ehrmann meinte, es wäre an der Zeit, dass es eine schonungslose Debatte über ernsthafte Maßnahmen für die deutsche Unterschicht und Ausländer Familien gibt. Denn es gehe, in diesem Fall, nicht um Stigmatisierung der betreffenden Personen, sondern um deren Hilfe.
288
am 03.11.2009 13:33:39 (83.35.202.xxx) Link Kommentar melden
Diese Ergebnisse bestätigen die These aus dem 10. Kinder- und Jugendbericht, dass
insbesondere Jugendliche aus benachteiligten Familien – und hier besonders aus
Einelternfamilien – Zielgruppe der HzE sind2. Armut beeinträchtigt Kinder in ihren
Entwicklungs- und Teilhabechancen erheblich. Auch wenn die Eltern meistens zuerst ihre
eigenen Bedürfnisse zurückstellen, entsteht bei länger anhaltendem Sozialhilfebezug oder
einer vergleichbaren Einkommenssituation eine von ihnen nicht mehr zu bewältigende
Unterversorgungslage. Möglichkeiten und Fähigkeiten der Familienhaushalte, bei
Einkommensarmut den täglichen Lebensunterhalt zu bestreiten, nehmen mit der Dauer und
Tiefe der Armutslage ab
288
am 03.11.2009 14:22:21 (83.35.202.xxx) Link Kommentar melden
Du die Diskussion abbrechen willst oder mir Literaturhinweise geben...

Sie überschätzen Ihre Wertigkeit.
Bei Ihnen halt ich es mit Hans Moser:
"noch net amal ignorieren!"
Die Kommentare richten sich ausschliesslich an Menschen, die deren Sinn auch wirklich erfassen können.
288
am 03.11.2009 15:52:56 (83.35.202.xxx) Link Kommentar melden
http://www.tutsi....g-aktuell/
Deinen Kindern sei ein gutes Leben vergönnt- und allen anderen auch...
Seite 1 von 2: 1 2

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