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Lidl und seine Serverpanne – Sensible Daten offen einsehbar

Positiv contra Negativ – Discounter Lidl Ende Oktober gleich zweimal im Gespräch

Bildquelle: OZ24, Artikel 417
Bildquelle: OZ24, Artikel 417
Das Positive zuerst: Die Stiftung Warentest hat die so genannten Schnäppchen-Angebote bei Discountern getestet. Als Schnäppchen wurden dabei die Artikel beurteilt, die bei einer akzeptablen Qualität auch zu einem guten, sprich niedrigen, Preis verkauft werden. Und das sind bei Weitem nicht alle vermeintlichen Schnäppchen-Angebote. Gleich 23 % der geprüften Waren fielen als „völlige Fehlkäufe“ durch. Aber immerhin, dies sind 10 % weniger als noch im Vorjahr…

Insgesamt gesehen steigt damit sogar die Qualität der Discount-Angebote. Dieser Trend war deutlich im Vergleich zum Vorjahr erkennbar. Im Vergleich lag Lidl mit 50 % „guter Qualität“ bei seinen Schnäppchen in diesem Jahr deutlich über dem bisherigen Spitzenreiter und Schnäppchenkönig Aldi, der diesmal nur auf bescheidene 33 % kam. Anders ausgedrückt bedeutet dies: Bei Lidl ist jedes zweite Schnäppchen in guter Qualität, während es bei Aldi nur noch jedes dritte Schnäppchen ist.

Aber auch negativ ist Lidl derzeit einmal wieder mehr ins Gerede gekommen. Während es zuletzt noch heiße Diskussionen gab, weil Lidl seine Mitarbeiter nach Stasimethoden überwachen ließ, woraufhin auch schon mal zum Lidl-Boykott aufgerufen wurde, kam jetzt die nächste Lidl-Panne ans Tageslicht. Und wieder betraf es zum Teil die Mitarbeiter und deren Kontrolle durch den Lidl-Konzern. Bei einer irischen Lidl-Tochter kam es zu einer Serverpanne. Geschäftszahlen wie Umsatzzahlen und Einkaufsplanungen, Krankmeldungen der Mitarbeiter, Diagnosen und der Lidl-Schriftverkehr mit den Ärzten der Mitarbeiter und selbst Abmahnungen waren zeitweise für jeden Internetuser weltweit einsehbar und ohne Schutz. Datenschutz? Bei Lidl ohne Gewähr! Die Medien sprachen hier bereits von einer „weit reichenden Datenpanne“.

Wie das Magazin Spiegel berichtete, wurde eine Festplatte, die mehr als 200.000 verschiedene Dokumente dieser sensiblen Daten enthielt, einem ehemaligen deutschen Beschäftigten von Lidl zugespielt, der seinerzeit für das Irland-Geschäft zuständig war. Nach eigener Aussage hatte der ehemalige Lidl-Mitarbeiter versucht die Festplatte an Lidl zu übergeben. Doch der Lidl-Konzern habe keinerlei Interesse daran gehabt und die Daten als nicht brisant eingestuft. Inzwischen hat es sich Lidl wohl doch noch anders überlegt. Jedenfalls wurde der Mitarbeiter nun von Lidl aufgefordert die Festplatte bei der Staatsanwaltschaft abzugeben. Um dieser Aufforderung Nachdruck zu verleihen wurde ansonsten auch mit rechtlichen Schritten gedroht.

Abbildung: Lidl-Logo. Bildquelle: OZ24, Artikel 417.

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Schlüsselwörter: Lidl | Datenschutz | Discounter | Schnäppchen | Datenpanne | Internetserver
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Kommentare

Steinbrücks Furunkel
am 26.10.2009 09:20:01 (85.3.139.xxx) Link Kommentar melden
http://www.youtube.com/watch?v=qtRPa-xso_M
Hartmut Holz
am 27.10.2009 16:00:45 (217.80.220.xxx) Link Kommentar melden
Ach, Du mit deinen Scharia Staaten. Klar, dass die Über-
wachung, von Mitarbeitern, ein Skandal ist.

Aber dann dürfte man ja auch nicht mehr mit den Zügen der
Deutschen Bahn fahren, nicht mehr von der Telekom aus
telefonieren oder bei der Postbank ein Konto haben.

Denn all diese Betriebe überwachen ihre Mitarbeiter.
Hartmut Holz
am 28.10.2009 18:58:12 (217.80.219.xxx) Link Kommentar melden
Und trotzdem gehe weiter bei Lidl einkaufen.
287
am 28.10.2009 19:52:48 (88.69.208.xxx) Link Kommentar melden
Beitrag entfernt wegen Löschung des Users
  • Geändert von Argusauge am 12.11.2009 10:02:14.
287
am 28.10.2009 21:46:53 (88.69.208.xxx) Link
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  • Gelöscht von Argusauge am 28.10.2009 22:40:06.
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287
am 28.10.2009 21:55:31 (88.69.208.xxx) Link
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  • Gelöscht von Argusauge am 28.10.2009 22:41:31.
287
am 28.10.2009 21:56:54 (88.69.208.xxx) Link
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  • Gelöscht von Argusauge am 28.10.2009 22:41:43.
287
am 28.10.2009 21:56:56 (88.69.208.xxx) Link
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  • Gelöscht von Argusauge am 28.10.2009 22:41:59.
Alex Mais
am 28.10.2009 22:10:15 (195.93.60.xxx) Link Kommentar melden
Das liegt jetzt mal wieder alles völlig daneben. Werde jetzt darauf plädieren KEINE Kommentare mehr von den "Verfassern" selbst einstellen zu lassen sondern erst nach eingehender Kontrolle durch den Admin.

Hier ist keine Kultur mehr, hier herrscht nur noch Chaos. Die Verfasser sollten sich mal überlegen, was ein unbeteiligter Leser von ihnen denken mag.

Soetwas ist nicht angetan für die OZ24 positiv zu werben. Dies ist nur noch negatibves Geschmiere.

Denkt mal darüber nach. Und wenns nicht hilft wechselt auf privaten Emailverkehr - außerhalb der OZ24!!!]
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