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Politik: Deutschland

Sinnfreie Vergleiche und ungefragte Kommentare.... - beides völlig überflüssig!

Wie der Generalsekretär des ZJD den Juden in Deutschland einen Bärendienst erweist

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich
Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich
Wirklich, ich schäme mich. Da ich mich nicht wegen irgendeines Fehlers schäme, den ich im konkreten Fall zu verantworten hätte, schäme ich mich fremd. Sogar zweifach, also eine Art potenziertes Fremdschämen: erst für einen blödsinnigen und beleidigenden Vergleich, aber dann auch noch für ein Bedauern, das den ersten Fehler wiederholt und somit das alles noch schlimmer macht, eigentlich gar kein Bedauern ist. Es verschlimmbessert also nur den ersten fauxpas, das "Bedauern".

Ich schäme mich für die aktuellen - und meiner Meinung nach - nicht nur unbedachten und sinnfreien, sondern schädlichen Äußerungen und fragwürdigen Vergleiche eines Generalsekretärs einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, die hier in Deutschland die jüdischen Gemeinden vertreten soll; nun sind Einzelpersonen zwar kein Mitglied im Zentralrat, sondern nur Gemeinden bzw. die Landesverbände jüdischer und israelitischer Gemeinden; somit aber eben auch die jüdische Gemeinde, in der ich Mitglied bin - und deshalb ärgert es mich außerordentlich, was hier gerade passiert. Der Generalsekretär des ZJD hat schlicht und einfach kein Mandat für solchen verbalen Unfug; er vertritt mich immerhin indirekt mit, und hier handelt er nicht in meinem Sinn. Er benimmt sich gesellschaftlich daneben und er frönt seinen schon öfters gezeigten islamophilen Neigungen. Er spricht vielleicht in seinem eigenen Namen, aber nicht im Sinn - und erst recht nicht im Auftrag - der Juden in Deutschland.

Der Zentralrat

Als Körperschaft des öffentlichen Rechts hat der Zentralrat der Juden in Deutschland vor allem die Aufgabe, die Interessen seiner Mitglieder nach Außen zu vertreten. Im Laufe seiner inzwischen über 50-jährigen Geschichte stand er vor zahlreichen großen Herausforderungen: die Anfänge nach dem Krieg, die Öffnung der Mauer und die Zusammenführung der Gemeinden in Ost und West, die Integration der Zuwanderer aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Darüber hinaus setzt er sich intensiv für das gegenseitige Verständnis von Juden und Nichtjuden ein.

Fremdschämen nennt man es, wenn man sieht, wie jemand anderes einen Fehler macht, den man fast vorhersehen konnte oder der völlig überflüssigerweise passiert, und der eben peinlich ist. Dann schämt man sich für den anderen, obwohl man gar nichts damit zu tun hat. Oder wenn jemand, dem man sich verbunden fühlt, sich aus unerfindlichem Grund danebenbenimmt. Oder sein Verhalten nicht ganz so intelligent ist, wie es eigentlich hätte sein können. In diesem Fall sogar hätte sein müssen.

Begriffe des Lebens - heute: Fremdschämen

Joerg Moellenkamp, Friday, August 5. 2005

Fremdschämen, das: sich für etwas schämen, was gar nichts oder nur sehr peripher mit einem selbst zu tun hat. Die Betrachtung einer sich blamierenden Person führt zu sofortiger Auslösung eines Gefühls sich schämen zu müssen. Fremdschämen beinhaltet keine rationale Abwertung einer Aktion, sondern findet rein unterbewusst statt und ist in Stärke und Ausprägung mit dem Eigenschämen vergleichbar. Gegenüber dem Eigenschämen fehlt beim Fremdschämen eine durch den Schämenden verursachte Grundlage.

Häufiges Auftreten:

  • Betrachtung von nachmittäglichen Talkshows
  • Beobachtung von offensichtlich sinnlosem Balzverhalten im Rahmen der Anbahnung sexueller Interaktion
  • seltener bei der Beobachtung von Personen, deren geistige Fähigkeiten durch Konsum bewusstseinsverändernder Drogen vorübergehend oder dauerhaft eingeschränkt sind.

Was ist passiert? Eigentlich nichts. Da hat ein SPD-Politiker ein paar Äußerungen zum Thema Hartz IV und zur erfahrungsgemäß nicht ganz unproblematischen Integration von Türken und Arabern gemacht, die sachlich bisher nicht widerlegt wurden, und man hat ihn dafür öffentlich und teilweise gutmenschlich lustvoll abgestraft. Ob der Mann nun recht hat oder nicht, spielt hier erst mal gar keine Rolle. Interessant wird das ganze erst dadurch, daß nun ein SPD-Mann in die Nähe der NPD gerückt wird, ihm seltsamerweise aber vier von fünf (nichttürkischen) Deutschen zustimmen. Das allein sollte zum Nachdenken anregen, oder?

Giordano gibt Sarrazin größtenteils recht 13. Oktober 2009, 14:10 Uhr

Ralph Giordano hat das umstrittene Interview von Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin zur Ausländer-Integration weitgehend verteidigt. "Sarrazin beschreibt die Wirklichkeit so wie sie ist, und nicht wie seit vielen Jahren von der politischen Korrektheit dargestellt", sagte der Schriftsteller.

Noch mehr zum Nachdenken könnte man kommen, wenn man merkt, daß einer nun Kommentare abgibt und Vergleiche anstellt, der überhaupt nicht betroffen ist von den Äußerungen jenes SPD-Politikers, der früher einmal in der Stadt, um die es primär ging in seinen Äußerungen, Finanzsenator war. Der also weiß, woher die Löcher im Berliner Haushalt kommen, der weiß, was Hartz IV oder diese verdammte nicht angenommene "Integrationsbemühung" der deutschen Gutmenschen den deutschen Steuerzahler kostet.

Schauen wir mal, was Herr Kramer dazu sagt, und zwar in einer gemeinsamen Pressekonferenz - schon das war der erste Schnitzer, weil er das völlig falsche Signal setzt - als Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland gemeinsam mit dem einem Vertreter des Zentralrats mit der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD):

"Ich habe den Eindruck, dass Sarrazin mit seinen Äußerungen Göring, Goebbels und Hitler eine große Ehre macht (...) Er steht in geistiger Reihe mit diesen Herren."

dpa, zitiert nach taz, 10.10.2009, Skandal um Bundesbanker Sarrazin, Zentralrat der Juden fordert Rücktritt

Es ging Herrn Sarrazin um die größtenteils mißlungene Integration der Türken, Araber und Mohammedaner in Deutschland; es ging nicht um integrierte Juden aus Rußland, die eben auch mal mit einer Kippah auf der Straße zu sehen sind. Es ging auch nicht um orthodoxe Rabbiner aus den USA, die in Frankfurt auf dem Heimweg nach einer Schabbatfeier schon auch mal von arabischen Jugendlichen "abgestochen" werden. - Wer erklärt das dem Herrn Kramer? Daß es nicht nötig war, daß er an dieser Stelle versucht, den Musterschüler zu spielen? - Außerdem sind Türken nun nicht unbedingt judenfreundlich, auch wenn die beiden Staaten Türkei und Israel durchaus kooperieren, wirtschaftlich und ohnehin militärisch; doch das war sicher nicht Herrn Kramers Motivationslage. Welcher Teufel hat ihn da bloß geritten? Ich erinnere mich, daß bei einigen Fußballspielen (WM, EM) in den letzten Jahren türkische Fußballfans randalierend durch Frankfurt getobt sind mit dem idiotischen Spruch "Freiheit für Palästina"... - was hat eine Fußballmeisterschaft mit Politik zu tun? Was haben Türken mit "Palästina" zu tun, einem Staat, den es niemals gab und nicht gibt? Seit 1917 übrigens existiert diese Provinz des ehemaligen Osmanischen Reiches schon nicht mehr!

Nein, die Türken und die Araber, die Herr Sarrazin klar benannte - die, die sich nicht integrieren, weil sie es nicht wollen - sind nicht die, die selbstverständlich allen Respekt verdienen, weil sie fleißig, integriert und konstruktiv sind, die man u.a. daran erkennt, daß sie die deutsche Sprache erlernt haben. Das ist doch wirklich nicht zuviel verlangt! Es ist also perfide und dumm, einen Kritiker der schlimmen Folgen des rot-grünen Multikulti-Wahns der letzten Jahrzehnte mit Hitler, Göring und Goebbels in eine Reihe zu stellen. Ich hoffe, daß Dr. Thilo Sarrazin deswegen eine Beleidigungsklage gegen Stephan J. Kramer erhebt.

Inzwischen hat Stephan Kramer sich entschuldigt. Doch er beharrt weiterhin stur darauf, Sarrazins Äußerungen seien "rassistisch", und er begründet das wie folgt:

"Sarrazins Äußerungen sind rassistisch und zielen auf niedrigste Instinkte"

Stellungnahme von Stephan J. Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland zu seinem Hitlervergleich im Zusammenhang mit den migrantenfeindlichen Äußerungen über in Berlin lebende Türken und Araber des früheren Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin (SPD), der damit einen Sturm der Entrüstung ausgelöst hat.

"Mein Nazivergleich war ein Fehler. Er hat Thilo Sarrazin nur genützt. Aber es bleibt dabei: Sarrazins Äußerungen sind rassistisch und zielen auf niedrigste Instinkte.

Fehler sollte man eingestehen. Als ich Thilo Sarrazin wegen seiner migrantenfeindlichen Äußerungen der geistigen Nähe zum Nationalsozialismus zieh, beging ich einen doppelten Fehler. Erstens, weil Nazivergleiche problematisch sind. Ich selbst habe sie immer kritisiert. Kritik muss dann aber auch zu Selbstkritik führen. Ich wollte Sarrazin nicht unterstellen, wie Hitler und Goebbels zu sein - das ist überzogen -, wohl aber, die Sprache und Gedanken der heutigen Neonazis zu verwenden.

Die Parallele war auch der Sache selbst nicht dienlich, droht doch der Wirbel um den Vergleich Sarrazin im Kampf um seinen schmählich verlorenen Ruf zu helfen. Das wäre erst recht bedauerlich. Deshalb möchte ich meine Kernaussage wiederholen: Sarrazins Äußerungen sind rassistisch und zielen auf niedrigste Instinkte. Sie verraten ein Weltbild, das mit der biblischen Botschaft, Gott habe alle Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen, unvereinbar ist. Und man muss nicht fromm sein, um dieses Prinzip als die Grundlage jeglichen menschlichen Miteinanders anzuerkennen. Das aber tut Sarrazin nicht, denn nur als Rassist kann man "Türken und Araber" verächtlich in den Berliner Gemüsehandel verweisen. Und wie viel Menschenhass muss jemand wie Sarrazin empfinden, der ganze Menschengruppen als Unterschicht definiert und ihr Recht auf Fortpflanzung infrage stellt? Der Arbeitslose wie Alleinerziehende, Türken wie Araber in einen Topf wirft und stigmatisiert?

Der Ton, so die bekannte Redensart, macht die Musik. Auch bei Thilo Sarrazin lohnt es sich, in den Ton hineinzuhören, um zu begreifen, welche Register er zieht. Ihn stören die "kopftuchtragenden Mädchen" aus moslemischen Familien. Vor genau 130 Jahren schrieb Heinrich von Treitschke, wütiger deutscher Antisemit des 19. Jahrhunderts: "Über unsere Ostgrenze aber dringt Jahr für Jahr aus der unerschöpflichen polnischen Wiege eine Schar strebsamer hosenverkaufender Jünglinge herein." Gemeint waren Juden. Ob "kopftuchtragende Mädchen" oder "hosenverkaufende Jünglinge": Die Melodie ist auf erschreckende Weise gleich. Von demselben Treitschke stammte übrigens der später vom "Stürmer" zum Motto erhobene Spruch: "Die Juden sind unser Unglück."

Da hilft auch Sarrazins plumpe Anbiederung nicht, osteuropäische Juden hätten einen um fünfzehn Punkte über dem Durchschnitt liegenden Intelligenzquotienten. Die Integrationsprobleme, die die deutsche Gesellschaft im frühen 21. Jahrhundert plagen, sind sozialen und kulturellen Ursprungs, nicht aber genetisch bedingt. Eine genetische Einteilung der Menschheit in Superkluge und Dumme, Nutzbringende und Nutzlose, Oberschicht und Unterschicht - das ist Rassismus pur. Und mit Rassismus wird Deutschland die Integrationsprobleme nicht etwa lösen, sondern sie verschärfen. Am Ende droht sich die rassistische Weissagung der Sarrazins selbst zu erfüllen. Auch deshalb sind die deutsche Politik und Gesellschaft aufgefordert, dem Rassismus eine klare Abfuhr zu erteilen. Wir brauchen keine menschenverachtenden Stammtischparolen, sondern eine Debatte, die Probleme nicht nur nennt, sondern auch deren Lösung sucht. Bessere Bildung ist ein Muss. Gewiss, Integration ist nicht nur eine Bringschuld der Mehrheit, sondern auch eine Holschuld der Minderheit. Toleranz hier, Integrationswilligkeit dort: Nur auf dieser Grundlage kann eine tragfähige Brücke für die Begegnung von Menschen aus nichtidentischen Kulturkreisen entstehen."

Sorry, Herr Kramer, nun wird es aber noch dümmlicher. Sind Sie denn völlig bekloppt? Sie mögen eventuell ein guter Jurist und vielleicht sogar ein passabler Volkswirtschaftler sein, aber Ihr Geschichtswissen versagt hier ebenso wie Ihre sprachanalytischen Fähigkeiten unterentwickelt sind. Ihre vermeintliche Analyse der Sarrazinschen Äußerungen ist kläglich und peinlich, offenbar haben sie nur die drei oder vier Zitate aus den Nachrichtenagenturen gelesen. Daß Sie Sarrazin nun zwar nicht mehr mit Goebbels, Göring und Hitler vergleichen, dafür aber mit von Treitschke und dem antisemitischen NS-Hetzblatt "Der Stürmer", dies zeigt, daß Sie nichts begriffen haben in der vermeintlichen Reflexion Ihres ersten Fehlers. Das bedeutet, daß Ihre Entschuldigung letzten Endes gar keine ist, sondern nur der zweite Fehler derselben Art. Sie haben nichts begriffen, Sie setzen sogar noch eins drauf mit Ihrem Kommentar "Rassismus bleibt Rassismus". Sie sind peinlich, Herr Kramer, und ich schäme mich für Sie. Was anderes bleibt mir ja auch nicht, nach meiner ersten inneren Reaktion, nachdem ich Ihren Blödsinn gelesen hatte: "Bist meschigge?"

Bleibt zu hoffen, daß die von mir sehr verehrte Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Frau Dr. h.c. Charlotte Knobloch, recht bald einen würdigeren, vor allem aber publizistisch wesentlich überlegter agierenden Generalsekretär für den Zentralrat verpflichten kann. Und für Ihren nächsten Job, den Sie sicher bald finden, gebe ich Ihnen drei Empfehlungen mit, aus der Praxis für die Praxis, selbstverständlich - für Sie als meinen Glaubensgenossen - honorarfrei:

reflect before you act
reflect before you act
  1. Man muß nicht zu allem seinen Senf dazu geben, man darf auch einfach mal den Mund halten.
  2. Man kann nicht auf jeder Hochtzeit tanzen.
  3. Noch wichtiger jedoch: "reflect before you act"!

Machen Sie's also besser, beim nächsten Mal, gid Schabbes!

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Schlüsselwörter: Stephan Kramer | Generalsekretär | Zentralrat der Juden in Deutschland | ZDJ | Sarrazin | Rassismus | Berlin | Türken | Araber | Hartz IV | Integration | Kindergeld
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Kommentare

266
am 17.10.2009 13:33:07 (84.59.141.xxx) Link Kommentar melden
Henryk Broder stößt ins gleiche Horn: http://www.achgut...ingen_sie/

Kramer hat wohl häufiger den Schulturschluß mit Muslimen geradezu gesucht, sollte er als Generalsekretät nicht loyal zu seinem Verband stehen?

#

* 10. Oktober 2009 um 20:46 Uhr
* —rudi07 http://blog.zeit....ent-page-6

Kramer ist nicht der ZJD, sondern nur dessen temporärerer Generalsekretär. Das kann sich auch schnell ändern, wenn den Mitgliedern die unbeherrschten Ausbrüche dieses etlen und unberechenbaren Selbstdarstellers zu viel werden. Konvertit Kramer (ZJD intern auch als "Superjude" verspottet) überschätzt seine Stellung gewaltig, das könnte sich rächen.


Vermutlich schauen Frau Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Herr Prof. Dr. Salomon Korn und Herr Dr. Dieter Graumann (sowie die anderen Damen und Herren des Präsidiums) sich diesen Selbstdarsteller Stephan Kramer nicht mehr lange an.
288
am 17.10.2009 15:49:00 (94.76.176.xxx) Link Kommentar melden
Hallo,
wie immer in Ihren Kommentaren versuchen Sie, sich mittels Spaltens und mittels der Anspruchshaltung des "immer-Recht-haben-wollenden" gegen die restliche Welt zu stellen, und wenn Ihnen 99% der Weltbevölkerung mitteilen würden, dass Sie im Unrecht sind, dann würde Ihre banale und mittlerweile langweilige stereotype Antwort nur "..nun wird es noch dümmlicher. Sind Sie denn völlig bekloppt?" lauten.
Ich habe mir erlaubt, Ihnen hier einen Auszug aus dem Pressecodex zu kopieren:
Ein Journalist macht sich aus Prinzip keine Sache zu eigen, nicht einmal eine gute. Ein Mindestmaß kritischer Distanz zum Thema ist auch bei sogenannten Herzblut-Themen geboten.


Hier einige wichtige Auszüge aus dem Kodex

Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse.
Nachrichten und Informationen sind auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Ihr Sinn darf durch Bearbeitung, Überschrift oder Bildbeschriftung weder entstellt noch verfälscht werden. Unbestätigte Meldungen, Gerüchte und Vermutungen sind als solche erkennbar zu machen.

Veröffentlichte Nachrichten oder Behauptungen, die sich nachträglich als falsch erweisen, hat das Publikationsorgan, das sie gebracht hat, unverzüglich richtig zu stellen.

Bei der Recherche dürfen keine unlauteren Methoden angewandt werden. Die vereinbarte Vertraulichkeit und das Berufsgeheimnis ist zu wahren.

Redaktionelle Veröffentlichungen dürfen nicht durch private oder geschäftliche Interessen der Journalisten, Verleger oder Dritter beeinflusst werden. Eine klare Trennung zwischen redaktionellem Text und Werbung ist ebenso notwendig wie die Verweigerung der Annahme von Vorteilen.

Die Presse achtet das Privatleben, die Intimsphäre sowie das Recht auf informationelle Selbstbestimmung des Menschen.

Unbegründete Behauptungen und Beschuldigungen, Ehrverletzung, Veröffentlichungen, die das sittliche oder religiöse Empfinden verletzen und eine unangemessen sensationelle Darstellung von Gewalt und Brutalität sind nicht zulässig.

Niemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugehörigkeit zu einerrassischen, ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden.

Vielleicht wäre Ihnen mit ein paar Sitzungen zur Bewältigung Ihrer ungelösten Konflikte mit dem arabischen Volk schon gedient, denn merkee: Schreiben ersetzt keine TherapieWink
Im Sinne des Weltfriedens appeliere ich an den Admin, künftig keine derartig gegen den Pressecodex gerichteten Artikel mehr zuzulassen.
Ihr persönlicher Bleistifthalter kann sich seinen erwaarrtungsgemässen Applaus in dieser Sache sparen (soll heissen, Sie können sich den Aufwand sparen, sich unter neuem Nick einzuloggen und sich selbst zu unterstützen..sonst fang ich an, mich fremdzuschämen...Wink)
Ich bitte die geneigten Leser, den Text, den Harry Zingel schrieb, zu diesem Thema zu lesen:
[url]http://www.muslim-markt.de/forum/messages/373.htm]
Wie treffend seine Worte sind, sollten Sie hoffentlich irgendwann einmal begreifen lernen:
"Die Geschichte lehrt aber noch viel mehr, daß einander feindliche Religionen nicht in Frieden nebeneinander leben können, und auf Juden und Muslime trifft das allemal zu. Der angeblich so aufgeklärte Westen hat stets geglaubt, Kirche und Staat trennen zu können, aber genau das nie geschafft. Dafür nehmen wir aber nicht zur Kenntnis, wie wichtig vielen Menschen bis heute ihre Religionen sind. Das ist ein schwerer Fehler."
So ist es, und daran ändern auch Ihre Beschimpfungen und Ihre Ausfälligkeiten gegen diejenigen nichts, die nicht in einer altbackenen Stoikerhaltung verharren, sondern den Dialog der Kulturen suchen. Wobei Ihnen das schwerfallen wird, das mit der Kultur meine ich...Wink
nix für ungut, Chaim, aber dieser Artikel ging daneben.
Macht nix, Schwamm drüber...
LGGL
266
am 17.10.2009 16:39:56 (84.59.247.xxx) Link Kommentar melden
Legen Sie dieselben Maßstäbe (Pressekodex) eigentlich auch an die Artikel anderer Autoren an? Gar an die eigenen?

Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse.
Sehen Sie das wirklich verletzt im obigen Artikel von Chaim?

Vielleicht sollten Sie sich einfach damit anfreunden: wenn Menschen ihre Meinung zum Ausdruck bringen wollen, dürfen sie das. Der Artikel war doch keine "Reportage", weswegen Ihr Zitat hier gar nicht paßt.

Im Sinne des Weltfriedens appeliere ich...
Entschuldigung, aber Sie machen sich lächerlich. Der Weltfrieden, den es gar nicht gibt, hängt weder von Chaim noch von Ihnen ab, auch nicht von einer kleinen Plattform für Hobbschreiber. Recht unfriedlich sind Sie allerdings, wenn Sie einem Autoren eine Therapie nahelegen - nur deshalb, weil Ihnen seine Meinung nicht paßt.

Ich bin auch nicht mit allem d'accord, was Chaim schreibt, doch ganz offensichtlich hat er einiges zu bieten und kann es auch darstellen; das kann man nicht von allen Zuträgern dieses Projekts hier sagen. Aus Höflichkeit Ihnen gegenüber möchte ich das aber jetzt nicht weiter ausführen.
266
am 20.10.2009 22:05:14 (88.68.119.xxx) Link Kommentar melden
Epikuräer? Hört sich nicht schlecht an. Wink

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