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Politik: Politische Meinung

Vorschußlorbeeren

Obama: eine schlechte Wahl als US-Präsident, eine miserable Wahl für einen Friedensnobelpreis

Nobelpreisträger (Jugendbild)
Nobelpreisträger (Jugendbild)
Manchmal wiederholt sich die Geschichte, history repeats itself, oder?

Nein, nur unter bestimmten Umständen, denn der schlaue Satz heißt ja auch korrekt: "Wer sich der Geschichte nicht erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen" (Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana). Bei George Bernard Shaw taucht dieser Gedanke als Frage auf, die man sich auch im aktuellen Fall stellen kann: "If history repeats itself, and the unexpected always happens, how incapable must Man be of learning from experience."

Nein. Geschichte wiederholt sich nicht, manchmal werden nur bestimmte Geschichten immer und immer wieder erzählt. Es war einmal ein aus Kairo (Ägypten!) stammender Terrorist und vielfacher Mörder namens Rahman Abd ar-Rauf al-Qudwa al-Husaini alias Mohammed Adb ar Rauf alias Abu Ammar, und der bekam einst den Friedensnobelpreis. Schon vorher war dieser gottverfluchte Terrorist sehr berühmt, aber nach dieser Auszeichnung aus Stockholm war jene illustre Persönlichkeit in aller Munde, zumeist positiv, voller Anerkennung. Lustigerweise war der Geehrte ja rein zufällig auch noch Neffe eines der besten Freunde eines gewissen Adolf H., denn sein Onkel Hadji Mohammed Amin el Hussein war der Großmufti von Jerusalem. Und wenn sie nicht gestorben wären, dann lebten sie noch heute...

Es gab einmal einen Mann, der sehr berühmt war. Berühmt war er nicht, weil er viel Gutes getan hätte, sondern weil er scheinbar so gut und auch so exotisch war. Er war ein guter schwarzer Mann. Als guter schwarzer Mann wurde er der erste Präsident der USA, also in einem von den christlich-strengen Pilgrim Fathers gegründeten neuen Staatswesen, der in Indonesien - damals war er noch Moslem - die Koranschule besucht hat. Und nun hat dieser gute schwarze Mann also ebenfalls den Friedensnobelpreis bekommen, ist das nicht wie im Märchen? Bis heute lebt er friedlich mit Familie und Cão de Água Português und verzückt die ganze Welt. Wunderbar...

Friedensnobelpreis für den US-Präsidenten. Trotz riesigem Militär-Etat auch unter seiner Regierung, trotz Afghanistan, trotz Irak. Erst hielt ich diese Nachricht für einen Scherz. Aber dann hörte ich es auf einer Reise im Radio: Obama hat den Friedensnobelpreis bekommen, wirklich, es stimmt. Meine erste Reaktion war desinteressiertes Schulterzucken. Meiner Meinung nach ist der Mann Barak Hussein Obama ein Blender, und seine Politik ist schlecht für den Weltfrieden und vor allem für Israel. In den USA ist seine Beliebtheit nach der ersten Euphorie im Anschluß an die Wahl heftig in den Keller gegangen. Die Amerikaner haben schnell gemerkt, daß der Mann kein Zauberer ist, der ihnen drei Wünsche erfüllt, sondern ein Schwätzer, der kein Patentrezept hat, obwohl er genau das verkauft hat.

Zurück zum ersten Märchen: der Neffe des Busenfreundes des Österreichers Adolf H., jener Neffe des Großmufti namens Rahman Abd ar-Rauf al-Qudwa al-Husaini alias Mohammed Adb ar Rauf alias Abu Ammar hatte, wie erwähnt, ebenfalls den Friedensnobelpreis geschenkt bekommen, ebenfalls unverdient, allerdings unter seinem Decknamen Yassir Arafat. Das war 1994, und danach hätte eigentlich jeder anständige Mensch eine solche ihm angebotene Auszeichnung ablehnen müssen. Denn seit Arafat ist dieser Friedensnobelpreis einfach nichts mehr wert. Doch warum hat das Nobelpreiskomitee nichts aus der Geschichte mit Arafat gelernt? Der Lerneffekt hätte doch sein müssen: man kann mit diesem Geschenk "Nobelpreis" keinen Terroristen zur Friedentaube machen, und man kann nicht einen Präsidenten, der noch nicht lange im Amt ist und noch keinerlei Erfolge vorzuweisen hat, aber bereits etliche Scherbenhaufen, per Preisvergabe zu einer bestimmten Politik drängen. Will man in Stockholm Obama etwa bestechen und ihn damit davon abhalten, gegen den Iran wegen dessen atomarer Holocaustpläne für Israel konkret und handgreiflich vorzugehen?

Hat Arafat den Friedensnobelpreis von 1994 verdient?

1994 hat Jassir Arafat den Friedensnobelpreis erhalten. Aufgrund dieser Entscheidung ist seinerzeit das Komitee-Mitglied Kaare Kristiansen ausgetreten. Nun äußert er sich in einem offenen Brief noch einmal dazu.

'Der Träger des angesehensten Friedenspreises der Welt legt heute die Friedenstaube auf die Schlachtbank und schwingt über ihr die Axt', so Kristiansen. Das Nobelpreis-Komitee solle sich entschuldigen.

Arafat hatte den Preis für das Friedensabkommen von Oslo bekommen. Dies ist mittlerweile überholt.

09.09.03 16:10 Uhr / News-ID: 475658 / # 278 / Quelle: http://www.shortnews.de/start.cfm?id=475658

Nun bekommt Obama also ebenfalls völlig unverdient 1,09 Millionen Euro (zehn Millionen schwedische Kronen), die er spenden will; wofür, das will ich gar nicht wissen. So, wie ich auch gar nicht wissen will, welche Waffen und Sprengstoffe Arafat damals von seinem Preisgeld angeschafft hat, und wieviele Israelis das Nobelpreiskomitee damit auf dem Gewissen hat. Aber es ist - zum Glück - viel wahrscheinlicher, daß er es nur privat genutzt hat, um seine goldnen Wasserhähne mit Diamanten zu verzieren...

Anmerkung 1: Vor der Veröffentlichung dieses Artikels hat der Autor keinen einzigen Artikel oder Kommentar zur Preisvergabe von 2009 gelesen; der Artikel wurde daher ohne jede Beeinflussung von außen verfaßt. Möglicherweise ergeben sich dadurch ähnliche Einschätzungen seitens politischer Gruppierungen, die dem Autor völlig fremd sind und deren Politik er ablehnt.

Anmerkung 2: Das Bild oben zeigt übrigens - als Jugendbild - den Nobelpreisträger von 1994, nicht den von 2009 - aber ist der Unterschied wirklich so groß? Beide sind Blender, beide sind faker...

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Der Inhalt des vorstehenden Artikels gibt nicht die Meinung der Redaktion von Onlinezeitung24 wieder. Für den Inhalt ist allein der Autor des Beitrages verantwortlich!
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Schlüsselwörter: Obama | USA | Täuschung | Enttäuschung | Iran | Israel | Irak | Nobelpreis | 1.090.000 | Millionen Euro | Großmufti von Jerusalem
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Kommentare

Steinbrücks Furunkel
am 12.10.2009 15:52:24 (85.1.49.xxx) Link Kommentar melden
Mayerchen stänkert gegen O(hla)bama, der Name entfernt muss ihm beipflichten, Hugo Chavez sieht das auch so, also was wollen wir mehr?

"Die Welt ist schön und der Mensch ist gut."
Joachim Fernau
  • Es gibt keinen registrierten oder unregistrierten User mit dem angesprochenen Namen Geändert von OZ24 am 13.10.2009 09:07:02.
266
am 13.10.2009 11:11:21 (84.59.250.xxx) Link Kommentar melden
Steinbrücks Furunkel
am 12.10.2009 16:52:24 Link
Mayerchen stänkert gegen O(hla)bama, der Name entfernt muss ihm beipflichten, Hugo Chavez sieht das auch so, also was wollen wir mehr?


Mein Bester, wieso müssen Sie eine Kritik als "stänkern" bezeichnen? Es gibt viele Kritiker dieses Vorgangs. Bleiben Sie doch bitte sachlich. Wenn Sie diese Preisvergabe befürworten, ist das doch auch in Ordnung.

Mir ging es darum herauszuarbeiten, daß eine Preisvergabe "um ... zu" bereits früher schon einmal nicht funktioniert hat. Das wäre doch ein besseres Thema als persönliche Anfeindungen, nicht?
288
am 30.10.2009 09:44:12 (94.76.176.xxx) Link Kommentar melden
Als guter schwarzer Mann wurde er der erste Präsident der USA, also in einem von den christlich-strengen Pilgrim Fathers gegründeten neuen Staatswesen, der in Indonesien - damals war er noch Moslem - die Koranschule besucht hat.

Fragen an den Verfasser:
wie darf ich diesen Passus interpretieren?
-sehen Sie Obama aufgrund der Tatsache, dass er eine islamische Schule (die er sich ja sicher nicht selbst aussuchen durfte) besucht (besuchen musste) hat, als ungeeigneter für das Amt als einen Juden oder Christen?
-inwieweit halten Sie diese Schule für relevant für den Amtsführungsstil von POTUS?
-sehen Sie Obama als Moslem?
-wäre dies ein Problem für Sie?
Danke für Ihre Antworten im voraus.
Gruss
GL
288
am 30.10.2009 09:49:56 (94.76.176.xxx) Link Kommentar melden
Mir ging es darum herauszuarbeiten, daß eine Preisvergabe "um ... zu" bereits früher schon einmal nicht funktioniert hat. Das wäre doch ein besseres Thema als persönliche Anfeindungen, nicht?

Mir erging es ähnlich wie IMayer: als ich erfuhr, dass Obama den Nobelpreis erhalten sollte, dachte ich an eine NOMINIERUNG. Ich konnte mir beim besten Willen nicht erklären, wofür er ihn (jetzt) erhalten hat.
Ich sehe es daher auch so, dass es sicherlich viele Menschen gibt, die aktiv viel mehr geleistet haben für den Weltfrieden als Obama.
Jedoch:
denkt man daran, wieviele Drohungen und wievielen Bedrohungen der POTUS mit seiner Wahl ausgesetzt ist, dass er sein Leben täglich aufs Spiel setzt, allein durch seine Tätigkeit und Amtsausführung, muss man wohl doch etwas Respekt haben, dass er es zumindest wagt, den Weltfrieden, der von diesem wahnsinnigen Kriegstreiber so massiv kaputtgemacht wurde, versucht wiederherzustellen.
266
am 08.11.2009 09:05:42 (88.68.116.xxx) Link Kommentar melden
Wink Im Paradies, und da dauerte es auch nicht lange. Wenn Menschen einsehen würden, daß Menschen an sich unfriedlich sind, wäre schon einiges gewonnen. Frieden ist eine Utopie. Friedlich zu sein ist harte Arbeit, in erster Linie an sich selbst.
266
am 12.11.2009 14:19:53 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
@ Gata Linda - Leider habe ich Ihre Fragen völlig übersehen, ich bin nicht so oft hier und lese auch nicht alles. Selbstverständlich sollen Sie Ihre Antwort bekommen.

Fragen an den Verfasser:
wie darf ich diesen Passus interpretieren?
-sehen Sie Obama aufgrund der Tatsache, dass er eine islamische Schule (die er sich ja sicher nicht selbst aussuchen durfte) besucht (besuchen musste) hat, als ungeeigneter für das Amt als einen Juden oder Christen?
-inwieweit halten Sie diese Schule für relevant für den Amtsführungsstil von POTUS?
-sehen Sie Obama als Moslem?
-wäre dies ein Problem für Sie?
Danke für Ihre Antworten im voraus.
Gruss
GL


wie darf ich diesen Passus interpretieren?
Es ist imho eine Ironie der Geschichte, wenn nach einem "wiedergeborenen Christen" wie GWB jetzt ein Mann mit der Biografie Obamas Präsident ist. Daher der Verweis auf den "guten schwarzen Mann", denn es ist ja noch nicht allzulange her, daß die Schwarzen in den USA die vollen Bürgerechte haben.

-sehen Sie Obama aufgrund der Tatsache, dass er eine islamische Schule (die er sich ja sicher nicht selbst aussuchen durfte) besucht (besuchen musste) hat, als ungeeigneter für das Amt als einen Juden oder Christen?
Dies hat zwei Aspekte. Bitte bedenken Sie, daß ich dies aus unbeteiligter Sicht äußere, ich bin nicht Bürger der USA, es ist nicht mein Präsident. Für mich selbst ist die Frage der Religion unerheblich für die Amtsführung, da ich Agnostiker bin; von einem Präsidenten würde ich generell erwarten, daß er der Präsident aller Bürger seines Landes ist, unabhängig von Religion, Abstammung, Hautfarbe usw.; ich könnte mir allerdings vorstellen, daß die meisten Bürger der USA dies anders sehen. Aus meinen Gesprächen dort weiß ich, daß man sich mehrheitlich einen Christen oder Juden vorstellen könnte als POTUS, einen Atheisten oder Moslem nicht unbedingt. Deswegen, so vermute ich, hat Obama seine Herkunft ja auch in Abrede gestellt und heruntergespielt. Der zweite Aspekt, ob er die Schule freiwillig besucht hat (was man kaum annehmen kann), ist unbedeutend; was allerdings bedeutend ist, ist seine islamische Prägung. ich weiß nicht, ob man das wirklich ablegen kann. Mit Konvertiten habe ich keine persönliche Erfahrung gemacht. Aber dann würde mich doch das Verleugnen stören, wäre ich betroffen, einen ehrlichen Umgang damit hätte ich bevorzugt.

-inwieweit halten Sie diese Schule für relevant für den Amtsführungsstil von POTUS?
Nicht für den Stil, aber vielleicht für Ziele und Inhalte.

-sehen Sie Obama als Moslem?
Nach islamischer Lehre kann man diese Religion nicht verlassen, dafür darf man laut Scharia sogar getötet werden (Fatwa). Also ist er für die islamische Welt sicher Moslem.

-wäre dies ein Problem für Sie?
Siehe oben; es betrifft mich nicht, er ist nicht mein Präsident. Wäre analog Horst Köhler Moslem, würde ich das durchaus als Problem sehen, ja. Und ob es "passend" ist, wenn der POTUS als Vertreter des freien Westens und der wichtigsten demokratischen Großmacht in diesem Licht erscheint, darf man bezweifeln. Ich bezweifle es, allein deswegen wäre mir sein Mitbewerber lieber gewesen. Verstehen Sie also meine letzte Antwort als Ja (mit gewissen Einschränkungen).
266
am 12.12.2009 12:26:56 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Nicht nur dort.

Offenbar war der Fragestellerin meine Antwort dann doch nicht so wichtig. Nach einem Monat ändern sich eben auch mal die Perspektiven.
286
am 12.12.2009 17:51:53 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Die ändern sich ständig.

panta rhei, Man kann nicht zweimal in den gleichen Fluss steigen, sagt Heraklit. Fragt Euren verhassten Philosophen Chaim, wenn Ihr mir nicht glaubt.
288
am 12.12.2009 21:53:19 (95.169.234.xxx) Link Kommentar melden
Nicht nur dort.

Offenbar war der Fragestellerin meine Antwort dann doch nicht so wichtig. Nach einem Monat ändern sich eben auch mal die Perspektiven.

Falsch.
ich denke nur darüber nach. bitte ein wenig mehr Geduld.
Danke für die Antworten.

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