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Sonstiges: Kultur & Religion

(III) Mythen der Judenhasser

"Auserwähltes Volk?" - "Die halten sich wohl für was Besseres!"

Moses (José Ribera, 1638)
Moses (José Ribera, 1638)
Wir Juden haben den gojim gegenüber ja einen entscheidenden Vorteil (okay, manchmal ist es auch ein Nachteil, denn in unseren Stärken liegt auch immer der Keim für unsere Schwächen): egal, was wir tun, wann wir es tun, wie wir es tun oder mit wem wir es tun... - wir können sicher sein, daß wir damit immer im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. Das hat, je nach Perspektive, Situation und Thema etwas Lustiges, Nerviges, Interessantes oder auch mal ermüdend Langweiliges.

Sie nehmen illegale Drogen, heißen aber gut christlich und damit völlig unverdächtig Christoph Daum? Kein Problem, dann nämlich wird man Ihnen das schnell verzeihen und es noch schneller vergessen! - Sie verdienen viel Geld mit Immobilien-Spekulationen? Macht gar nichts, Sie müssen dafür allerdings Mohammedaner oder Christ sein, sonst wird man Ihnen Ihr Geld neiden und Ihr Geld immer im Zusammenhang mit Ihrer Religion sehen! - Sie leiten ein großes Unternehmen, setzen es aber völlig in den Sand? Was soll die Kleinlichkeit, Sie dürfen allerdings nicht in Israel geboren sein oder sonst irgendwie "falscher" Herkunft. - Sie gehen gelegentlich auch mal ins Bordell? Aber bitte, das macht doch jeder fünfte Mann regelmäßig, und mindestens 80% der Bordellbesucher sind verheiratet! Sie sollten nur nicht Jude sein, denn sonst wird man Ihnen aus einem normalen Bordellbesuch eine "Förderung der Zwangsprostitution" drehen... Sie haben zufällig den Namen Josef Ackermann und verdienen als Schweizer Jude in Deutschland ein bißchen zuviel Geld, nach Meinung vieler Normal- und fast aller Geringverdiener? Das ist leider Pech für Sie, Sie pflegen vielleicht den "falschen" Umgang, hätten Sie sich vielleicht besser an Ihrem Namensvetter orientieren sollen, dann hätten viele Deutsche viel weniger Probleme mit Ihnen!

Wie man sieht: Juden fallen irgendwie immer auf. Auch wenn sie nichts anderes tun als andere. - Natürlich verstehe ich, wenn Nichtjuden sich deswegen grämen. Es ist kein schönes Gefühl, nicht wahrgenommen zu werden, nicht aufzufallen, nicht wahrgenommen zu werden in der Masse, nicht ausgewählt zu werden. Sitzen zu bleiben. Stehengelassen zu werden. Das ist wirklich bitter, darüber sollte man auch keine Witze reißen! Wer das in der Schule, z.B. im Sport, erlebt hat, wenn Fußballmannschaften gebildet wurden... - also, das tut natürlich weh, wenn man da nicht gleich zu Anfang in eine Mannschaft berufen wird, wenn man nicht auserwählt ist. Solche Erlebnisse sitzen tief. Auch wenn man in der Tanzstunde nicht von mindestens 5 Exemplaren des anderen Geschlechts bestürmt wurde, und statt dessen bis zum Schluß sitzen blieb, kann das sehr prägend wirken; vor allem kann es nach dem Muster einer Übersprungshandlung auf andere Zusammenhänge projiziert werden...

Auch in Deutschland ist solcher Schmerz tief verwurzelt, der Schmerz und die Selbstzweifel einer zuspätgekommenen Nation, die immer nur hinterher hinkte und nie vorneweg kam:

Moses (Domenico Beccafumi, 1537)
Moses (Domenico Beccafumi, 1537)
  • wenn's darum ging, sich Kolonien unter den Nagel zu reißen, aber auch
  • wenn die Definition eines Volkes (oder die Verschmelzung mehrerer Völker) das Thema war,
  • wenn man ständig Staatsvolk, Volksgemeinschaft und Nation verwechselte und bis heute verwechselt oder
  • wenn es gar um die Schaffung eines Nationalstaats ging...

...ach, mein armes, kleines Möchtegern-Großdeutschland, immer zu spät genommen, immer zu spät gekommen. - Nur mal nebenbei - mit freundlichem Augenzwinkernd - zum Trost: früh kommen ist ja nun auch nicht immer erwünscht!

Das Gefühl der nationalen Minderwertigkeit hat fatale Folgen: entweder wird es - auf dem Rücken anderer und zum Schaden der ganzen Welt - schlicht überkompensiert wie 1871, 1914 und 1933, oder man schätzt sich selbst als gering, aufgrund der immanenten - vor allem aber permanenten - Unsicherheit, wer man als Deutscher eigentlich ist (oder sein soll, bzw. sein darf), und verschenkt die Staatsbürgerschaft, als ob sich durch sie kulturelle Identität erzeugen ließe, auch schon mal an Syrer oder Marokkaner, obwohl Deutschland ja gar kein Einwanderungsland ist. Verwirrung also an allen Fronten. Nur eine Leitkultur hat man irgendwie doch nicht im Portfolio, nicht einmal die deutsche Sprache kann man wenigstens für die "Neudeutschen" aus der Dritten Welt verbindlich machen, so etwas mag man ihnen nicht abfordern - wie denn auch, wenn inzwischen nur noch die wenigsten Deutschen fähig sind, ihre eigene Muttersprache korrekt zu gebrauchen.

Kein Wunder, daß man da bevorzugt jenen, die eine recht klare und vor allem eine uralte Identität haben, diese nicht nur neidet, sondern sogar zu bestreiten versucht. Sie weghaben will, verschwinden lassen will, durch Vertreibung, aber auch durch schlichte Assimilation oder durch Leugnung, indem man das älteste Volk der Welt, die älteste Religion, einfach umlügt zu einem angeblichen "Turkvolk"...

Immer nach dem Motto "warum dürfen die was haben, was wir nicht haben?!"

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Immerhin noch besser, dieses umdeuten und leugnen, als sie physisch zu eliminieren, wie die Deutschen das ja bereits sechsmillionenfach schon hinbekommen haben.... - da ist mir also jedes Khasarenmärchen und jede Form lediglich verbaler Judenfeindschaft doch lieber.

Auserwähltes Volk

Bezeichnung für das Volk Israel. Die Erwählung Israels zum Volk Gottes gehört zu den zentralen Voraussetzungen des Alten Testaments. Sie setzt mit Abraham ein (Genesis 12,1-3 und öfter) und bestimmt die ganze Geschichte Israels sowie des Judentums. Sie bedeutet keine einseitige Bevorzugung Israels, sondern kommt indirekt allen Völkern zugute, indem ihnen der Segen Gottes durch Israel vermittelt wird. Außerdem verpflichtet die Erwählung Israel zum Gehorsam und Vertrauen gegenüber dem Gesetz und den Heilsverheißungen Gottes. Dadurch bezeugt Israel mit seiner ganzen Existenz die Herrschaft Gottes in der Welt. - Im Neuen Testament wird die Vorstellung des auserwählten Volkes und des Volkes Gottes auf die Gemeinschaft der an Jesus Christus Glaubenden aus allen Völkern übertragen und erweitert.

Auserwählt (M. A. Buonarroti, 1540)
Auserwählt (M. A. Buonarroti, 1540)
Erwählt, ausgewählt, auserwählt... - ist das nicht dasselbe?

Nein, natürlich nicht. Hier wär's jetzt wieder mal gut, man könnte ein Mininum an Hebräisch-Kenntnissen und einen gewissen Grundbestand an religionsgeschichtlichem Wissen aufweisen... Vor allem aber sollte man sich vergegenwärtigen, was mit "Bund" (hebr. "b'rith") eigentlich gemeint ist, und was das alles soll. Aber erst einmal der Reihe nach.

Einer der Gründe, warum die Idee eines "auserwählten Volkes" so oft mißverstanden wird, ist der, daß sie direkt aus der Bibel stammt. Die meisten Menschen jedoch, auch in den sogenannten christlichen Kulturen, haben kaum fundierte Kenntnisse über die Bibel, um es mal ganz freundlich zu sagen. Gottes "auserwähltes Volk" waren die Kinder Israel. Im 2. Buch Mose sagte Gott zu Mose:"Sage den Kindern Israel: Ich bin der HERR und will euch wegführen von den Lasten, die euch die Ägypter auflegen (...) ich will euch annehmen zu meinem Volk und will euer Gott sein" (2. Mose 6, 6-7). An anderer Stelle heißt es: "Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern (...) ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein" (2. Mose 19, 5-6). Und kurz vor dem Einzug ins gelobte Land sagte Mose zu den Israeliten: "Du bist ein heiliges (abgesondertes) Volk dem HERRN, deinem Gott. Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern" und "der HERR hat dich erwählt, dass du sein Eigentum seist(...) daß er dich zum höchsten über alle Völker machen werde" (5. Mose 7, 6-7; 14, 2; 26, 18-19). Gott erwählte die Kinder Israel als sein Volk des Eigentums. Sie wurden auserwählt, um zu lernen, wie man nach den Gesetzen Gottes lebt, damit sie der Welt ein lebendiges Beispiel dafür geben konnten, welche Segnungen ein Gehorsam gegenüber Gottes Gesetzen mit sich bringt (5. Mose 4, 1-10). Gott sagte, Israel sollte sein "Knecht" sein, "zum Licht der Heiden gemacht" (Jesaja 49, 3-6). Die Kinder Israel wurden auserwählt, um der Welt eine bessere Lebensweise aufzuzeigen und nicht um zu zeigen, daß sie besser seien! - Die genannten Zitate sind übrigens auch in der Bibel der Christen zu finden...!

Der Philosoph Schalom ben Chorin in Theologia Judaica zum Thema

Die Juden - ein auserwähltes Volk?

Die jüdische Religion beansprucht universale Geltung. Der Gott Israels ist kein Stammesgott, der die anderen Völker von sich weist, sondern offenbart sich einem Volk als Träger seines Lichts in der Welt. Will man ein Bild zur Verdeutlichung wählen, so ist das Volk Israel der Kern, um den das Fruchtfleisch der Völker wächst. Gott ist einzig (griech. Monotheismus = Glaube an einen Gott), unsichtbar, gestaltlos und verkörpert weder den Lauf der Natur, noch wohnt er ihren Elementen inne.

Das Judentum ist die älteste monotheistische Religion. Die religions- und glaubensgeschichtliche Bedeutung des Judentums ist außerordentlich groß. Das Judentum ist die Mutterreligion des Christentums und des Islams. Die Juden sehen sich aufgrund ihrer historischen Entwicklung als ein von Gott auserwähltes Volk. So feiern sie zum Beispiel den Sabbat, um den siebenten Tag, als Gott sich nach seiner sechstägigen Schöpfung ausruhte, zu verehren. "Der Schöpfung große Gotteswoche ging zur Neige. An sechs Tagen hatte der Ewige die Wunder seiner Allmacht über den Erdball gestreut; nun da das Morgenrot des Siebenten Tages vom Himmel leuchtete, ruhte sich unser Vater von jeglichem Werke. Er heiligte diesen Tag und segnete ihn und setzte ihn ein zum ewigen Gedächtnis der Gottesruhe nach der Gottesarbeit. Ehre den Sabbat! Denn Gott hat ihn gemacht zum Tage des Herrn." Aus diesen Worten wird das Verhältnis der Juden zu Gott und den anderen Religionen klar sichtbar. Diese Konzeption trug einzigartigen Charakter in der Antike.

Die Völker des Mittelmeerraumes bewegten sich in religiösen Vorstellungen der Vielgötterei (griech.: Polytheismus). Bildliche Darstellungen irdischer Wesen genossen zum Beispiel bei den Griechen göttliche Ehren. Immer wieder gefährdeten Fruchtbarkeitsmythen die israelitische Religion. Der Monotheismus gab durch die strenge Ablehnung der Götterwelt der anderen Völker Anstoß zum Ärgernis. Besonders in der Epoche des Hellenismus erregten die Juden den Verdacht, dass sie die Kultur anderer Völker verachten. Die These vom "auserwählten Volk" lässt manche Missdeutung zu. Sie ist primär theologisch zu verstehen und bedeutet für den Gläubigen keine Bevorzugung gegenüber anderen Menschen. Es ist vielmehr eine Verpflichtung zu strengem, gottgewolltem Handeln, eher eine Erschwernis , denn ein Privileg im weltlichen Sinne.

Vermutlich setzt es hier bei den meisten, die den Juden deren Glauben, sie seien "zu einem Bund erwählt" immer so gern um die Ohren hauen, intellektuell aus; oder sie springen mal wieder auf ein anderes Thema und verwechseln alles mit allem, denn es ist ja bekanntlich eine deutsche Hoffnung gewesen: "möge am deutschen Wesen die Welt genesen"... - komischer Zufall, was?

Moses (Rembrandt, 1659)
Moses (Rembrandt, 1659)
Ein bekannter Witz zu den Zehn Geboten:

Moses kommt vom Berg Sinai herab, um den Israeliten Gottes Botschaft zu verkünden: "Also Leute, es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist: ich hab' IHN auf zehn heruntergehandelt. Die schlechte Nachricht: Ehebruch ist immer noch dabei.'"

Gibt es auch in einer anderen Fassung:

Gott verfasste die 10 Gebote und will sie unter die Leute bringen. Er fährt auf die Erde und landet irgendwo in Arabien. Dort trifft er auf einen Beduinen, sie kommen ins Gespräch und Gott fragt: "Hast du Interesse an Geboten?" - "Gebote, was sind das, kannst du mir ein Beispiel sagen?" - "Ja, zum Beispiel Du sollst nicht töten!" - "Du hast sie doch nicht alle. Ich bin Beduine und lebe davon, Kaufleute zu überfallen. Und wenn die nicht zahlen, muss ich sie umbringen. Kein Interesse an Geboten, troll dich." - Gott ist schwer enttäuscht und fährt weiter nach Ägypten. Dort trifft er einen Fellachen und preist seine Gebote an. Auch der will ein Beispiel hören. Nun denkt Gott, mit dem Du sollst nicht töten klappte es nicht, also brachte er als Beispiel: "Du sollst nicht stehlen." - Darauf der Ägypter: "Du bist doch verrückt, wir leben hier von den Touristen, du glaubst ja nicht im Ernst, dass die uns das geben, was uns zusteht. Wenn ich nicht klaue, wie soll ich da meine Familie ernähren? Kein Interesse, troll dich!" Gott ist noch mehr enttäuscht, aber er versucht es ein letztes Mal, am Sinai trifft er Moses. "Hallo, ich bin Gott Vater!" - "Hallo, ich bin Moses." - "Ah ja, schon gehört. Du ich habe Gebote, hast du Interesse?" - "Gebote, was kosten die?" - "Die kosten nichts." - "Nichts?! Und wieviele hast du?" - "Zehn." - "Zehn Gebote, und die kosten nichts?" - "Genau, kostenlos." - "Dann her damit, ich nehm alle!"

Der meiner Meinung nach netteste in dieser Reihe ist etwas länger, daher nur als link...

>>> Weiter <<<

Ja, alles in allem kommen letzten Endes in Deutschland mal wieder mehrere Sachen zusammen in den Eintopf:

  1. das lädierte Nationalgefühl der Deutschen, das mit Neid auf die Juden blickt, das derzeit älteste Volk auf diesem Planeten, und
  2. der christliche Auserwähltheitswahn, nach dem sich Christen für die besseren Menschen halten, alle anderen missionieren müssen und die Dauerkarte für ihr Paradies schon per Taufe in der Tasche haben (in diesem Punkt tun sich die Jünger Jesu und die Jünger Mohammeds nichts, es ist dieselbe Arroganz, dieselbe Aggressivität, dieselbe Missionswut und der gleiche Glaube, was Besseres zu sein)
Da kommt man eben schon auf die Idee, das, was man selber tut, anderen zu unterstellen; anders gesagt, wenn Christen den Juden vorwerfen, diese hielten sich für das "auserwählte Volk" und für was besseres, so fallen diese christlichen blamer ihrer eigenen Projektion zum Opfer... - sie werfen anderen das vor, was sie in viel schlimmerem Ausmaß tun.

Immer wieder gut: "Ich bin ein deutscher Lästerer" - und da schließe ich mich Hüsch gern an.

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Schlüsselwörter: Mythen | Judenhaß | Antisemitismus | Khasaren | Rassismus | Nation | Abstammung | Juden | Nürnberger Gesetze | Bund | erwählt | Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation
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Kommentare

286
am 10.12.2009 08:45:04 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Da kommt man eben schon auf die Idee, das, was man selber tut, anderen zu unterstellen; anders gesagt, wenn Christen den Juden vorwerfen, diese hielten sich für das "auserwählte Volk" und für was besseres, so fallen diese christlichen blamer ihrer eigenen Projektion zum Opfer... - sie werfen anderen das vor, was sie in viel schlimmerem Ausmaß tun.

So erlebe ich viele Christen: sie halten sich für die Obermacker. Sad Das Missionieren ist nur ein Ausdruck davon
173
am 10.12.2009 12:58:48 (188.193.135.xxx) Link Kommentar melden
Lieber Chaim. Warum trägst Du denn immer ein Schild vor Deinem Bauche "ich bin Jude" Was ist so besonderes daran? Und an Juden? Ich trage doch auch kein Schild vor mir her "ich bin Europäer" "ich bin evangelsicher Christ" Ich bin "europäischer Deutscher" Mir reicht es, daß ich Terraner bin.

Na, und was die Juden angeht. Von welchen Juden spricht Du? Von den Konvertierten russischen Völkeren wie z.B. den Kasaren? Die heute die Regierung in Israel als Bürger europäischer Herkunft regieren? Und ein slawisches volk repräsentieren? Oder meinst du die Minderheiten der Daheimgebliebenen der letzen zwei tausend Jahre, die von Arabern nicht zu unterscheiden sind. Oder gar die Äthiopier?

Oder meinst du nur die Menschen "jüdischen Glaubens?" Aber auch hier, " was ist schon darn an Argentinien?"
Also, fang Dich mal wieder ein.
288
am 10.12.2009 15:19:19 (95.169.228.xxx) Link
Dieser Kommentar wurde auf Grund eines Verstoßes gegen die Kommentarregeln von einem Moderator gelöscht.
  • Verstoß gegen Kommentarrichtlinien Gelöscht von Argusauge am 14.12.2009 08:40:01.
286
am 10.12.2009 20:40:10 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
"Dorota" die immer dann Chaims Speichel leckt, wenn er es nicht selber tun kann.

Ob Chaim seinen eigenen Speichel leckt, weiß ich nicht.
Ich steh nicht auf solche Spielchen.

Wink Bleib doch mal bei der Sache, nicht bei Deinen erotischen Phantasien.

Chaim: "Auch in Deutschland ist solcher Schmerz tief verwurzelt, der Schmerz und die Selbstzweifel einer zuspätgekommenen Nation, die immer nur hinterher hinkte und nie vorneweg kam"

Ich finde, das ist ein interessanter Erklärungsansatz. Wir Polen haben unseren Nationalstolz entwickelt, gerade weil es Polen über lange Jahre hinweg nicht gab, weil es sich andere aufgeteilt hatten. Die Deutschen haben da ganz andere Probleme, sie wissen nicht mal, was "deutsch" eigentlich sein soll. Deutschland gabe es immer, während Polen manchmal "verschwunden" war.

Bei den Juden ist es noch deutlicher. 2000 Jahre Vertreibung. Trotzdem ein Volk, denkt doch mal nach. Friedrich "der Große" hat das sogar als einzigen "Gottesbeweis" akzeptiert.

Wieso muss eine Polin das den Deutschen eigentlich erklären?
317
am 11.12.2009 00:02:49 (88.68.120.xxx) Link Kommentar melden
Erwählt, ausgewählt, auserwählt... - ist das nicht dasselbe?

Ich finde das gut, einmal eine andere Perspektive kennenzulernen!
286
am 15.12.2009 09:41:37 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus.

Dazu gibt es auch einen interstellaren jüdischen Witz, aber den kriege ich nicht mehr auf die Reihe. Grin
266
am 15.12.2009 10:46:35 (95.222.208.xxx) Link Kommentar melden
Vielleicht war es dieser hier?

Treffen sich 2 Marsmenschen.
Sagt der erste: "Wie heißt du?"
Sagt der zweite: "PX/7789-QQW3"
Sagt der erste: "Komisch, siehst gar nicht jüdisch aus!!!"
266
am 15.12.2009 11:07:22 (95.222.208.xxx) Link Kommentar melden
War keine Mühe, ich bin sehr entspannt. Die Musik ist okay. Der Artikel jedoch ist viel besser Smile
Gabriel
am 16.09.2011 11:09:11 (79.226.153.xxx) Link Kommentar melden
An die gojim-Gemeinde

Ich bitte euch trotz derart bissiger Polemik nicht auf alle Juden zu schließen. Ihr seht bei diesem Menschen lediglich einen Prozess der Vergangenheitsbewältigung resp. deren Auswüchse. Das Leid, das uns wiederfahren ist, ERKLÄRT manch Ausbruch; Letzterer kann sich aber in meinen Augen gegenüber den heute lebenden Deutschen nicht oder in zu geringem Maße rechtfertigen, insbesondere im Hinblick auf die unzähligen, scharfen Reaktionen seitens der Politik und der absoluten Mehrheit der Bürger gegen braune Gruppierungen und solche die den Anschein erwecken. In diesem Kontext betrachtet, ist derartige Stichelei, wie sie von Chaim betrieben wird, ... Teilkommentar entfernt

Das alles ist "Garantiert bissig!" lieber Chaim, aber von Deiner Seite kommt hier leider nur "ermüdend Langweiliges". Dein Pamphlet denunziert uns gegenüber denjenigen Deutschen, die über wenig.. ich nenn' es mal Differenzierungsvermögen verfügen (ohne sie in ein Lager zu drängen), ebenso wie gegenüber denen, die prosemitisch sind. Für Dich zum Mitschreiben: man kann den Bogen auch überspannen.
Diejenigen, die der Ewige mit einer ordentlichen Portion Hirn beschenkte, müssen sich vor dem Richter umso mehr verantworten, wenn dieser den Einzelnen fragen wird: was hast Du getan mit der Zeit, die ich Dir gab und was mit den Talenten?
Zu meinem Vergnügen habe ich sie gebraucht, zu meiner Erhöhung und zur allgemeinen Erniedrigung anderer. Das wird nicht genügen.

Gute Besserung!
ja'er Adonai panaw eleicha wichuneka
Shalom Aleichem
  • Geändert von OZ24 am 17.09.2011 09:31:31.
Thorin
am 12.01.2012 16:17:32 (194.31.241.xxx) Link Kommentar melden
Wir werden uns nie einig und können sehr gut ohne Sie und Ihre krude Weltanschauung (Sie nennen das Religion) leben. Auf Nimmer Wiedersehen!

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