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Sonstiges: Tipps & Tricks

Was hilft wirklich gegen Blitzer und was ist legal?

Teure Fotos
Teure Fotos
Wer hat nicht schon einmal von den angeblichen Wundermitteln gegen die ach so lästigen Blitzer der Polizei und Stadtverwaltungen gehört. Da gibt es die Compact Disc (CD) die an den Rückspiegel geheftet wird, die ein Foto eines Radarmessgerätes durch Lichtreflektion unkenntlich machen soll. Das sieht nicht nur hässlich aus, es ist auch noch völlig unwirksam. Im Internet werden auf diversen Seiten „Spezialfolien“ und „Spezialsprays“ angeboten, die nach dem Auftragen auf das Nummernschild des Autos, dieses auf dem Radarfoto unkenntlich machen sollen. 1. funktioniert das überhaupt nicht und 2. es ist illegal. Die einzigsten die einen Erfolg damit erzielen sind die unseriösen Verkäufer dieser Produkte.

Etwas erfolgversprechender sind die überall im Handel erwerbbaren Navigationsgeräte. Viele von diesen haben in ihrem Kartenmaterial die Standorte der fest installierten Blitzer vermerkt und warnen vor diesen. Neuere Geräte gleichen über das Internet ihre Karten ab und melden auch Standorte an denen häufig mobil geblitzt wird. Problem bei der Verwendung eines solchen Navigationsgerätes ist, dass wenn man damit im Straßenverkehr erwischt wird, wird ein saftiges Bußgeld fällig (75 Euro) und Punkte in Flensburg gibt es obendrein auch noch (4 Punkte). Es ist unerheblich ob das Navigationsgerät schon von Haus aus, also beim Kauf diese Funktionsweise hatte, oder diese erst durch den Anwender nachträglich per Update aufgespielt wurde.

Wer jedoch von zu Hause aus über einen der zahlreichen Onlineroutenplanern seine Fahrstrecke plant und diese ausgedruckte Route ebenfalls Warnungen über stationäre und mobile Blitzer enthält macht sich nicht strafbar. Strafbar ist nur die aktive Warnung vor Geschwindigkeitskontrollen während der Fahrt.

Illegal aber sehr wirksam sind die im Internet käuflich erwerbbaren elektronischen Blitzblockierer. Diese kosten meistens mehrere hundert Euro. Doch aufgepasst wird man damit erwischt wird es richtig teuer. Auch das Mitführen des nicht betriebsbereiten Gerätes führt bereits zur Ahndung! Außerdem sollte man sich überlegen, ob es nicht sinnvoller wäre, seinen eigenen Fahrstil etwas anzupassen um den Geschwindigkeitskontrollen zu entgehen.

Abschließend bleibt zu sagen, alles das was wirklich hilft ist illegal und sollte lieber nicht verwendet werden. Das wirksamste Mittel ist und bleibt, den Regeln der STVO zu folgen. Wer sich daran hält, braucht nicht um seinen Geldbeutel und sein Punktekonto fürchten.

Übrigens wer andere Autofahrer per Lichthupe vor einer Geschwindigkeitskontrolle warnt, kann auch mit einem Bußgeld belegt werden. Das nennt sich dann Mißbrauch von Signaleinrichtungen, denn die Lichthupe darf man laut STVO nur dann einsetzen, um andere vor einer Gefahr zu warnen.

Bildquelle: flickr Fotograf l-i-n-k CC Lizenz

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Schlüsselwörter: STVO | Blitzer | Radarfalle
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