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Politik: Deutschland

Sarrazins Mut zur Lücke

oder, warum Integration nicht funktionieren will

Die Bundesbank hat in ungewöhnlich scharfer Form Äußerungen ihres Vorstandsmitglieds Thilo Sarrazin zurückgewiesen. Sarrazin hatte sich in einem Interview diskriminierend über Türken, sozial Schwache und Berliner geäußert.

Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin hat sich mit seinen Äußerungen isoliert. Quelle: dpa

FRANKFURT. „Die Deutsche Bundesbank distanziert sich entschieden in Inhalt und Form von den diskriminierenden Äußerungen von Dr. Thilo Sarrazin“, teilte die Bundesbank am Mittwoch mit. In einem Interview mit dem Berliner Intellektuellenmagazin „Lettre International“ hatte Sarrazin die mangelnde Integration von Ausländern in Berlin mit den Worten kritisiert: „Eine große Zahl an Arabern und Türken in dieser Stadt, deren Anzahl durch falsche Politik zugenommen hat, hat keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel.“

Sarrazin beklagte in dem Interview zur Entwicklung Berlins, „dass 40 Prozent aller Geburten in der Unterschicht stattfinden“ und diese Unterschichtskinder die Schulen füllten. Der ehemalige Berliner Senator (SPD) und derzeitige Bundesbankvorstand plädierte auch für eine Änderung bei der Wirtschaftsansiedlung: „Türkische Wärmestuben können die Stadt nicht vorantreiben“, meinte er und fügte hinzu: „Ich würde einen völlig anderen Ton anschlagen und sagen: Jeder, der bei uns etwas kann und anstrebt, ist willkommen; der Rest sollte woanders hingehen.“ Den Berlinern hielt er vor, die Stadt sei belastet von „der 68er-Tradition und dem Westberliner Schlamp-Faktor.“

Kommentar: Ein Aufschrei geht durch die BRD, nun sitzen Rassisten in den Bankvorständen? Ich kann mich überhaupt nicht darüber aufregen. Denn das ist kein spezifisches Berliner Problem. Sie finden diese Probleme flächendeckend in der Republik.

Herr Friedmann hatte kurz vor der Wahl eine bemerkenswerte Straßenbefragung zur Integration gemacht und zur Frage doppelter Staatsbürgerschaft oder Nationalitätenzugehörigkeit. Die Antworten waren eindeutig. Nämlich uneindeutig.

Grundtenor war jedoch, „zweite, dritte Generation – oder schon über 40 Jahre hier“ – Deutsches Zugehörigkeitsgefühl ja, anpassen nein, und Staatsbürgerschaft? Wozu?

Hierzu gibt es Untersuchungen aus Amerika, die eindeutig festgestellt haben, Integration setzt die Möglichkeit zum integrieren voraus. Eine Voraussetzung ist die Voraussetzung, das die Nation, Kulturkreis oder Staats, in das man sich integrieren könnte, genug Charakter und Selbstverständnis im Vorbild aufweist, also auch genug mentale Stärke und Ich-Bejahung in sich führt, das es sich lohnt und Maßstab ist, sich dort integrieren zu können.

Diese Grundsätze sind in der BRD jedoch nicht gegeben. Hier ist es vielmehr so, daß aufgrund gepflegter Zweckdienlichkeit gesteuerter politischer Führung, die Bevölkerung im Schuldgefühl gehalten wird, um die deutsche Nation über sich selbst im Unreinen zu lassen und so zu willfährigen Partnern für das westliche Bündnis blieben zu lassen, das es gilt, gemolken zu werden. Im „Vom Winde verweht“ hieß es zum vergleichbaren Thema: „ein Sklave ist erst dann ein Sklave, wenn ihm bewusst wird, ein Sklave zu sein“ Das Bewusstsein fehlt den Deutschen völlig in Ihrem vorausschauendem Gehorsam der Schuld der Vergangenheit, des Kollektiven, sich zu verleugnen, nicht aufzufallen, Gutmensch und Pazifist um jeden Preis zu sein, auch wenn man seinen Nachbarn damit auf den „berühmten Sender“ geht, bis hin, die Begriff Nation und Deutscher, zu verleugnen. Sich möglichst mit jedem zu paaren, Hauptsache man ist Weltbürger und Überwinder seiner Selbst.

Wie also, soll da Integration möglich sein. Im Ergebnis hat also Herr Sarrazin an dieser Stelle Recht und man sollte ihm dankbar sein, daß er sein Amt einmal an der richtigen Stelle mißbraucht hat.

Denn wir haben doch zu Hauff die Beispiele der Besserstellung von Türkenclans, die hier hemmungslos zugezogen sind, egal ob Sie ernährt werden könnten oder nicht, um die Sozialkassen in Anspruch zu nehmen, die ihnen mehr Rechte gewähren, als es je ein Deutscher bekommen würde. Und Deutsch lernen ist verboten. Gesetze achten, nur im Anspruch. Und will ein schönes Mädel sich aus dem Zwang der Tradition befreien, wird es abgestochen vom jüngsten Bruder, möglichst unter 14 Jahren alt und der Deutsche Richter zeigt Verständnis und negiert mit Traditionsrecht.

„Du machen gesund“ die häufige Ansage in der Behandlung. Antwort gewagt „Du lernen Deutsch – dann ich machen gesund“ Und dieser Art gibt es Beispiele zu Hauff. Dann die Kasten- und Bronxbildung bis hinein in die Dörfer. In Alternativgesellschaften, in denen sich langsam kein Deutscher mehr hineinwagt, es sei denn, er hat einen Bezugspunkt, ist dort bekannt oder hat Begleitung. Das ist langsam wie in Rio.

Wenn man Integration will, die fleißigen nicht europäischen Ausländer hier integrieren möchte und an ihrem Wirtschaftspotential als Staat teilhaben möchte, müssen klare Linien her und Grundlagen geschaffen werden, die Integration ermöglichen. Das heißt, die Freiräume müssen bestimmt werden. Und die Vorgaben, die Pflichten und die Rechte erkennbar sein.

Das alles fehlt in der BRD. Und mit der BRD wird hier keine Lösung möglich sein, denn die BRD ist nicht reformierbar, hat keine staatliche Legitimation, was in den Kreisen dort sehr wohl bekannt ist und leidlich genutzt wird und die „deutsche Kriecherei“ vor der Geschichte und Selbstbezichtigung, fördert diesen Unsinn ohne Ende.

Damit muß Schluß gemacht werden. Das geht aber nur zum Preise der Wiederherstellung des Staatsrechtes, der Rechtsordnung, der Staatlichkeit und einer Kernsanierung für Deutschland. Deshalb muß Deutschland wieder hergestellt werden.

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Schlüsselwörter: Integration | Sozialisierung | Türkenfrage
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Kommentare

Steinbrücks Furunkel
am 02.10.2009 08:22:49 (62.203.137.xxx) Link Kommentar melden
Es war und ist eine falsche Politik, jeder Dritt- und Viertfrau eines Mohammedaners den "Familiennachzug" zu ermöglichen und die deutsche Staatsbürgerschaft an Syrer, Marrokaner oder Pallis zu verschenken. - Aber Rot-Grün wollte das so.


Rot-Grün? Wurde nicht ein schwunghafter Visahandel in der Ukraine und angrenzenden Gebieten von Ludgar Vollmer aufgezogen?

Die Staatsbürgerschaften rehielten doch überwiegend die Khasaren. Ich mine jetzt nicht den mit den Vorfahren aus Marokko, der sich für seine Frechheiten gegenüber der Energiegeladenen nicht mal das Kreuz hat, sich zu entschuldigen. Der Kasper ist mehr DEUTSCH als (alle) andere(n) hier ; nach seiner gelöschten Ansage hier.
Steinbrücks Furunkel
am 02.10.2009 09:11:57 (62.203.137.xxx) Link Kommentar melden
Ist ein Visahandel ein Staatsbürgerschaftshandel?
Sagten Sie das?
286
am 02.10.2009 21:13:30 (84.59.49.xxx) Link Kommentar melden
Der Ton ist nicht gut gewählt. Aber hat er in der Sache nicht recht?
266
am 04.10.2009 15:09:12 (84.59.248.xxx) Link Kommentar melden
@Karow - Ihre Themenmischungen bzw. Ihre Art, "von Höxken auf Stöxken" zu kommen ist immer wieder überraschend. Sie möchte ich allerdings nicht als "Sanierer" haben. Das wäre den Bock zum Gärtner gemacht.

Zu Sarrazins Äußerungen - die sind kraß, wie man es von ihm kennt. Was daran jedoch "Volksverhetzung" sein soll, verstehe ich nicht. Dann sind 88% ebenfalls "Volksverhetzer"?

Umfrage dieselbe wie unter Chaims link, nur aktuell von eben:
Was halten Sie von Thilo Sarrazins Äußerungen?

abstimmen

Ergebnis
  • 88% - Er hat Recht mit seiner Kritik
  • 1% - Er weiß gar nicht, wie es in Berlin wirklich zugeht
  • 11% Er ist schlichtweg ein Hetzer


12.252 abgegebene Stimmen
Hartmut Holz
am 06.10.2009 17:55:28 (217.80.213.xxx) Link Kommentar melden
Denn Sarazin kann man eigentlich mit Herrn Alfred Tetzlaff
vergleichen.

Denn dieser giftete ja auch auf alles herum, was ihm nicht
genehm war.
Harry Gambler
am 07.10.2009 09:19:02 (217.83.100.xxx) Link Kommentar melden
Bei Herren wie dem SPD-Genossen Sarrazin sollte man überlegen, ob man in Zukunft nicht von Haßprediger sprechen soll. Denn wir haben veile dieser Politiker, so etwa Herrn Rüttgers aus NRW und seinen Ziehsohn Miesfelder.
Wan integrieren sich eigentlich unsere Politiker? Hartz IV statt Pensionen, das wäre doch mal was für die Zukunft von Herrn Sarrazin.Grin
Hartmut Holz
am 07.10.2009 18:00:01 (217.80.211.xxx) Link Kommentar melden
Stimmt auch wieder. Und dennoch kann man beide mitein-
ander vergleichen.
Steinbrücks Furunkel
am 08.10.2009 07:19:36 (81.62.178.xxx) Link Kommentar melden
Sarrazin erhält Orden für Political Incorrectness durch ZIEMANNS GOLDNEWS

http://www.hartgeld.com/infos-DE.htm

Den bekommt man nur für klare deutliche Aussprache von Fakten, von denen man wirklich überzeugt ist und die man für richtig und belastbar hält.
Hartmut Holz
am 09.10.2009 17:32:46 (217.80.214.xxx) Link Kommentar melden
Auch bekommt Herr Sarazin von Künstlern, wie von Volker
Schlöndorff Beistand.
Hartmut Holz
am 09.10.2009 17:43:57 (217.80.214.xxx) Link Kommentar melden
Diese Menschen haben aber trotzdem ein Recht in Deutschland zu leben. Aber wie gesagt, sie müssen sich hier
in diesem Land anpassen.

Aber du hast schon recht. Multi Kulti ist irgendwie gescheitert.
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