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Politik: Deutschland

Na, was wähl' ich denn jetzt?

Nehmen wir den 27.09.2009 doch einfach mal als Satire

Tigerente schwarz-gelb
Tigerente schwarz-gelb
Da wir ja sonst keine Probleme haben wie Terror, Tzunami, Rentenkollaps oder die eigene Endlichkeit, machen wir uns eben welche.

Halbwegs spannend ist ja das Gejaule der Parteibonzen und das Buhlen um Stimmen, vor allem im TV, mit Anne Will, Jörg Schönenborn, Maybritt Illner oder mit Frank Plasberg, egal was wir uns anschauen. Das können wir (siehe auch Prinzip "Brot und Spiele") mit Blick auf das antike Rom verstehen, hinnehmen und aushalten.

Spannend sind auch die - nach aller Erfahrung sehr präzisen - Prognosen für die kommende Wahl; die sind eindeutig uneindeutig:

  • 36 % CDU/CSU
  • 25 % SPD
  • 11 % GRÜNE
  • 13 % FDP
  • 11 %LINKE
  • 4 % Sonstige
1.002 Befragte, 18.09.2009

Wahl-Prognose 2009
Wahl-Prognose 2009
Sehen wir das mal ganz pragmatisch. Wir haben entweder
  • die große Koalition mit 61%
  • schwarz-gelb mit 47%
  • rot-rot-grün mit 47%

Das macht die Entscheidung doch recht einfach.

Die KRR-Deppen heulen weiter und verkaufen eigene fake-Pässe, gehen allerdings dafür wegen Urkundenfälschung in den Knast. Die Revisionisten machen sich wegen Pommern und Ostpreußen wegen Schlesien, Böhmen und Mähren weiter in die Hose. Die Maoisten und die Linken träumen weiter von der Weltrevolution. Die Nazis von REP, NPD und DVU, die ihr doof-nationalistisches Süppchen auf der krise kochen, interessieren mich als deutschen Juden (oder auch Juden in Deutschland) nicht. Die GRÜNEN haben es immer noch nicht begriffen, daß keiner sie braucht und keiner sie will.

Bleiben ernsthaft also CDU/CSU, FDP und SPD. Wie gesagt, die drei realistischen Optionen sind

  • die große Koalition mit 61%
  • schwarz-gelb m it 47%
  • rot-rot-grün mit 47%

Wenn ich rot-rot-grün nicht will (dann würde ich sofort meinen Wohnsitz in Deutschland aufgeben, ebenso meine Staatsbürgerschaft), weil ich z.B. Glühbirnen mag und nichts gegen Atomkraftwerke habe, allerdings viel gegen Roth, Ströbele und Trittin, dann muß ich also SPD wählen oder CDU oder FDP, richtig? Nein, nicht ganz richtig. Die SPD ist für mich out, seit Schröder übrigens schon. Willy Brandt, Helmut Schmidt, Ollenhauer, Wehner... - alles okay. Aber die SPD ist seit 1891 die Partei der ewigen Verlierer, darauf habe ich einfach keine Lust mehr. Also muß ich für die TIGERENTENKOALITION schwarz-gelb entweder schwarz oder gelb wählen. Falls das nicht klappt, ist das kleinere Übel, daß es beim jetzigen Zustand bleibt.

Fazit: ich wähle FDP. Ist doch logisch, oder?

Denn wenn ich SPD wähle, ermögliche ich eventuell rot-rot-grün, nein, danke. Wenn ich CDU wähle, ermögliche ich die jetzige Stagnation. Wenn ich FDP wähle, zwinge ich die CDU potentiell zur Abkehr von der großen Koalition. So habe ich also zwei Optionen, mit denen ich weiter gut leben kann. Zumal die Große Koalition noch nie die Ideallösung war. Gleichschaltung ist ein konstitutives Element des Faschismus. Nein, ich will keine große Kolation mehr. Ich will auch keine Schlaftablette, die Schröder nachahmt, als Außenminister und Vizekanzler.

Logisch: ich wähle FDP.

Das kann doch dann jeder verstehen, sogar KRR-Deppen und Revisionisten:

"Das FDP Programm zur Bundestagswahl 2009 in Bildern. Dieses Video wurde auf Wunsch und Anregung von Behindertenverbänden erstellt, um wahlberechtigten Menschen mit einer geistigen Behinderung das FDP-Programm vorzustellen."

YouTube Video

Und, um einmal Klartext zu reden: die Mehrwertsteuer wird so oder so auf 25% erhöht, wetten? Was übrigens gar nicht schlecht ist.

Jedenfalls viel leichter im Kopf auszurechnen.

  • Bildnachweis:

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Schlüsselwörter: Wahl 2009 | BRD-OMF | PRHL | Karow | Revisionismus | KRR-Deppen | Demokratie | Silvio Gesell | Antisemitismus | Logik
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Kommentare

OZ24
am 21.09.2009 08:03:37 (84.183.178.xxx) Link Kommentar melden
So einen Artikel wollte ich heute auch schreiben! Leider warst du schneller
173
am 21.09.2009 09:53:46 (188.193.132.xxx) Link Kommentar melden
Vor Jahren hätte ich da wohl auch so analysiert. Nur, man wird ja reifer. Deshalb, ohne mich wozu auch immer zu outen ob Deutscher, Europäer, Christ, Jude, Schleswigholsteiner oder was auch immer, halt als Bürger und Mensch im Gemeinwesen Europa ohne Besonderheit, bin zur Erkenntnis gekommen, da seit 1990 die BRD "keine staatliche Legitimation" mehr ausweist, gehe ich nicht zur Wahl, da ich ja ansonsten die AGB`s anerkennen würde und einen Rechtsakt schließen müsste. Nein danke.
Prognose:
48 % Wahlenthaltung
13 % ungülitge Stimmen
13 % Splittergruppen unter 5 %
26 % gültige Stimmen.

Mithin haben sich also 74 % gegen das Politetablissement ausgesprochen und der Bundespräsident müsste den Bundestag auflösen, die Regierung absetzen,eine Interimsregierung einsetzen und den Volksbundesrath auf der Verfassung von 1871 etablieren, der dann den Staat Deutschland neu aufbaut inkl. einer neuen Verfassung.
Steinbrücks Furunkel
am 21.09.2009 10:04:27 (62.203.178.xxx) Link Kommentar melden
Wozu "FALTEN"?

Um einem konkursen Regime eine Legitimation zu geben? Um sich den Tag zu verderben, dass immer noch 1/4 - 1/3 der Berechtigten nicht verstehen, dass es nur eine BRD-GmbH und kein Staat ist?

Man sehe sich mal die "Standhaftigkeit" von das Merkel und Oettinger bei der kürzlich stattgefundenen Stimmenfang- oder Übertölpelungsaktion auf dem Ulmer Münsterplatz an.

http://www.youtube.com/watch?v=_072LKOrGc4

DAMIT ES EINE STABILE REGIERUNG...... lol
266
am 21.09.2009 11:28:57 (84.59.56.xxx) Link Kommentar melden
Herr Karow, wenn nur 52% der Wahlberechtigten wählen und 13% der Wahlberechtigten ungültig wählen, dann würde der Rest, die Wähler mit den gültigen Stimmen also, die Zusammensetzung des Bundestages bestimmen.

Wo ist da das Problem? Sie müssen doch nicht wählen. Sie können hier tun, was Sie wollen. Wann hat man das schon?
Steinbrücks Furunkel
am 21.09.2009 13:35:09 (85.0.51.xxx) Link Kommentar melden
Unser FDP-Wahlkämpe bekommt hier gleich noch "Wahlkampfunterstützung"

Die Politiker jeglicher Coleur, aber besonders die mit der enormen Bankerfahrungbehaupten ja immer wieder, dass für eine ordentliche Schulspeisung in Hamburg und Hedwig Holzbein kein Geld da ist.
Um so mehr wird es von ebendiesen in jeder nur erdenklichen Form verschwendet.

Egal ob man es dem Hartz IV-Anwärter Lloyd Blankfein (Goldman Sachs) in den Rachen wirft (Nonnenmacher) oder es politisch deckt (Michael Freytag CDU)/P.H.Carstensen (CDU)/ R.Wiegard (CDU).

Die paar Millionen hätten die Kinder auch nicht satt gemacht, wetten? Auf eine juristische Auseinandersetzung mit der Siegermacht (GS hat inzwischen die US-Regierung "übernommen"Wink konnte man sich aus Reputationsgründen nicht einlassen, obwohl man mit höchster Wahrscheinlichkeit obsiegt hätte.

http://www.mmnews.de/index.php/200909213798/MM-News/HSH-schenkt-Goldman-45-Mio.html#comments

http://images.google.ch/imgres?imgurl=http://www.wiedenroth-karikatur.de/KariAblage0902/WK090224_HSHNordbankRettungFinanzkrise.jpg&imgrefurl=http://www.wiedenroth-karikatur.de/02_WirtKari090224_Hamburg_Schleswig-Holstein_HSH-Nordbank_Rettung_Garantie_Kapitalspritze_Steuerzahler.html&usg=__pF_n0xG3ReoE5Jjp3gdFZeM3r3A=&h=361&w=510&sz=112&hl=de&start=7&um=1&tbnid=KcE8yEuF1DCLvM:&tbnh=93&tbnw=131&prev=/images%3Fq%3Djens%252Bnonnenmacher%26hl%3Dde%26sa%3DX%26um%3D1

Und dafür immer hübsch "FALTEN" gehen, obwohl, da gibt es ja auch die Möglichkeit des ganz grossen Kreuzes.
Steinbrücks Furunkel
am 21.09.2009 15:38:05 (85.0.51.xxx) Link Kommentar melden
Mein Problem wären Sie, Zeterer, wenn ich in der BRD-GmbH wohnen müsste, oder jedenfalls solche Leute wie Sie.
Zynisch im Geiste denen gegenüber, die sich noch um den Fortbestand des Deutschen Volkes bemühen, indem sie Kinder in die Welt setzen.
Dass das Ihren ganz persönlichen zionistischen ZTielen zuwider läuft, ist mir schon klar. Aber ich nehme einfach mal an, dass Ihre Geisteshaltung und die eines Joshua Martin Fischers noch nicht durchsetzbar sind und hoffentlich auch nicht werden.
Für die anderen gilt , dass dieses verlogene Politikerpack sich auf der einen Seite gottsjämmerlich darüber beschwert, dass zuwenige Kinder in diese BRD-GmbH geboren werden, sprich sie haben ANGST, dass ihnen das Personal ausgeht, auf der anderen Seite nichts oder fast nichts in den Fortbestand des Personals investiert wird. Und das mit einem Sack voller Lügen.

Ist das klar genug ausgedrückt? Oder muss ich die Tochter von Ernst Albrecht, Ursula von der Leyen erst zitieren?
Ich liesse es lieber, mir kommt da doch nur der Würfelhusten.

http://de.wikinews.org/wiki/Jedes_sechste_Kind_in_Deutschland_ist_arm

So, Sie Wohltäterparteikämpe, jetzt können Sie wieder zetern.
250
am 21.09.2009 16:19:39 (79.227.74.xxx) Link Kommentar melden
Wirrwarr um deutsche Staatsangehörigkeit
B. Hoffmann

Eine Bürgerin mit deutschem Namen, die angab, Staatsbürgerin der DDR zu sein, wollte einen Antrag auf Einbürgerung stellen bzw. „Staatsangehörige der BRD“ werden. Sie mußte sich vom Landrat des für sie zuständigen mitteldeutschen Landkreises wie folgt belehren lassen:
„Personen, die die Staatsangehörigkeit der ehemaligen DDR besaßen, waren aber auch deutsche Staatsangehörige. Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Beschluß vom 21. Oktober 1987 – 2BvR 373/83- BverfGE 77, 137 Ausführungen zum Fortbestand der einheitlichen deutschen Staatsangehörigkeit gemacht. Daraus ergibt sich, daß der Erwerb der Staatsbürgerschaft der DDR zum Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit geführt hat. Grundsätzlich sind alle Personen, die bis zum Ablauf des 2. Oktober 1990 die Staatsbürgerschaft der DDR besessen haben, mit der Herstellung der Einheit Deutschlands – in den Grenzen des ordre public – deutsche Staatsangehörige geblieben. Die Bundesrepublik Deutschland hatte am Fortbestand einer für alle Deutschen geltenden gemeinsamen deutschen Staatsangehörigkeit im Sinne des Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes (RuStAG jetzt StAG) von 1913 stets festgehalten. Aus dem Grundsatz des Fortbestandes des deutschen Staatsvolkes folgt, daß es eine Staatsangehörigkeit der Bundesrepublik Deutschland, deren Erwerb Sie anstreben, nicht gibt.“

- interessant, was ich gerade las...! Was nun?
Steinbrücks Furunkel
am 21.09.2009 16:19:45 (85.0.51.xxx) Link Kommentar melden
Punkt für Sie, Zeterer.

6 Kinder, Respekt.

Hoffentlich sind auch zukünftig ein paar Vernünftige drunter.
250
am 21.09.2009 16:26:19 (79.227.74.xxx) Link Kommentar melden
http://www.stmi.bayern.de/buerger/staat/staatsangehoerigkeit/detail/05788/

Nachweis (Staatsangehörigkeitsurkunden)

Die deutsche Staatsangehörigkeit kann durch eine Staatsangehörigkeitsurkunde (Staatsangehörigkeitsausweis) nachgewiesen werden. Sie wird auf Antrag von der Staatsangehörigkeitsbehörde ausgestellt. Der Bundespersonalausweis oder der deutsche Reisepass sind kein Nachweis über den Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit. Sie begründen lediglich die Vermutung, dass der Ausweisinhaber die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.

Im Regelfall wird die deutsche Staatsangehörigkeit durch Abstammung erworben, wenn zumindest ein Elternteil deutscher Staatsangehöriger ist. Weitere Erwerbsgründe stellen Einbürgerungen und seit dem Jahr 2000 auch der Geburtserwerb von Kindern ausländischer Eltern dar, wenn sich zumindest ein Elternteil seit mindestens acht Jahren rechtmäßig und gewöhnlich im Inland aufgehalten hat.

Der Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit wird dem Antragsteller bereits bestätigt, wenn er nachweist, dass er seit mindestens zwölf Jahren von deutschen Stellen als deutscher Staatsangehöriger behandelt wurde und er dies nicht zu vertreten hat. Dieses vereinfachte Verfahren ermöglicht es jedoch nicht, den genauen Zeitpunkt des Erwerbs der deutschen Staatsangehörigkeit festzustellen, worauf es jedoch häufig ankommt. In diesen Fällen bedarf es eines umfassenden Feststellungsverfahrens, in dem die konkreten Abstammungsverhältnisse oder der Erwerbsgrund (Einbürgerung oder Geburtserwerb nach dem 01.01.2000) zu überprüfen sind. Ist die Prüfung der Abstammungsverhältnisse erforderlich, muss der Antragsteller nachweisen, dass er und gegebenenfalls die Personen, von denen er seine Staatsangehörigkeit ableitet, spätestens seit dem 01.01.1938 von deutschen Stellen als deutscher Staatsangehöriger (Deutscher) behandelt wurde. Hierzu sind regelmäßig Geburtsurkunden und gegebenenfalls Heiratsurkunden des Antragstellers erforderlich. Darüber hinaus kommt auch die Vorlage weiterer Urkunden oder anderer schriftlicher Beweismittel z.B. von Heiratsurkunden der Eltern, bzw. deren Scheidungsurteil in Betracht. Zusätzlich hat der Antragsteller glaubhaft zu machen, von welchen deutschen Stellen er und seine Vorfahren, jemals als Deutsche behandelt wurden. Hierbei wird die Staatsangehörigkeitsbehörde dem Antragsteller in jeder Hinsicht behilflich sein und von sich aus Auskünfte bei anderen Behörden und Stellen einholen (z.B. bei Meldebehörden, Passbehörden, Standesämter, Wehrmachtsauskunftsstellen, Heimatauskunftsstellen usw.).

Der Antrag ist bei der Staatsangehörigkeitsbehörde (Kreisverwaltungsbehörde) einzureichen. Antragsvordrucke sind bei den Kreisverwaltungsbehörden (Landratsamt, kreisfreie Stadt) zu erhalten. Ein amtlicher Vordruck ist nicht eingeführt.

Wird festgestellt, dass der Antragsteller die deutsche Staatsangehörigkeit (Rechtsstellung als Deutscher) besitzt, wird die beantragte Staatsangehörigkeitsurkunde ausgestellt. Die Gebühr hierfür beträgt 25,-- €

Weitere Informationen finden Sie im Bayerischen Behördenwegweiser bei den Behördenleistungen unter dem Stichwort "Staatsangehörigkeitsurkunde".


- also erstmal den Stammbaum hervorzaubern, um nachzuweisen, daß "Deutschsein" vorliegt!
Steinbrücks Furunkel
am 21.09.2009 16:45:07 (85.0.51.xxx) Link Kommentar melden
Na, da sollte ich den Fackel, auf dem bei mir "Urkunde über die Entlassung aus der Staatsbürgerschaft... " aufheben.
Sonst muss ich doch noch einen Schäferhund kaufen.
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