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Sonstiges: Kultur & Religion

Warum keine Mission?

Das implizite Missionsverbot unserer Verfassung...

Friedrich I.
Friedrich I.
Mission ist an sich Intoleranz, Kulturimperialismus und sie ist vor allem eine Vergewaltigungsstrategie. Sie hat als Grundlage ein Denken, das den zu Missionierenden - das Objekt der christlichen Begierde - für dumm oder unmündig erklärt. Daher liegt es nahe zu fordern: "Missionierung sollte wie Rassismus, Sexismus, Benachteiligung Behinderter oder ähnliche menschenverachtende Gewaltideologien verboten werden."

Beginnen wir mit dieser bewußt provokant formulierten These. Die These soll gerade die Angehörigen jener Religionen, die missionieren (also besonders Christentum und "Islam", aber auch - in schwächerem Maß und vor allem weniger gewalttätig - Buddhismus und Hinduismus), zum Nachdenken über die ständig und vorsätzlich von ihnen begangenen Grenzverletzungen anregen, vor allem jedoch zu intelligenter Mäßigung, freundlicher Rücksichtnahme und toleranter Bescheidenheit aufrufen.

Eigentlich müßte jeder, der sich auf das verfassungsgebundene Individualrecht, auf das Differenzierungsverbot aus Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes beruft, dieser logischen Erweiterung und Auslegung zustimmen:

Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Niemand darf gegen seinen Willen missioniert oder anders religiös oder weltanschaulich belästigt werden."

Verfassung der Bundesrepublik Deutschland, "Grundgesetz", aktuelle Fassung, Artikel 3 (3); der letzte Satz in rot stellt einen hier zur Diskussion gestellten Erweiterungsvorschlag durch den Autor dar.

Wieso ist Mission eine gewalttätige gelebte Intoleranz? Wieso ist sie eine Variante einer kulturimperialistischen Doktrin? Wieso erleben die Opfer sie als Gewalt? - Hat nicht Jesus selbst den Christen einen Missionsauftrag erteilt?

Die christliche Missionstätigkeit wird mit den folgenden Bibelzitaten begründet:
  • Der Missionsbefehl nach Mt 28,18-20: "Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe." (Neue Genfer Übersetzung)
  • Mk 16,15f: "Geht in die ganze Welt und verkündet der ganzen Schöpfung das Evangelium! Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, wird verurteilt werden." (Neue Genfer Übersetzung)
  • Nach seiner Auferstehung spricht Jesus zu seinen Freunden/seinen Jüngern (Jh 20,21): "Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch." (Lutherübersetzung 1984).
  • Apg 1,8: "Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde." (Lutherübersetzung 1984)

Zitiert nach Wikipedia, Hervorhebungen nicht im Original

Man mag es bedauern, aber der letzte Punkt - der biblische Missionsauftrag - ist am leichtesten zu entkräften. Denn das Missionsgebot der Evangelien mag zwar für Christen eine Bedeutung haben, für Nichtchristen ist es mangels einer gemeinsamen akzeptierten Textgrundlage natürlich völlig bedeutungslos; es ist keine allgemeinverbindliche Grundlage, wie z.B. die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" fraglos eine solche darstellt:

Artikel 2

Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand. (...)

Halten wir als Zwischenbilanz fest: als allgemeingültige, von allen Menschen anzuerkennende Prinzipien des Völkerrechts und der Menschenrechte taugen solche Begründungen gar nichts, die sich auf religiöse Texte stützen, die logischerweise nur von Angehörigen der betreffenden Religion anerkannt werden. Die Bibel ist nun mal keine völkerrechtliche Grundlage; dies sagt man im anderen Zusammenhang ja - durchaus berechtigt - auch jenen, die im Nahen Osten Gebietsansprüche religiös begründen zu können glauben.

100 Jahre Christoffel-Blindenmission, 2008
100 Jahre Christoffel-Blindenmission, 2008
Ein weiteres Argument gegen die (christliche) Mission ist ihre blutige Geschichte, die nach dem Motto gestaltet wurde: "Und willst Du nicht mein Bruder sein, so schlag ich Dir den Schädel ein!"; was insbesondere die autochthonen bzw. indigenen Völker, aber auch Juden blutig zu spüren bekamen. Zwangstaufen wie bei den "Marranen" waren selbstverständlich wie Folter und Scheiterhaufen. Dort zeigte sich das Wesen der Mission überdeutlich, auch wenn sie in heutiger Zeit eher Kreide gefressen hat und nun mild, nämlich als Entwicklungshilfe, Nachhilfe und Sozialhilfe daherkommt.

Lohnend ist es übrigens auch - nachdem man die Geschichte der Mission und ihre unselige Verquickung mit dem Kolonialismus einigermaßen verdaut hat - sich einmal die Synonyme (im christlichen Bereich) anzusehen:

Bereits der erste Begriff "Mission" versetzt mich als zu missionierenden "Ungläubigen" in eine Lage, die ich meiner Ansicht nach gar nicht habe. Mein Denken, meine Religion, meine Sichtweise wird mit mehr oder weniger zirkulären Scheinargumentationen entwertet: ich liege falsch, der Missionar bringt mir das vermeintlich richtige. Mission bedeutet nichts anderes, als den anderen Menschen für doof zu erkären. Es ist ein Wahlkampf, bei dem mir einer erklärt, was ich zu wählen habe.

"Eine missionierende Religion (lat.: missio: (Aus-)Sendung, übertragen Auftrag) ist eine Religion, die ihre Botschaft aktiv verbreitet. Sie glaubt sich berufen, Nichtgläubige und Andersgläubige zu überzeugen und sie in die betreffende Religion aufzunehmen. Diese Berufung basiert regelmäßig auf dem Anspruch der alleinigen Vertretung einer behaupteten universalen Wahrheit. Mission geschieht heute vorwiegend als Werbung durch Predigten, Vorträge, Verbreitung von Schriften, Hausbesuche und durch moderne Massenmedien.

Nach dem umfassendsten Definitionsansatz bedeutet Mission das Werben für einen Glauben." Quelle: Wikipedia-Artikel Missionierende Religion

Sorry, aber da kann und will ich nicht mitspielen. Ähnliches gilt für "Erweckung" und "Bekehrung"... - da ich nicht verschlafen und nicht verkehrt bin, will ich weder "erweckt" noch "bekehrt" werden. Das können die Christen gern untereinander austragen, da macht ja die eine christliche Kirche der anderen christlichen Konfession auch gern das Christentum streitig. - Also, liebe Christen! Einigt Euch erst einmal untereinander! Kümmert Euch um Eure Ökumene! Und wenn Euch Euer Evangelium dazu drängt, Gutes zu tun auf der Welt, dann tut es einfach! Aber doch nicht dauernd mit der Bibel winken, werfen oder drohen! Insofern will ich also wirklich nicht "evangelisiert" werden... - als vergleichender Religionswissenschaftler kenne ich Eure Bibel wahrscheinlich ohnehin besser als die meisten, die sich Christen nennen, und mal ganz ehrlich: ich fand weder die Evangelien noch ausgerechnet die Briefe des Paulus irgendwie besonders attraktiv. Weder intellektuell noch moralisch. Schon gar nicht literarisch. - Punkt. Aus. Fertig.

Mesusah-Behälter am Türrahmen
Mesusah-Behälter am Türrahmen
Bleibt das "Zeugnis ablegen". Und hier wird es ganz witzig, denn ausgerechnet das, was die "Zeugen Jehovahs" tun, zum Leidwesen der Katholiken und Protestanten, das kann ich gut akzeptieren, denn dieses Verhalten ist ein Zeugnis, das mich nicht missioniert, zwingt, belästigt oder vergewaltigt: sie bezeugen wirklich nur ihren eigenen Glauben, wenn ich es interessant oder attraktiv fände, könnte ich ganz allein entscheiden, ob ich auf sie zugehen und mir ihren Glauben erklären lassen wollte. Bis dahin stehen sie einfach nur da, mit dem Wachtturm in der Hand, und werden verspottet; sie klingeln an der Tür und werden verjagt. Sie glauben das, was sie glauben, und werden dafür verleumdet. Kurz: sie legen Zeugnis ab, und sie tun mir nicht weh. Es ist mir egal, ob ich in ihrem Denken zu den Geretteten nach der Schlacht von Harmagedon gehöre oder nicht, und sie akzeptieren das. Wenn sie bei mir klingeln, zeige ich ihnen meine Mesusa an der Haustür und sage ihnen, "ani jehudi, ich bin Jude.") - Hier trennen sich dann unsere Wege, und ich wünsche ihnen alles Gute. Das verstehen sie immer ganz schnell, und wir sind uns gegenseitig nicht böse.

Andere Christen akzeptieren das - gerade bei Juden - nur sehr schwer (bis gar nicht). Hier muß man sich ständig dem stalking und mobbing aussetzen, das Christen schönfärbend "Mission" nennen. Man muß sich rechtfertigen, erklären, wird genötigt, Dinge anzuhören, die einen gar nicht interessieren. - Nein, danke, kein Interesse.

Die Inquisition, der Beginn der Judenmission
Die Inquisition, der Beginn der Judenmission
Besonders übel ist - ganz persönlich gesagt - die christliche "Judenmission". Denn, um ein gern benutztes Bild richtig zu stellen: Christen und Juden sind keine "Brüder", sondern Judentum ist die Wurzel, von der sich die Sekte "Urchristentum" entfernt hat und dann - huckepack mit dem Römischen Weltreich - seinen Eroberungszug durch die Welt angetreten hat. Eine geniale Strategie von PR und Marketing, Respekt, aber die Verwandschaftsverhältnisse wollen wir doch der Wahrheit entsprechend benennen; die Wurzel wird sich vom mißratenen Sprößling keine Belehrung erbitten, wie sie, die Wurzel, "richtig" zu sein hätte...

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist dann aber doch, daß ausgerechnet die katholische Kirche durch das Zweite Vatikanische Konzil ein Umdenken ermöglicht hat: auch denen, die sich nicht missionieren lassen wollen, wird ein "eigener Heilsweg" zugestanden, insbesondere den Juden; hatte es doch zuvor geheißen "Extra Ecclesiam Nulla Salus". Kein Wunder, daß katholische antijüdische Sektierer so gegen das Zweite Vatikanische Konzil giften....

Aber es gibt auch protestantische Gruppen wie "Nachrichten aus Israel' (NAI), die hier sehr unangenehm auffallen. Diese Form der Philosemiten sind letztlich nichts anderes als Antisemiten, sie verfolgen lediglich eine andere Strategie der Vernichtung des Judentums: geistige Auflösung statt physischer Vernichtung. Beide Gefahren spiegeln sich übrigens in zwei jüdischen Festen wider, mit denen an die versuchte physische Vernichtung (durch den Pharao in Ägypten, zum Dank dafür, daß die Kinder Israel als Sklaven ihm die Pyramiden erbaut hatten, siehe Pessach-Fest), und an die versuchte geistige Vernichtung (durch Assimilation in Schuschan, Persien, durch den Antisemiten Haman, siehe Purim-Fest) erinnert wird.

Der Psychoanalytiker Werner Bohleber schreibt zu diesem Eliminationswunsch:

Und hier schließt sich der Kreis. Missionarische Religionen, sofern sie nicht lediglich "bezeugen", sondern den anderen zur Annahme bewegen oder zwingen wollen, sind per se faschistoid: sie wollen gleichschalten, gleichmachen, notfalls um den Preis der Vernichtung oder Auflösung des anderen.

Wie man sieht, sind z.B. die "Zeugen Jehovas" als Christen hier um Längen fortschrittlicher als die etablierten christlichen Konfessionen der Protestanten und Katholiken, aber auch der Mormonen, Baptisten, Anglikaner, Presbyterianer oder Calvinisten.

Es wird also höchste Zeit, unter Berufung auf Artikel 18 der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" ein Verbot jeglicher Mission zu fordern und gesetzlich zu verankern.

Artikel 18

Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Zu deutsch heißt das: jeder hat das Recht, seine eigene Weltanschauung zu wählen; Mission ist also überflüssig wie ein Kropf. Es reicht nämlich, durch stilles Zeugnis zu zeigen, was die eigene Religion ist; und andere können neugierig sich nähern oder sich informieren, wenn ihnen danach ist. Damit der französische Spottvers auf die rigide Missionierung der Jakobiner während und nach der französischen Revolution, "Si tu ne veux pas être mon frère, je te casse la gueule", der dann im Deutschen mutierte zu "Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein" endlich aufhört, die eigentliche und geheime Grundlage des "interreligiösen Dialogs" zu sein.

  • Bildnachweis:
  • Friedrich I. Barbarossa als Kreuzfahrer, Wikipedia, public domain
  • Gedenkbriefmarke 100 Jahre Christoffel-Blindenmission, Wikipedia, public domain
  • Mesusa, Fotograf "derek cohen", Wikipedia, public domain
  • Gemälde von Francisco Ricci, 1683. Szene auf dem Plaza Mayor, den 30. Juni 1680, während der Spanischen Inquisition, Wikipedia, public domain

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Schlüsselwörter: Mission | Judenmission | Kreuzritter | Intoleranz | zweites Vatikanisches Konzil | PRHL | Objekt der Begierde
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266
am 13.09.2009 20:17:56 (88.68.97.xxx) Link Kommentar melden
Missionieren zu wollen oder zu müssen ist eine Form der intellektuellen Bankrotterklärung. Wer sich seiner IDEE sicher ist, der überzeugt einfach. Weil andere ihm gern nacheifern. Weil sie neugierig und fasziniert sind.
Hartmut Holz
am 15.09.2009 17:38:02 (217.80.208.xxx) Link Kommentar melden
Da irrt der Schreiber. Denn die Mission ist natürlich über-
haupt keine Gewalt.

Denn die Menschen die anderen das Christentum näher bringen möchten sind einfach zu bewundern.

Denn es ist wahrlich nicht leicht, in dieser antichristlichen
Gesellschaft zu predigen.

Und deshalb bewundere auch die Mitglieder der Zeugen Jehova.

Und Jesus und sein Vater, unser Herrgott, liebt natürlich alle Menschen. Auch die Atheisten, die von Satan verführt werden.:)
266
am 15.09.2009 21:43:42 (84.59.237.xxx) Link Kommentar melden
@Hartmut Holz, nicht jeder Agnostiker ist gleich antichristlich oder atheistisch.

@Chaim: den Ausdruck finde ich besser, aber die Grenze ist natürlich fließend. Aber eigentlich ist eine Grenzverletzung auch eine strukturelle Gewalt, oder eine militärische, siehe 1. September 1939. Und weiters: ich habe auch "Zeugen" erlebt, die ausgesprochen aufdringlich wurden. Vielleicht war ich auch nur zu höflich in meiner Abweisung?
Hartmut Holz
am 16.09.2009 17:41:33 (217.80.232.xxx) Link Kommentar melden
Mit einer Frau zu leben, die bei den Zeugen Jehovas ist, stelle ich mir ebenfalls schwierig vor.

Denn es gibt doch gravierende Unterschiede zwischen den Mitgliedern dieser Glaubensgemeinschaft und uns Katholiken.

Und das ist es Antisemitismus in Polen geben soll vermag ich nicht zu glauben. Denn eigentlich sind alle Katholiken sehr Menschen. Auch in Polen.

Wenn Menschen psychisch krank sind, so hat das meistens überhaupt nichts mit der Religion zu tun. Wie kann unsere katholische oder auch die evangelische Kirche
krank machen? Das Gegenteil ist der Fall.

Der Glaube an Gott stärkt die Menschen und verschafft ihnen die Kraft das Leben, das manchmal sehr schwierig und hart ist, zu meistern.Smile
266
am 18.09.2009 15:48:06 (88.68.109.xxx) Link Kommentar melden
Der Glaube an Gott stärkt die Menschen und verschafft ihnen die Kraft das Leben, das manchmal sehr schwierig und hart ist, zu meistern.
Möglicherweise ist es aber auch bei diesem Thema so wie beim PC: Er hilft uns, die Probleme zu lösen, die wir ohne ihn erst gar nicht hätten.
Hartmut Holz
am 18.09.2009 17:25:14 (217.80.231.xxx) Link Kommentar melden
Genau. So ist es. Denn der Glaub an Gott stärkt die Menschen wirklich.

Und das ist auch notwendig. Denn das Leben so manchesmal ganz schön hart sein.:)
266
am 20.09.2009 09:38:05 (88.68.106.xxx) Link Kommentar melden
Wenn ich an die "Stärke" von (beispielsweise) Islamisten oder anderen (auch christlichen) Fanatikern denke, kann ich an Ihrem subjektiv sicher richtigen Satz, verehrter Hartmut Holz, nicht generell etwas Gutes finden. Wenn Religion in Bescheidenheit und ohne Mission zu Gutem führt, kann ich jede Religion respektieren. Aber solche wie die beschriebenen Auswüchse keinesfalls.
Hartmut Holz
am 23.09.2009 17:52:26 (217.80.193.xxx) Link Kommentar melden
Genauso so ist es. Denn wer an Gott glaubt, der kann auch
das Leben meistern. Und dieses ist, in der Tat, manchmal sehr schwierig.

Denn gerade in dieser Krise brauchen die Menschen den Bei-
stand unseres Herrn.

Und Gott kann man nur entdecken, wenn die Gedanken nicht sind.

Auch sollte man, in Sachen Glauben, neugierig wie ein kleines Kind sein.
286
am 30.06.2010 17:58:03 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Gibt es da nicht so einen Spruch des „Kirchenvaters“ Augustinus dazu? Fällt mir momentan nicht ein Wink
Hartmut Holz
am 02.07.2010 15:02:11 (217.80.204.xxx) Link Kommentar melden
Und ab jetzt haben wir ja auch einen katholischen Bundespräsidenten, der beim Volk sehr gut ankommt.Smile
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