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Medien: Witziges & Skurriles

Die Wahrheit über Karl-Heinz Bessofski-Schmier

Eine kleine Satire über Lobbyismus und Schnapsideen

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Heute will ich einmal etwas erzählen über eine Person, die noch keiner kennt, deren Namen aber bald in aller Munde sein wird. Vor allem aber will ich davon erzählen, wie man das macht: eine Person, die keiner kennt, und für die sich auch kein Schwein interessiert, bekannt machen. Weltweit.

Doch bevor ich die Geschichte erzähle, muß ich erst einmal sagen, wer dahintersteckt. Wir – das sind ein paar Freunde von mir und ich, insgesamt würden wir nicht einmal eine Fußballmannschaft auf die Beine stellen – hatten mal wieder Langeweile. Das liegt daran, daß wir alle von der Stütze leben und als Schnorrer durch die Fußgängerzonen ziehen, obwohl wir alle einen Beruf haben und manche auch eine gute Ausbildung. Aber warum sollen wir arbeiten, wenn wir mit weniger Aufwand das gleiche Geld vom Staat bekommen? Einer meiner Kumpels ist der Wilfried Kompottka, ein irrer Typ, der wirklich verrückte Ideen hat und allen Staatsanwälten und Richtern eine Nase dreht. Der hat so 'nen Club gegründet, die „vereinigten Astronauten“ oder so, aber davon versteh' ich nichts, ist mir auch egal.

Okay, wir saßen also nachmittags um 4 beim Frühstück. Manne hatte ein paar 2-Liter-Flaschen Roten besorgt, Kalle hatte bei einem Laden Brot und Wurst abgestaubt, der Tag war also gerettet. Mein Computer ist irgendwo vom LKW gefallen, ihr wißt schon, was ich meine. Die Wohnung und das DSL bezahlt die ARGE direkt, Stütze ist echt geil. Ist ja auch ein Menschenrecht, das Internet, so wie auch das bedingungslose grundeinkommen, für das wir kämpfen. Eine Tusse, von einem Typen mitangeschleppt, hatte ein Paar Gramm Afghanen dabei, der Joint machte also die Runde. Wir hingen ab und dachten an dies und an das, also an nichts, eigentlich.

Chillen ist cool, aber Langeweile ist uncool. Also irgendeiner fing an: Wie wäre es, wenn wir mal was Geiles im Internet machen würden? – Oh mann, Du nervst! – Nein, mal im Ernst, wir könnten doch mal einen fake machen. – Was für'n fake denn? – Na ja, jemand Berühmtes oder so verar***en. – Ey alder, dess gruufd nedd! – Neee, hör doch mah, wir machen jemanden erst berühmt! – Red doch kein Sch***, wen den?! – Du, am besten nehmen wir einen, den es gar nicht gibt! – Genau, dann kriegen wir auch keine Abmahnung von so'nem Anwalt.

Gesagt, getan. Wir dachten uns einen Namen aus für eine Person, die es gar nicht gibt. Wen es nicht gibt, dessen Persönlichkeitsrechte kann man auch nicht verletzen. In einem solchen Fall braucht man eine Legende, man braucht auch einen Bildungsgang, eine Familie, ein paar kleine lustige Anekdoten usw.

Der »Onkel« von Karl-Heinz Berkowski-Schmier

Wenn man damit mal angefangen hat und der Hase so läuft, wie man weiß, daß der Hase läuft, dann wird so eine fake-Geschichte zum Selbstläufer. Das machte uns Mut. Wir tranken noch einen und zogen am Joint. – Logisch, eigentlich ganz einfach. Genau, man müßte das so machen, daß das ein Selbstläufer wird. – Rischdisch, wir müssen das so machen, daß Guuugel das hochpuscht, ganz von allein.

Ein angeheirateter »Cousin« zweiten Grades von Karl-Heinz Berkowski-Schmier

Na ja, den Rest kennt Ihr ja. Gebt einfach mal den Namen in eine Suchmaschine ein. Oder den Suchbegriff „Frau des Politbeamten“. Ihr wißt schon, was ich mein'...

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  • Anmerkung
© 07.09.2009

Zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte mehrfach überarbeitete und zuletzt am 29.09.2010 05:45 MESZ aktualisierte Version.

*LOL*

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Schlüsselwörter: Justizskandal | Frau des Politbeamten | Österreich | Hetzjagd der Justiz | Zorro | Fake
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Kommentare

266
am 02.10.2010 19:28:58 (91.214.168.xxx) Link Kommentar melden
Ein solcher Text scheint mir fast zuviel der Ehre für einen solch primitiven Kriminellen und seine Unterstützer-Szene zu sein, aber vergnüglich zu lesen ist der Artikel dann doch... Wink

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