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Politik: Politische Meinung

Gute Nachrichten gibt es auch!

Es muß ja auch langsam mal eine Ende sein mit der Piraterie

IAF Drohne ©Itayba/Wikipedia public domain
IAF Drohne ©Itayba/Wikipedia public domain
Ehrlich, es gibt Nachrichten, da freue ich mich richtig, von ganzem Herzen.

Heute gab es wieder einmal eine solche, aus Somalia, und am Wochenende ja eine erfreuliche Nachricht aus Afghanistan. Immerhin hat die Bundeswehr in beiden Fällen gezeigt, daß sie auch Zähne zeigen kann und sie sogar benutzt. Daher heute die erfreuliche Meldung "Bundeswehr stoppt Schnellboot und erschießt Piraten".

Aber heute bleibe ich mal beim Thema Piraten. Die ganze Zeit schon ärgere ich mich darüber, daß Staaten und Unternehmer den Lösegeldforderungen der kriminellen Banden nachkommen, statt endlich einmal mit der längst vor Ort vorhandenen militärischen Macht den Piraten zu zeigen, wo der Hammer hängt. Jeder weiß doch, daß damit die Begehrlichkeiten erst richtig geweckt werden, weil diese Banditen das als Erfolg verbuchen und genau damit weitermachen. Übrigens ist vielen Gutmenschen offenbar nicht klar, daß sie die Lösegelder persönlich zahlen, entweder über die Steuern oder über die Kalkulation der Reeder, die entweder ihre Kosten auf die Fracht umlegen oder das Lösegeld als Betriebsausgaben steuermindernd geltend machen. Dann zahle ich doch lieber den Diesel für die Kriegsschiffe und das Flugbenzin für die Jets.

Wenn man diese kriminellen Wegelagerer stoppen will, dann muß man zwei Regeln befolgen:

  1. Mit Terroristen verhandelt man nicht.
  2. Es wird grundsätzlich kein Lösegeld bezahlt.

Damit würden die Piraten - angeblich waren sie vorher ganz normale Fischer, ja ja, natürlich - merken: es lohnt sich nicht. Der nächste, viel wichtiger Schritt: wenn man schon so viele Kriegsschiffe und anderes Gerät dort hat, sollte man doch vielleicht ein bißchen von der Israel Air Force lernen, was man mit Satelliten, Drohnen und Helicoptern so alles machen kann. Aufklärung, auch nachts. Wenn es in Gaza Stadt funktioniert, dann geht das auch vor der somalischen Küste. Und ein paar F15 oder F16 regeln das dann angemessen und lenken den Schiffsverkehr wieder in zivilisierte Bahnen. Denn Piraten braucht kein Mensch. Und je früher man solche Entwicklungen stoppt, desto billiger wird es für alle Beteiligten.

Ich würde gern häufiger solche Meldungen hören, damit dieser Spuk ein Ende hat. Auch solche sind eine gute Nachricht, sie zeigen, daß die Sache langsam in Bewegung kommt: "Piraten erschießen sich gegenseitig"

Auch nachts kann man viel sehen, egal ob es Terroristen oder Piraten sind...

YouTube Video

  • Bildnachweis:
IAF Drohne: "Israeli made Searcher, Tel nof, Israel", ©Itayba/Wikipedia public domain

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Schlüsselwörter: Piraten | Bundeswehr | Somalia | Geiselnahme | game theory
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Kommentare

am 07.09.2009 22:01:48 (93.215.157.xxx) Link Kommentar melden
Für mich stellt sich dieser niedergeschriebene Artikel so dar, daß ein "weißer" Mann sich in rassistischer Art und Weise über MENSCHEN in und aus SOMALIA berichtet, und in unreflektierter Art und Weise den GENOZID absolut befürwortet, der immer noch verübt wird an Afrikaner-inn-en, die MENSCHEN sind, was für ihn als legitim und als gute und erfreuliche Nachricht dargestellt wird! Ein Berichterstatter, frei von rassistischem Gedankengut, stellt meiner Meinung auch die Sichtweise der MENSCHEN aus Somalia dar, was ich hier nicht erkennen kann! Wie gut, daß wir diese freie Meinungsäußerung haben, denn GENOZID an Afrikaner-inn-en wird ja immer noch als Hurra-Nachricht in diesen Breitengraden offenbar gerne verkauft!
am 07.09.2009 22:41:26 (93.215.157.xxx) Link Kommentar melden
Was sagen MENSCHEN aus SOMALIA dazu? Quelle-n möchte ich von Dir, auch hier mal wieder eine Bringverpflichtung von Dir!!!
am 07.09.2009 23:17:00 (93.215.157.xxx) Link Kommentar melden
Mit anderen Worten, DU "CHAIM" befürwortest den GENOZID an den MENSCHEN in SOMALIA! Gut zu wissen!!!
225
am 10.09.2009 00:09:42 (91.16.145.xxx) Link Kommentar melden
Die NZZ titelte am 08.09.2009 online:

Zivile Opfer bei Luftangriff von Nato bestätigt Tanklastwagen in Afghanistan nicht nur von Aufständischen umgeben

Die Nato hat am Dienstag erstmals bestätigt, dass es bei der von der Bundeswehr angeforderten Bombardierung der Tanklastwagen in der Provinz Kunduz in Afghanistan zivile Opfer gegeben hat. Dies geht aus einer Erklärung der Nato in Kabul hervor. ...

(ap) Zunächst sei man davon ausgegangen, dass die beiden von Taliban gekaperten Tanklastwagen zur Zeit des Luftschlags am Freitag nur von Aufständischen umgeben gewesen seien.

«Eine Folgeuntersuchung ergab, dass auch Zivilpersonen getötet und verletzt worden sind», heisst es in der Erklärung der Nato.

Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung hatte bis zum Montag erklärt, unter den Opfern seien nur Taliban gewesen. Erst am Montag räumte er ein, dass auch Zivilpersonen getötet worden sein könnten.

Da kann man nur sagen, dumm gelaufen.
225
am 10.09.2009 00:26:55 (91.16.145.xxx) Link Kommentar melden
Keine guten Nachrichten, NZ24 und Tagesschau berichten in den Abendstunden des 09.09.2009 übereinstimmend:

Die NATO hat die Anordnung des Luftangriffs im Norden Afghanistans durch den deutschen Oberst Georg Klein laut einem Zeitungsbericht in einer ersten Untersuchung als Fehleinschätzung und Kompetenzüberschreitung eingestuft. Dies ergebe sich aus einem vorläufigen Untersuchungsbericht der NATO-Truppe ISAF zu dem Angriff am Freitag, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf hochrangige NATO-Kreise.

Es sei "sonnenklar", dass Klein den vorgeschriebenen Befehlsweg nicht eingehalten habe, sagte ein führender NATO-Offizier dem Blatt. Zu einer Entscheidung von solcher Tragweite sei Klein ohne Rücksprache mit dem ISAF-Hauptquartier nicht befugt gewesen. Der NATO-Offizier führte laut "SZ" aus, es habe keine unmittelbare Bedrohung für ISAF-Truppen bestanden. Die beiden von Aufständischen gestohlenen Tanklaster, die laut Bundeswehr als rollende Bomben hätten eingesetzt werden können, hätten auf einer Sandbank im Fluss Kundus festgesteckt. Die Lage sei über Stunden hinweg beobachtet worden, eine schnelle Entscheidung nicht erforderlich gewesen.

Luftunterstützung war unzulässig
Die Truppen hätten bis Tagesanbruch warten können, um zu versuchen, die mutmaßlichen Taliban zu fassen oder zu vertreiben, sagte der NATO-Offizier der Zeitung. Auch die Anforderung von Luftunterstützung durch zwei US-Kampfjets, die schließlich die Tanklaster bombardierten, sei nicht zu erklären. Der sogenannte "Close Air Support" dürfe nur angefordert werden, wenn Soldaten am Boden in Gefechte verwickelt seien.

Bundesverteidigungsministeriums bezeichnete das NATO-Papier gegenüber der "SZ" als "Reisebericht", der unbestätigte Spekulationen enthalte. Aus der Führung des Ministeriums verlautete demnach, der Untersuchungsbericht sei einseitig formuliert, er enthalte keine entlastenden Elemente. Die offizielle Untersuchung des Vorfalls müsse abgewartet werden. Wie die Zeitung weiter unter Berufung auf NATO-Kreise berichtete, haben die ISAF-Ermittler Klein ihre Vorwürfe mitgeteilt. Aus dem Zwischenbericht gehe jedoch nicht hervor, dass sie eine überzeugende Antwort erhalten hätten.
OZ24
am 10.09.2009 08:24:50 (84.183.174.xxx) Link Kommentar melden
Ich habe gestern zufällig eine Diskussion im Fernsehen gesehen, in der es um den Luftwaffeneinsatz in Afghanistan ging.

Eindeutiger Tenor der Sendung der deutsche Oberst hat nur um Luftunterstützung gebeten, entschieden hat den Einsatz von Kampffliegern das NATO-Hauptquartier (bzw. der dort Verantwortliche Offizier und das war kein Deutscher)

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