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Politik: Europa

Deutschland, ein Problem für Deutsche?

Wenn Staaten stehen oder gehen...

Der deutsche Gartenzwerg...  - neurotisch?
Der deutsche Gartenzwerg... - neurotisch?
"Wohin geht die Bundesrepublik Deutschland?" Oder auch: "Wo steht die Bundesrepublik Deutschland?" - Beides wird, gerade im Hinblick auf die bevorstehende Bundestagswahl, gern gefragt, meistens übrigens rhetorisch, wie in dem Artikel Zeitenwände.

Auf rhetorische Fragen darf man ruhig auch rhetorisch antworten, sie sind sowieso nicht als ernsthafte Frage gemeint. Also: die Bundesrepublik Deutschland geht nicht. Sie bleibt da, wo sie ist. Sie steht auch nicht, sie liegt. Und zwar liegt sie in den Grenzen von 1990, wie sie sich völkerrechtlich verbindlich aus der Auflösung der "Deutschen Demokratischen Republik" ergeben; salopp gesagt, Deutschland umfaßt das bis dahin als Staatsgebiet der "Bundesrepublik Deutschland" und das bis dahin als Staatsgebiet der "Deutschen Demokratischen Republik" bekannte Gesamtgebiet. Für die, die das nicht verstehen wollen oder können:

Fläche BRD + Fläche DDR = Fläche Deutschland

Also liegt Deutschland angrenzend im Osten an Polen und Tschechien... - die anderen Grenzen muß man ja nicht eigens noch betonen. Die Grenze zu Polen steht nicht zur Disposition, wer darüber nachdenkt, sie zu verändern oder anzuzweifeln, der darf sich als Revisionist und Kriegshetzer bezeichnen lassen. Ich finde, soviel Zeit für eine gewisse Klarheit des Ausdrucks muß sein.

In dem Artikel Zeitenwände werden einige Aussagen getroffen, denen sich nachzuspüren lohnt. Es mag übrigens dahingestellt bleiben, ob denn nun eher eine "Zeitenwende" gemeint war oder der Autor an "Seitenwände" gedacht hat; oder ob beides in einer Art Freudschen Fehlleistung vermischt wurde. Denn Seitenwände sind ja die Wände an der Seite, hier also die Grenzen, die Deutschland Halt und Stütze geben, und wer die Zeiten wenden möchte, der reißt auch schon manchmal Wände ein. Bei tragenden Wänden sollte man das übrigens nicht tun, wie einem ein Baufachmann sicher gern erklärt, auf Anfrage. Übertragen auf Staatsgrenzen heißt das im Klartext: Finger weg!

Worum geht es eigentlich? Es geht um Fragen und Probleme, die typisch sind für den deutschen Revisionismus und Chauvinismus, für diese unnachahmliche und in der ganzen Welt als widerlich wahrgenommene deutsche Mischung aus unterwürfigem Gejammere und überheblichem Dünkel. Diesen Dünkel, den man aus dem Wort kennt, am deutschen Wesen solle die Welt genesen, kann man auch als die Psychopathologie der deutschen Seele bezeichnen. Woher diese Krankheit kommt, soll bei Gelegenheit eigens erörtert werden, hier geht es nur um die Auswirkungen dieser deutschen Seelenkrankheit auf die europäischen Nachbarn.

Vorab nur soviel: wer heute noch an einer "deutschen Frage" leidet, der sollte sich mal auf seinen Geisteszustand untersuchen lassen. Denn objektiv gibt es keine deutsche Frage mehr.

Deutsche Frage

Als Deutsche Frage oder Deutschlandfrage wird der in der europäischen Geschichte zwischen 1806 und 1990 ungelöste und in unterschiedlicher Form immer wieder auftretende Problemkomplex der deutschen Einheit bezeichnet. Sie drehte sich um Grenzen und territoriale Ordnung Deutschlands. Mit der Wiedervereinigung 1990 gilt die Deutsche Frage heute als geklärt, insbesondere, da Deutschland nun in Organisationen wie den Vereinten Nationen und der Europäischen Union gleichberechtigt mit anderen Staaten vertreten ist.

Es gibt keine Frage mehr zu den Grenzen Deutschlands. Auch die "territoriale Ordnung" Europas und Deutschlands ist hergestellt und gesichert.

Punkt. Aus. Fertig.

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Schlüsselwörter: Deutschland | Polen | Tschechien | Grenzen | Oder-Neiße-Grenze | Frieden | Friedensvertrag | Revisionismus | Deutsches Reich | KRR | KRR-Deppen | Europa | Nationalsozialismus | Demokratie
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