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Internet: Kuriositäten

Peinlich, peinlich! – Wenn die falschen Bilder ins Web kommen…

Mitglieder einer chinesischen Kommunalregierung stolperten über Transvestiten-Show

Foto: © Paul Boden, Archiv Siam-Journal
Foto: © Paul Boden, Archiv Siam-Journal
Besonders für Promis oder Beamte des öffentlichen Lebens ist es besonders peinlich und verhängnisvoll, wenn von ihnen die falschen Bilder ins Internet gestellt werden. Da hat man in der Vergangenheit ja schon die tollsten Sachen gehört…

Sei es die Lehrerin, die erotische Bilder von sich machen ließ und diese dann auch noch selbst ins Internet stellte oder sei es der Gymnasiast, der von einem Kumpel bei einem feuchtfröhlichen Saufgelage beim koksen fotografiert wurde und der Freund diese Bilder dann im Internet veröffentlichte. – Alles beides Fälle, die der Realität entspringen und für die Betroffenen verheerende Folgen hatten.

So wurden die Bilder der Lehrerin von besorgten Eltern der Schulleitung gemeldet. Diese machte kurzen Prozess und die Lehrerin flog von der Schule. Das Bild des Gymnasiasten wurde wiederum von den Lehrern entdeckt, die dafür sorgten dass er von der Schule flog. Auch der Fall einer Polizistin wurde bekannt, die wie die Lehrerein erotische Bilder von sich ins Web eingestellt hatte und daraufhin prompt vom Dienst suspendiert wurde.

Der jüngste Fall kommt aus China. Mitglieder einer Kommunalregierung aus der Provinz Sichuan im Südwesten Chinas hatten eine Dienstreise nach Thailand gemacht, die mit Regierungsgeldern bezahlt wurde. Auf dem Programm stand auch der Besuch einer Transvestiten-Show. Mindestens einer der Beamten posierte dann mit den „Frauen“ für Fotos. Später wurden dann einige der Fotos von dieser Dienstreise im Internet gepostet. Ein Bild davon zeigte auch die Gruppe beim Essen mit nacktem Oberkörper. Natürlich fanden die Vorgesetzten das gar nicht lustig und leiteten eine Untersuchung ein. Ein Sprecher der Kommunalregierung sagte der Presse gegenüber: „Alle, die sich eines Bruchs der Disziplin schuldig gemacht haben, werden bestraft!“

Im heutigen Zeitalter des Internets ist es kein Problem mehr irgendwelche Bilder ins Netz zu stellen. Selbst ganze Videosequenzen sind per YouTube u. a. kein Problem. Wenn man da sieht, was Jugendliche in ihrem Leichtsinn da so alles filmen, fotografieren und einstellen, kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Schon manch einer hat sich damit seinen beruflichen Werdegang, die Chance auf einen Ausbildungsplatz und die Kariere versaut…

Fotolegende: Transvestiten bei der Tiffany-Show in Pattaya. Foto: © Paul Boden, Archiv Siam-Journal.

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Schlüsselwörter: Internet | Web | peinliche Fotos | Blamage
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Kommentare

am 19.08.2009 15:38:18 (88.68.102.xxx) Link Kommentar melden
Es ist doch bekannt, daß Personalchefs bei einer Bewerbung auch immer erst einmal das Internet durchforsten auf solche Sachen.

Darwinistisch gesehen ist das okay. Wer zu blöd ist, fliegt raus. Hoffentlich gilt das auch hier, bezüglich mancher Beiträge.
Rosi Guthar
am 30.08.2009 23:49:23 (84.20.174.xxx) Link Kommentar melden
Wer solche Berichte bringt,neigt zu solchen sexuellen Abartigkeiten.

Das nennt man Tiefenpsychologie,die Neigungen zu Kinder hin verraten.
OZ24
am 31.08.2009 08:21:03 (84.183.179.xxx) Link Kommentar melden
Harter Vorwurf, ich lasse den Kommentar mal so stehen, eventuell wird er ja mal noch strafrechtlich relevant.

Diskussion ja haltlose geschmacklose Vorwürfe Nein!
Alex Mais
am 31.08.2009 17:12:10 (195.93.60.xxx) Link Kommentar melden
@OZ24

"...ich lasse den Kommentar mal so stehen, eventuell wird er ja mal noch strafrechtlich relevant."


Ist er bereits seit heute Morgen...
Alex Mais
am 28.11.2009 07:07:14 (195.93.60.xxx) Link Kommentar melden
Der neueste Fall ähnlicher Art: Eine Schülerin einer Schule in West York (GCool stellte auf ihrer Website bei Facebook Bilder ins Web, die bei einem Ausflug ins Bangkoker Rotlichtviertel Patpong gemacht wurden, während einer Studienreise der Schule. Die Schüler waren zwischen 16 und 18 Jahre alt. Die Eltern der Schülerin hatten die Bilder im Internet entdeckt und die Schule alarmiert. Die suspendierte daraufhin zwei Lehrer vom Dienst wegen Verletzung der Aufsichtspflicht. Ein paar Schüler hatten den Ausflug ins Rotlichtviertel privat, ohne Wissen der Lehrkräfte gemacht. Nach Aussagen der betreffenden Schüler hätten sie beim Besuch einer Bar auch Live-Sex zu sehen bekommen…

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