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Politik: Politische MeinungTote haben keine Lobby

Grafik: © Axel Ertelt
Kann man überhaupt verantworten einem Mörder Freigang zu gewähren? Die Antwort lautet eindeutig NEIN! Zu oft hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass ein wieder auf freien Fuß gesetzter Mörder – oder ein solcher auf Freigang – wieder mordet. Das gleiche trifft natürlich auch bei Vergewaltigern, Kinderschändern, Kidnappern, Geiselnehmern oder anderen Kapitalverbrechern zu. Da gibt es keine Sicherheit dass dies nicht wieder geschieht – bei niemandem. Niemand kann eben ins Innerste eines Menschen schauen und weissagen, wie sich dieser in Zukunft verhalten wird. Darum ist eine „lebenslängliche“ Strafe, die auch „lebenslänglich“ sein sollte sinnvoll und erforderlich – zumindest bei Mord, Kidnapping, Geiselnahme und Kinderschändung.
Ich bin ein Gegner der Todesstrafe und dafür, dass diese weltweit abgeschafft wird. Aber „lebenslänglich“ sollte auch „lebenslänglich“ sein – und das in jedem Fall! Es spielt auch keine Rolle, was ein Mörder, Vergewaltiger, Kidnapper, Geiselnehmer oder Kinderschänder für eine Kindheit gehabt hat. Mord bleibt Mord, Vergewaltigung bleibt Vergewaltigung, Kidnapping bleibt Kidnapping, Geiselnahme bleibt Geiselnahme, Kinderschändung bleibt Kinderschändung - und - tot bleibt tot!

Grafik: © Axel Ertelt
Das Urteil „lebenslänglich“ ist eine Farce! In Deutschland, in Österreich und anderswo, wo „lebenslänglich“ nicht „lebenslänglich“ bedeutet. Es ist eine Verhöhnung der Opfer und deren Angehörigen – genau wie eine geforderte Freilassung eines Mörders. Der einzige, der „lebenslänglich“ bekommen hat ist das Mordopfer selbst. Es ist tot, ermordet von einem Schwerverbrecher (denn anders kann man einen rechtskräftig verurteilten Mörder nicht bezeichnen – egal, ob er seine Tat angeblich bereut oder nicht). Und der Zustand des Todes dauert lebenslänglich – unwiderruflich! Da kann man nicht sagen: „Du bist jetzt lange genug tot, nun leb mal wieder und verbring deinen Lebensabend mit der Familie.“
Aus diesem Grund habe ich auch kein Verständnis dafür, wenn jemand Freiheit für einen Mörder verlangt, weil er diesem blindlings alles glaubt und vertraut und dann meint die „böse“ Justiz besteht nur aus Verschwörern. Da werden dann die Mörder interviewt und alles ungeprüft publiziert, was diese so von sich geben. Aber niemand von denen die da schreien „lasst den Mörder endlich frei“ macht sich mal die Mühe und befragt die Opfer bzw. deren Angehörige. Dazu fehlt ganz offenbar der Mut! Der Mut, zu den Opfern und ihren Angehörigen zu gehen und zu sagen: „Ich kämpfe für die Freilassung des Mörders und möchte nun mal wissen, wie stehen Sie als Opfer bzw. als Angehöriger eines Opfers dazu. Und dann erzählen Sie mir doch mal die ganze Sache aus Ihrer Sicht!“ … Aber das interessiert wohl keinen von denen, die da schreien. Die Sicht der Opfer und deren Angehörigen ist uninteressant und unrelevant – oder was?
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Kommentare
Sehr gut aufgedeckt! Ein wahres Meisterstück, vor allem wenn man betrachtet, das der Autor Alex Mais hier schon registriert und aktiv wahr bevor auch nur der erste Artikel über den Häftling Juan Carlos Bresfsky-Chmelir hier erschienen ist.
Ein wahrliches Meisterstück vom österreichischem Staatsschutz seine Agenten auf allen Webseiten zu etablieren, bevor dort ein Anhänger des J.C.B.-C. aktiv wird. Ich glaube Staatsschützer der ganzen Welt können von den Staatsschützern Österreichs lernen.
Ist es Ihnen eigentlich mal in den Sinn gekommen, dass es auch normale Menschen gibt, die anderer Meinung sind?
Offenbar nicht!




Erspare uns Bittschön deinen primitiven und von Menschenverachtung geprägten Hasstiraden.
Du bist eindeutig als Gefängnisaufsehr der Justizanstalt Stein in Österreich entlarvt worden. Du hast dich selbst geoutet als kommentator in den Bericht über den österreichischen Strafvollzug vom 17.3.2009.
Zudem verräst Du deinen persönlichen Hass gegen den Häftling Juan Carlos Bresfsky-Chmelir im Zusammenhang der Artikeln über seine Person.
Du musst psychisch krank sein - eine andere Erklärung ist schwer möglich.