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Politik: Recht & Co.

Sachlich betrachtet sehr interessant

Betreff: Juan Carlos Bresofsky-Chmelir

Dieser Fall und dieser Mann sind in jeder Hinsicht spektakulär. Und das er in Österreich, wenn auch im Stillen ein Politikum war und ist, ist unbestritten. Ich hege hier den Verdacht, dass er in weit vorausdenkender Absicht die Frau des Politikers bewusst und gezielt verführt hat, um Österreich eine Tragödie als Erbschaft zu hinterlassen. Jedenfalls aber, um sich zu rächen, falls man ihn im Gefängnis sterben lassen will. Wenn man seine Geniestreiche mitten aus dem Gefängnis heraus analysiert, so hat dieser man ein Grad an Geist entwickelt und gebildet, das für die Geisteswissenschaft höchst interessant sein dürfte. Schon deshalb, weil der Mann nicht einmal eine ordentliche Schuldbildung aufzuweisen hat, wohl aber die Fähigkeit seine Frau trotz Jahrzehnte langer Trennung fortgesetzt zu halten, quasi nur mit Briefen und Gefängnisbesuche. Da können viele andere Männer vor Neid und Eifersucht durchaus erblassen. Der Mann hat etwas mehr drauf, was viele anderen eben nicht haben.

Der Fall Bresofsky-Chmelir nämlich zeigt u.a. auch viele Aspekte und Potentiale auf, woraus Kriminalität und Terrorismus entstehen und wie man es zukünftig begegnen kann. Heute ist er 61 Jahre alt, über 31. Jahre in Haft und will verständlicherweise – sowie Brigitte Monhaupt und Christian Klar z.B. - nunmehr die letzten Jahre seines Lebens gemeinsam mit seiner Frau verbringen. Wäre er aber vor 20-25 Jahre in Freiheit gewesen, so hätte er Österreich wahrscheinlich auf den Kopf gestellt, ähnlich der RAF in Deutschland.

In Südamerika/Uruguay geboren und dort bis zu seinem 13. Jahr glücklich aufgewachsen, wurde er 1962 abrupt nach Europa/Österreich verpflanzt und kurz darauf von den Eltern und Geschwister getrennt und unverschuldet in einen Heim gesteckt, ohne die deutsche Sprache mächtig zu sein und unter inhumane Heimzustände, wie er schreibt. Erinnern wir uns hier auf die vor kurzem erschienen Horror-Berichte über die Zustände in den irländischen Heimen in den 1960er bis 1980er Jahre, wo Kinder von Heimerziehern zuhauf sexuell missbraucht und viele auch ermordet wurden. Das es in Deutschland und Österreich nicht viel anders gewesen sein durfte, belegen zahlreiche Aussagen von Zöglingen und Zeitzeugen, die auch im Internet nachzuschlagen sind, so z.B. unter „Heimkinder“, „Kaiser Ebersdorf“ etc.

Die plötzliche Verpflanzung nach Österreich, der Schock der Trennung von der Familie und die unmenschlichen Bedienungen in den Heimen, hat Bresofsky-Chmelir offenbar schwer traumatisiert und lange Zeit in einer geistigen und psychischen Lage ähnlich eines Korsetts oder einer Zwangsjacke gehalten, bis er aus diesem entschlüpfte und explodierte.

Wie er schreibt, entwich er wiederholt aus Verzweiflung aus den Heimen und geriet dabei immer tiefer in die Sümpfe des Straßenmilieus, wo er in seinem jugendlichen Alter selber Opfer von Homosexuellen und Gewalttätern wurde. Der Weg von Bresofsky-Chmelir als jugendlicher in traumatisierten Zustand und als Opfer von inhumanen Heimzustände und des Straßenmilieus war Fatal und hatte auch fatalen Folgen mit zunächst Kleinkriminalität, um als Ausgestoßener und Gehetzter am Rande der Gesellschaft zu überleben.

1977 kaufte er sich dann Handfeuerwaffen, Pistolen und Maschinenpistolen und beraubte Postämter und Bankfilialen. Er schreibt: „ Wie hätte ich normal Fuß fassen können. Ich hatte nie die Möglichkeit ein Beruf zu erlernen. Was ich lernte, war nur Misshandlungen und Erniedrigungen zu erdulden. Das Vertrauen zu den Menschen und zur Gesellschaft war kaputt. Kaum begann ich z.B. in eine Firma als Hilfsarbeiter zu arbeiten, schon tauchte das Polizeizeugnis auf und ich landete wieder auf die Straße, denn ich hatte nicht einmal Geld für ein billiges Zimmer.“

1978 wurde er gefasst und bekam eine Lebenslange Haftstrafe, da er einen Beamten anschoss, der acht Tage später an den Folgen verstarb. In der Strafanstalt Garsten 1980 zu Verbüßung der Haftstrafe überstellt, beschreibt er sein Fortgang folgendermaßen:

1. 1980 kam dann die Stunde des Wachwerdens und der Bewusstwerdung, in einer Zelle der Justizanstalt Garsten in Oberösterreich. Mein elendiges Werdegang in Österreich voller Misshandlungen und Erniedrigungen vor Augen geführt und die Naziähnlichen Zustände in der Vollzugsanstalt, erwuchs in mir ein unstillbarer Durst der Rache sowie ein unbändiger Wille, die Nazipraktiken in den Gefängnisse aufzuzeigen und zu bekämpfen. Dabei ging ich taktisch und strategisch so gut vor, dass meiner Person spektakuläre Protestaktionen gelangen, die selbst im Wiener Parlament zu Debatten und Gesetzes Novellierungen führten. Es diesem Staat gezeigt zu haben, das mich vergewaltigte und das selber seine Nazivergangenheit und Massenmorde nie aufgearbeitet und wahre Sühne gezeigt hat, macht mich heute noch überaus glücklich und stolz.

2.Nach einen spektakulären Gefängnisausbruch 1989 kaperte ich die Gattin eines hohen Politbeamten, überzeugte und verführte sie und schickte sie zwei Tage später mit einer fingierten Selbstanzeige und einer politischen Manifestation zur Polizei. Meiner Person ist eigentlich nicht um die persönliche Freiheit gegangen, wohl aber das System auf den Pranger zu stellen und auf die fortgesetzt in der Gegenwart praktizierenden Nazimethoden aufmerksam zu machen und zu positiven Änderungen zu zwingen, was mir auch sehr gut gelang. Während ich die Gattin des Politbeamten mit der fingierten Selbstanzeige nicht bloßzustellen und stattdessen zu schützen trachtete und Jahrelang darüber Verschwiegenheit wahrte, nutzte die Justiz die Gelegenheit aus, um meiner Person künstlich abzutöten.

Es ist nun mal Tatsache, das Bresofsky-Chmelir die Frau mit einer schriftlichen Selbstanzeige und mit politischen Forderungen freiwillig zur Polizei schickte. Das ist äußerst ungewöhnlich und zeigt eindeutig, das er ausschließlich politisch motiviert war und das er keine Rücksicht auf sich selbst nahm, wohl aber das System vor Augen hatte, das er durchaus erfolgreich auf den Pranger stellte. Die Justiz, weniger das Opfer als Rache vor Augen wegen seiner politischen Agitation, nützte die Gelegenheit aus und rächte sich mit einer drakonischen Zusatzhaftstrafe in der Höhe von 18. Jahre Haft, also ohne Berücksichtigung, das Bresofsky-Chmelir Selbstanzeige zur Sache erstattete und die Frau freiwillig zur Polizei schickte, wo sie so unversehrt ankam, das nicht einmal ein Amtsarzt benötigt wurde.

Dieser Fall zeigt in besonderer weise, wie dünn der Faden sein kann, der zur Rebellion und Terrorismus führen kann, wenn der Staat selbst die Finger mittendrinnen stecken hat.

Es zeigt sich hier auch, dass der Staat und die Gesellschaft selbst nicht ganz so unschuldig sind. Immer mehr Menschen in Heimen und Gefängnisse sowie in Anstalten für geistig/psychisch behinderte und beeinträchtigte wegzusperren, aber nie wirklich zu kontrollieren, was mit diesen Weggesperrten Menschen wirklich geschieht und passiert, ist ein gefährlicher Nährboden für unser Gesellschaft. Denn immer wieder treten Skandale in die Öffentlichkeit durch, was da alles an Unmenschlichkeit passiert, aber wir vergessen es gleich wieder, weil wir von Informationen geradezu täglich überflutet werden, so dass wir es nicht mehr verarbeiten können.

Bessern wir nicht unsere verkorkten und erstarrten Denkweisen und die Kontrollsysteme unserer Staat und Gesellschaft und verlieren wir selbst aus Rache oder aus sonstigen Gründen jedwede Humanität vor Augen, so werden uns zukünftig größere Gefahren bevorstehen, als ein ZORRO der modernen Welt, wie man Bresofsky-Chmelir durchaus bezeichnen kann.

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Schlüsselwörter: Jusiz | Österreich | Bresofsky-Chmelir
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Kommentare

Leser
am 15.08.2009 20:03:47 (84.191.119.xxx) Link Kommentar melden
Die Onlinezeitung24.de entwickelt sich immer mehr zu einem unseriösen Organ, in dem ganz ordinäre Kriminelle zu Robin-Hoods verklärt werden. Abgesehen davon, dass die RAF nicht Deutschland auf den Kopf gestellt hat: Die RAF wurde von der breiten Masse als das angesehen, was sie war, als selbstherrlich auftretende Verbrecherorganisation. Der Journalist Henryk M. Broder bezeichnete die RAF einmal als legitime Nachfolgeorganisation der SS, womit er nicht so falsch liegen dürfte, denn wie die SS entledigte sich auch die RAF ihrer Opfer per Genickschuss, wie sie überhaupt nach Art der Nazis selbstherrlich darüber entschied, wer leben durfte und wer nicht.

Was diesen Bresofsky-Chmelir angeht, so kann ich in dessen Verbrechen ebenfalls nichts Heldenhaftes erkennen. Wie wäre es mal mit einem Bericht über die Angehörigen des ermordeten Postbeamten? Hatte er Frau und Kinder? Wie erging es seine Eltern? Ein Mann, der einer ehrlichen Arbeit nachging und umgebracht wurde, scheint aber für unsere Amateur-Autoren hier nicht so interessant zu sein.
Interessant ist aber ein Mann, der einer Frau ein Messer unter die Nase hielt, sie nötigte, ihn im Auto mitzunehmen und nun herum posaunt, er habe sexuellen Kontakt mit ihr gehabt. Angeblich weil er so ein toller Typ war.
Ein Robin-Hood-Ammenmärchen für Naive!
am 15.08.2009 22:04:21 (84.59.133.xxx) Link Kommentar melden
Interessant ist aber ein Mann, der einer Frau ein Messer unter die Nase hielt, sie nötigte, ihn im Auto mitzunehmen und nun herum posaunt, er habe sexuellen Kontakt mit ihr gehabt. Angeblich weil er so ein toller Typ war.


Ja, das ist ekelhaft.

Teilkommentar entfernt



Schavuah tov!
Alex Mais
am 16.08.2009 07:28:38 (195.93.60.xxx) Link Kommentar melden
Immer mehr schlagen hier in die gleiche Kerbe und fordern die Freilassung eines überführten Raubmörders, der noch dazu mit seinen Taten prahlt.

Ist Euch eigentlich bewußt wessen Aussagen Ihr hier blindlings vertraut? Wer garantiert euch eigentlich das dies (was der Mann alles so behauptet) die Wahrheit ist - und nichts als die Wahrheit?
Lisa Deutsch
am 16.08.2009 19:16:15 (92.248.29.xxx) Link Kommentar melden
Na, beruhigt Euch. Wenn ihr an der Macht wäret,so gebe es wahrscheinlich nur Tote Häftlinge - ab ins KZ mit ihnen. Ihr seid emotionalisiert, offenbar wegen der Politiker Gattin. Er hat Selbstanzeige erstattet und die Frau nachhause geschickt. Die RAF hat dutzendfach gemordet und die sind draussen in der Freiheit. Warum soll Bresofsky-Chmelir nicht auch seine letzten Jahre mit seiner Frau in Freiheit leben! Das ganze Theater hat sich die Justiz selber zu verdanken, wenn ihm aus Rache im Gefängnis sterben lassen will. Wenn ihr ordentlich recherchiert, so wüsstet ihr, das über ihn sehr wohl die Wahrheit geschrieben wird. Sucht einmal unter google "Bresofsky,Chmelir" nach. Die Sache skaliert zunehmen und da sind schon Originalzeitungen zur Sache digitalisiert und nachzuschlagen. Also nicht so Eifersüchtig sein,der hat mehr drauf als ihr.
am 16.08.2009 19:50:10 (87.156.55.xxx) Link Kommentar melden
Vergebung - und wie man sie erlangt

3 Schritte

Normalerweise wird gesagt: Nach der bösen Tat braucht es Reue, ein Bekenntnis (z.B. Beichte) und dann gibt es die Vergebung.

Tatsächlich aber stimmt das fast nur in den Fällen, in denen ein Mensch aktives Mitglied einer Gemeinde, einer Sekte oder einer (Selbsthilfe-) Gruppe ist.

Gewöhnlich ist die Einsicht in die Schuld zunächst nämlich gar nicht möglich. Gewöhnlich ist die "böse" Tat nämlich bereits das Ergebnis eines erheblichen Ärgers, oft durch Verstrickung in einen Gewirr von Schuldgefühlen, Unfähigkeit zum Handeln, anfallsartigen Durchbrüchen unbewußter Aktionen, Verdrängung etc..

In so einem Fall braucht der Täter (vielleicht ein Mörder) zunächst jemanden, der sein Handeln verstehen und aus seinem Verstehen heraus vollkommen entschuldigen kann. Dann erst, wenn der Täter sicher sein kann, nicht für seine Tat verurteilt zu werden, wird Einsicht möglich. Diese Einsicht kommt dann aus dem menschlichen Wesen selbst. Es ist ein Fühlen der Verletzung, die der Täter dem Opfer zugefügt hat. Dieses Fühlen wird den Täter zutiefst erschüttern. Erst jetzt wird er fähig sein zu sagen: Um Gottes willen - was habe ich nur getan? Reue ist in dieser Situation kein Gebot, sondern eine Tatsache. Und gleichzeitig entsteht der Wunsch nach einem Ausgleich, danach, sich selbst einzusetzen entweder für eine Entschädigung des Opfers selbst, wenn das möglich ist, oder für andere Menschen, die sich in einem ähnlichen Gefühls-Gefängnis befinden, um sie davor zu bewahren, ähnliche Schuld auf sich zu laden, oder, wenn sie das schon getan haben, sie zur Einsicht zu führen. Gleichzeitig findet auf dieser Erlebnisebene die Vergebung statt, ja man könnte sagen, die Wiedergutmachung ist eine Reaktion der Dankbarkeit auf die Vergebung (und nicht, daß die Vergebung eine Folge der Wiedergutmachung sei), denn die Vergebung erfolgt durch den Richter "Mensch"; der Richter begegnet dem Täter auf der Ebene seiner Menschlichkeit, sobald der Täter dort eintrifft.

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http://www.salvation.de/Vergebung.html

Wenn beide Seiten, Herr Juan Carlos Bresofsky-Chmelir zum Einen, und der "Österreichische Staat" mit seinen Bediensteten und Ausführenden zum Anderen, VERGEBEN würden, bedeutet es für Herrn Juan Carlos Bresofsky-Chmelir als auch für die Bediensteten und Ausführenden des "Österreichischen Staat" eine innere Befreiung!

Diese innere Befreiung würde den Balast von "Schuld"gefühlen, "Rache"gefühlen, "Ohnmachts"gefühlen, "Macht"gefühlen, "Trauer"gefühlen und weiteren für sich unangenehm empfundenen Gefühlen befreien!

Es mag unvorstellbar sein, gerade dann, wenn Fronten sich erhärten oder erhärtet haben, aber es geht nur, wenn die Voraussetzung des eigenen Willens zur VERGEBUNG gegeben ist!
Tepes
am 16.08.2009 20:44:25 (84.183.136.xxx) Link Kommentar melden
Na, beruhigt Euch. Wenn ihr an der Macht wäret,so gebe es wahrscheinlich nur Tote Häftlinge - ab ins KZ mit ihnen.


Eine echt dreisste Formulierung. Woher nehmen Sie sich das Recht so über die Menschen zu urteilen, die hier anderer Meinung sind?

Ihr seid emotionalisiert, offenbar wegen der Politiker Gattin. Er hat Selbstanzeige erstattet und die Frau nachhause geschickt.


Ich bin bei weitem nicht emotionalisiert, weil sein Entführungsopfer eine Politikergattin war!

Haben Sie sich mal in die Lage der mittelbaren Opfer versetzt. Ein Familie die durch den gewaltsamen Verlust eines Ehegatten und Vaters, gelitten hat und wahrscheinlich immer noch unter dem Verlust leidet?

Haben Sie mal an die Kinder gedacht die ein Leben lang ohne den Vater aufwuchsen mussten, weil ein Schwerverbrecher seine Gier oder auch politischen Ziele (was für ein Motiv hinter dem Mord stand ist da egal), über das Leben des Opfers gestellt hat?

Haben Sie mal an die Enkelkinder gedacht, die ohne einen Großvater aufwachsen müssen, weil ein Schwerverbrecher jemanden umbringen musste?

Sind das Erfahrungen in Ihrem Leben, auf die Sie so einfach verzichten wollen. Glauben Sie das die Opfer auf diese Erfahrungen und schönen Momente des Lebens darauf verzichten wollten?

Die RAF hat dutzendfach gemordet und die sind draussen in der Freiheit.


In meinen Augen ein Fehler und man würde den selben Fehler bei Chmelir machen. Ein Mörder gehört ein Leben lang eingesperrt und nicht nach 25,30 oder 35 Jahren entlassen!
Paul Müller
am 16.08.2009 21:53:17 (92.248.29.xxx) Link Kommentar melden
(Teilkommentar entfernt, wegen Beleidigung anderer Kommentierender OZ24) Die Einstellung,die Sie haben entspricht genau diese von Beamten und Gefängnisaufseher. Ich würde mich nicht wundern,wenn sie es auch sind. Mittlerweile haben sie nicht nur die etablierten Medien in der Hand. Nun dringen sie auch noch in unseren Bürgerforums. Wir müssen zukunftig sehr aufpassen, das sie nicht alles übernehmen. Die schreiben voller Hass. Auch Lebenslängliche haben nach dem Gesetz die Chance auf Entlassung und das wird auch praktiziert und es werden auch laufend entlassen. Bresofsky-Chmelir hat sehr wohl bereut und sogar mit die Frau des Politikers kontakt aufgenommen und sich auch öfters entschuldigt. Zudem hat er Selbstanzeige zur Sache erstattet und die Frau wieder Nachhause geschickt, zuvor sogar und unter anderem mit ihr gemeinsam mehreren Cafehüser besucht. Sehr verdächtigt,das die Justiz hier die Ermittlungen abgewürgt hat- das spricht sehr für den Häftling. Wenn ihr die Berichte über ihn nicht nach Fakten liest und nur verzerrte Zitate daraus zitiert, so macht ihr Euch da oben wirklich verdächtigt.
Ginger Ale
am 17.08.2009 10:43:53 (88.76.248.xxx) Link Kommentar melden
Die Kommentare von Chaim & Co. könnte man möglicherweise noch verstehen, wenn es in Österreich gängige Rechtspraxis wäre, dass man überführte Mörder im Gefängnis sterben ließe. Doch das ist defintiv nicht so. Juan Carlos Bresofsky-Chmelir "genießt" insofern eine "Sonderbehandlung". Das ist jedenfalls nicht hinnehmbar. Im Übrigen wird dieses Vorgehen auf ein Gutachten des Prof. Reinhard Haller gestützt, das wissenschaftlichen Standards absolut nicht entspricht, insofern als ein reines Willkürgutachten betrachtet werden MUSS.

Soll das auch in Ordnung sein?

Dass man im Falle des Bresofsky-Chmelir eine so einschneidende Benachteilung gegenüber anderen Straftätern praktiziert, indem man sich aug ein völlig unhlatbares "Gutachten" stützt?
Ginger Ale
am 18.08.2009 00:45:24 (88.76.233.xxx) Link Kommentar melden
Hier ist eine fachliche Stellungnahme zu dem "Gutachten" des Prof. Reinhard Haller:

Die fachliche Expertise, dass das Haller-Gutachten mangelhaft ist, stammt vom Innsbrucker Neuropsychologen Klaus Burtscher. Der sagt im Interview mit der FURCHE, dass Haller beim Gutachten über Chmelir „völlig veraltete“ und „schon lange nicht mehr dem Stand der Wissenschaft entsprechende Untersuchungsmethoden“ angewendet hat. Der von Haller durchgeführte „Baumzeichnung-Test“ tauge nur dazu, die zeichnerischen Fähigkeiten eines Probanden zu untersuchen, sage aber nichts über dessen Persönlichkeit aus. Dieser Test, genauso wie der von Haller bei Chmelir ebenfalls angewandte „Wartegg-Zeichen-Test“, dürften nicht einmal mehr bei Berufseignungs-Tests durchgeführt werden, sagt Burtscher.
Haller sei laut Burtscher den vom österreichischen Gesundheitsministerium vorgeschriebenen Gutachterrichtlinien verpflichtet. Das über Chmelir erstellte Gutachten, sagt Burtscher, werde „diesen Richtlinien in keinem Fall gerecht“. Dass Haller für das Gutachten über Chmelir auch frühere Untersuchungsergebnisse des wegen seiner Nazi-Vergangenheit umstrittenen Arztes Heinrich Gross herangezogen hat, hält Burtscher ebenfalls für zweifelhaft: „Gross' Urteil über Chmelir, den Sohn eines Halbjuden, wird man eine spezifische Befangenheit nicht absprechen können.“ Zusammenfassend nennt Burtscher das Haller-Gutachten einen „Kunstfehler“.
Ginger Ale
am 18.08.2009 12:10:25 (88.77.240.xxx) Link Kommentar melden
Erst fordert Chaim einen Beleg dafür, dass Juan Carlos Bresofsly-Chmelir aufgrund eines unwissenschaftlichen Hutachtens eingesperrt bleibe, dann bekommt er ihn, dann geht er darauf im Kerne nicht ein, sonder treibt Haarspalterei an einem Begriff und sagt dann: "Euer Problem ist, dass Ihr immer das selbe bringt."

Was soll das hier eigentlich? Das ist doch keine Diskussion. Chaim soll am besten alle Artikel und Kommentare hier allein schreiben, sann gefällt igm die inlinezeitung24 wenigstens,
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