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Sonstiges: VerschiedenesBeschäftigt für das große rosa T
Ich möchte euch heute mal davon berichten, was es heißt, für die Telekom zu arbeiten. Ich war jetzt über zwei Jahre in der Endstellenmontage tätig, das heißt Telefonanschluss bereitstellen, DSL am Computer des Kunden einrichten, Telefonanlagen montieren und programmieren und zu guter letzt die unangenehmste Arbeit-Kabel verlegen.
Im Großen und Ganzen hat die Arbeit viel Spaß gemacht. Man kommt täglich mit den unterschiedlichsten Menschen zusammen. Da gibt es zum einen die Studenten. Bei dieser Gattung Mensch durfte man nicht vor 10.00Uhr erscheinen. Entweder lagen sie noch im Bett und waren etwas griesgrämig, weil man sie aus ihren Schönheitsschlaf gerissen haben oder sie waren noch gar nicht zu Hause.
Dann haben wir die Rentner, meine Lieblingskunden. Sie sind den ganzen Tag erreichbar und denen machte es nichts aus, wenn man etwas später als vereinbart eintraf. Sie waren meist freundlich und man musste immer ein Ohr für ein Gespräch für sie haben. Dann gibt es noch die Kunden, bei denen man am besten nicht zu spät ankommt, weil diese gleich ausrasten. Da kommt immer der Spruch: Ich habe noch Termine, ich muss wieder auf Arbeit und so weiter. Aber dass ich mich nicht zerteilen kann, sehen die wenigsten ein.
Und da gibt es noch die Landbevölkerung. Da ich in Bayern wohne muss man bei den alt eingesessenen immer auf ein Spruch gefasst sein.: Willst a Bier?, und das schon oft am Vormittag. Zu guter letzt haben wir noch die etwas besser betuchten. Dann heißt es manchmal Schuhe ausziehen, obwohl man schon seit Stunden darin steckt und schon seit Stunden schwitzt, echt unangenehm.
Aber Kunde ist König und deswegen habe ich mir Stoffüberzieher für Schuhe besorgt. Selbst bei der Wortwahl muss man sich einschränken. Ach ja, da habe ich doch ganz eine Gattung Kunde vergessen, unsere Unbeliebtesten. Die machen doch wirklich Termine aus, die erst ab 18.00Uhr gelten. Denken die denn echt, dass sie die Einzigen sind die arbeiten müssen? Um diese Uhrzeit war ich schon 14 Stunden arbeiten. Das härteste ist aber, dass der Großteil den ganzen Tag zu Hause sind.
Wie ihr seht, es war ein täglicher Kampf. Immer sich erneut an den Kunden anpassen, die Launen ertragen und schlucken. In meinen nächsten Bericht werde ich euch erzählen, was ich für Erlebnisse bei meiner Arbeit hatte.
Auf bald und tschüß
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Kommentare
Man darf wirklich gespannt auf die Folgeberichte sein...
Ich bin da auch gespannt



