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Wissenschaft: Forschung

Teilchenbeschleuniger LHC: Pannenserie lässt Kosten explodieren

CERN Logo
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Der mehrfach verschobene Neustart des größten Teilchenbeschleunigers der Welt ist nach einer Mitteilung des CERN nun für November geplant. Eine Panne im Kühlsystem hatte am 19. September 2008 wenige Tage nach der Inbetriebnahme zwei Magneten des unterirdischen Beschleunigers völlig lahm gelegt. In der Folge strömte eine große Menge zur Kühlung benötigtes Helium in den Tunnel. Durch weitere Pannen musste der Neustart immer wieder verschoben werden.

Wie die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti unter Berufung auf den CERN-Sprecher James Gillis jetzt mitteilte, werden die Gesamtkosten für die Reparatur des Large Hadron Colliders (LHC) mit zusätzlichen 26 Mio. Euro zu Buche schlagen. Der Large Hadron Collider war auch mit Beteiligung russischer Physiker, darunter Alexander Skrinsky vom Budker-Institut für Kernphysik in Nowosibirsk, geschaffen worden. Bisher wurden für den Bau des LHC rund 3.2 Milliarden Euro benötigt.

Literaturhinweis: Der gerade erschienene Science-Thriller "Sekunde Null. Das Urknall-Experiment" beschreibt ein bis zum Jahr 2015 reichendes Szenario, das von weiteren Störfällen gekennzeichnet ist. Als der Verlust der finanziellen Unterstützung droht, will ein Forscher am CERN endlich Ergebnisse vorweisen und manipuliert gemeinsam mit einem Helfer in einer einsamen Entscheidung die Versuchsbedingungen. Doch anstelle des erhofften „Gottesteilchens“ sehen sich die Beteiligten mit einem die Existenz der Erde bedrohenden Schwarzen Loch konfrontiert.

Link zum Buch: http://www.amazon...mp;sr=1-37

Bildquelle flickr Fotograf psd CC Lizenz

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Schlüsselwörter: Teilchenbeschleuniger | CERN

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Kommentare

am 10.08.2009 14:23:09 (88.78.5.xxx) Link Kommentar melden
Das schwarze Loch, das die BRD bedroht, ist derzeit die CDU/CSU. Was solche Giga-Projekte wie das CERN-Zentrum angeht, haben sie vor allem eine Funktion: Steuergelder in Umsätze für kapitalintensiv betriebene Industrie (also zur Mehrung des Reichtums der Reichen) umzulenken. Einerseits werden Urwälder geordet, andererseits steckt man gigantische Gelder in die Raumfahrt, in CERN und solche Schwachsinnprojekte.

Wer die Originalaufnahmen gesehen hat, die den Probeflug der "Mondlandefähre" auf der Erde zeigten (ging restlos schief...), wer etwas von Flugtechnik versteht und weiß, wie mager Computerleistung 1969 war, dem ist absolut sonnenklar, dass der "Eagle" in einem Hollywoodstudio landete, aber nicht auf dem Mond.

Die Originalaufnahmen der "Mondlandung" sind übrigens verschwunden...

Man fragt sich, wie blöd die Menschheit sei, dass man ihr 1 und 1 zu jedem beliebigen Ergebnis vorrechnen kann.
I Mayer
am 10.08.2009 17:34:56 (88.68.103.xxx) Link Kommentar melden
Bisher wurden für den Bau des LHC rund 3.2 Milliarden Euro benötigt.
Das geht ja noch, außerdem fließt ja wieder einiges davon zurück, an Steuern, Investitionen usw.

Wissenschaft ist immer Luxus.
nah-zieh-je-gern
am 10.08.2009 20:58:34 (84.59.44.xxx) Link Kommentar melden
dem ist absolut sonnenklar, dass der "Eagle" in einem Hollywoodstudio landete, aber nicht auf dem Mond.

Die Originalaufnahmen der "Mondlandung" sind übrigens verschwunden...


---

Noch so ein Verschwörungstheoretiker. Dein Beitrag hat nur nichts mit dem Thema zu tun. Es ging um den LHC und nicht um diesen Quatsch dass die Mondlandung ein fake gewesen sein soll, Mann, bleib doch einfach beim Thema. Oder hast Du nur eins?
am 11.08.2009 01:12:28 (88.76.244.xxx) Link Kommentar melden
Wenn bisher 3,2 Milliarden für den Bau benötigt wurden, dann heißt das für den Bau, nicht für den Betrieb. Zudem sind 3,2 Milliarden kein Pappenstil. Weiterhin ist Wissenschaft keineswegs immer Luxus: Wenn sie sinnvollen Ergebnissen dient, kann sie u.U. nackte Notwendigkeit sein.

Warum ich behaupte, die Mondlandung sei ein Fake, habe ich begründet. Mein Kommerntar bezieht sich auch klar auf den Artikel.

Verschwörungen gehören zu allen hierarchischen Sytemen wie die Brötchenkruste zum Brötchen, ich empfinde den Begriff Verschwörungstheoretiker keineswegs als herabsetzend: Ich halte es für eine sehr sinnvolle Aufgabe, sich mit der Erforschung und Entlarvung der praktisch gegebenen Verschwörungen auseinander zu setzen.
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