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Politik: Recht & Co.

Dringender Verdacht

Verdächtiges Schweigen

Das Verhalten und Schweigen der österr. Medien zur Sache ist höchst seltsam und erhärtet den Verdacht, dass der Strafgefangene mit seinen Anschuldigungen recht hat, nämlich ein Staatsgeheimnis bleiben und im Gefängnis sterben zu müssen, weil die Wahrheit um seine Person das Land erschüttern könnte.

Der Häftling erhebt nämlich schwerste Vorwürfe und fordert die österr. Medien auf, u.a. die polizeilichen und gerichtlichen Protokolle des Strafverfahrens beim Landesgericht Graz zu GZ 6 Vr 1998/89 im Zusammenhang der Gattin eines hohen Politbeamten zum Beweis seiner Anschuldigungen zu veröffentlichen – siehe http://www.onlinezeitung24.de/article/2082 (Geheimakte 6 Vr 1998/89, LG Graz - Justizkrimi).

Die österreichischen Medien wiederum (redaktion@oe24.at , apa@apa.at , redaktion@diepresse.com , programm@falter.at , redaktion.graz@woche.at , redaktion.graz@derstandard.at ,online@kleinezeitung.at , office@krone.at, redaktion@news.at , online@news.at , politik@news-networld.at , redaktion@profil.at , redaktion@nachrichten.at , presse@puls4.com , studio.ooe@orf.at , zeitimbild@orf.at , thema@orf.at , report@orf.at , zib2@orf.at , zibflash@orf.at zib20@orf.at , zib24@orf.at , atv@atv.at , 3sat@orf.at , journal.panorama@orf.at u.a.m) stellen sich allerdings unwissend zum Fall Bresofsky-Chmelir, obwohl sie mit zahlreichen Anfrage-Mails und Telefonanrufe und mit den Internet-Berichte und der schweren Vorwürfen des Häftlings konfrontiert wurden: http://www.onlinezeitung24.de/article/2061 (Austria Presse Agentur unterdrückt Berichterstattung) http://www.onlinezeitung24.de/article/2018 (Befangenheit der Justiz), http://www.onlinezeitung24.de/article/1948 (Emotionale Odyssee).

Die Rechtfertigungen der jeweiligen Print- und Funkmedien waren zwar unterschiedlich, liefen aber darauf hinaus, dass sie denn Langzeit-Häftling Bresofsky-Chmelir zwar kennen, jedoch nicht wüssten, dass über den Häftling im Internet berichtet wird und das er schwere Anschuldigungen gegen die österr. Justiz und Medien erhebt. Mit der Tatsache konfrontiert, dass über den Häftling seit knapp einem Jahr in zahlreichen privaten Online-Magazinen berichtet wird und diese Berichte regelmäßig auch an österr. Medien per Mails und Telefonate empfohlen wurden, meinten sie, das sie nichts davon wüssten. Weiter nachgehackt, das die zahlreichen Mails mit den Hinweisen und URLs –Adressen der Berichte sehr wohl und ohne Fehlermeldung gesendet wurden und daher in den Redaktionen eingelangt sein mussten, bekamen meine Kollegen unwillige und kurze antworten:„Wir werden nachsehen“ und “Ich werde beim Kollegen nachfragen“ und so fort.

Auch Amnesty International Österreich rechtfertigt sich eigenartig info@amnesty.at 01/78 00 80, contact-ai-gruppe44@amnesty.at : „Wir sind nur für politischen Gefangenen zuständig. Strafgefangene können wir nicht erfassen, weil wir nur ein kleines Budget haben. Ja, Bresofsky-Chmelir kennen wir. Er ruft gelegentlich bei uns an, aber wir können da nichts machen. Wir dürfen uns in Justiz Angelegenheiten nicht einmischen.“

Amnesty Int. Österreich mit Fakten konfrontiert, das der betroffene Häftling des Öfteren darauf hingewiesen hat, das sein Fall durchaus politische Komponenten aufweise, da er unter anderem laut Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Graz vom 28.2.1990, AZ 11 St 4502/89-3, Seite 5, der politischen Erpressungsversuch des österreichischen Staates beschuldigt wurde (präzise Wortlaut in der Anklageschrift: Er beabsichtigte nach seinen eigenen Angaben, sich in das Ausland abzusetzen und dort Angehörige der österreichischen Botschaften in seine Gewalt zu bringen um damit den österreichischen Staat erpressen zu können.) und das ihm bis Oben auf von den Gerichte sämtliche Verteidigungsrechte unterdrückt wurden, meinte A.I. Österreich, „Davon wissen wir nichts.“

Man hat ständig den Eindruck, dass zum Fall Bresofsky-Chmelir in Österreich – trotz schwerster Vorwürfe und Vorhalte mit Fakten - niemand was wissen und erfahren will, wenngleich der Strafgefangene mittlerweile mit über 31. Jahre durchgehender Haft der längst dienende Häftling in Österreich ist. Ganz offensichtlich wird hier eine Politik des Totschweigens betrieben. Viele Fakten, Indizien und Hinweise deuten daraufhin, dass der Fall Juan Carlos Bresofsky-Chmelir sehr wahrscheinlich dramatischer und skandalträchtiger ist, als bisher angenommen und berichtet. Denn es sind zudem Berichte im Internet aufgetaucht, die, falls sie sich bewahrheiten, dann auch erklären würden, warum Österreich die Angelegenheit mit allen Mitteln zu vertuschen versucht http://montevideopaz.wordpress.com/2008/12/08/odyssee-im-gefangnis/ , http://montevideopaz.wordpress.com/2008/12/08/geheimakte/ .

Seine Frau Silvia kämpft unerbittlich um seinen Mann und wird ebenfalls von den Medien in Österreich ignoriert. Seit kurzem bemüht sich auch der Rechtsanwalt Dr. Helmut Schott aus Salzburg um die Belange des Strafgefangenen (Anfragen: GGGV (Gerichtsgutachtengeschädigtenverband, gerichtsgutachten@me.com , RA Dr. Helmut Schott, Nonntaler Hauptstrasse 46 a, 5020 Salzburg, 0664 142 7667), wird jedoch genauso von den österr. Medien sabotiert.

Meine Kollegen und ich werden an der Sache dranbleiben, weil es nicht sein kann, das ein Häftling hinter Gittern sterben muss, weil der Staat was zum vertuschen hat und sich zudem an den Häftling rächen will. Und zumal der Häftling schon in früheren Schreiben stets versicherte, was in sein Alter und nach so langer Haft durchaus zu glauben ist: „Wenn ich irgendwann entlassen werde, so können Sie sicher sein, das ich kein Wort mehr davon sagen und hören will. Ich will dann nur die letzten Jahre meines Lebens mit meiner geliebten Frau Silvia in ruhe und glücklich verbringen, sonst gar nichts.“

1&1 DSL

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Schlüsselwörter: Bresofsky | Chmelir

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Kommentare

am 09.08.2009 14:37:16 (84.63.132.xxx) Link Kommentar melden
Schade, daß ai, für mich auch nur noch unglaubwürdig ist - gut zu wissen! Wer weiß, ob sie unter Druck stehen, wie Greenpeace, was mich dann wiederum nicht wundern würde! Danke für die weitere Aufklärung!
am 10.08.2009 20:31:05 (88.78.5.xxx) Link Kommentar melden
Wer zum ersten Mal mit Justizwillkür konfrontiert wird, der denkt zunächst: "Damit gehwe ich zur Zeitung, zum Pastor, zum Fernsehen, und, und, und!" Irgendwann hat er dann begriffen, dass alles mitspielen - aber nicht gegen die Justizwillkür.

Im Falle des Manfred Schellack, der leider hinter unserem Rücken Lügen über die Anarchie verbreitet (wir wollten Gesetzlosigkeit und so), halfen unter anderem massive Flugblattverteilungsaktionen, um ihn aus der Psychiatrie zu befreien, wo man bereits mit seiner Zwangsvergiftung begonnen hatte:

http://www.akkak..../frei.html

Als Einzelkämpfer ist man so gut wie machtlos. Leider sind die mit Abstand meisten Leute tatsächlich extrem feige, außerdem im Grunde blöd. Sie begreifen es zum Beispiel nicht, dass es auch ein Anschlag auf sie selbst ist, dass Juan Carlos Bresofsky-Chmelir in diabolischer Weise die Rechte verweigert werden: In dem Falle macht der satanistische Staat das doch nur, weil er weitere öffentliche Anklagen fürchtet, die ihn entlarven würden!

Aber wenn sie dann mal selbst dran sind, dann schauen sie mit großen Augen in die Runde: "Warum hilft mir denn keiner? Das kann doch gar nicht wahr sein!"

Alle werden eines Tages dran sein, denn der Staat wird von perversen Irren beherrscht. Je länger man ihn treiben lässt, desto gefährlicher wird es werden, sich gegen ihn aufzulehnen.
am 10.08.2009 21:35:20 (84.63.132.xxx) Link Kommentar melden
Hallo Winfried, danke für die sehr wichtigen Informationen!
Sandra Sieber
am 12.08.2009 20:56:40 (92.248.113.xxx) Link Kommentar melden
Wenn alle Artikeln stimmen,die ich bis jetzt über diesen Häftling gelesen habe,so ist es eine Riesenschweinerei,was hier passiert. Denn der Mann büßt schon über drei Jahrzehnte und ich kann mich nicht erinnern,das ein Nazi trotz Verurteilung wegen Massenmordes so lang hat sitzen müssen. In Italien ist sogar einer nach 25. Jahre Haft aus humanitären Gründen entlassen worden. Also ich schließe mich an,auch wegen seiner Frau - Freiheit für Bresofsky-Chmelir.
Chaim
am 13.08.2009 18:18:12 (88.68.114.xxx) Link Kommentar melden
Dick aufgetragen, aber irgendwie lächerlich:
...in diabolischer Weise... der satanistische Staat...
hast' es nicht 'ne Nummer kleiner?

Wenn alle Artikeln stimmen,die ich bis jetzt über diesen Häftling gelesen habe,so ist es eine Riesenschweinerei,was hier passiert.
Eben: WENN!!!

Ich kenne solche PR-Aktionen von halbintelligenten pressure-groups noch aus der Zeit, als man für die RAF-Häftlinge diese Nummer abgezogen hat. Oder von diversen K-Gruppen, die bei jeder "Lesung" für Waffenkäufe in Süd- oder Mittelamerika oder im "Kongo" gesammelt haben, damit sich dort die diversen K-Gruppen, Maoisten und UdSSR-treuen Stalinisten besser und schneller gegenseitig massakrieren können....

Manche lernen es nie, andere brauchen noch länger. Für alle Besinnungsarmen gilt eben: history repeats itself
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