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Politik: Deutschland

Zeitenwände

oder wohin geht die BRD

In seinem Aufsatz “Ein Revolutionär der Mitte“ beschreibt Helmut L. Müller, außenpolitischer Kommentator der Salzburger Nachrichten, die Herkunft, den Hintergrund und die Absicht und Möglichkeit des 44. Präsidenten der USA, Herr Barak Obama, trefflich und sicher, wie dieser Barak Obama, gestützt auf die geistige Wurzeln von Abraham Lincoln und als Vorbild des Wandels eben Franklin D. Roosevelt als Vorbild nehmend, antritt, die Rolle der USA für sich und die Welt, radikal zu reformieren.

Hierbei darf nicht übersehen werden, daß er eben wie die beiden erwähnten Präsidenten sehr wohl Visionen hat, Idealist ist wie eben auch Pragmatiker.

Stellt man dieses nun in Zusammenhang mit der eingeleiteten Wandlung der NATO, der Neuausrichtung auf zukünftige Weltkrisenfälle wie auch politische Machtverschiebungen, so ist eben auch die klare Linie zu erkennen, Herr Barak Obama sucht das Miteinander, den diplomatischen Weg ohne auch nur einen Deut von der Führungsrolle und einiger unumkehrbaren Grundsätze weltpolitischer Art, Dimension und Analyse, abzulassen. Dazu gehören auch immer die militärische Stärke, die wirtschaftliche Stärke, die mentale Stärke in der Aussage der USA-Gründungsakte der Freiheitsrechte und des Auftrages der Regierung, eben Regierung durch das Volk und für das Volk und in Verantwortung für das Volk zu sein. Und diese ehernen Grundsätze als Leitsatz für alle Menschen dieser Welt, als Anspruch zumindest, zu reklamieren.

Die Neuausrichtung der NATO als militärischer Arm der westlichen Bündnisländer, die durch Auflösung der Blockaufteilung der Welt in Ost und West längst komplizierter geworden ist und leider auch gefährlicher, erhält ihre Schutzfunktion für die westlichen Demokratien und gilt als Schutz zunehmend in der ganzen Welt zur Aufrechterhaltung der Freiheit der Wirtschaftsströme, der Rohstoffströme, als Schutz vor Radikalstaaten, wie auch als Schutz für Staaten, die aus den Fugen geraten sind und so Gefahr für sich selbst und die Nachbarregionen gelten und oder sich entwickeln. An dieser Stelle, wenn man so will, auch als militärische Option für die UN.

Und die USA sind realistisch genug, die Welt nicht als Becken von Gutmenschen zu begreifen, denen man nur mit guten Worten und Anerkennung entgegentreten muß, um von ihrer Radikalität und ihres eigenen Anspruches von Machtdurchsetzung auf Kosten Dritter, abzulassen, eben weil es Menschenrechte gibt und die Menschen doch alle so gleich seien.

Dieser Irrtum wird offensichtlich aufgrund des eigenen gestörten Verhältnisses zu sich selbst und in Bezug auf seine eigene Geschichte, in der BRD so gesehen. So nimmt es nicht Wunder, da ausgerechnet nach dem ersten Auftritt der NATO-Konferenz der neuen Obama-Administration , eben Frankreich unter Führung von Herr Sarkozy, nun wieder offiziell Führungsposition in der NATO bezieht und sich eindeutig zur Weltverantwortung im Sinne der USA, ausrichtet. Natürlich auch nicht ohne Eigenkalkül aus der Erkenntnis, in Europa Führungsrolle zu zeigen, die die BRD eben nicht wahrnehmen kann. Und die Abstinenz zu Europa seitens Großbritanniens, das traditionell aus Ihrer Imperiumszeit herrührt und eben auch da die Wurzeln zum angelsächsischen Raum dort begründet hat, steht eben immer etwas in Konkurrenz zu den Kontinentalinteressen Europas. Das sich wie sich jetzt zeigt, durch Frankreichs Wiedereintritt in die militärischen Strukturen der NATO, sich eben auch global begreift. Hierin ist auch die neue Strategie des Mittelmeerraumes zu sehen, der eben von Paris aus Formulierung fand und an alte Zeiten des römischen Imperiums anknüpft.

Und mittendrin verharrt die BRD ohne eigene Identität, ohne rechtliche Selbstbestimmung, ohne eigene Ausrichtung und ohne eigene Zielvorstellung wieder zwischen allen Stühlen und nicht so richtig ernst genommen. Der unselige Versuch, den Gutmenschen aus der Erfahrung der beiden Waffengänge eines Krieges gegen eben die deutsche konkurrierende Mittelmacht als jüngster europäischer Staat in Europa, in eine politische Bedeutungslosigkeit zu buxieren und den Fleiß der Deutschen als Zahlmeister und Patentgeber für die Welt anzusehen, ist viele Jahre aufgegangen. Geblieben ist eine Exportnation, die die ganze Welt im vorausschauenden Gehorsam zu bezahlen scheint und eben den „Gutmenschen“ hervorgebracht hat der überall seinen Finger hebt, wenn es um Realpolitik geht, die eben nicht immer und ausschließlich mit den Mitteln der Brüderlichkeit, der Gleichheit aller Menschen und der unerschütterlichen Achtung des Anderen, zu regeln sind.

In dieser mentalen Starrheit ist die ganze Nation in sich selbst gefangen und die Politik ausgerichtet. Zaghafte Versuche, hier Wandlung herbeizuführen, läßt die geballte Macht der Antifa-Bewegung, die zwischenzeitlich selbst in der CSU angekommen ist, mit geschwungener Keule auf den Plan rufen und jegliche Art, sich politisch auf sich selbst zu besinnen und eine neue Rolle des Deutschen Interesses, zu entwickeln, als rechtslastig, zu verhindern.

Aus diesem Dilemma ist unter den gegebenen Umständen und mit den Leuten und Parteien, die die faktische Macht der BRD ausüben, nicht herauszukommen. Hier bedarf es einer Kernsanierung, einer Bereinigung der Geschichte, eine Aufarbeitung der juristischen Grundlagen der besiegten Deutschlands, einer echten Wandlung Deutschlands aufgrund der Wiedervereinigung und Rückgabe der erklärten Souveränität an Deutschland, wie eine politische Neubestimmung die am Beispiel Frankreich, hier Brückenfunktion in Abstimmung mit Frankreich übernimmt, die Achse Paris – Berlin – Moskau zu entwickeln, wo jeder seinen traditionellen Part zum gegenseitigem Nutzen innerhalb eines sortierten Europas „der Vaterländer?“, einnimmt.

Und genau diese Versuche werden ja bereits unternommen, auch wenn das in der BRD selbst noch nicht angekommen ist. So sind die Ostseepipline und das Engagement des ehemaligen Bundeskanzlers der BRD. Gerhard Schröder, wie seines Wirtschaftsminister Herrn Wolfgang Clement, genau in diese Richtung angesiedelt, da diese eben auch nur durch politische Vorgabe aus Moskau, möglich wurde.

Insoweit stimmt es nicht unverständlich, wenn in Polen alte Ängste vor einer Achse Berlin-Moskau auftreten. Auch wenn diese faktisch unbegründet sind, da es keine Wiederholung der Aufteilung Polens durch Russland und Deutschland geben wird. Vielmehr ist es so, zerbricht Europa, die Achse Berlin – Moskau an Gewicht gewinnt und eine Neuausrichtung Deutschlands als Blockpartner Russlands, wohl auch eher die Deutsche Frage der Ostgebiete lösen lassen könnte. Diese Option ist für Russland immer noch gegeben und für Polen mit einem Wahrheitsschwur verbunden. Denn die Auslösung des Krieges II hat eine wesentliche Ursache in der illegalen Okkupation deutscher Gebiete durch Polen und seiner aggressiven Politik gegen Deutschland zwischen den beiden Waffengängen unter einseitiger Ausnutzung des Versailler Diktates gegen Deutschland, das eben auch zur Radikalisierung eines Heilbringers Adolf Hitlers, eine wesentliche Ursache darstellt. Und diese Fragen sind bis heute ungelöst. Erinnert sei auch daran, daß Polen in der Tat schon 1938 militärische Macht gegen Deutschland massiv einsetzte, selbst ein Churchill schon 1918 das Versailler Diktat als Kriegsgrundstein erkannte und Großbritannien aufgrund Russlands Abkehr von England und Frankreich und seiner Anbindung an Deutschland mit einem Nichtangriffspakt, eben am 25.08.1939, eine Schutzerklärung zu Polen, das eben eine Agressionspolitik gegen Deutsche und Deutschland betrieb, unter militärischen Schutz stellte, dem sich Frankreich dann anschloß.

Betrachtet man heute die geschichtlichen Abläufe, so wurde in Großbritannien bereits 1918 festgestellt, das das Versailler Diktat automatisch in den nächsten Krieg einmünden würde, da keine Nation dieser Welt sich derartiges auf Dauer bieten lassen könne. D.h., unabhängig der Frage Adolf Hitler ja oder nein, ein europäischer Krieg um Deutschland in der Mitte Europas, wäre so oder so gekommen. Zumindest mit Polen. Das war unausweichlich.

Insoweit ist es natürlich für Frankreich, Großbritannien, die USA und Europa nicht uninteressant, die BRD in ihrem illegalen Zustand zu belassen (die besondere Situation der BRD, so Junkers aus Luxemburg) und die Deutschen ihr Trauma aufrechterhalten zulassen mit eben großen Vorteilen für die Staaten.

Deutschland wird und kann niemals mehr eine weltpolitische Stellung ausfüllen. Deutschland kann seine Rolle nur durch Überwindung seiner inneren Besetzung durch sich selbst wieder finden und dann eine Politik betreiben, die Deutschland, Europa und der Welt gerecht wird. Im Begreifen, seine Politik auf seine neun Grenzen auszurichten (Zitat Helmut Schmidt) in der Pflege europäischer Nachbarschaft zur Verhinderung der Wiederholung der Geschichte aufgrund seiner konkurrierenden Mittellage, hier die Deutsche Frage der Territorialfrage in Gemeinschaft zu lösen und so eine dauerhafte Grundlage zu schaffen, nutzbringend für die Gemeinschaft seine Fähigkeiten einzusetzen und so nicht mehr zwischen alle Stühle zu geraten, aber auch ernst genommen zu werden.

Und genau hier wird es darauf ankommen, die Gutmenschphase und den alles umfassenden Pazifismus einer Anpassungspolitik an alle Fälle des Seins, zu überwinden. Auch im Sinne der Realpolitik der USA. Hier kann Deutschland dann sich im Einfügen in europäische Kontingente und Systeme, an der großen Weltpolitik zur Absicherung seines Wirtschaftstandortes, beteiligen. Aber eben nicht durch Unterwürfigkeit, Selbstkasteiung und im ständigen vorausschauendem Gehorsam der Pflege einer Schuld, die eben nicht bei den Deutschen alleine angesiedelt ist, sondern in einem Bekenntnis zu Deutschland in einem deutschsprachigem Raume als Inspiration, nicht als ideologische Führung und so zur Integration Europas beitragen und die durch einen Adolf Hitler herbeigeführte Trennung deutschsprachiger Menschen, überwinden helfen.

Dann kann es auch eine Politik geben, die Ihre Menschlichkeit für die Welt z.B. darin begründet, daß den „politischen Hassadeuren aufgrund eigener Erfahrung“ überzeugend entgegen getreten wird. Und das dann auch im Konzert einer NATO, mit den USA wie mit Russland, aber insbesondere in einer Sprache mit Europa.

Dazu bedarf es jedoch einer völligen Neuausrichtung deutscher Politik wie auch der deutschen Staatsform, die eben in der BRD eine Staatsform ohne staatliche Legitimation darstellt und sich aus einem geschichtlichen Prozeß speist, der durch öffentliche Erklärung der Siegermächte für beendet erklärt ist. Und Infolge eben wieder die Grundlage eines einigen Deutschlands auf der zumindest festgeschriebenen Territorialbasis in den Grenzen vom 31.12.1939 ausgerichtet ist, selbst wenn diese fragwürdig erscheinen können, aber in jedem Falle auf einer anderen Staatsrechtsbasis hat als heute, die Ihr Fundament im Deutschen Reich findet.

Welche Generation soll diese Fragen denn lösen, wenn nicht die Heutige, wo noch ausreichend Wissen um die Dinge vorhanden ist und Europa so beschaffen ist, das eine Lösung möglich erscheint. Die Gefahr, daß diese deutsche Frage sich ansonsten anders löst durch kommende Generationen und Verwerfungen, müssen dann nicht so friedlich verlaufen, wie es heute möglich wäre.

Und genau auch in diesem Zusammenhang und einer weltumfassenden Realpolitik der USA, die eben auch diese europäische Frage in einer Neuausrichtung der transatlantischen Partnerschaft, die sich durch das erneute Hereinnehmen von Frankreich in die neue NATO-Konzeption ab zu zeichnen sich anschickt und Gestaltung erfährt, verliert Deutschland zunehmend Mitsprache und mittelfristig auch wirtschaftliche Bedeutung. Von der politischen Unbedeutung wollen wir schon gar nicht mehr sprechen.

D.h. aber auch, die BRD muß ersetzt werden und Deutschland muß wieder zu sich selbst finden in den Wurzeln der Gründungsakte des Deutschen Reiches, egal wie das zukünftige Deutschland dann heißen mag. Unerläßlich ist eine Neupositionierung und Überwindung des pazifistischen Gutmenschen und Weltverbesserers aus eigenen Gnaden. Denn es ist eine Ungeschicklichkeit der Deutschen, erst die Welt ideologisch zu missionieren durch ein überseigertes Deutschtum des letzten Kaisers, dann der Weltverbesserer und Herrenmenschen der Nazis und nun der Weltverbesserer der Gutmenschen aus Deutschland stammen.

Wir müssen aufhören, der Welt auf den „Senkel“ zu gehen und zur Normalität zurückkehren. Und diese Normalität kann man an den Strategien der neuen Administration der USA unter Führung des 44. Präsidenten, sehr wohl festmachen.

Die Welt ist im Wandel und im Äonenumbruch, der historisch nachweisbar und nachgewiesen, mit verschiedenen auch kürzeren Intervallen dazwischen, so alle 2100 Jahre stattgefunden hat und stattfindet. Und genau in diesem Zyklus befinden wir uns heute. Und das ist genau am Zyklus der Weltgeschichte auch fest zu machen. Diese Erkenntnis und das einbringen einer Politik, die diesen Entwicklungen Rechnung trägt, kann das Überleben der Nation sichern helfen. Tun wir dieses nicht, werden wir noch mehr verlieren, als wir schon in der Vergangenheit verloren haben. Dann laufen wir Gefahr, uns selbst zu verlieren und die Deutschen sind ein Stamm in der Mitte Europas in Europa wie die Hessen in Deutschland. Aufgesogen und nur noch ein Fleck auf der Landkarte mit volkstümlicher Bedeutung aus der Geschichte ohne Realzeitwert.

Wohin die Bundesrepublik nun treibt, konnten wir nicht beantworten. Aber wir konnten aufweisen, wo die Welt steht und in welcher Wechselbeziehung die Deutschen in der Welt stehen. Wie die neue Werbung im TV ja aussagt: „sie müssen sich entscheiden“

Und diese Entscheidung kann nicht mehr lange auf sich warten. Und wäre eigentlich schon am 27.08.2009 als ersten Schritt zu beantworten, indem die Wahl als das boykottiert wird, was sie ist, nämlich illegal. Und die „faktische Macht“ die dort ihre Bestätigung unabhängig einer Wahlbeteiligung und demokratischem Mandat sich erkaufen läßt namens BRD-Politetablissement, gehört ihrem rechtlichen Richter zugeführt. Es wäre zu hoffen, die Deutschen könnten sich endlich Ihrer Tugenden erinnern und auf sich selbst hören und wieder ein Volk und ein Vaterland werden, das als Staat Deutschland in Europa seinen gebührenden Platz findet.

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Schlüsselwörter: BRD | Deutschland | Europa | USA
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