Politik: Welt

Obama?

Der Lack ist ab!
08.08.2009 19:52:56 eingesandt von I. Mayer(Account gelöscht) für OnlineZeitung 24.de

Logo der Präsidentschaftskampagne
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Wie groß war die Begeisterung für Obama im letzten Jahr! Der junge, charismatische Politiker zog viele Wähler an, die Herzen flogen ihm nur so zu. Doch wie sich nun zeigt, reicht das einfach nicht für eine erfolgreiche Politik. Insofern war es sehr klug von Obama, seinen 48. Geburtstag in dieser Woche eher unspektakulär zu verbringen - von Feier kann man da kaum sprechen.

Was war eigentlich letztes Jahr mit den USA los? Die Menschen waren wohl einfach der beiden Bush's müde, aber war das wirklich schon ein Argument für Obama? Genauer betrachtet, waren es eben doch viele Irrationalismen und positive Vorurteile, die zur Wahl von Barack Hussein Obama führten. Aber auch positive Vorurteile sind eben Vorurteile. Man kann als Befürworter Hillary Clintons wie auch McCains nun feststellen, daß man damals richtig lag mit der Einschätzung: "no, you can't, Mr. Obama!". Damals recht gehabt zu haben, läßt sich heute ohne Häme und ohne schadenfroh die Hände zu reiben feststellen; nicht nur in Umfragen und in der Presse, sondern auch in den neuesten Nachrichten über außenpolitische Entscheidungen Obamas zeigt sich, daß er die Probleme nur verschlimmert hat. Und inzwischen sehen eben immer mehr Menschen, daß der Kaiser gar keine neuen Kleider anhat.

Doch die Amerikaner wollten 2008 eher ihn als seine jetzige Außenministerin, dabei wäre sie die bessere Wahl gewesen - auch gegen seinen Konkurrenten McCain konnte er sich recht locker durchsetzen, obwohl auch John Sidney McCain III, ehemals über Vietnam abgeschossener Jagdbomber-Pilot, die bessere Wahl gewesen wäre. Warum?

Fragen wir besser anders herum: warum nicht? Wenn man sich die Filme aus dem Wahlkampf ansieht, merkt man recht schnell: hier ist ein Schwätzer auf die Bühne getreten, ein Blender. Smart, aber eben nicht kompetent. Was genau sprach denn für ihn? Seine Jugend? Seine Hautfarbe? Seine lockere Sprache? Sein jungenhaftes Auftreten?

Und allein schon Obamas außenpolitische Fehler, die sich noch rächen werden, bilden inzwischen auch schon eine fatale Liste:

"Yes, we can?" Nein, offenbar nicht. Realpolitik geht anders.

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