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Politik: Welt

Obama?

Der Lack ist ab!

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Wie groß war die Begeisterung für Obama im letzten Jahr! Der junge, charismatische Politiker zog viele Wähler an, die Herzen flogen ihm nur so zu. Doch wie sich nun zeigt, reicht das einfach nicht für eine erfolgreiche Politik. Insofern war es sehr klug von Obama, seinen 48. Geburtstag in dieser Woche eher unspektakulär zu verbringen - von Feier kann man da kaum sprechen.

Was war eigentlich letztes Jahr mit den USA los? Die Menschen waren wohl einfach der beiden Bush's müde, aber war das wirklich schon ein Argument für Obama? Genauer betrachtet, waren es eben doch viele Irrationalismen und positive Vorurteile, die zur Wahl von Barack Hussein Obama führten. Aber auch positive Vorurteile sind eben Vorurteile. Man kann als Befürworter Hillary Clintons wie auch McCains nun feststellen, daß man damals richtig lag mit der Einschätzung: "no, you can't, Mr. Obama!". Damals recht gehabt zu haben, läßt sich heute ohne Häme und ohne schadenfroh die Hände zu reiben feststellen; nicht nur in Umfragen und in der Presse, sondern auch in den neuesten Nachrichten über außenpolitische Entscheidungen Obamas zeigt sich, daß er die Probleme nur verschlimmert hat. Und inzwischen sehen eben immer mehr Menschen, daß der Kaiser gar keine neuen Kleider anhat.

Doch die Amerikaner wollten 2008 eher ihn als seine jetzige Außenministerin, dabei wäre sie die bessere Wahl gewesen - auch gegen seinen Konkurrenten McCain konnte er sich recht locker durchsetzen, obwohl auch John Sidney McCain III, ehemals über Vietnam abgeschossener Jagdbomber-Pilot, die bessere Wahl gewesen wäre. Warum?

Fragen wir besser anders herum: warum nicht? Wenn man sich die Filme aus dem Wahlkampf ansieht, merkt man recht schnell: hier ist ein Schwätzer auf die Bühne getreten, ein Blender. Smart, aber eben nicht kompetent. Was genau sprach denn für ihn? Seine Jugend? Seine Hautfarbe? Seine lockere Sprache? Sein jungenhaftes Auftreten?

  • Er war der erste Farbige, der Präsidentschaftskandidat wurde - das ist ein Fakt; doch wer darüber jubelt, der geht einem versteckten umgekehrten Rassismus auf den Leim. Denn Weiße sind Farbigen nicht "überlegen", wie nur Rassisten und Nazis annehmen, allerdings sind Farbige umgekehrt eben auch nicht "besser" als Weiße. Das Argument ist schlicht und einfach keines, auch nicht im Politischen. - Wir würden ja auch nicht auf die Idee kommen, den Nationalmannschafts-Torhüter nach seiner Hautfarbe, den Koch unseres Lieblingsrestaurants nach seiner Religion oder den Piloten, dem wir unser Leben anvertrauen, nach seiner Nationalität auszuwählen.
  • Er hat es geschickt verstanden, seine wahre Herkunft zu verschleiern - dabei ist nicht die Tatsache entscheidend, daß er in Indonesien als Muslim erzogen wurde und aufgewachsen ist, sondern daß er es geleugnet hat. Daniel Pipes hatte das schon im Wahlkampf alles schonungslos recherchiert. Die Lüge Obamas sprach gegen ihn, nicht seine ehemalige Religion.
  • Er hat allen das Blaue vom Himmel herunter versprochen: Arbeitsplätze, Gesundheitsreform, Wohlstand, Frieden - aber jeder, der die USA und ihre politische Landschaft kennt, wußte damals bereits, daß Obama seine Rechnung ohne den Wirt gemacht hatte. Weder der Senat noch der Kongreß noch die Verwaltung lassen sich von einem newcomer in die Suppe spucken.
Und allein schon Obamas außenpolitische Fehler, die sich noch rächen werden, bilden inzwischen auch schon eine fatale Liste:
  • Seine Rede in Kairo war das falsche Signal an die arabisch-islamische Welt und vor allem an die Palästinenser,
  • seine Haltung gegenüber Israel schwächt die einzige Demokratie im Nahen Osten,
  • Seine wachsweiche Haltung gegenüber dem Iran wird sich noch zu einem handfesten Problem auswachsen,
  • und seine Umgangsweise mit Außenministerin Hillary Clinton, die er durch Sonderbeauftragte ersetzt und damit kaltstellt, ist undemokratisch, auf eine schamlose Art und Weise.

"Yes, we can?" Nein, offenbar nicht. Realpolitik geht anders.

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Schlüsselwörter: Obama | USA | Präsident | Täuschung | Enttäuschung | Iran | Israel | Immobilien | crash | Irak | Hillary Clinton

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Kommentare

am 09.08.2009 00:07:20 (84.63.132.xxx) Link Kommentar melden
I Mayer (entfernt OZ24, siehe Hinweis bei einem deiner anderen Kommentare zu einem anderen Artikel), Israel, das was wir jetzt definieren, gehörte DAMALS, vor der Bibelzeit zu Kemet! Du glaubst offenbar an die Bibel und an die nachfolgende Geschichtsschreibung, die, wie Du es polemisch nanntest, Esoterik-Müll ist - die Geschichtsschreibung = Esoterik-Müll - , da hast Du mir ein tolles Argument geliefert!
am 09.08.2009 08:30:35 (88.68.98.xxx) Link Kommentar melden
bei dem Wort "farbig" denke ich sofort an das Apartheitsregime in Süd-Afrika - !

Ich weiß wirklich nicht, was daran besser sein soll, daß man "schwarzer" US-Präsident sagt statt "farbiger". Aber das ist doch eine Scheindiskussion der political correctness. Ich denke, in dem Artikel habe ich an mehreren Stellen sehr deutlich gemacht, daß ich gerade KEINEN Rassismus vertrete, auch nicht den umgekehrten.

Wir können natürlich gerne diskutieren, wie man für "Mohrenköpfe" oder "Negerküsse" sagen soll... Etwa "schokladenüberzogenes zuckerhaltiges Eiweiß-Schaumgebäck auf Waffel"?
am 09.08.2009 11:05:10 (88.68.111.xxx) Link Kommentar melden

Folgender Satz:
"und seine Umgangsweise mit Außenministerin Hillary Clinton, die er durch Sonderbeauftragte ersetzt und damit kaltstellt, ist undemokratisch, auf eine schamlose Art und Weise."
Wenn du damit meinst das Bill anstatt Hillary Clinton sich in einem Gespräch um die Freilassung zwei US-Amerikanischer Journalistinnen gekümmert hat, kann man es wohl eher durch die Tatsache, das Bill mehr Erfahrung in komplizierten Gesprächen mit Diktatoren hat, begründen. - Dr Kingston 08.08.2009 20:56:35

Verehrter Herr Kollege,
ich weiß nicht, in welchem Fakultät Sie Ihren Doktorgrad erworben haben (ich komme aus der Geisteswissenschaft), doch auch wenn man kein Naturwissenschaftler ist, so sollte man doch den Unterschied zwischen Männlein und Weiblein kennen, die meisten Menschen begreifen diesen Unterschied schon vor ihrer Kindergartenzeit. Will heißen: wenn ich "Hillary" schreibe, dürfen Sie getrost davon ausgehen, daß ich nicht "Bill" meine, auch wenn da drei Buchstaben identisch sind. Zumal "Bill" meines Wissens auch keine Außenministerin ist. Und "Bills" Reise nach Nordkorea vermutlich auch nicht im Auftrag Obamas durchgeführt wurde, allenfalls mit stillschweigender Zustimmung.

Mit vorzüglicher kollegialer Hochachtung
Ihr
Dr. I. Mayer
am 09.08.2009 13:35:55 (88.68.115.xxx) Link Kommentar melden
Wikipedia als Link mir hier zu präsentieren, ist für mich unwissenschaftlich und frei von Wissen gekennzeichnet! Wie gut, daß ich Leute kenne, die mich gelehrt haben, wie groß das Kemett ursprünglich war!
Vorschlag zur Güte: schreiben Sie doch mal einen interessanten, fundierten Artikel zu "Kemet". Mit seriösen, nachprüfbaren Quellen. Ware das nichts?

Das die FED in den U.S.A. und in der Welt das Sagen hat, dürfte bereits bekannt sein...
Nein, war mir nicht bekannt, mit der FED hatte ich bisher noch nichts zu tun. Auch hier wäre mein Vorschlag: lassen Sie andere, die nicht Ihr tiefes Wissen haben, doch einfach daran teilhaben! Aber bitte ohne solche >>>klick<<< "wissenschaftlichen Quellen"!

Aber mal abgesehen davon: durch Kemet und FED würde die Bandbreite Ihrer Themen um exakt 200% steigen... Wink
am 19.08.2009 15:08:19 (88.68.102.xxx) Link Kommentar melden
Verehrter Herr Kollege!
Zuallererst will ich dich einmal fragen ob und wann du das letzte mal seit Obamas Sieg in den USA warst.
Ich komme gerade von 8 Tagen USA zurück. Was genau war Ihre Frage?
am 20.08.2009 16:55:33 (88.68.118.xxx) Link Kommentar melden
Es gibt weder in der arabischen Welt noch in der vom "Islam" geprägten Welt Demokratien, das weiß man doch. Es gibt dort auch keine Gleichberechtigung für Frauen. Insofern müßten gerade Frauen, sofern sie aufgeklärte Europäerinnen sind, immer gegen den Islam und gegen den arabischen Chauvinismus kämpfen, oder?
am 25.08.2009 22:01:20 (84.59.131.xxx) Link Kommentar melden
Das beste ist ja immer, wenn sich ein Staat - wie Nordkorea z.B.l -


demokratische
Volks
Republik


nennt. Meint alles dasselbe, also nicht doppelt, sondern dreifach "gemoppelt". Das macht mißtrauisch. Zumal dieser Staat weder eine Demokratie ist noch eine Republik. Also ähnlich wie bei der Deutschen "Demokratischen" "Republik".

Alles Mogelpackungen.
am 29.08.2009 10:29:14 (84.59.230.xxx) Link Kommentar melden
Ich sehe schon, den Artikel über das "alte Kemet" werde ich selbst schreiben müssen. Kein Problem.
286
am 03.11.2010 17:38:08 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Kamut? Habe ich neulich im Hotel zum Frühstück gegessen, war gar nicht mal so schlecht, so eine Art porridge.
Kindergaertner
am 03.11.2010 18:46:18 (217.224.63.xxx) Link Kommentar melden
Sag mal, muss man wegen so einer Bemerkung einen uralten Artikel wieder hervorkramen? Der letzte comment liegt doch schon ein Jahr zurück.
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