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Politik: Politische Meinung

Nächster Einsatz: Kabinen schrubben

Deutsche Reedereien fordern nach dem jüngsten Vorfall mehr Überwachung vor der Somalischen Küste

Eigentlich eine gute Idee, denn diese Gewässer sind berüchtigt für ihr hohes Piraten aufkommen. Jedoch muss man bedenken, dass die Reedereien ganz genau wissen wo sie ihre Schiffe hinschicken und wo es gefährlich werden könnte. Der Staat kann nicht jedes gefährliche Gebiet der Welt militärisch bewachen lassen, nur weil man dort Gewinn erzielen kann. Andererseits ist es auch wichtig Afrika in seinem Wirtschaftlichen Wachstum zu unterstützen.

Im Falle einer Besetzung des Schiffes durch Piraten, muss die Besatzung oftmals durch die Hölle gehen, wie im jüngsten Fall der „Hansa Stavanger“ bei dem die Besatzung durch Scheinhinrichtungen tyrannisiert wurde. Man könnte solche Situationen durch ein erhöhtes Militäraufgebot teilweise verhindern, was durch die militärische Überwachung der Ost-West-Küste bereits bewiesen wurde, oder die kleinen Frachtschiffe würden die großen Tanker zum Teil ablösen um so die Wahrscheinlichkeit eines Überfalls zu minimieren, immerhin sind die Piraten auf die hohen Lösegeldsummen für Tanker aus, jedoch würde dies zu einem Schaden der dortigen Wirtschaft führen.

Wenn jedoch Deutschland seine Truppen gen Afrika schickt schickt, besteht die Gefahr von nicht kriminellen Somaliern missverstanden zu werden, besonders da sich diese Tage die erste „Beschlagnahme“ Afrikanischen Grundes von deutscher Seite zum 125. mal jährt.

Das Somalia Problem ist und bleibt ein zweischneidiges Schwert, entweder man fängt an sich auf militärische Weise einen Weg durch die Piraten zu bahnen, oder man lässt zu das immer wieder deutsche Schiffe überfallen werden. Egal wofür man sich entscheidet einer Wird immer Meckern, entweder der Verband deutscher Reeder, weil sie nicht genug Schutz bekommen oder, die Familien der Soldaten die eigentlich unnötiger Weise zur Überwachung der Nord-Süd-Küste Somaliens ausrücken müssen.

1&1 DSL

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Schlüsselwörter: schiff | somalia | piraten | küste | militär | schutz |

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Kommentare

I Mayer
am 08.08.2009 21:26:17 (84.59.142.xxx) Link Kommentar melden
Der Staat kann nicht jedes gefährliche Gebiet der Welt militärisch bewachen lassen, nur weil man dort Gewinn erzielen kann.
Von der steuerlich wichtigen und für uns alle sehr positiven Gewinnerzielungsabsicht der Reeder und anderer Unternehmer leben wir recht gut, von daher ist dieses Argument etwas mißglückt. Terrorismus und Bandenkriminalität kann man doch nicht schönreden, indem man anderen den Ertrag ihrer Arbeit neidet.

Wollen wir denn im 21. Jhdt. wieder Wegelagerei dulden? Das ist die Frage.

Andererseits ist es auch wichtig Afrika in seinem Wirtschaftlichen Wachstum zu unterstützen.
Noch mehr Entwicklungshilfe? Nein danke, es ist jetzt schon zuviel hinausgeworfenes Geld. Das somalische Problem ist doch nicht fehlendes Geld, sondern die dortige Anarchie. Außerdem ist es ein Ammenmärchen, Terrorismus und Kriminalität immer mit angeblicher wirtschaftlicher Depression zu begründen. Das stimmt nicht bei Osama bin Laden, das stimmt nicht bei der RAF, und auch nicht bei der ETA. Es stimmt auch nicht bei den deutschen Hartz4-Beziehern. Die wären ja sonst auch alle Kriminelle, Terroristen oder Piraten.
Chaim
am 24.12.2009 08:43:48 (84.59.60.xxx) Link Kommentar melden
Der Staat kann nicht jedes gefährliche Gebiet der Welt militärisch bewachen lassen, nur weil man dort Gewinn erzielen kann.

Von der steuerlich wichtigen und für uns alle sehr positiven Gewinnerzielungsabsicht der Reeder und anderer Unternehmer leben wir recht gut, von daher ist dieses Argument etwas mißglückt.
Allerdings. Zumal es nicht nur ums Wirtschaftliche geht, sondern ums Prinzip. Wollen wir uns von ein paar ungewaschenen Analphabeten terrorisieren lassen? Das ist hier die Frage!

Terrorismus und Bandenkriminalität kann man doch nicht schönreden, indem man anderen den Ertrag ihrer Arbeit neidet.
Mit dieser Masche hat aber schon die RAF gute "Erfolge" erzielt bei den Terrorverharmlosern. Die Pallis reiten auch auf dieser Welle.

Wollen wir denn im 21. Jhdt. wieder Wegelagerei dulden? Das ist die Frage.
Wollen wir nicht. Wie man die Piraterie sinnvoll und klar bekämpft, hatte ich schon mehrfach skizziert. Wer Wind sät, soll Sturm ernten.
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