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Internet: Fundstücke

Per Twitter an die Klagemauer

Die Klagemauer
Die Klagemauer
Der Student Alon Nil hat, ein auf den ersten Blick, kurioses Angebot auf dem Internetdienst Twitter unterbreitet. Unter seinem Nutzernamen TheKotel verspricht er die Gebete und Wünsche seiner Follower* auszudrucken und an der Klagemauer in der Altstadt von Jerusalem anzubringen.

Es ist eine lange uralte Tradition der Juden Wünsche und Gebete zwischen die Steine der Klagemauer zu legen. Nun kann man das auch über elektronischem Wege erledigen. Ob das den Grundsätzen des jüdischen Glaubens widerspricht weiß ich nicht, aber vielleicht kann ja der ein oder andere bewanderte Leser dazu etwas schreiben.

Das Angebot von TheKotel hat seit dem Start der Aktion regen Zuspruch gefunden. Mittlerweile hat er über 2600 Follower. Inwieweit davon Jeder ein Gebet zur Klagemauer hat bringen lassen, entzieht sich meiner Kenntnis. Die meistens Gebete werden aber nicht als Kurzmitteilung öffentlich versendet, sondern erreichen Alon Nil als private Nachricht. Das ist für mich verständlich, doch wenn es nach dem Initiator der Aktion geht, würde er sich eh darüber freuen, wenn mehr Menschen Ihre Gebete öffentlich über die Kurzmitteilungen versenden würden. Laut eigenen Aussagen, gäbe es fast kaum ein Land mehr auf der Erde, aus dem nicht ein kleines Gebet per Twitter an die Klagemauer gebracht worden wäre.

*Follower sind Menschen die auf dem Internetdienst twitter dem Nachrichtenersteller folgen, dass heißt sie können sehen welche Nachrichten er geschrieben hat ohne besonders danach suchen zu müssen.

Foto via flickr Fotograf mac42 CC Lizenz

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Schlüsselwörter: Klagemauer | Twitter
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Kommentare

Tepes
am 06.08.2009 12:59:45 (84.183.173.xxx) Link Kommentar melden
Nun ich wusste nicht genau, ob man die Gebete den persönlich an der Klagemauer anbringen muss, deswegen der Hinweis, es hätte ja durchaus sein können und bevor ich was falsches schreibe, habe ich das lieber auf diesen Weg gewählt. Denn nichts liegt mir ferner als mich mit einer religiösen Gemeinschaft zu streiten, auch wenn ich selber Atheist bin.

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