Navigation
Login
Noch kein Mitglied?
Registriere dich jetzt.
Passwort vergessen?
Jetzt ein neues Passwort zuschicken lassen.
OZ24 Archiv
Neueste Artikel
· Das Gerangele um den...
· Hertha BSC und die 1...
· BER - Vorfreude, sch...
· Tomaten 2012
Letzte Kommentare
· Na bitte, die Politi...
· Potzusteller hat vol...
· Umrisse einer neuen ...
· Edeltraud Zeiger, 01...
· Mal in den §415 (Ink...
· Es gibt ja verschied...
· Happy birthday, Adel...
· "private Gelder vers...
· Ja, Alex Mais, ich h...
Artikel der Woche
Artikel des Monats
Aktivste Autoren
Rund um OZ24
· Lizenz
· Pressecodex
· Kommentarregeln
· Forenregeln
· Teilnahmebestimmungen
· Datenschutz
· FAQ (Häufige Fragen)
Unterstütze OZ24
Suchen
Medien: FernsehenDas Ende des Bürgerfernsehens in NRW – Eine politische Zensur?

Gerhard Börnsen, Äon-Magazin
Das Mitglied einer Filmgruppe schrieb letztes Jahr im Internet über das bevorstehende Ende des Senders: „…umso trauriger stimmt mich, dass diese Plattform im kommenden Jahr nicht mehr in dieser Form zur Verfügung stehen wird. Wie es weitergehen wird, ist derzeit noch ungewiss. … Ich hoffe, dass floriantv auch diese Krise meistern und mit einem neuen Konzept gestärkt aus ihr hervorgehen wird.“ Und Bezirksbürgermeister Ullrich Krüger von der Innenstadt-West meinte als die Einstellung des Senders bekannt wurde: „Mit floriantv verzeichnet die Stadt Dortmund einen großen Verlust."
Wie kam es dazu? Insider sehen das so: „Der Sender hat letztes Jahr seinen Betrieb eingestellt, weil der Staat die OK’s in NRW einfach geschlossen hat. Die demokratischen eigenen Meinungen waren einigen Politikern wohl doch ein Dorn im Auge.“
Wikipedia schreibt zur Begründung der OK-Schließungen: „Nach einem Entschluss der Landesmedienkommission NRW auf Vorschlag der LfM NRW (Landesanstalt für Medien NRW) wird die Förderung von Offenen Kanälen in Nordrhein-Westfalen grundlegend geändert. Statt wie bisher die Offenen Kanäle mit einer Sockelfinanzierung und zusätzlichen Projektfinanzierungen zu unterstützen, fällt die Sockelfinanzierung nunmehr gänzlich weg; da den Offenen Kanälen Werbung und Sponsoring untersagt sind (lt. Landesmediengesetz NRW), sind diese somit in erster Linie auf Spenden und Projektgelder angewiesen. Durch die so fehlenden Gelder ist es für die Offenen Kanäle kaum möglich die Einspeisung in die Kabelkopfstationen zu bezahlen. Außerdem stellt die LfM NRW durch die stark begrenzten Mittel die Wirtschaftlichkeit für einen Sendebetrieb in Frage, was jedoch Voraussetzung für die Erteilung einer Lizenz wäre. Aus diesem Grund haben bereits einige Offene Kanäle in NRW den Sendebetrieb eingestellt bzw. angekündigt, dies bis zum Ende des Jahres 2008 zu tun.“
Der Mietvertrag für die nun nicht mehr benötigten Redaktionsräume, die ich aus eigener Erfahrung von Studioaufnahmen des ÄON-Magazins her kannte, wurden bereits im Sommer 2008 gekündigt. Die fest angestellten Mitarbeiter verloren ihren Job. Die Schließung trifft vor allem auch die lokalen Vereine hart – ja, geradezu tödlich, denn sie verlieren mit den OK’s ihre einzige TV-Plattform. Statt der gecancelten OK’s will die LfM NRW nun einen überregionalen „Lokalsender“ ins Leben rufen, der in ganz NRW zu empfangen ist (das Lokale bleibt dabei wohl auf der Strecke). Laufen soll dies unter der Schirmherrschaft (= redaktioneller Kontrolle) der Uni Dortmund. So will man sichergehen, dass man qualitativ gute Beiträge sendet – soll wohl heißen „kontrollierte Beiträge“. Die Bürgergruppen, die bisher ihre eigenen Berichte senden konnten, werden dann maximal noch als Informationszulieferer fungieren können. Das aber war nie deren Absicht.
Getroffen hat es auch das ÄON-Magazin. Dieses Magazin wurde von einer engagierten Gruppe junger Leute aus Dortmund und Hagen ins Leben gerufen, die quasi ihre gesamte Freizeit und viel Geld in die Arbeit steckten. Auch ihnen blieb in Folge nichts anderes übrig als aufzuhören. Der Verein ÄON wurde deshalb ebenfalls zum 31.12.2008 aufgelöste und die vereinseigene Internetseite aus dem Web genommen, berichtete Gerhard Börnsen, einer der Filmemacher aus dem ÄON-Team. Davon bin auch ich letzten Endes betroffen, denn zusammen mit Gerhard Börnsen habe ich an mehreren ÄON-Beiträgen entscheidend mitgewirkt. Das waren beispielsweise ein umfangreicher Film über Thailand oder zuletzt der Filmbericht „War das Mittelalter ganz anders?“, der auf der Thematik meines Buches "Das Mittelalter war ganz anders" über Albertus Magnus, den Kölner Dom und die Heiligen Drei Könige aufbaute…
Das Foto zeigt Gerhard Börnsen (links) und Axel Ertelt (rechts) bei Studioaufnahmen zum Filmbeitrag über das Mittelalter. (Bildschirmfoto mit freundlicher Genehmigung von Gerhard Börnsen, Filmemacher und Produzent der ehemaligen Fernsehsendung ÄON-Magazin, einer Sendung des regionalen Senders in Dortmund.)
Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann nehmen Sie sich bitte die Zeit den Artikel auf einem oder mehreren der oben angegebenen Bookmarkportalen zu speichern, oder teilen Sie uns Ihre Meinung in einem Kommentar mit.
Schreiben Sie selber gern, dann melden Sie sich doch an und werden Autor bei Onlinezeitung24.de.
Kommentare
Ich habe also noch gar nicht mit meiner Arbeit angefangen
Na dann viel Spass beim Kontrollieren
Nur weil es keinen aktuellen Fall gibt, heisst das nicht, das ich bereits über den Ansatz selbst schreibe
Strohhalm
Wie weit ist die Qualitätskontrolle? Ich will ja nicht drängeln, aber es handelt sich bei diesem Verein um ein internationales Diskussionsforum, da kann man Menschen die mit dem Thema ABSTRACT Kommentare als Überschrift gedacht, nicht so lange warten lassen, da folgen sachliche Inhalte, das muss schneller gehen in Zeiten der Krise, das kennt man in dieser Region auch nicht anders.
@ Frank
Jetzt aber mal Klartext: Du scheinst hier etwas aufs gründlichste missverstanden zu haben!
„…es handelt sich bei diesem Verein um ein internationales Diskussionsforum…“
FALSCH!!!
Die OZ24 ist eine Internetzeitung kein Verein und kein öffentliches Forum für jedermann mit allem möglichen Unsinn. So etwas gibt es zur Genüge im Internet. In der OZ24 geht es um Berichterstattung, Neuigkeiten, Nachrichten, Tipps usw. in Form von Artikeln – wie bei jeder anderen ZEITUNG auch!
Zu jedem Artikel besteht die Möglichkeit des Kommentierens. Zu jedem Artikel können also (sachliche, auf den Inhalt des Artikels bezogene) Kommentare gepostet werden. Das kann ganz einfach Lob und Zustimmung sein, genauso aber sachliche, fundierte und belegbare Kritik und gegebenenfalls Richtigstellung. Auch ergänzende Angaben sind genauso möglich wie das Berichten eigener Erfahrung ZUM THEMA des betreffenden Artikels…
„Wie weit ist die Qualitätskontrolle?“
Hier geht es ausschließlich in diesem Zusammenhang um eine sinnvolle Qualitätskontrolle der OK’s, im speziellen Fall des OK Berlin – bezogen auf eine Berichterstattung wie sie Chaim dargelegt hatte. Wenn Du da etwas zu wissen willst, dann wende Dich bitte an den OK Berlin und frage mal an inwieweit die zu den gesendeten Beiträgen eine Qualitätskontrolle machen…
Hier findest Du auf diese Frage keine Antwort, da hier wohl niemand ist, der in irgendeiner Beziehung zum OK Berlin steht – am wenigsten meine Wenigkeit…
Wenn Du also etwas Konstruktives zum Thema der OK’s in NRW (bzw. deren Schließungen) – insbesondere floriantv Dortmund (oder meinetwegen die OK’s allgemein) – beitragen kannst, dann kannst Du gerne hier weiter posten. ]Mit sachlich fremden Inhalten aber halte Dich bitte zurück und poste die in anderen Internetforen…
Ich habe den langen Kommentar als vorletztes geschrieben, nur als Hinweis




Beitrag entfernt!
Begründung:
Sorry das hat ja mal Garnichts mit dem Artikel zu tun, nicht mal annähernd!