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Sonstiges: Kultur & Religion

"Zeugen Jehovas" - Das Verhältnis zu anderen Religionen (7)

Gibt es überhaupt Toleranz und Respekt gegenüber anderen Religionen?

Watchtower-Zentrale NY
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„Jehovas Zeugen“ haben es recht einfach: sie halten sich für die einzige legitime und wahre christliche Kirche. Somit haben sie im Prinzip dieselbe Ausschließlichkeits-Position wie der römisch-katholische Papst: auch aus dessen Sicht gibt es nur eine „Kirche“: seine. Für Mohammedaner gilt eine ähnliche Position, alle außer ihnen selbst sind „Ungläubige“. - Das Problem ist bekannt, aber man sollte es klar ansprechen: viele Religionen sind an sich chauvinistisch strukturiert. Der „Andere“, der „Fremde“ liegt mit seinem Glauben falsch, nur man selber hat das wahre Heil entdeckt. - Judentum hingegen hatte immer eine andere Sichtweise; da Juden nicht missionieren und im Prinzip durch Abstammung exklusiv - ausschließend, abgesondert - sind, war es für Juden nie ein Problem, daß es andere Religionen gibt, geben darf, geben soll. Die anderen Völker mit anderen Religionen und anderen „Göttern“ wurden genau aus diesem Grund von Juden - völlig ohne Wertung - als „gojim“ bezeichnet, also wörtlich als „Völker“.

Beziehungen sind in der Regel wechselseitig, man könnte somit den Titel auch andersherum zu formulieren: Religionen und ihr Verhältnis zu „Jehovas Zeugen“. - Warum so herum? Wegen der naheliegenden und somit vertrauteren Perspektive. Dem Leser, der nicht Religionswissenschaftler ist, dürfte es leichter fallen, aus seinem Kopf heraus zu denken, anstatt die Sichtweise von „Jehovas Zeugen“ gedanklich nachzuvollziehen. Ebenso ist es leichter, die Sichtweise anderer Gruppen, die „Jehovas Zeugen“ deutlich bis heftig ablehnend gegenüberstehen, zu akzeptieren, nach dem Motto „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“.

Übrigens: für die Angehörigen von drei der fünf Weltreligionen - nämlich für Buddhisten, Hindus oder Mohammedaner - existiert das Problem eigentlich nicht, aus verschiedenen Gründen. Denn für diese drei Weltreligionen ist das Christentum ein monolithischer Block, dessen innere Flügelkämpfe und Spaltungen in der außerchristlichen Welt kaum wahrgenommen werden. Um sie wahrzunehmen und verstehen zu können, müßte man sich ja auch - als Nichtchrist - die Untiefen der christlichen Dogmatik begeben, und wer will das schon? Wer will sich ernsthaft mit dem trinitarischen Streit oder mit der christologischen Doxologie sowie mit anderen dogmatischen Spitzfindigkeit befassen? Kein Nichtchrist, außer einem Religionswissenschaftler selbstverständlich.

Speziell für Buddhisten gilt zusätzlich, daß sie mit weiteren - parallel ausgeübten - religiösen Kulten kein Problem haben, da der Buddhismus im strengen Sinn keine Religion, sondern eher eine Philosophie ist. Viele Buddhisten geben also an, gleichzeitig noch Christ zu sein. Unter Juden werben Buddhisten übrigens genau mit diesem Argument. Umgekehrt ist das natürlich für echte Christen und fromme Juden undenkbar. - Aus Sicht des sogenannten Islam sind die anderen ohnehin die „Ungläubigen“, und die geringfügig bessere Meinung über die „Schriftbesitzer“, also die Juden und Christen, hatte Mohammed noch im Glauben formuliert, die Juden und Christen würden ihn als Propheten anerkennen und sich ihm anschließen. Als diese Hoffnung als trügerisch erkannt war, kam die aggressiv abwertende Phase des Islam gegenüber allen „Ungläubigen“.

Zusammengefaßt: für Buddhisten, Hindus und Mohammedaner gibt es kein spezielles religiöses Problem mit „Jehovas Zeugen“, da sie diese einfach nur als „Christen“ wahrnehmen - was „Jehovas Zeugen“ ja auch sind.

Bleiben von den Weltreligionen, die sich mit „Jehovas Zeugen“ auseinanderzusetzen haben, noch Christen und Juden. Speziell die Christen tun sich schwer mit dieser christlichen nichttrinitarischen Sondergruppe. Daher gehen die großen christlichen Kirchen - allen voran die römisch-katholische und die evangelisch-lutherischen Kirchen - den einfachsten Weg: sie bestreiten rundweg, daß es sich bei „Jehovas Zeugen“ überhaupt um Christen handele; daß dies aus religionswissenschaftlicher Sicht Unfug ist, wurde bereits ausgiebig dargelegt (in den bisherigen Teilen dieser Reihe). Nach dieser religiösen Entlegalisierung durch die „Amtskirchen“ wird die Gruppe dann als „Sekte“ gebrandmarkt und scharf bekämpft.

Anmerkung in eigener Sache: In den Leserkommentaren zu den betreffenden Teilen wurde die Borniertheit und die Aggressivität mancher Christen auf unschöne - aber umso ehrlichere Art - deutlich, bis hin zu persönlichen Verunglimpfungen und Verleumdungen gegenüber dem Autor. Es war dann nur folgerichtig und entsprach der inneren Konsistenz jener Kreuzritter, dem Autor fälschlicherweise zu unterstellen, er sei gar kein Jude oder er sei Konvertit oder gar ehemaliger „Zeuge“. - Dies alles nur, weil es mental für manche Leser wohl eine Überforderung darstellt zu begreifen, daß ein jüdischer Religionswissenschaftler sich mit anderen Religionen befaßt und sich dann auch noch über Christen äußert.

Abschließend zu einer jüdischen Position, „Jehovas Zeugen“ betreffend. Auch hier wäre zunächst anzumerken, daß innere Flügelkämpfe der einzelnen christlichen Grüppchen und Gruppierungen, Abspaltungen und Bekenntnisse für Juden irrelevant sind. Das alles sind aus jüdischer Sicht Christen, also „gojim“. Man hat da jüdischerseits gar keinen irgendwie gestalteten Gesprächsbedarf und möchte eigentlich auch nicht ständig mit den religiös motivierten Sorgen anderer konfrontiert und belästigt werden. Das unterschätzen Christen oft, aus Mangel an Einfühlungsvermögen oder aus Mangel an Respekt - das Ergebnis bleibt dasselbe.

Die heftigste Belästigung hierbei ist die Mission. Ein sozusagen natürlicher Interessenkonflikt, da Christen wie Mohammedaner ausgesprochen gern missionieren - ihr Glaube fordert sie geradezu dazu auf, den Glauben anderer zu mißachten und sie gedanklich-religiös zu erobern. Das machen die einen nun schon 2.000 Jahre, die anderen 1.400 Jahre. Es scheint so, als hätten sie es immer noch nicht begriffen, daß Juden durchaus nicht missioniert werden wollen.

Sonstiges: Religion

Nageln?

An manchen Tagen besser nicht!

Besonders deutlich wird der Ärger, den Juden mit christlicher Missionierung - und vor allem mit der durch „Jehovas Zeugen“ - haben, am folgenden Text aus einem Blog aus Jerusalem. Die „Judenmission“ ist ein häufig angesprochenes Problem und sehr belastendes Thema zwischen Juden und Christen... - allerdings vor allem aus jüdischer Sicht. Dadurch, daß „Jehovas Zeugen“ zu den am heftigsten und besonders aggressiv missionierenden Christen gehören, erregen sie aus diesem - und nur aus diesem - Grund eine besondere Abneigung von jüdischer Seite.

Die Zeugen Jehovas und die Juden

B"H

Eine der aggressivsten Missionsgruppen, welche versucht, in Israel Juden zu bekehren, sind die Zeugen Jehovas. Als Teil ihrer Propaganda sandten sie sogar einen detaillierten Katalog an jedes einzelne Knessetmitglied. In dem Katalog machten sie ausführlichst auf ihre erlittenen Verluste im Zweiten Weltkrieg aufmerksam. Den Israelis sind die Zeugen gänzlich unbekannt, doch das soll sich jetzt Dank Yad LeAchim ändern.

Laut einer Studie des anerkannten Soziologen Seymour M. Lipset, sind die Zeugen die unbeliebteste Sekte, die er jemals untersucht hat. Die einzige Gruppe, welche sich in den USA gleichsamer Unbeliebtheit erfreut, sind die Hare Krishna.

Obwohl die Zeugen Jehovas es gerne vertuschen, sind ihre Lehren gespickt mit Antisemitismus. Jedes Mitglied ihrer Sekte verpflichtet sich, der Führungsebene strikten Gehorsam zu leisten und wer sich auflehnt, wird mit Exkommunikation bestraft. Folglich sind alle Zeugen-Mitglieder dazu verpflichtet, den Antisemitismus anzuerkennen. Der Ausdruck "Zeugen Jehovas" existiert nicht in der Thora. Die Thora berichtet regelrecht, daß G-tt den Juden sagt" "Ihr seid Meine Zeugen". Dieser Satz allerdings bezieht sich NUR auf die Juden selbst.

Im Jahre 1931 entschied der damalige Präsident der Zeugen Jehovas, Joseph Franklin Rutherford, daß die Juden ihre historische Rolle ausgespielt haben und daß nun seine Sekte das Ruder übernehme, denn schließlich hätten die biblischen Propheten nur seine Zeugen in ihren Prophezeiungen gemeint und nicht das jüdische Volk. In einer offiziellen Publikation heißt es, daß nur sie "das wahre Israel" seien. Bis heute erhalten die Zeugen Jehovas diese Doktrin aufrecht. In diverser Literatur werden Juden als profitgierig, gewissenlos und egoistisch beschrieben. Schon wie Hitler verwenden sie das gleiche Argument, daß Juden die internationalen Finanzmärkte beherrschen. In den frühen Zwanziger Jahren nannte Rutherford die Juden bei einem Kongress in Winnipeg hakennasige bucklige Individuen, die einem auf der Straße den letzten Penny aus der Tasche ziehen wollen. In einem Buch werden die Juden beschuldigt, J.C. umgebracht und somit G-ttes Vertrauen verloren zu haben. Im Jahre 1982 veröffentlichten die Zeugen Jehovas das Buch "Du kannst auf ewig im Paradies auf Erden leben" (freie Übersetzung aus dem Englischen). Das Buch erschien in 15 millionenfacher Auflage und ist in 55 Sprachen erhältlich. Auf den Seiten 25-26 steht: "War G-tt wirklich der Vater der Juden? Akzeptierte G-tt ihre Form der Religion? NEIN, ganz und gar nicht !" - "Juden stammen von ihrem Vater, dem Teufel, ab." In einer weiteren Publikation aus dem Jahre 1984 heißt es: "Die Juden drehten G-ttes Wahrheit in Lügen um".

Die Zeugen Jehovas lieben es deutlich zu machen, dass sie unter dem Hakenkreuz zu den Verfolgten gehörten. Immer und immer wieder machen sie das jedem, der es hören oder auch nicht hören will, klar. Normalerweise sollen diese Bemerkungen von den wirklichen Zielen der Sekte ablenken. Selbst in Israel scheuen sie nicht davor zurück, aufgrund ihrer immer wieder abgespulten Vergangenheit, Vorteile zu erhaschen. In vielen ihrer Publikationen verkünden sie sogar, dass die Zeugen mehr unter den Nazis litten als die Juden. Eines ist unbestreitbar, die Zeugen Jehovas lieben es, die Geschichte nach ihren eigenen Vorstellungen so zu verdrehen, wie es ihnen gerade in den Kram paßt. Aus einem im Jahre 1974 erschienen Jahrbuch geht hervor, daß ganze 2000 Sektenmitglieder in Konzentrationslager geschickt wurden, wovon 838 umkamen. Keiner will hier Zahlen aufrechnen, denn jedes Menschenleben ist ein unbeschreiblicher Verlust, doch kann die Sekte keinesfalls behaupten, sie hätte mehr gelitten als die Juden. Das ist mehr als absurde Geschichtsverdrehung.

Laut ihrer internen Zeitschrift "Der Wachturm" sehen die Zeugen Jehovas den Naziterror als Teil ihres eigenen Krieges gegen andere Religionen. Immer wieder wird erwähnt, daß ALLE christlichen Kirchen mit Hitler kooperierten und nur die Zeugen Widerstand leisteten. Zuerst einmal sollte jedoch festgestellt werden, dass die Zeugen Jehovas niemals gegen das Hitler-Regime kämpften!!! Im Gegenteil, denn sie betrachteten sich als völlig NEUTRAL. Tatsache ist, dass die damaligen Führungsspitzen der Sekte gerne mit Hitler zusammen arbeiteten. Eigens zu diesem Zweck wurde millionenfaches antisemitisches Propagandamaterial im Deutschen Reich verteilt. Hitler lehnte ab und somit wurden die Zeugen selbst zu Gejagten.

Auch das Jerusalemer Holocaust Museum Yad VaShem konnte in den Jahren 1933-1935 keinerlei Widerstandsaktivitäten seitens der Zeugen gegen das Naziregime feststellen. Mitglieder der Zeugen Jehovas lehnen grundsätzlich den Wehrdienst ab, aber nicht, weil sie Widerstand gegen Hitler leisten wollten. Und nicht nur in Deutschland wurden sie aufgrund ihrer Dienstverweigerung zum Outlaw. Während des Zweiten Weltkrieges wiederfuhr ihnen das gleiche in Kanada und Australien.

Auf Erlaß Heinrich Himmlers erhielten die Sektenanhänger in den Konzentrationslagern besondere Vergünstigungen, welche sie jedoch nicht dazu nutzten, anderen Mithäftlingen zu helfen. Im Gegenteil, es wurde nur den internen "Bibelbrüdern" geholfen. Auch lehnen die Zeugen die Existenz des Staates Israel ab. Der Staat sei gegen den eigentlichen Willen G-ttes entstanden und ein Instrument des Satans. Aber nicht nur die Zeugen Jehovas buhlten um die Gunst Hitlers. Auch die Christlichen Wissenschaftler, die Sieben-Tage-Adventisten, die Neuapostolische Kirche sowie die Heiligen der Letzten Tage (Latter-day Saints) - die Mormonen - machten dem Führer ausreichend den Hof.

Quelle: Leben in Jerusalem (von Miriam Woelke, 07.10.2007), dieser Blogeintrag stellt eine zusammengefaßte Übersetzung des Artikels Jehovah's Witnesses and the Jews der Organisation Yad L'Achim dar.

Am Dauerkonflikt um die Missionierung wird übrigens sehr deutlich, daß es so etwas wie einen „interreligiösen Dialog“ eigentlich gar nicht geben kann. Er ist im übrigen auch nicht notwendig, er ist zu nichts nütze. Toleranz und Respekt kann man nämlich auch leben, ohne mit Andersgläubigen irgendeinen inhaltlichen Austausch zu pflegen über deren Glauben. Man muß diesen anderen Glauben weder kennen noch verstehen, um tolerant und respektvoll zu sein. Man könnte den Andersgläubigen statt dessen ja auch einfach in Ruhe lassen. Will man - aus ehrlichem Interesse oder aus kindlicher Neugier - wissen, wie X oder Y in einer anderen Religion gesehen, gedacht oder geglaubt werden, dann kann man ja fragen. Man bekommt eine Antwort, und damit hat es sich. Austausch zum Wissenserwerb, Fragen zwecks Horizonterweiterung, das ist gut. Aber genau dies macht der vielzitierte und völlig überstrapazierte „interreligiöse Dialog“ ja überhaupt nicht, da er einem ganz anderen Ziel dient: er ist nichts anderes als versteckte Missionierung. Ein schlecht getarntes Rechthaben-Wollen. - Im Prinzip jene Art des aggressiven, grenzverletzenden Dialogs, die man von militanten Nichtrauchern, intolerant-unentspannten Naturschützern, aufdringlichen Pelztierschützern oder anderen Spielarten der berufsmäßigen Weltretter kennt.

Schließlich noch: gerade die Christen haben genug mit ihrer eigenen „Ökumene“ zu tun. Sie bekommen es bekanntlich seit Jahrhunderten nicht fertig, gemeinsame Abendmahlsfeiern zu feiern oder - gegenseitig anerkannte - evangelisch-katholische Trauungen zu vollziehen. Wenn jemand ganz dringend einen „interreligiösen Dialog“ braucht, dann sind es also vor allem die Christen. Allerdings untereinander, mit sich selbst. Wenn sie damit fertig sind und erfolgreich waren, dann dürfen sie sich nochmal melden; aber höflich anfragen, ob man mit ihnen über ihren Glauben reden möchte. - Das kann man ruhig so locker formulieren, denn wir werden das nie erleben. Die Christen wissen das in einem versteckten Winkel ihres Bewußtseins - in dem nämlich Selbstreflexion und Selbsterkenntnis beheimatet sind, was ihnen eigentlich ruhig eine größere Gelassenheit gegenüber dieser Thematik bescheren könnte - und nennen das in einem Anfall von lebensfroh überschäumender Selbstironie St. Nimmerleinstag.

~ Fortsetzung folgt ~
Teil 7 von 10

  • Bisher sind zum Thema erschienen:

  • Da aufgrund der ersten Folgen dieser Reihe bereits einige persönliche Nachfragen an den Autor gerichtet wurden, scheint es zur Vermeidung von Mißverständnissen sinnvoll, auf folgende Umstände hinzuweisen:
  • der Autor ist kein Mitglied der "Zeugen Jehovas"
  • er steht zu den "Zeugen Jehovas" in keinerlei familiärer, privater oder geschäftlicher Beziehung
  • die Reihe gibt eine persönliche Sicht wieder, die auf den religionswissenschaftlichen Forschungen und Erkenntnissen des Autors beruhen
  • der Autor ist scharfer Kritiker der aktuellen gesellschaftlichen Positionierungen und internen Verhaltensweisen der "Zeugen Jehovas", dies übrigens auf der Basis seiner wissenschaftlichen Qualifikation als
  • Philosoph und Religionswissenschaftler mit den thematischen Schwerpunkten Christentum, Islam und Buddhismus sowie dem systematischen Schwerpunkt "interreligiöser Dialog"
  • der Autor ist Mitglied einer jüdischen Gemeinde in Deutschland

  • Bildnachweis:

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Schlüsselwörter: Jehovas Zeugen | Verfolgung | Diskriminierung | Respekt | Opfer des Nationalsozialismus | katholische Kirche | Christen | Kriegsdienst
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Kommentare

372
am 17.04.2010 10:21:32 (79.226.250.xxx) Link Kommentar melden
Wichtig ist in Bezug auf Zeugen Jehovas vielleicht auch noch, auf deren praktisches Verhalten hinzuweisen, siehe:
www.silentlambs.de
266
am 17.04.2010 11:49:43 (95.222.194.xxx) Link Kommentar melden
Diese Adresse gibt es nicht, sicher meinten Sie statt *.de die Endung *.org

http://www.silentlambs.org/welcome_de.htm
286
am 17.04.2010 14:15:18 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Smile SUUUUUPER! Das musste einfach mal gesagt werden. Dieser doofe Rüdiger H. ist zwar nicht mehr hier, aber er liest natürlich weiter fleißig mit, wetten? Wink

Anmerkung in eigener Sache: In den Leserkommentaren zu den betreffenden Teilen wurde die Borniertheit und die Aggressivität mancher Christen auf unschöne - aber umso ehrlichere Art - deutlich, bis hin zu persönlichen Verunglimpfungen und Verleumdungen gegenüber dem Autor. Es war dann nur folgerichtig und entsprach der inneren Konsistenz jener Kreuzritter, dem Autor fälschlicherweise zu unterstellen, er sei gar kein Jude oder er sei Konvertit oder gar ehemaliger „Zeuge“. - Dies alles nur, weil es mental für manche Leser wohl eine Überforderung darstellt zu begreifen, daß ein jüdischer Religionswissenschaftler sich mit anderen Religionen befaßt und sich dann auch noch über Christen äußert.


Bin mal gespannt, was als nächstes kommt! Grin
357
am 17.04.2010 15:01:26 (84.19.169.xxx) Link Kommentar melden
Ein sehr "anstößiger" Beitrag. Im Sinne von anregend (Gedanken anstoßend) gemeint, selbstverständlich. Manche werden sich natürlich auf den Schlips getreten fühlen, das lässt sich aber nicht immer vermeiden.
Hartmut Holz
am 19.04.2010 17:16:39 (217.80.195.xxx) Link Kommentar melden
Ich kann mir nicht helfen. Aber den Zeugen Jehovas traue ich irgendwie nicht über den Weg.

Die sind mir, in ihren christlichen Ansichten, zu radikal.

Und dann die Zeitschrift der "Wachturm". Diese sollte man
sehr kritisch lesen.
Hartmut Holz
am 20.04.2010 17:18:00 (217.80.194.xxx) Link Kommentar melden
Uns Katholiken oder auch den Evangelischen Christen kannst Du ruhig vertrauen. Denn wir haben keine radikale
Meinung zum Christentum.

Aber bei diesen Religionsgruppen, wie den Zeugen Jehovas,
ist wirklich Vorsicht angesagt.

Also, ich würde niemals, bei dieser Gruppe, Mitglied werden.
288
am 21.04.2010 02:00:16 (217.168.5.xxx) Link Kommentar melden
Lasst doch die Leute in Ruhe.
Niemand verlangt von Euch, dass ihr dort beitretet.
Muss man das irgendwie extra betonen, so, als ob man von den Zeugen verfolgt wuerde und nur noch durch oeffentliches Bekunden aus dieser Umklammerung wegkommt?
Fuer mich mutet das ganze irgendwie wie ein Verein mit familiaeren Strukturen an.
Es gibt Leuten Halt, es gibt ihnen Akzeptanz.
Wer weiss, was aus diesen Persoenlichkeiten geworden waere, wenn die Zeugen sie nicht im Griff haetten?
Wer zur Unterordnung neigt, und wem es gefaellt, sich einzufuegen in diese strenge Hierarchie und die Regeln, der soll doch bitte so leben koennen.
Schlimm genug, wenn man den ganzen Tag den "Wachturm" lesen muss..

eine andere, nicht zu vergessende Seite der Zeugen:

In der Zeit des Nationalsozialismus waren die Zeugen Jehovas verboten. Unter anderem wegen ihrer konsequenten Weigerung, Kriegsdienst zu leisten, den Hitlergruß zu entbieten oder in anderer Weise am Führerkult, beispielsweise durch den sogenannten Treueeid teilzunehmen, wurden sie im nationalsozialistischen Deutschland und dessen Herrschaftsbereich verfolgt, in Konzentrationslager gesperrt und ermordet. Zahlreiche Mitglieder der Religionsgemeinschaft, die sich weiterhin aktiv missionarisch und antimilitaristisch betätigten, wurden hingerichtet. Beispielsweise wurde die Herner Krankenschwester Helene Gotthold unter anderem wegen „Wehrkraftzersetzung“ Ende 1944 in Berlin-Plötzensee enthauptet.

insoweit ist zu unterstellen, ob die ZJ nicht die moralisch besten deutschen Christen waren, die sich nicht dem Diktat gebeugt haben.
Hartmut Holz
am 21.04.2010 17:16:57 (217.80.196.xxx) Link Kommentar melden
Die familiaeren Strukturen, der Zeugen Jehovas, die sind nur gespielt. Denn Aussenstehende sollen ja auch nicht mitbekommen, wie es, in dieser Religionsgruppe, wirklich zugeht.

Was mich an diesem Verein stört, dass sie, gegenüber Mitgliedern anderer Religionen, total intollerant sind.

Ja, sie meinen, dass sie das Christentum und deren Wahrheit gepachtet haben.

Also Finger weg von dieser Religionsgruppe.
Hartmut Holz
am 21.04.2010 17:41:27 (217.80.196.xxx) Link Kommentar melden
Wie gesagt, wir, von der Katholischen Kirche, behaupten ja auch nicht, dass wir die christliche Wahrheit gepachtet haben.

Aber die Mitglieder der Zeugen Jehovas tuen so, dass sie die einzigen wahren Christen auf Gottes Erdboden sind. Und dieses nervt ganz gewaltig.
Hartmut Holz
am 21.04.2010 18:11:06 (217.80.196.xxx) Link Kommentar melden
Der Papst akzeptiert die Evangelische Kirche nicht. Aber ist der Papst alleine die Katholische Kirche? Doch wohl nicht.

Also, die kleinen Mitglieder, unserer Kirche, akzeptieren sie sehr wohl. Denn unsere Nachbargemeinde, also meine alte
Gemeinde, ist ebenfalls evangelisch. Und die Zusammen-
arbeit, unserer beider Gemeinden, klappt ganz hervorragend.
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