Rund um OZ24

Suchen

Unterstütze OZ24

Sonstiges: Kultur & Religion

Die leidvolle Geschichte der "Zeugen Jehovas" (4)

Mißachtung, Verleumdung, Verfolgung

KZ-Kennzeichnung "Bibelforscher"
KZ-Kennzeichnung "Bibelforscher"
Die "Zeugen Jehovas" standen bereits - seit ihrer Gründung - allein aus theologischen Gründen in scharfer Konkurrenz zu den anderen christlichen Strömungen und Konfessionen, ihre religiös motivierte Ab- und Ausgrenzung war von ihnen allerdings selbst auch gewollt und somit konstitutiv für diese religiöse Sondergemeinschaft.

Doch was sie dann im deutschen Kaiserreich sowie insbesondere in den Unrechtssystemen des deutschen Faschismus und auch des deutschen und russischen Stalinismus zu erdulden hatten, ging weit über eine - vor diesem Zeitpunkt in der Geschichte nicht seltene - religiöse Mißachtung oder Verfolgung unter weltanschaulichen "Konkurrenten" hinaus und sprengt die normale Vorstellungskraft. Hier liegt auch der Grund, warum diese religiöse Gruppe bei aller (heutigen!) Kritik an ihren eigenen Praktiken nach innen (dazu später, Stichwort "Aussteiger") dennoch den Respekt erhalten sollte, der allen Opfern der nationalsozialistischen wie auch der stalinistischen Verfolgung zukommt.

Die Ablehnung der "Zeugen Jehovas" weit über theologische Streitereien hinaus, nämlich bis hin zu Verleumdungen, war somit zunächst ein weltweites (christliches) Phänomen, eigentlich eine Parallele zu den Zerwürfnissen zwischen Katholiken und Lutheranern, zwischen evangelischen Landeskirchen und den Freikirchen, nur eben schärfer geführt; man verfolgte diese sogenannte "Sekte" mit einem abgrundtiefen Haß (zum äußerst fragwürdigen Kampf-Begriff "Sekte" in der nächsten Folge).

Hierfür mögen zwei Aspekte eine besondere Rolle gespielt haben: zum einen ihre theologische Positionierung gegen die "Hölle" (bzw. das Fegefeuer), die sie ablehnten und die für die anderen christlichen Konfessionen als angedrohtes Strafinstrument theologisch geradezu zentral war. Zum andern ihre Fokussierung auf das jeweils eigene persönliche Studium der Bibel durch jeden Laien, was insbesondere der römisch-katholischen Kirche ein Dorn im Auge war, minderte dies doch die monopolistische Position des "Priesters". - Diese historische Basis muß man bei der Beurteilung der späteren staatlichen Verbrechen an den "Zeugen Jehovas" als Vorgeschichte berücksichtigen; denn bei der späteren staatlichen Verfolgung spielten die anderen christlichen Kirchen nur allzugerne mit, durch Denunziation und "Gutachten", übrigens auch durch Hetzpredigten von der Kanzel. Dies alles war also bereits zuvor im persönlichen Umgang von Christen mit den "Zeugen Jehovas" eingeübt worden; die anderen christlichen Kirchen hatten in weiten Teilen keine Skrupel, hier mißliebige Konkurrenten ans Messer zu liefern.

Die Diskriminierung und organisierte Verfolgung der "Zeugen Jehovas" durch Staaten läßt sich in der Rückschau am besten chronologisch in Bezug auf Deutschland zeigen und dabei in fünf Phasen einteilen.

  1. Im deutschen Kaiserreich, insbesondere während des 1. Weltkriegs
  2. Zwischen 1918 und der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler
  3. Im Nationalsozialismus
  4. Im DDR-Stalinismus
  5. In der Bundesrepublik (hier gab es zwar keine Verfolgung, aber doch eine juristische Diskriminierung)

Stolperstein Konrad Brzezek
Stolperstein Konrad Brzezek
Hier also die geschichtliche Entwicklung von Ausgrenzung über Verfolgung und Ermordung bis hin zur heutigen Situation, die keineswegs als befriedet gesehen werden kann.

  1. Im Deutschen Reich bis 1918 - Aufgrund der religiös motivierten Distanzierung zu weltlicher Macht fielen die "Zeugen Jehovas" natürlich bereits im deutschen Kaiserreich unangenehm auf; der Name ließ ja auch fälschlicherweise vermuten, es handle sich um eine jüdische Splittergruppe, was bei dem im 19. Jahrhundert "normalen" Antisemitismus zusätzlichen Aggressionsschub bedeutete. Ferner war aufgrund des Pazifismus der "Zeugen Jehovas" ein natürlicher Gegensatz zu der Militarisierung Deutschlands zwischen 1870 und 1918 gegeben. Als supranationale und nicht staatlich gebundene Gemeinschaft waren die "Zeugen Jehovas" dem bismarckschen Nationalismus noch verdächtiger als die Sozialdemokratie und wurden wegen ihres bedingungslosen Pazifismus geradezu gehaßt.
  2. Zwischen 1918 und dem 30.01.1933 - Nachdem man sich nach Versailles gegenüber äußeren Feinden nicht mehr identitätsstiftend äußern und verhalten konnte (Originalzitat: "...jeder Schuß ein Ruß, jeder Stoß ein Franzos', jeder Tritt ein Brit', jeder Klapps ein Japs...." - oder auch, fein gereimt: "Serbien muss sterbien"), kamen die inneren "Feinde" ins Visier: Sozialdemokraten (siehe Dolchstoßlegende), Freimaurer, Juden, "Zeugen Jehovas", aus völkischer Sicht standen die drei letztgenannten Gruppen angeblich ohnehin in enger Verbindung - und die amerikanische Wurzel der "Zeugen Jehovas" verbesserte kaum die Optik in diesem Fall. Nachdem in den zwanziger Jahren die christlichen Kirchen in Deutschland durch die Freidenkerbewegung einen erheblichen Mitgliederschwund erlitten, wurden die "Zeugen Jehovas" hierfür auch gleich mitverantwortlich gemacht.
  3. Im Nationalsozialismus - Nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler - nach 1945 dann in einer schlimmen Geschichtsfälschung als "Machtergreifung" umgedeutet - kam die für die "Zeugen Jehovas" wohl schlimmste Zeit. Diese Phase, die gleichzeitig auch den Niedergang der deutschen Kultur der "Dichter und Denker" kennzeichnet, soll hier nicht vertieft dargestellt werden, um den Leser nicht zu ermüden; zumal die Fakten bekannt sein dürften. Wer in die Tiefe gehen will, der findet hier hervorragend aufbereitete Informationen: Doch auf ein Zitat soll hier näher eingegangen werden:
    Gedenktafel KZ Mauthausen
    Gedenktafel KZ Mauthausen
    "Die couragierte Haltung der Zeugen Jehovas (...) eignet sich als Leitbild in einer demokratisch verfassten Gesellschaft nur bedingt. Ihr Handlungsmotiv war die Loyalität zur Theokratie, nicht die Wiedererlangung von Freiheit und Demokratie." Detlef Garbe, Zwischen Widerstand und Martyrium - Die Zeugen Jehovas im Dritten Reich, Oldenbourg 1998, Seite 28.
    Diese Äußerung ist insofern problematisch, als sie eine rückwirkende Wertung vornimmt; jedoch nicht die Theologie der "Zeugen Jehovas" ist hier zu beurteilen, sondern allein ihre konsequente Haltung gegen ein Unrechtsregime. Es erscheint wenig sinnvoll, das heute aus der Islamismus-Diskussion bekannte und vorbelastete Wort "Theokratie" nachträglich ausgerechnet denjenigen Menschen zur Last zu legen, die als eine der wenigen Gruppen - aus welchen Gründen auch immer - gegen die Nationalsozialisten wirklich Widerstand geleistet haben. Von daher waren die "Zeugen Jehovas" unbedingt vorbildlich, nämlich als Widerstandskämpfer im zivilen Ungehorsam. Leider folgten nicht mehr Christen ihrem Beispiel. - Um dies wirklich gerecht beurteilen zu können, muß man wissen, daß die "Zeugen Jehovas" die einzige Gruppe von KZ-Häftlingen war, die durch einfache Verhaltensänderung und durch Ablassen von ihrer Verweigerung sofort aus dem KZ freigekommen wären... - die Polen oder anderen slavischen KZ-Sklaven mußten wegen ihrer aus NS-Sicht "rassischen Minderwertigkeit" vernichtet werden, ebenso die Roma ("Zigeuner"), die Juden aus antisemitischen Gründen, die Kommunisten und Sozialdemokraten wegen ihrer "falschen" politischen Ansichten, die Homosexuellen wegen ihrer "undeutschen Sodomie" usw. usf.
    "Die Zeugen Jehovas bewahrten sich ihre Integrität, weil sie starke religiöse Überzeugungen besaßen. Sie waren beispielhafte Kameraden, hilfsbereit, korrekt und verlässlich." (Bruno Bettelheim, amerikanischer Psychologe und als Jude ehemaliger Häftling im KZ Dachau)
    Allein die "Zeugen Jehovas" hätten durch einfaches "Abschwören" sofort freikommen können, und die meisten haben es dennoch nicht getan.
    "Seinen Namen weiß ich nicht mehr ... Er gehörte keiner der herrschenden Ideologien an, war weder Nazi noch Kommunist oder Sozialist. Er gehörte zu den Zeugen Jehovas. Man konnte gar nicht genau sagen, wogegen er war. Jedenfalls faßte er kein Gewehr an. Er ließ es einfach fallen, immer wieder, gleich, welche Strafe ihm angedroht und vollzogen wurde. Und auch dieser ungewöhnliche Mensch hat mich nicht zum Umdenken bewegen können ... bewundert habe ich seine unglaubliche Willensstärke und mich gefragt: Wie hält er das aus? Wie schafft er das bloß?" Günter Grass in einem FAZ-Interview mit Frank Schirrmacher u.a. zur Frage ob er Widerstand erlebt und beobachtet habe.
    Hier also hat man einen historischen Anschluß an die urchristliche Märtyrertradition im alten Rom, die nur wenige Protestanten und noch weniger Katholiken bereit waren auf sich zu nehmen - bevor das Christentum dann selbst (katholische) Staatsreligion wurde, die andere Glaubensrichtungen verfolgte und ermordete....
    "So stellte ich mir die ersten christlichen Märtyrer vor, wie sie in der Arena auf das Zerrissen-werden durch wilde Bestien warteten. Mit völlig verklärtem Gesicht, die Augen nach oben gerichtet, die Hände zum Gebet gefaltet und erhoben gingen sie in den Tod. Alle die dies Sterben sahen, waren ergriffen, selbst das Exekutions-Kommando war benommen." (Rudolf Höß, Lagerkommandant des KZ Auschwitz; Kommandant in Auschwitz, München, 1983)
  4. Im DDR-Stalinismus - In der DDR erhielten die "Zeugen Jehovas" zunächst eine Zulassung zur „gottesdienstlichen Betätigung“. Doch bereits im August 1950 wurden sie in der DDR völlig verboten; die Führung der DDR warf ihnen vor, Hetze gegen die "demokratische Ordnung" zu betreiben und "Spione einer imperialistischen Macht" zu sein. Im Oktober 1950 wurden Schauprozesse durchgeführt, die mit hohen Zuchthausstrafen für die Angeklagten endeten.
    Gedenkstätte Bautzen II
    Gedenkstätte Bautzen II
    In diesen ersten Jahren versuchte man, mit besonderer Härte gegen sie vorzugehen. Insgesamt 1.850 "Zeugen Jehovas" kamen in den DDR-Strafvollzug. In dieser Zeit gab es 60 Todesfälle, die auf Mißhandlung, Unterernährung und Krankheit zurückzuführen waren. Es wurden zwölf lebenslange Haftstrafen ausgesprochen. Die Stasi versuchte sogar, den damaligen Leiter des Ost-Berlin-Büros in West-Berlin zu entführen. Mitte der 1950er Jahre änderte das Ministerium für Staatssicherheit die Taktik, man versuchte jetzt, die Gemeinschaft mit eingeschleusten Personen zu unterwandern, um sie so von innen heraus zu zerstören. Das MfS beabsichtigte, das Vertrauen in die Leitung der "Zeugen Jehovas" durch Briefe und ab 1965 durch die eigens herausgegebene Zeitschrift "Christliche Verantwortung" zu erschüttern. - Ab 1967 gab es keine Verurteilungen mehr. Der "illegale" Predigtdienst und die Verbreitung von Zeitschriften wurden ab diesem Jahr nur noch als "Ordnungswidrigkeit" geahndet. Von 1962 bis 1985 wurden "Zeugen Jehovas" wegen ihrer Weigerung, Wehrdienst zu leisten, zu Haftstrafen verurteilt (bis 1987 waren es 2.750 junge Männer). Noch kurz vor dem Zusammenbruch der DDR wurden für den Predigtdienst unsystematisch Geldstrafen bis zu 1.000 Mark (mehr als der Monatslohn eines Arbeiters) erhoben. Das 1978 eingeführte Pflichtfach „Wehrunterricht“ brachte junge "Zeugen Jehovas" besonders in Bedrängnis. Vielen wurde daraufhin eine berufliche und schulische Weiterbildung verwehrt. - Insgesamt kamen bis zum Ende der DDR-Zeit über 5.000 "Zeugen Jehovas" in Justizvollzugsanstalten und Haftarbeitslager. Ein Teil der Betroffenen gilt für die Bundesrepublik als "Doppeltverfolgte": etwa 325 waren nämlich bereits zuvor schon im NS-Regime inhaftiert gewesen. - Am 14. März 1990 wurden die "Zeugen Jehovas" in der DDR staatlich anerkannt. *)
  5. In der Bundesrepublik - Im Vergleich mit der Vorgeschichte mag die heutige staatliche Diskriminierung zwar als geringfügig erscheinen, doch ist sie in einem nominell säkularen Staat mit verbriefter Religionsfreiheit schon bemerkenswert; dies auch im Hinblick darauf, daß andere Gruppierungen wie Scientology zunächst wesentlich freundlicher in der Öffentlichkeit besprochen und angesehen wurden (was sich mittlerweile geändert hat, nicht umsonst hat der Verfassungsschutz ein Auge auf diesen "eingetragenen Verein"). Übrigens: die Schwierigkeiten, die man einer ganz offensichtlich christlichen Kirche, wie es die "Zeugen Jehovas" nun einmal sind, macht, erstaunen auch angesichts der Tatsache, daß diverse islamistische Gruppierungen sich auf die Religionsfreiheit berufen dürfen, obwohl sie dezidiert nicht auf dem Boden des Grundgesetzes stehen und daraus auch keinen Hehl machen.
    Bautzen 1904
    Bautzen 1904
    Die Diskrimierung ergibt sich also daraus, daß hierzulande 15 Jahre lang bis vor das OVG Berlin darum gestritten wurde, ob den "Zeugen Jehovas" der Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts zusteht (was inzwischen bejaht ist). Die Begründung des zunächst die Anerkennung verweigernden Landes Berlin lautete, die "Zeugen Jehovas" hätten gegenüber der Bundesrepublik Deutschland eine "mangelnde Rechtstreue". Ein Argument, was anderen Religionsgemeinschaften - die dezidiert eine Scharia anstreben, also eine Abschaffung der Bundesrepublik als pluralistischen und säkularen Rechtsstaat - offenbar nicht die Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts vorenthält. Immerhin hat das Bundesverwaltungsgericht erfreulicherweise die Position des Landes Berlin revidiert und den "Zeugen Jehovas" die Anerkennung als Religionsgemeinschaft aus staatlicher Sicht am 13.06.2006 zukommen lassen; andere Bundesländer taten dies dann ohne Gerichtsverfahren..

Angesichts dieser leidvollen und diskriminierenden Geschichte sollte es möglich sein, dieser Religionsgemeinschaft - bei aller inhaltlicher Kritik, vor allem im Hinblick auf ihren Umgang mit denjenigen, die diese Gemeinschaft verlassen wollen - den Respekt zu gewähren, den jedes Opfer von stalinistischer und NS-faschistischer Gewalt verdient. Auf dieser Basis des Respekts und der Toleranz für die Religion und Weltanschauung kann man dann in einen kritischen Dialog über Verhalten und Politik treten - nicht umgekehrt.

  • Weiterführende Informationen
*) der Abschnitt DDR wurde weitgehend von Wikipedia übernommen, da dieser Artikel außergewöhnlich gut recherchiert und formuliert war (Autor W. Edlmeier / Creative Commons Attribution/Share Alike). Es wurden geringfügige redaktionelle Änderungen vorgenommen.
~ Fortsetzung folgt ~
Teil 4 von 10

  • Bisher sind zum Thema erschienen:
  1. Die "Zeugen Jehovas" - hier ist auch eine Übersicht aller 10 Folgen zu finden
  2. Ein bedauerliches sprachliches Mißverständnis: "Jehova" gibt es nicht
  3. Die Grundzüge der Religion der "Zeugen Jehovas"
  4. Die leidvolle Geschichte der "Zeugen Jehovas"

  • Da aufgrund der ersten Folgen dieser Reihe bereits einige persönlichen Nachfragen an den Autor gerichtet wurden, scheint es zur Vermeidung von Mißverständnissen sinnvoll, auf folgende Umstände hinzuweisen:
  • der Autor ist kein Mitglied der "Zeugen Jehovas"
  • er steht zu den "Zeugen Jehovas" in keinerlei familiärer, privater oder geschäftlicher Beziehung
  • die Reihe gibt eine persönliche Sicht wieder, die auf den religionswissenschaftlichen Forschungen und Erkenntnissen des Autors beruhen
  • der Autor ist scharfer Kritiker der aktuellen gesellschaftlichen Positionierungen und internen Verhaltensweisen der "Zeugen Jehovas", dies übrigens auf der Basis seiner wissenschaftlichen Qualifikation als
  • Philosoph und Religionswissenschaftler mit den thematischen Schwerpunkten Christentum, Islam und Buddhismus sowie dem systematischen Schwerpunkt "interreligiöser Dialog"
  • der Autor ist Mitglied einer jüdischen Gemeinde in Deutschland
  • Bildnachweis:

uploaded

Der Inhalt des vorstehenden Artikels gibt nicht die Meinung der Redaktion von Onlinezeitung24 wieder. Für den Inhalt ist allein der Autor des Beitrages verantwortlich!
Lesen Sie dazu auch:
Drucken Empfehlen
Schlüsselwörter: Zeugen Jehovas | Verfolgung | DDR | Hitler | Deutschland | Sowjetunion | Rußland | Diskriminierung | Respekt | Opfer des Nationalsozialismus | katholische Kirche | Deutsche Christen | Sekte
Sie wollen selber einen Artikel schreiben. Kein Problem, einfach registrieren!

Kommentare

Rüdiger Hentschel
am 28.09.2009 22:49:40 (217.84.141.xxx) Link Kommentar melden
Mit wem sprichst Du, Unaufmerksamer? Hier irgendwelche links auf bekloppte Fanatiker-Seiten einzustellen zeigt, wie wenig Argumente Du hast.

Wie gesagt: "Jehovas Zeugen" sind - wie die "Mormonen" - selbstverständlich Christen. Und mir persönlich sind sie sympathischer als unaufmerksame Taxikutscher....

Womit sich der "Religionswissenschaftler" überflüssigerweise noch einmal bis auf die Knochen blamiert.

Junge! Du hast Nerven. Scheinst doch ne größere finanzstarke Gesellschaft im Rücken zu haben.

Wenn nicht, so hast Du doch wenigstens null Feeling dafür, wie ein neutraler Leser auf Deine Sachen ragieren muss. Denkst Du über so etwas nicht nach? Du machst Dich doch am Stück lächerlich, wenn Du auf konkrete Argumente und Quellen mit Schwachsinn reagierst.

Rüdiger Hentschel
Aufmerksamer
am 28.09.2009 23:14:17 (92.78.59.xxx) Link Kommentar melden
" Ene mene Mopel,
wer frißt Popel
süß und saftig,
für eine Mark und achtzig,
für eine Mark und zehn,
und du kannst gehn, @Chaim ".

Kennst du die Returnsprüche aus dem gummitwist?

Wahrscheinlich NICHT, wikipeeeee.

Sonst würdest du mal reinschauen, wie es die anderen tun..., in die Links, mein ich.

von denen ich eine Anzahl vothin eingestellt habe!, passend zum Thema!

Aus dem Aussteigerverein der ehemaligen Sektenmitglieder!

Da wirst du sehen, was für ein Gebilde diese WTG ist, mit ihrer ach so "märtyrerhaften Vergangenheit" ...

und, ZEUGEN JEhovas sind KEINE Christen, wie auch!

Hochachtung, wie gesagt und gemeint vor den Einzelschicksalen , aber was diese Sektenführung draus macht, ist unter aller S.. !
Aber es liegt im mainstream dieser Welt, wo du übrigens einen "guten", hinteren Sitzplatz" eingenommen hast, @Chaim.
Hinteren!

Bekloppte Fanatikerseiten?
Wenn du das Forum meinst, in dem sich zu ca. 99,5 % Atheisten, Buddhisten, Feministinnen, Homosexuellen, Blablaisten, Islamisten, Kommunisten, Sozialisten, ...Isten ...isten und sonstwie Bekehrten verabredet, dann hast du Recht.
Aber ich meine die gut recherchierten Berichte über die Aktivitäten der Zeugen Jehovas!

Ich meine die Berichte von AUSSTEIGERN aus den verschiedenen Sekten, ohne DIE du NIE eine wissenschaftliche Darstellung auf die Beine bringen wirst!
NIE!
OHNE die Meinung der GEGENSEITE bleibt dein Geschwafle GESCHWAFLE!!!

Also, @Chaim, Mister, gibt deiner extrovertrierten Seele einen Ruck und mach dich mal etwas kleiner, demütiger, würde einem Juden und Religionswissenschaftler gut zu Gesicht stehen!

Du weißt ja, Gott und die Welt schaut auf euch!
Vor allem GOTT
Und bis zum " Weh uns, er ist der Herr, den wir durchstochen haben..." ist es noch ein langer Weg...

Herzliche und innige Grüße, wirklich von Herzen!
Denn mein Herr wird auch DEIN Herr sein!
Aufmerksamer
am 29.09.2009 17:16:42 (92.78.59.xxx) Link Kommentar melden
Zitat des @Chaim: „ … Ferner war aufgrund des Pazifismus der "Zeugen Jehovas" ein natürlicher Gegensatz zu der Militarisierung Deutschlands zwischen 1870 und 1918 gegeben….“

--- Aussteigeraussage ( aus http://www.sektenausstieg.net/ )
„… Meine ersten Zweifel kamen, als ich erfuhr, dass die Bibelforscher damals im 1.Weltkrieg mitkämpften. Bestätigt durch einen Ältesten aus der Versammlung und authentische Kopien von Zeitschriften aus damaliger Zeit. Unsere „Brüder“ damals dachten wohl in Wahrheit sich an Jesu Krieg zu beteiligen, vermischt mit den Gedanken sich ebenso wie das alte Israel, eigentlich das Kriegsvolk schlechthin, an Gottes Kriegen sich zu beteiligen. Wenn die Wachtturmgesellschaft zugeben würde, sich fälschlicherweise an diesem Krieg beteiligt zu haben, dann hätte ich wahrscheinlich bis heute kein Problem damit gehabt. Doch danach fielen mir die vielen Wachtturmzitate insbesondere auf, die eben behaupteten, dass Zeugen Jehovas sich in allen Kriegen stets neutral verhielten - diese Lüge konnte ich nicht weiter den Menschen zumuten…“

Mal sehen, ob Sie, @Chaim, natürlich wissenschaftlich und definitiv etwas dazu finden …


„… die als eine der wenigen Gruppen - aus welchen Gründen auch immer - gegen die Nationalsozialisten wirklich Widerstand geleistet haben. Von daher waren die "Zeugen Jehovas" unbedingt vorbildlich, nämlich als Widerstandskämpfer im zivilen Ungehorsam….“

--- dazu lesen Sie bitte weiter unten!


„… Hier also hat man einen historischen Anschluß an die urchristliche Märtyrertradition im alten Rom, die nur wenige Protestanten und noch weniger Katholiken bereit waren auf sich zu nehmen…“

--- Historisch schon gleich gar nicht, Autodidakt!
Sie wollten dem belesenen Forumsbesucher wohl ein bischen das <<historisch- kritische>> suggerieren, gelle? ( „ Historisch-kritische Methode ist die Bezeichnung für einen in der Neuzeit entwickelten Methodenapparat zur Untersuchung von historischen Texten. Bekannt ist sie vor allem als Bibelkritik, eine Methode der Biblischen Exegese….)
Dazu müssten Zeugen Jehovas Christen sein, sind sie aber NICHT !
Definitiv!
Und historisch wissenschaftlich bewiesen!
Christen im `alten Rom` starben aus Glauben an Christi Kreuztod!
Zeugen Jehovas starben( genau so bedauerlich) aus Gehorsam Jehova gegenüber, gebunden an die Anweisungen der WTG! Und an das, was diese als LEHRE befindet!

Es wäre eher ( wissenschaftlich) richtig, wenn Sie in etwa geschrieben hätten:
„ Historisch gesehen, reihen sich (diese) ZJ, wie unzählige andere in die Gruppe der zahllosen Märtyrer ihrer jeweiligen Glaubensansichten ein. … „


---

http://www.sektenausstieg.net/zeugen-jehovas/medien/457.html :

Auszug: “ Umstrittene Ausstellung in Bad Bergzabern.

Die Wachtturm-Gesellschaft wird nicht müde, mit ihrer Wanderausstellung "Standhaft trotz Verfolgung" durchs Land zu ziehen. …
Nicht so im pfälzischen Bad Bergzabern….
Im Programm der Ausstellungseröffnung ist Bürgermeister Bohrer aufgeführt. Doch er hat den Veranstaltern abgesagt,… begründet er seine Absage….
Video wie Begleitheft, die von der Wachtturm-Bibel- und Traktat-Gesellschaft herausgegeben wurden, erwecken eher den Eindruck einer SeIbstdarstellung. Sie blendeten kritische Aspekte aus …
So heißt es im Begleitheft: “Auf Grund ihrer Unbeugsamkeit waren sie (die Zeugen Jehovas) der Willkür der SS-Wachen und Kapos (...) besonders ausgesetzt”. Dies erweckt den Eindruck, dass andere KZ-Häftlinge wie Juden, die zu Millionen vergast, zu Tode gemartert oder an Hunger und Seuchen gestorben sind, eine vergleichsweise humane Behandlung genossen hätten. …
Anbiederung an Hitler
Dass die Zeugen Jehovas offenbar von Antisemitismus nicht frei waren und sich zumindest anfänglich bei Hitler anbiederten, zeigt eine Resolution, die 5000 Delegierte einer Konferenz im Juni 1933 in Berlin-Wilmersdorf fassten und an den “sehr verehrten Herrn Reichskanzler” schickten. Darin steht, dass sich die Zeugen Jehovas, deren Führung in Brooklyn/New York sitzt, nicht an der US-amerikanischen “Greuelpropaganda” der “Geschäftsjuden und Katholiken” beteiligten. In der dreiseitigen Erklärung unterstreichen sie, dass in ihrem Verhältnis “zur nationalen Regierung des Deutschen Reiches keinerlei Gegensätze vorliegen”. Es herrsche - bezüglich ihrer rein religiösen und unpolitischen Bestrebungen – “völlige Übereinstimmung mit den gleichlautenden Zielen” der deutschen Regierung. Ausstellung und Video wollen dagegen glauben machen, dass die Zeugen Jehovas “Stellung bezogen haben, und das von Anfang an, mit einer Stimme und mit ungeheuerem Mut”. …
ist diese Tendenz zur glorifizierenden Selbstdarstellung der Zeugen Jehovas “auf Kosten anderer, …
als seien die Mitglieder der großen christlichen Konfessionen samt und sonders Steigbügelhalter und Unterstützer der Hitler-Diktatur gewesen. …
“Organisation produziert Märtyrer”
Als der Beschwichtigungsversuch von 1933 nicht fruchtete, forderte sie 1934 die deutschen Zeugen Jehovas auf, Hitler in einem Telegramm zu drohen. “Hören Sie auf, Jehovas Zeugen weiterhin zu verfolgen, sonst wird Gott Sie und Ihre nationale Partei vernichten.” “Diese Organisation produziert Märtyer”, sagt dazu Karl H. Geis aus Ludwigshafen, der nach über 40 Jahren Zugehörigkeit zu den Zeugen Jehovas für den Versuch ausgeschlossen wurde, ihre apokalyptischen Endzeitprophezeiungen zu widerlegen. Er ist der Meinung, dass die Untergrundaktionen, die die Führung in den USA … die Verfolgung angeheizt haben.

http://www.sektenausstieg.net/zeugen-jehovas/nationalsozialismus/718-verfaelschte-darstellung.html

Auszug: „ Verfälschte Darstellung. Geschrieben von Günter Pape.
Erschreckend, wie Historiker auf die verfälschende Darstellung der Geschichte der Zeugen in der NS-Zeit hereinfallen, und sich vor den Karren der WTG spannen lassen. …
Ich habe diese meine Anmerkungen am 4. Oktober 1997 dem Leiter des USA-WTG Informationsdienstes, Herrn Pellecia, und Herrn Johannes Wrobel anläßlich der Wewelsburger Tagung persönlich unter Zeugen gesagt und dort auch öffentlich angemerkt. Die Antwort war, man würde ohnehin korrigieren. Bis heute nicht geschehen. …
Ich bin Zeitzeuge und habe mich schon unmittelbar nach 1945 mit der KZ-Geschichte befaßt, denn meine Mutter war in Ravensbrück und mein Vater in der Lichtenburg, Buchenwald, Wewelsburg 1941 bis April 1943 und dann in Sachsenhausen inhaftiert. Er kam dort am 10. April 1945 um. Im Wachtturm wurde er namentlich als Vorbild geehrt (WT 15. 11. 1980 S.7). Die Verhältnisse unter Schwestern und Brüdern in den KZ waren anders, als es im Video suggeriert wird. Von Einheit kann nicht die Rede sein. …
Weder die … entsprechen dem tatsächlichem Geschehen. Die WTG sollte das Video zurückziehen, korrigieren und weniger auf Propagandaeffekte sehen …"
Rüdiger Hentschel
am 29.09.2009 17:47:31 (217.84.143.xxx) Link Kommentar melden
Hallo Aufmerksamer,

das ist doch alles Kappes! Die Zeugen Jehovas sehen in Jesus doch Gott, den Allmächtigen, und beten ihn an, oder? Und Zeugen Jehovas sind Christen, wissenschaftlich, geistig, technisch und meldepflichtig! Das ist chaimistisch bewiesen!

Und diese Tatsachen wollen Sie, Herr A., mit Zitaten aus total bekloppten Internetseiten widerlegen?
Rüdiger Hentschel
am 29.09.2009 20:50:41 (217.84.143.xxx) Link Kommentar melden
Richtig. Nichts lesen, nichts wissen wollen und immer nur das nachquatschen, was andere sagen, die es auch nicht wissen. Das habe ich von chaim gelernt.

Rüdiger Hentschel
Rüdiger Hentschel
am 29.09.2009 21:02:20 (217.84.143.xxx) Link Kommentar melden
Erstaunlich "sachlich" und "fair", wie heutzutage "Wissenschaft" betrieben wird. Wahrscheinlich dem Thema angemessen. Je "seriöser", desto "fairer".

Damit man erkennen kann, wie sehr die Unwissenschaftlichkeit von chaim mit seinem Verhalten korreliert:

http://www.antich...smus.xhtml

Rüdiger Hentschel
Aufmerksamer
am 29.09.2009 22:47:24 (92.78.59.xxx) Link Kommentar melden
Interessant ist, was ein pseudowissenschaftlicher Religionsphilosph, vielleicht noch Philolog(?), ( aber bei DEN (Mathekenntnissen) ) so alles ignoriert!

Sein "Erkenntnisstand" :

islamistische Gruppierungen= nicht auf dem Boden des Grundgesetzes stehend

impliziert:

Wachtturmgesellschaft sei eine christliche Vereinigung/Kirche, weil:

(Staat hat sie als K.d.ö.R. anerkannt), weil auf dem Boden des Grundgesetzes stehend.

Der witz an der Sache ist, dem Staat ist es vollkommen egal, ob christlich oder buddhistisch oder sozialistisch...

Ihm, dem Staat kommt es darauf an, ob das oberste Gericht befindet: von diesen Leuten geht keine Gefahr für den Staat aus.

Daß dabei das Grundgesetz mit Füßen getreten wird, daß MIT GELD ( und das hat die WTG in Masse) getrickst, getäuscht und gelogen wird, DAS ist dem Staat egal, solange, wie er selber nicht attackiert wird.

Übrigens einem Herrn @Chaim scheint DAS alles egal zu sein, Hauptsache:

Er kann seiner Selbstlüge und -täuschung weiter aufsitzen...

Wie sagte ein Zeuge Jehova(?) in einem anderen Forum so (schön)? :

"... 4.diese Gemeinschaft hört auf Gottes Wort. Tatsächlich kommt es daher vor, das 1 od. 2 mal pro Jahr ein Zeuge Jehovas daran stirbt das er sich kein Blut verabreichen lässt. Ich sage: na und??..."

So sieht er, der @Chaim, seine Sache, frei nach dem Motto:

ehemalige Sektenmitglieder, Aussteiger? Die wissen, was FAKT ist? NÖÖÖÖÖÖÖ....

Wessen Geistes Kind ist dieser Mensch?

Diese frage hat sich der geneigte Leser SICHER schon längst selbst beantwortet!

Schönen Abend noch.
Rüdiger Hentschel
am 29.09.2009 23:06:39 (217.84.143.xxx) Link Kommentar melden
islamistische Gruppierungen= nicht auf dem Boden des Grundgesetzes stehend

Ich würde das eher in die Kategorie Staatspolitik einordnen. Wie kann Religionswissenschaft entscheiden, was verfassungskonform ist und was nicht? Beginnt sich der Strick um den Hals des Religionswissenschaftlers zu zu ziehen?

Ich sag nur: Wer lügt und diese Lüge nicht revidieren will, der stirbt einen langsamen aber sicheren Tod.

Der Volksmund sagt: Die Sonne bringt es an den Tag.

Rüdiger Hentschel
Aufmerksamer
am 08.10.2009 10:44:31 (92.78.82.xxx) Link Kommentar melden
Verfassungsschutz und Zionisten???
Als Begutachter?

Na, wenn das kein Eigentor ist...

Hoffentlich lesen es alle hier mit...

Herzliche Grüße, Zionist!

Bekehr dich, Unbelehrbarer, zu dem, den deine Vorfahren durchstochen haben...

Und blas dich nicht so auf, du weißt ja:

Hochmut kommt vor dem Fall!
( Auch von einem deiner Vorfahren... Cool )
Seite 14 von 14: 1 ... 12 13 14

Einen Kommentar schreiben







Kommentare von Nichtmitgliedern der Seite Onlinezeitung24.de müssen durch einen Bestätigungslink per E-Mail freigeschaltet werden, für Mitglieder entfällt diese Bestätigung. Diese Maßnahme dient der Diskussionskultur und soll die Kommentarfunktion vor Spam schützen. Wir bitten um Ihr Verständis für diese Maßnahme.

Seitenaufbau: 0.08 Sekunden
40,695,637 eindeutige Besuche