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Wichtige Unterschiede zwischen Einzugsermächtigung und Abbuchungsauftrag

Foto via flickr
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Nicht alle Abbuchungen vom Girokonto können ohne weiteres vom Kontoinhaber zurückgebucht werden. Es gibt zwischen den verschiedenen Abbuchungsmethoden Unterschiede die beachtet werden müssen, um bei etwaigen unberechtigten Abbuchungen vom Konto hinterher nicht in die Röhre zu schauen.

Variante 1 Einzugsermächtigung

Schon lange gehört die Einzugsermächtigung zu den gängigen Zahlungsmöglichkeiten in Deutschland. Mit ihr können sich ständig wiederholende Zahlungen, ohne großen Aufwand, getätigt werden. Mit Hilfe der Einzugsermächtigung zahlen jeden Monat Millionen von Bundesbürgern ihre Miete, Strom- und Gasrechnungen usw.. Ein weiterer Vorteil der Einzugsermächtigung ist, dass der Verbraucher ohne Angabe von Gründen, eine unberechtigte oder falsche Abbuchung, in der Regel innerhalb von 6 Wochen zurückzuhohlen. Laut einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes ist auch in Ausnahmefällen eine längere Frist möglich. Nachzulesen unter http://lexetius.c...000/10/827 .

Es empfiehlt sich aber auf jeden Fall das Konto immer zu beobachten um eventuelle Fehlbuchungen noch innerhalb der 6 Wochen zurückzuholen.

Bei Erteilung eines Lastschriftauftrages, ist darauf zu achten, dass es sich um eine Einzugsermächtigung handelt. Nur dieser garantiert, dass falsche Buchungen storniert werden können!

Variante 2 Abbuchungsauftrag

Der Abbuchungsauftrag ist eine Variante der Lastschrift. Der Kontoinhaber gibt seiner Bank eine schriftliche Erklärung, dass eine bestimmte Firma oder Person von seinem Konto abbuchen darf. Der Abbuchungsauftrag unterscheidet sich in einem Punkt von der Einzugsermächtigung. Eine Buchung im Rahmen eines Abbuchungsauftrages kann nicht rückgängig gemacht werden. Ist das Geld erst einmal auf dem Konto des Abbuchenden, kann es nicht zurückgeholt werden. Viele Firmen nutzen die Unwissenheit der Kunden über die Unterschiede zwischen beiden Verfahren und versuchen dem Endverbraucher einen Abbuchungsauftrag unterzujubeln.

Abbuchungsaufträge können jederzeit widerrufen werden, eine entsprechende Erklärung gegenüber der Bank ist ausreichend.

Also Augen auf, wer sicher gehen will sollte nur eine Einzugsermächtigung erteilen. Wer ganz sicher gehen will, erteilt überhaupt keinen Lastschriftauftrag, egal in welcher Form und überweist seine Rechnungen persönlich. Wie das letztendlich jeder handhabt, bleibt einem selber überlassen.

Foto via flickr Fotograf mueritz CC Lizenz

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Schlüsselwörter: Lastschrift | Einzugsermächtigung | Abbuchungsauftrag
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