
Da ich selbst den Browser schon in der Beta ausführlich getestet habe, kann ich die Werbeaussagen der Entwickler bestätigen. Der Neue ist wirklich schneller und mit Abstürzen hatte ich selbst in der Betaversion keine Probleme. Unter anderem ist die Beschleunigung auf das effektivere Ausnutzen der Mehrkernprozessoren zurückzuführen. Das Abspielen von Filmen unter Firefox funktioniert auch ohne den Start eines separaten Players.
Wer mit dem Internetexplorer unzufrieden ist sollte auf jeden Fall einen Blick auf Firefox 3.5 werfen. Großer Vorteil des Firefox gegenüber seinem direkten Konkurrenten ist die Vielzahl verfügbarer nützlicher Addons, kleine Zusatzprogramme die den ohnehin schon sehr guten Browser um viele sinnvolle Extras erweitern können. Hier spielt der Firefox die Stärken der Open Source Entwicklung voll aus. Da jeder den Quellcode des Programmes einsehen kann, fällt es den Entwicklern leichter entsprechende Addons zu programmieren.
In Deutschland ist Firefox, nach den jüngsten Studien der Marktforscher Fittkau & Maaß, nahe dran, Microsofts dominierende Stellung auf den Browsermarkt zu durchbrechen. Der Marktanteil von Firefox liegt in Deutschland bei rund 40%.
In den USA hat Microsoft mit 66 Prozent einen deutlicheren Vorsprung vor Firefox 23 Prozent. Doch mit der neuen Version kann sich das ändern.