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Medien: Kino

Neuer alter Trend 3D-Kino

Immer mehr Filme starten auch im 3D-Kino

Foto Pixelio
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Das 3D-Kino ist an sich nicht neu, doch in der letzten Zeit, starten immer mehr Filme auch in speziellen 3D-Kinos. Jeffrey Katzenberg, Chef von DreamWorks Animations bezeichnet das 3D-Kino als 3. Große Kinorevolution, nach dem Tonfilm und dem Kinoerlebnis in Farbe.

Und wie es sich in den letzten Jahren darstellt, scheint er mit dieser Aussage recht zu behalten. Betrachtet man sich den letzten großen Kinohit von DreamWorks Animations „Monsters vs. Aliens“, spielte dieser Animationsfilm in den USA rund 90 Millionen US-Dollar nur in 3D-Kinos ein. Das sind rund 50 Prozent des gesamten Umsatzes des Films in den USA.

In den nächsten Jahren starten über 40 große Produktionen aus Hollywood, parallel zur normalen Kinofassung auch in 3D. Darunter sind bekannte Filme wie „Ice Age 3“ und andere. Auch die großen Regisseure aus Hollywood widmen sich dem Thema 3D. Steven Spielberg (E.T.- Der Auserirdische, Jurassic Park, Indiana Jones uvm.)und Peter Jackson (Herr der Ringe Triologie, King Kong uvm.) drehen gerade gemeinsam an einer Adaption von „Tim und Struppi“, der auch in 3D an den Kinostart gehen wird (voraussichtlich 2010). James Cameron bringt noch in diesem Jahr, sein sehnlichst erwartetes SciFi-Drama „Avatar“ in die Kinos, ebenfalls in 3D.

Den erneuten Durchbruch verdankt das 3D-Kinos einer neuartigen Digitaltechnik. Eines ist aber geblieben, die obligatorische Brille. Noch tobt ein heftiger Kampf der unterschiedlichen 3D-Systeme auf dem Markt. Zurzeit die Nase vorn hat das System RealD. Rund 75 Prozent der 3D-Kinos verwenden dieses System.

Egal mit welchem System ein Film aufgezeichnet und aufgeführt wird, der Film muss immer aus 2 verschiedenen Perspektiven aufgenommen werden. Dadurch liegt für jedes Auge ein eigenes Bild vor, die Grundvoraussetzung für räumliches Sehen. In RealD-Kinos befindet sich vor dem Objektiv des Kinoprojektors ein Polarisationsfilter. Dieser Filter richtet die Lichtwellen der 2 verschiedenen Aufnahmequellen auf der Leinwand unterschiedlich aus. Mit einer speziellen Brille (früher waren die Brillengläser grün und rot), deren Gläser gegensätzlich polarisiert sind, lassen nur die entsprechenden Bilder für das entsprechende Auge passieren. Also das linke Auge bekommt nur die Informationen, die für dieses bestimmt sind und das rechte Auge entsprechend ebenso.

Der Zuschauer erhält das Gefühl einer räumlichen Tiefe und die Schauspieler und Objekte im Film sind wahrlich zu greifen nah.

3D-Kinos und die entsprechenden Filme gab es schon Anfang der 50er Jahre. Dennoch konnte sich das 3D-Kino zu dieser Zeit nicht behaupten, da das System zur Wiedergabe der Filme in 3D riesige Probleme hatte. Viele Zuschauer klagten über Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Ursache dafür, die alte analoge Technik und die daraus resultierende sehr ungenaue Abstimmung der Bilder für das rechte und linke Auge. Mit der neuen Technik gehören diese Kinderkrankheiten der Vergangenheit an. Die digitalen Filmprojektoren garantieren ein fehlerfreies Bild.

Einen netten Nebeneffekt hat das 3D-Kino für die Filmindustrie auch, im Zeitalter von Raubkopien hat diese erhebliche Einnahmeverluste, den jeder Film der im Kino anläuft, ist spätestens am Tag des Kinostarts auch im Internet illegal zu downloaden. Mit der neuen 3D-Technik ist damit vorerst Schluss, denn über 90 Prozent der im Internet zu findenden Raubkopien sind durch Abfilmen im Kino entstanden. Abfilmen bringt bei 3D-Filmen Garnichts, denn ohne spezielle Brille und speziellem Vorführgerät sieht man nichts.

Ich bin jedenfalls gespannt was die Kinozukunft bringen wird und freue mich schon auf den nächsten Besuch im 3D-Kino.

Foto Pixelio von Freestyler09

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Schlüsselwörter: Kino | 3D | Avatar | Tim und Struppi
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