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Wirtschaft & Finanzen: Steuern & Steuerrecht

Wie viel Wahrheit verträgt Wikipedia wirklich

Wem die Wahrheit nicht passt, löscht einfach

Am 09.06.2009 wurde auf der Internetplattform Wikipedia unter dem Suchwort -Umsatzsteuer- neu eingeführt der Beitrag "Das derzeitige Umsatzsteuergesetz ist seit dem 01.01.2002 nichtig". Fakt ist, dass dieses Gesetz tatsächlich aufgrund des unheilbaren Verstoßes seitens des Gesetzgebers gegen das ihn zwingende Zitiergebot gemäß Art. 19 Abs. 1 Satz 2 GG, in dem es heißt: "Außerdem '''muss''' das Gesetz das Grundrecht unter Angabe des Artikels nennen." verstößt. Gesetze, die gemäß Artikel 19 Abs. 1 Satz 1 GG Freiheitsgrundrechte einschränken, sind zwingend mit dem Hinweis auf das jeweilige eingeschränkte Grundrecht samt des grundgesetzlichen Artikels auszustatten.

Erfüllt ein die Grundrechte einschränkendes Gesetz diese zwingende Formvorschrift des GG nicht, ist es verfassungswidrig und verfassungswidrige Gesetze sind nichtig. Das derzeitige Umsatzsteuergesetz ist seit dem 01.01.2002 nichtig, weil der Gesetzgeber trotz der die Grundrechte gemäß Art. 2.2 GG und Art. 13 GG einschränkenden Vorschriften der §§ 26c und 27b nicht das dann zwingend zu beachten gewesene Zitiergebot gemäß Art. 19 Abs. 1 Satz 2 GG erfüllt hat. Der Gesetzgeber verweigert sich inzwischen seit 7 Jahren, ein neues UStG auf den parlamentarischen Gesetzgebungsweg zu bringen, obwohl er weiß, dass ein nachträgliches Heilen des versäumten Zitiergebotes nicht möglich ist.

Bereits nach nur 6 Stunden war dieser Beitrag komplett aus dem Artikel "Umsatzsteuer" in Wikipedia entfernt. In der Rubrik Versionen/Autoren erscheint lediglich folgender Hinweis: "Auswirkung von Rinderwahn, entfernt". Als Tätiger stand dort der Wikipedianer "Frank Reinhart".

Aufgrund dieses besonderen Löschungshinweises, nämlich entfernt wegen "Auswirkung von Rinderwahn" wurde sich die Seite des Wikipedianers Frank Reinhart angeschaut, der sich dort als Finanzbeamter outet. Wegen der staatstragenden Bedeutung, dass nämlich das Umsatzsteuergesetz tatsächlich wegen dieses unheilbaren Formalverstoßes gegen das zwingende Zitiergebot des Artikel 19 Abs. 1 Satz 2 GG seit dem 01.01.2002 sowohl verfassungswidrig als auch nichtig ist und zwar mit dem Tage seiner Verkündung und alle auf diesem nichtigen Gesetz basierenden Umsatzsteuerbescheide und Mehrwertsteuerzahlungen in Deutschland ebenfalls nichtig sind, wurde auf der Seite "Umsatzsteuer" unter der Rubrik "Diskussion" noch am 09.06.2006 eine Diskussion unter dem Titel "Umsatzsteuergesetz seit dem 01.01.2002 nichtig" begonnen.

Es entwickelte sich ein reger bis heftiger Meinungsaustausch mit dem Ergebnis, dass am 12.06.2009, um 09.58 h, der gesamte Diskussionsfaden ohne Begründung in das Archiv verschoben wurde. Auffällig war zum Zeitpunkt des Löschens und Verschiebens, dass offensichtlich die Diskutanten, die das Umsatzsteuergesetz seit dem 01.01.2002 aufgrund des unheilbaren Formalverstoßes gegen das zwingende Zitiergebot des Artikel 19 Abs. 1 Satz 2 GG in Verbindung mit dem Artikel 82 Abs. 1 GG verfassungsrechtlich für verfassungswidrig und somit für nichtig halten, die nicht Finanzbeamte zu sein schienen, so schlüssig anhand des Grundgesetzes argumentiert haben, dass der anderen Seite unter Einschluss des Finanzbeamten Frank Reinhart kein wirkliches Gegenargument mehr zur Verfügung zu stehen schien, als hier die Diskussion "gewaltsam" durch Löschen und Verschieben in das Archiv zu beenden.

Fragt sich der Beobachter und Autor dieses Artikels, welche Kreise muss diese geführte Diskussion über den Verbleib des Beitrages "Das derzeitige Umsatzsteuergesetz ist seit dem 01.01.2002 nichtig" auf der Artikelseite - Umsatzsteuer - bei Wikipedia aufgeschreckt und so nachhaltig gestört haben, dass die Tätigen den kompletten Diskussionsverlauf, der auch sehr hoch angereichert war mit grundsätzlichem Hintergrundwissen samt umfangreicher Quellenangaben bis in die Entwicklungsphase des Grundgesetzes, schlagartig auf der Seite gelöscht und ohne weitere Hinweise ins Archiv verschoben haben.

Bei Wikipedia Deutschland war am 12.06.2009 in Berlin niemand bereit, dieses konkrete Ereignis zu kommentieren, geschweige denn zu erklären.

Als Fazit nimmt der Beobachter und Autor für sich an dieser Stelle in Anspruch, sich unbedingt und sofort mit der Behauptung sowie der Darstellung der Verfassungswidrigkeit und Nichtigkeit des Umsatzsteuergesetzes seit dem 01.01.2002 wegen dessen Verstoßes gegen das zwingende Zitiergebot gemäß Artikel 19 Abs. 1 Satz 2 GG intensiv zu befassen. Die Folgen wären, dass alle Umsatzsteuererhebungen in Deutschland dann seit 7 Jahren nichtig wären. Alle diesbezüglichen Bescheide der Finanzämter müssten aufgehoben werden. Aber auch alle Mehrwertsteuerzahlungen aller Bürger in Deutschland entbehrten seit 7 Jahren einer verfassungskonformen Gesetzesgrundlage. Alle Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Umsatzsteuerhinterziehung oder Verkürzung wären einzustellen, Verurteile freizusprechen, Inhaftierte zu entlassen und zu entschädigen, denn § 1 des deutschen Strafgesetzbuches sagt, keine Strafe ohne Gesetz. Ein Gestz, das verfassungswidrig ist, ist nichtig. Ein nichtiges Gesetz entfaltet keinerlei Wirkung, keine Rechtskraft, also kann auch niemand aufgrund eines nichtigen Gesetzes, also einem Gesetz, das gar nicht vorhanden ist, mit Strafe bedrohte Handlungen begehen. Gleiches steht im Artikel 7 der Europäischen Konvention der Menschenrechte geschrieben. Auf was hat sich dieses Deutschland da im Jahr 60 nach dem Inkrafttreten des Grundgesetzes am 23.05.1949 da eingetlich eingelassen oder ist es nur die Fortsetzung dessen, was es vor dem Inkrafttreten des Grundgesetzes schon gewesen ist ?

Der bekannte Autor Götz Aly hat Deutschland zwischen den Jahren 1933 und 1945 als eine Raubmaschine ohne Beispiel tituliert, nachzulesen unter dem Titel "Hitlers Volksstaat, Raub, Rassenkrieg und nationaler Sozialismus". Die große Mehrheit des deutschen Volkes wurde mit einer Mischung aus sozialen Wohltaten, guter Versorgung und kleinen Steuergeschenken ruhig gestellt. Unter dieser von Götz Aly titulierten "Gefälligkeitsdiktatur" litten damals Millionen von Europäer, deren Besitz und Existenzgrundlagen zum Vorteil der deutschen Volks- und Raubgemeinschaft enteignet wurde. Europäer werden schon seit 60 Jahren von Deutschen nicht mehr enteignet, das heißt aber nicht, dass sich an der damaligen Praxis alles verändert haben muss. Vielleicht geschieht gleiches oder ähnliches heute nur mit anderen Mitteln aber dafür mindestens genauso effektiv. Wie viele Leser werden sich mit der diesen Artikel provozierten vollzogenen Löschaktion bei Wikipedia beschäftigen, der Autor weiß es nicht. Genauso weiß er nicht, ob sich überhaupt jemand mit der Frage nach Wahrheit hinsichtlich der Nichtigkeit des Umsatzsteuergesetzes wegen dessen seit 7 Jahren unheilbar fortdauernden Verstoßes gegen das Zitiergebot gemäß Artikel 19 Abs. 1 Satz 2 GG näher und / oder auch intensiver befassen wird. Nicht repräsentative Äußerungen aus weiten Teilen der deutschen Bevölkerung lassen leider den Schluss zu, dass sich die Mehrheit der deutschen Bevölkerung kaum bis gar nicht im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland auskennt, geschweige denn den Inhalt im täglichen Umgang mit Behörden und Gerichten beispielsweise kontrollieren und / oder selbst anwenden kann.

Der Inhalt des vorstehenden Artikels gibt nicht die Meinung der Redaktion von Onlinezeitung24 wieder. Für den Inhalt ist allein der Autor des Beitrages verantwortlich!
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Schlüsselwörter: Wikipedia | Wahrheit | löschen | Umsatzsteuergesetz | verfassungswidrig | nichtig | Zitiergebot | Grundgesetz | Normenhierarchie | Zitierpflicht | Gesetz | Verfassung | Artikel | Grundrechte | Verfassungsbruch | Gesetzgeber | Umsatzsteuer | Mehrwertsteuer |

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Kommentare

verfassungsnix
am 16.06.2009 16:48:52 (88.74.21.xxx) Link Kommentar melden
@Künstler: Ein Resümee? M. E. sollte man sich fragen, warum das alles so geschieht, wie es ge-schieht? Es hat Ursachen. Ich erlaube mir mal meine Version vorzutragen.

Krieg – Niederlage – Nazis – ein Volk mit schlechtem Gewissen. Ein Volk, was bis zu diesem Zeit-punkt nur eines kannte. Dienen. Diene dem Kaiser, diene dem Führer. Es war also immer eine Obrig-keit vorhanden, der zu dienen gewesen ist. Auch die Weimarer Reichsverfassung mit ihren Staatszie-len verlangte das Dienen.

1949! – Vorbei mit Dienen. Es war wie eine Umkehr der Pole. Das Grundgesetz stellte alles auf den Kopf. Nicht Dienen. Der Knecht wurde zum Herrn. Es war schwer für den Knecht – Herr zu sein, heißt nicht nur genießen, Herr zu sein heißt führen, Verantwortung zu übernehmen – aber wer konnte das. Die Konditionierung des Volkes lag bis 1949 auf Dienen und am 23.05.1949 wurde umgeschaltet. „Alle Macht geht vom Volke aus“ Art. 20.2 GG. Das ist in etwa so, als würde man den mit 200 km fah-renden Zug an einem bestimmten Punkt in die Gegenrichtung zwingen.

Es war aber noch schwerer. Die Nazis waren ja nicht weg. Sie hatten sich ja nur „umgezogen“. Partei-abzeichen ab und schon meinte Adenauer einen neuen „Volksdiener“ – und genau dies sind ab 23.05.1949 Amtsträger, geschaffen zu haben. Denkste! Globke, Maunz, Rehse und insbesondere die Beamten – und hier z. B. in der Finanzverwaltung, waren ja keineswegs neue Menschen. Die hatten die Konditionierung von früher. Die sind auch nicht schlecht damit gefahren. Der Soldat lag im Dreck bzw. kam in die Gefangenschaft und die Amtsträger, die waren „Unabkömmlich“. Die hatten nur das Risiko im Bunker erschlagen zu werden. Die konnten aus ihren Ämtern bedingt Vorzüge genießen. Und sie waren nach 1945 schon da – sie konnten sich positionieren.

Hinzukam, daß die Amtsträger gelernt hatten, Gesetze zu lesen und „auszulegen“. Der Rechtsanwalt, Steuerberater oder der sonst privatwirtschaftlich tätige Jurist kannte ja das Dienen von früher. Diese Berufe waren konditioniert. Sie wußten, wenn Sie vor einem Beamten stehen oder vor einem Richter, dann hatten sie „artig zu sein“. Rede nur, wenn du gefragt bist. Die hatten also die Eingebung eher zu fragen, wie ein Gesetz zu verstehen ist, als selbst die initiative in die Hand zu nehmen.

Trifft dies zu, dann sind die Nazis an der Macht geblieben. Sie haben nur die Methoden geändert. Das Grundgesetz ist ein wunderbares Alibi für eine geänderte Gesinnung. Man kann darüber so schön reden – aber das reicht dann auch. Vergleichen Sie die Kommentare – keiner erkennt die Dogmatik von Kelsen. Alle relativieren. Grundrechte, na ja, Hauptsache dem Staat geschieht nichts. Frau Prof. Limbach, ehemalige Präsidentin des BVerfGG erklärte, wir versuchen schon dem Gesetzgeber zu helfen. Und jetzt der Finanzbeamte Reinhart – Wikipedia gelöscht! Grundgesetz – was soll`s.

Nehmen Sie die Rechtsprechung des BVerfG zum Zitiergebot. Nehmen Sie die „Auffassungen“ zu Art. 82 GG – alles relativ. Keiner erklärt klipp und klar. Das Grundgesetz bestimmt, so ist es. Erkennen Sie etwas? Wo ist eigentlich das Volk geblieben. Der Herr! Das hat sich „verwöhnen“ lassen. Wofür soll ich mich mit „meiner Waffe“ (Grundgesetz) beschäftigen. Das machen doch meine Knechte. Die wer-den mir schon sagen, was ich tun muß. Genau das machen die dann aber auch – und genau dieses Verhalten wollten die Väter des Grundgesetzes verhindern. Art. 1.1; 1.2; 1.3; 19, 20 insbesondere Abs. 4, 97; 101; 103 GG geben dem Volk Macht, sein Recht selber in die Hand zu nehmen. Ipsen, Staatsrechtslehrer erklärte: Volk poche auf Deine Grundrechte und trete für sie ein. Bloß dies erfor-dert, das daß Volk die Grundrechte kennt. Es muß diese Rechte allerdings auch können. Bildungsof-fensive – modern – aber sehen Sie sich die Schulen und deren Organisation an. In Berlin wird jetzt über einen Platz am Gymnasium gelost. Um sich fortzubilden darf man jetzt ein Los ziehen. Nicht das Genie im Menschen bestimmt, sondern das Los. Und wieder wird der Herr vom Knecht geführt.

Daraus erkenne ich, daß eine Veränderung eingefordert wird. Art. 19 GG läßt viele Gesetze nichtig sein. Nicht der Gesetzgeber, sondern der Grundrechtsträger muß auf die Einschränkung seiner Rech-te hingewiesen werden. Dabei sind Grundrechtseinschränkungen jedesmal ein Verlust der Freiheit. Freiheit ist aber eines der elementaren Menschenrechte. Für Freiheit sind viele gestorben. Für die Freiheit haben sich viele geopfert. Will das Volk seine Freiheit verlieren? Wohl kaum. Deshalb ist es erforderlich, daß endlich das Volk seine Macht erkennt und einfordert und dann durchsetzt. Das be-deutet im hiesigen Forum, daß Gesetze für alle gelten und die Staatsorgane ebenso zwingend an die Gesetze gebunden sind. Herr Reinhart und Co. haben verloren. Sie sind Gegner des Volkes. Sie sug-gerieren dem Volk lediglich, daß sie die Interessen des Volkes vertreten. Sie vertreten jedoch im Kern lediglich ihre Macht.
Verfassungsnix
am 16.06.2009 17:24:30 (88.74.19.xxx) Link Kommentar melden
@Steinbrücks Furunkel: 13.06.2009 22:40:2

Was im Bundeshaushalt beraten wird, ist ja nur ein kleiner Teil des Ganzen. Die Einnahmen der BRD liegen um ein vielfaches höher. Aber darauf kommt es gar nicht an.

Wenn die Regierung ein Gesetz entwickelt, dann hat diese das mit aller Sorgfalt unter besonderer Beachtung des Grundgesetzes durchzuführen. Geht es um einen erheblichen Betrag, ist eine beson-dere Sorgfalt erforderlich. Der Bundespräsident hat insbesondere zu prüfen, ob das Gesetz alle An-forderungen, die das Grundgesetz stellt, berücksichtigt hat. Er hat auf Grundrechtseinschränkungen – Zitierpflicht – zu achten und die Einschränkung in Hinblick auf deren Bedeutung zu bewerten. Er hat die Bedeutung der Zitierpflicht als Einschränkung der Freiheit zu erkennen. Die Einschränkung von Grundrechten sollte die Ausnahme sein. So wollte es der parlamentarische Rat. Nur Gesetze, die die Grundrechte nicht einschränken entsprechen den Idealen des Grundgesetzes.

Aus der Philosophie des Rechtes kann Recht nicht mit Geld aufgewogen werden. Ist Recht vom Kapi-tal abhängig, dann wird Recht käuflich. Genau dies darf nicht sein. Also ist hier erst einmal ganz klar die Nichtigkeit des Umsatzsteuer-Gesetzes anzuerkennen. Das muß dem Volk gesagt werden. Natür-lich hat das Folgen. Diese Folgen werden vom Volk beraten und entschieden werden. Das ist dann eine andere Geschichte.
Kuenstler
am 16.06.2009 20:45:09 (91.16.147.xxx) Link Kommentar melden
Auch wenn jetzt einige sagen, das passe nicht hier her, so schreibe ich es trotzdem. Im Brennpunkt nach der Tagesschau trat eben der Staatsminister Erler in Berlin vor die Kamera und wurde zu den in Berlin inzwischen vorliegenden Erkenntnissen hinsichtlich der eventuellen Wahlfälschung im Iran befragt. Man habe schon frühzeitig Berichte erhalten, die Prozentzahlen hätten sch bis auf 108% addiert, usw. schwadronierte der Herr Erler rum. Aber warum schreibe ich das hier, was hat das mit dem Artikel-Thema hier zutun ?

Ganz einfach, wei Wikipedia wird auf einer eigenen Seite zum Thema "Wahlen im Iran am 12.Juni 2009" getextet, auch wird dort von Manipulation geschrieben, ohne dass die Seite gesperrt wird. Mag es sein, dass der Iran nicht vor der Haustür liegt oder besser noch, es sind nicht die inneren Angelegenheit der Bundesrepublik, da ist man etwas großzügiger und des lenkt vielleicht auch von inneren Themen ab?

http://de.wikiped...nipulation

Jedenfalls ist interessant zu verfolgen, wie sich mit Inbrunst der Überzeugung im Ausland überall eingemischt wird, während sich hier um die wirklich elementaren Dinge, wie um die Frage nach wie viel Grundgesetz ist in dem Handeln des deutschen Gesetzgebers, der deutschen vollziehenden Gewalt und der deutschen Gerichte bis hinauf zum Bundesverfassngsgericht eigentlich noch vorhanden oder überhaupt einmal vorhanden gewesen, besser gar nicht gekümmert wird.

Auch direkte Anfragen beim inzwischen wiedergewählten Bundespräsidenten bleiben unbeantwortet, wie der offene Brief von Peter Djordjevic vom 04.06.2009 auf seiner eigenen Internetseite zeigt.

http://womblog.de...ntwortung/
Kuenstler
am 17.06.2009 12:54:46 (91.16.149.xxx) Link Kommentar melden
Eingedenk des heutigen Tages, wir schreiben den 17. Juni und niemand erinnert sich mehr daran, dass es mal der Tag der Deutschen Einheit war. Jahrzehntelang...

Am 17. Juni 1953 kam es in der damaligen DDR zum Volksaufstand, das Volk unternahm einen ersten Versuch der Gegenwehr gegen das Unrechtsregime.

Gegenwärtig glauben alle in Deutschland, das staatliches Unrecht sei auf deutschem Boden ausgerottet wie die Pest des Mittelalters. Doch dieser Glaube ist trügerisch, wie auch der Glaube trügerisch ist, die Pest sei ausgerottet. Sobald die Bedingungen für die Pesterreger in ausreichendem Maße vorhanden sind, ist auch die Pest wieder da. Ähnlich verhält es sich mit staatlichem Unrecht.

Der Vorgang "nichtiges, weil ungültiges Umsatzsteuergesetz wegen des Verstoßes gegen die zwingende Gültigkeitsvorschrift des Zitiergebotes gemäß Artikel 19 I 2 GG" und die am 12.06.2009 auf der Wissensplattform "Wikipedia" vorgekommenen Löschungs- und Sperrungsmaßnahmen von selbst ernannten Wissenshütern, sind Indizien für eine längst nicht mehr rechtsstaatlich funktionierende staatliche Struktur.

Die Normenhierarchie wird konsequent unterlaufen, das Grundgesetz ist faktisch entrechtet. Die drei Gewalten spielen Katze und Maus mit dem einezelnen Bürger ebenso wie mit dem ganzen Volk. Dank Abwrackprämie und anderer vorübergehenden Vergünstigungen der Massen bleibt das Volk blind, taub und stumm..., so dass das Unrecht immer weitere Kreise ziehen kann und wird, bis es eines Tages zu spät ist, wenn es nicht schon zu spät ist.
Rainer Karow
am 18.06.2009 15:19:20 (91.65.38.xxx) Link Kommentar melden
Liebe Freunde.
das mit dem USt-Gesetz ist wahr. Siehe auch www.visiondeutschland-nachrichten.de.tl . Ich habe selbst zwischenzeitlich Normschreiben, die MwSt zurück zu verlangen. Wo es geht, bei z.B. offenen Rechnungen, ziehe ich die MwSt ab und fordere den Rechnungsgeber auf, diese seinem FA vorzenthalten aus bekannten Gründen. Das FA möge sich an mich wenden. Privatleute haben kein Recht im Auftrage von wem auch immer, Leistungen abzuverlangen, die nicht mit der Lieferung und Leistung in Zusammenhang stehen.
Außerdem betrifft das auch die AO, die ZPO und andere Gesetzeswerke. Das wiederhum hängt mit der illegalen und rechtswidrigen Versuchesanstalt BRD-Finanz-GmbH zusammen, die das GGklamm heimlich in eine Verfassung verwandeln will. Hier sei an die Medien wie Nachrichtensender erinnert, die sich ähnlich der Vorgabe von Herrn Goebbels, als willfähriger Handlanger einer "Desinformationspolitik" im Stile der "psychologischen Kriegsführung" des zweiten Weltkrieges, mißbrauchen lassen.
Fakt ist, so die Rechtsgelehrten ohne Parteibuch, die BRD hat 1990 aufgehört zu existieren. Schaue doch jeder seinen Ausweis an:
Auststeller Bundesrepublik Deutschland
Personalausweis = Also ist die Person Personal des Ausstellers
StaatsangehörigkeitL: deutsch = gibt es nicht und dieser Staat ist in keiner Landkarte verzeichnet.
Noch Fragen?
Rainer Karow
am 18.06.2009 15:25:42 (91.65.38.xxx) Link Kommentar melden
Nachtrag,
was ich vergaß. Es gibt ein BVerFG-Urteil mit Nebensatz eines anderen Vorfalles im Zusammenhang einer Hausdurchsuchung seitens des Finanzamtes, nach der der Fehler bekannt ist und bemängelt wurde, jedoch aufgrund des Fehlers das Gesetz zwar irgenwie ungültig sein könne, jedoch die Erhebung nach wie vor auf dem alten Gesetz beruhen darf, da Staatsinteresse vorang vor Gesetzesfehler habe.
Und gelehrt wird zwischenzeitlich, daß der Eingigungsvertrag die Zugehörigkeit der Gesetze zur BRD festlege, unabhängig der Frage der Territorialzugehörigkeit und des Zitiergebotes aus Artikel 19. Denn das Grundgesetz wird ja auch zur Verfassung hochstilisiert.
Da lachen zwar die Juristen, aber keiner geht dagegen vor.

Es sei, denn jeder verweigert sich unter Berufung auf Artikel 20 Abs. 4, was lange überfällig ist. Siehe auch das Urteil der Widerstandpflicht aus dem Jahre 1970, war es glaube ich, worauf sich Rita Sütmuth bezog bei Ihrer Aufforderung des wehrhaften Demokraten, sollte Jemand die Grundlagen der Demokratie abschaffen oder beschädigen wollen. Das ist doch lange der Fall.
Verfassungsnix
am 18.06.2009 23:03:08 (88.73.101.xxx) Link Kommentar melden
Die Staatsziele können nicht über dem Grundgesetz liegen. Es gibt im Recht den "übergeestzlichen Notstand". Aber dieses Rechtsinstitut ist sehr umstritten. Die Behebung des Notstandes muß sich wieder auf der Ebene des GG vollziehen. Es gilt deshalb erst einmal herauszuarbeiten, daß Unrecht festzustellen ist. Unrecht ist die Handlung auf Grund von Verwaltungsakten, die nicht auf einer gesetzlichen Grundlage beruhen. Keine gesetzliche Grundlage ist z. B. ein nichtiges Gesetz, was einfach deshalb verkündet worden ist, weil der Bundespräsident nicht weiß, wie man ein Gesetz prüft und weil er nicht weiß wie die Grundrechte wirken. Es ist ihm nämlich egalt. Wer die Grundrechte einfordert, der deringt sowieso nicht durch.

Unrecht ist auch das Beschneiden der Pressefreiheit. Aber nicht nur das "Einflußnehmen durch Verbot" sondern auch das manipulieren der Presse, so wie es Herr Goebbels getan hat - und die Presse hat mitgemacht. An das FG Hannover wurde die Presse gerufen, sogar das Fernsehn kam - und berichtete. kritiklos - eigentlich das, was das Gericht wünschte. Bloß, es ist eben falsch, was da behauptet wird. Wird es falsch, wider besseren Wissens behauptet, ist es Unrecht - sogar verboten - es wird sanktioniert. "Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung". Wenn also ein gleichzeitig lehrender Richter seinen Studenten vor dem Finanzgericht eine Vorstellung gibt, den Fall in die Presse bringt und dies, obwohl er genau weiß, daß er gegen das GG verstößt, dann ist daß 1. eine Grundrechtsverletzung und 2. eine Straftat. Der Richter lehrt also seinen Studenten, wie man aus einer Machtposition heraus Recht bricht/beugt. Dies öffentlich, vor gerufenen Medien - eine Manipulation - ein Stimmung erzeugen, in eine bestimmte Richtung?!!!.

Der Richter "lehrt" - er hat eine Doppelfunktion. Wie paßt das eigentlich mit der Unabhängigkeit und der Unparteilichkeit des Gerichtes zusammen? Ist er wirklich der gestzliche Richter, der dann seine Entscheidung, gegen einen sich selbst verteidigenden Künstler zweck und hzielgerichtet in die Presse bringt. Hat das Gericht vielleicht ein schönes Schauspiel verabredet?
Ein Parallelfall zu Wikipedia. Und die Medien folgen. Brav, wie kleine Hündchen, die nach dem "Würstchen schnappen".

Könnte es sein, daß man Verhältnisse wiederfindet, die vor 1990 in der DDR herrschten? Viele vermuten es, manche glauben es und einige Wissen es. Es wird Zeit, daß es alle Wissen.
Kuenstler
am 19.06.2009 07:02:46 (91.16.134.xxx) Link Kommentar melden
Zum 60. Jahrestag des Grundgesetzes der Bundesrepublik bleibt gegenwärtig im Jahr 2009 das bittere Fazit, es wurde 60 Jahre, Tag für Tag, dem ahnungslosen Volk ein gekonnt einstudiertes Schauspiel mit dem Titel “freiheitlich-demokratische Grundordnung auf dem Boden des Grundgesetzes” dargeboten. Bis heute ein Stück Theater, dass auf deutschem Boden seines gleichen sucht.

Gerhart Baum, ehemaliger Bundesinnenminister der Bundesrepublik Deutschland, wirbt für die Grundrechte und mahnt mit Blick auf die Todesurteile des Volksgerichtshofes zwischen 1933 und 1945 sowie der damit verbundenen sog. gesunden Volksmeinung...

http://www.youtub...4OUZAS5NQw
Rainer Karow
am 19.06.2009 09:03:33 (91.65.38.xxx) Link Kommentar melden
eine hervorragende Analyse vom Künstler. Möge er doch bitte auch einmal für Wirtschaft etc. einen Beitrag in www.visiondeutschland-nachrichten.de.tl plazieren. Wäre doch nicht gar so schlecht. Oder?
Seite 4 von 4: 1 2 3 4

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