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Politik: Soziales & Bildung

Der neueste medizinische Nachweis, Mobbing macht krank.

Neues aus der Stressforschung.

Immer wieder klagen Mobbingopfer darüber, dass man ihnen nicht genügend medizinische Betreuung und soziale Unterstützung gewährt. Heidelberger Wissenschaftler haben nun zwischen Mobbing und Krankheit eine eindeutige Beziehung nachgewiesen, die viele Opfer von Mobbing in Zukunft helfen wird. So auch im Falle des Mobbingopfers Detlef Lengsfeld.

Kaum ein Mobbingopfer der letzten Jahre hat so viel an demokratischem Bewusstsein aufbringen können, wie Detlef Lengsfeld. Er hat seinen gesamten Mobbingfall, angefangen von den systematischen Mobbingattacken seiner Vorgesetzten und Mitarbeiter beeindruckend und mit schriftlichen Nachweisen auf seiner Internetseite mobbing-gegner.de offen gelegt. Man kann von einem beeindruckenden Zeitdokument sprechen, denn dem Leser eröffnet sich nach und nach die Welt der Täter aus der Autostadt, in der Detlef Lengsfeld bis zu seinem Outmobbing – also Kündigungen - arbeitete, bis hin zu seiner Erkrankung, die zu einer langen und Kosten intensiven psychotherapeutische Behandlung führte. Heute ist Detlef wie so viele Mobbingopfer und Whistle Blower arbeitslos. Zeit dass sich VW mal bewegt, denn Kohle vom Staat wollen sie doch immer, wenn auch diesmal nur mit ihrer Viag-Bank. Da kann man sozial was anderes erwarten, als was sie bisher auf den Tisch gelegt haben.* Und was alleine Krank machen durch Mobbing heißt, belegen neuste Studien Heidelberger Wissenschaftler. Die heben nämlich eindeutig nachgewiesen, dass „psychosozialer Stress ... sich in Körperzellen nieder (schlägt und zu) molekulare Veränderungen durch psychische Belastung beim Menschen“ führt.**

Mobbing, Schikane am Arbeitsplatz oder Druck am Arbeitsplatz, was in der Medizin unter anderen zentrale Faktoren für psychosozialen Stress sind, führen also mehr oder weniger zur Krankheit. Was ja auch logisch ist, denn wir verfügen über eines der besten Gesundheitssysteme der Welt und auf der anderen Seite weder immer mehr Menschen im arbeitsfähigen Alter krank, ja, teilweise werden sie zu Langzeitkranken. Bedenkt man den Stress, dem Opfer ausgesetzt sind, und das Tag für Tag ohne Unterbrechung, dann wundert einen nur, mit welcher Gelassenheit Politiker das Problem lösen, in dem sie einfach nur Wegschauen, auf der anderen Seite aber ständig die Kostenexplosion im Gesundheitswesen beklagen.

Würde Sie sich mehr mit Studien und Erkenntnissen der Forschung beschäftigen, statt immer sich um ihre Nebenjobs zu kümmern, dann wüssten sie oder müssten es doch merken, dass sie Handeln müssen. Interessant ist nämlich, dass „die Heidelberger Wissenschaftler dem molekularen Nachweis von Stress für den Einstieg in eine neue Ära der Stressforschung“ ansehen und wir von hier viel Hilfe für den Alltag erwarten dürfen und können.

>>"Wir beurteilen den Gesundheitszustand unserer Patienten nicht nur anhand chemischer Messwerte wie Blutzucker- oder Cholesterinspiegel", so Nawroth. Auch die psychosoziale Situation fände Eingang in die Behandlungsstrategien, denn sie habe, wie die Stress-Studien gezeigt habe, wesentlichen Anteil am Fortschreiten der Krankheit.<< In der Medizin finden wir Opfer also mehr und mehr Unterstützung, warum in der Politik nicht? Die Frage sollte jeder zur Bundestags- oder Landtagswahl seinem Abgeordneten, den er gedenkt zu wählen, mal stellen. Und ansonsten an die Nichtwähler die Bitte, schreibt an unseren Bundespräsidenten und erklärt ihm bitte, weshalb ihr nicht wählen geht. Jede Meinung ist wichtig, das Heer der Nichtwähler wächst und wächst, die schweigende Mehrheit genannt, vor der haben die Berufspolitiker mehr und mehr Angst, wenn auch noch nicht den nötigen Respekt. Doch den holen wir uns auch noch.

*http://dieaktuell...-nachweis/

http://www.mobbin...

**http://www.medizi...tress.html

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Schlüsselwörter: Mobbing | Stressforschung | Heidelberger Wissenschaftler | Outmobbing
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Kommentare

am 08.06.2009 16:28:42 (95.208.98.xxx) Link Kommentar melden
Detlef Lengsfeld kann ich bedauern, und ich kann ihn sehr gut verstehen, denn als ich Mobbingopfer geworden bin habe ich wie er den totalen Absturz in die Arbeitslosigkeit als Horror erlebt. Der Täter ist von der unwissenden Justiz nicht herangezogen worden, denn wenn eine Richterin die ein Opfer am Anfang einer einer Verhandlung schon als Queruanten bezeichnet ist Teil dieser Unfähigkeit der Justiz sich mit diesem Thema endlich zu befassen und die Bqweissicherung zu vereinafchen. Das ist ein Berg von Problemen die ein Opfer von Mobbing ganz alleine und aus eigener Kraft bewältigen muß, wenn der eigene Rechtsanwalt unfähig ist. Herr Lengsfeld der seit Jahren seine Enttäuschung verarbeiten mußte bekam keine Unterstützung weil Mobbigopfer viekl zu krank und wehrlos sind um sich gegenseitig zu helfen. Der Wahngedanke man könne in einer Selbsthilfegruppe vielleicht Beistand finden ist auch bei mir wie eine Seifenblase zerplatz, als ich dort die Opfer die diese Gruppe geleitete haben immer und immer wieder nur über ihr eigenes Schicksal berichtet haben. Von einer sozialen Beratung und Begleitung in so einer schwierigen Lebenssituation kann keine Rede sein. Unwissend werden Mobbingopfer dann auch noch in ihrem Umfeld nicht verstanden. Man findet einfach keinen Arzt der sich mit der Problematik und den Folgen ernsthaft beschäftigt. Obschon die Krankenkassen Mobbing inzwischen als Krankheit anerkennen tun auch sie nichts um den Patienten zu helfen. Wer früher einen sehr gut bezahlten Job hatte, der dann durch Mobbing vorsätzlich finananzieller und gesundheitlichen Schaden zugefügt wurde, in der Arbeitslosigkeit landet findet nicht mal wirklich gute Fachliteratur die allumfassend die gesamte Problematik behandelt. Wenn nach und nach die Zeugen umfallen die dies alles miterlebt haben versteht man die Welt nicht mehr. Doch irgendann muß man einfach los lassen, wenn man nach Jahren einsehen muß, daß jedes Mobbingopfer ganz alleine einen Schlußstrich ziehen muß. Auch wenn man es immer wieder aufschiebt das Leben geht weiter und um aus der Arbeitslosigkeit und damit eingehergehender Willkür heraus zu kommen gibt es keinen anderen Ausweg als sich in einem völlig neuen Umfeld nocheinmal ganz neu anzufangen. Das ist ungemein schwer, wenn man als Einzelkämpfer irgendwann erkennen muß, daß man alleine schwach ist und sich nach solidarisch handelnden Verbündeten umsehen muß. Arbeitslosigkeit macht nicht nur arm sie macht auch einsam.
am 10.06.2009 14:54:13 (217.83.80.xxx) Link Kommentar melden
Werter Theo Peuyn,
dein Leserbrief bringt es wohl am Besten auf den Punkt. oder man kann auch sagen, bei uns werden Täter geschützt. Im Falle von Mobbing liegt das Problem einmal in einer absoluten Unfähigkeit oder einem ganz bewussten Machtmissbrauch unausgebildeter Arbeitsrichter. Das Arbeitsrecht gehört schön längst reformiert und Begriffe wie Zerrüttung, Beweisführung usw. müssen dem Strafrecht angepasst werden. Ich warte nun seit 18 Monate darauf, dass ein Staatsanwalt endlich zum Abschluss seiner Ermittlungen kommt. Es sit schon grausam was bei uns im Justizapparat abgeht und der Trend wird seit 1989/1991 schlimmer.
ALF
am 16.06.2009 01:09:24 (77.9.38.xxx) Link Kommentar melden
Nabend @all

"Täter geschützt" ist noch milde ausgedrückt!

In der Realität versucht man den Täter als Opfer umzudeklarieren.

Da ist ne ganze Lobbyam Werk!

Mein Opa nannte es Krähenprinzip!

Die Sache mit Frau Margrit Lichtinghagen hat das ganze Ausmaß über die "rechtschaffende und ehrliche Justiz" ans Tageslicht gebracht!

Hier wird aber sehr sehr schnell vergessen und schön geredet1

Harry, hab im April meinen ersten Teilprozess gewonnen!

lllaaccchhh... in Essen wo Frau Lichtinghagen jetzt Richterin ist!
"Da hat man sich nicht nicht mit Ruhm beckleckert" verlautete der Richter ;-)

Hoffnung in die Justiz darf man noch haben, aber die arbeiten mit ganz üblen Tricks!

Die Wahrheit und Zeugen spielen nicht immer ein Rolle und das muss man mal sagen dürfen!
am 16.06.2009 14:38:24 (217.83.64.xxx) Link Kommentar melden
Hallo Alf,
gratuliere, wann ist der nächste Prozess bitte Alf?
Schreib mal darüber.
Ob das gut geht, Staatsanwältin wird Richterin nach dem sie einen wichtgen Brife vergessen hat?
ALF
am 18.06.2009 23:33:31 (77.9.155.xxx) Link Kommentar melden
Nabend Harry,

momentan wüsste ich nicht welches Gericht zuständig sein könnte die Gegebenheiten auszuwerten!

Selbst beim VWG Düsseldorf nimmt der Präsident Herr K hin das Beweisanträge ohne Begründung abglehnt werden und Schöffen eingeschüchtert werden1

"Schöffen dürfen beim VWG Düsseldorf nicht nachhaken!"

Regierungsbeamter S darf nachweislich falsch aussagen!

lllaacchhhh... Regierungsbeamkter S sagte das gegen mich nie etwas vorlag während das Justizmninisterium Herrn B gefälschte Akten zukommen lies damit er nicht weiter nachfragt!

Zudem ist Regierungsbeamter S voll involviert in meiner Petition!

Könnte man besser eine Falschaussage beweisen? hehehe

Es gibt kein rechtsstaatkiches Verfahren für mich und die Begründung liegt in der Brisanz wie Akten manipuliert werden und die Wahrheit unterdrückt wird1

Ein Einzelfall bin ich nicht!

hehehe... S könnte niemanden erklären weshalb bei mir eine Hausdurchsuching ohne Zeugen, Richter, Staatsanwalt oder rechtsanwaltlicher Vertretung lief!
Guck mal in die StPO!

S hat lediglich versucht seinen Kollegen Z zu schützen damit seine Verfolgung Unschuldiger nicht auffliegt1

Herr S hat sogar einen Deal mit mir ausgehandelt!

Ich bekomme alle beschlagnahmten Sachen zurück, wenn ich die Anzeige gegen Z zurück ziehe!

Mangels rechtsanwaltlicher Vertretung habe ich mich darauf eingelassen!

ich weiß und kann belegen wie korrupt es hier zu geht!

Echte hilfe bekommt man nicht!

Selbst der Opferschutzbeauftragte
http://www.polizei-nrw.de/oberhausen/aufgaben/opferschutz/
weiß das es in einem Skandal endet wenn es in der Presse erscheint.

lllaccchh der Opferschutzbeauftragte geht aber lieber Eis essen als Opfern seiner Kollegen bei seite zu stehen!

Harry, kein Problem... irgendwann gibt es einen Petitionsausschuss der sich der Sache annimmt!

In Essen habe ich nur gewonnen weil andere Richter schlecht da gestanden hätten!

Meine Beweisführung war nicht Gegenstand der Verhandlung, der Kläger hat urplötzlich verzichtet!
Im Übrigen stand ich als Prozessunfähiger laut AG Oberhausen in Essen vor Gericht!

Da wurden ganz kleine Kuchen gebacken!

hehehe anscheinend können Gerichte alles verbiegen!

Jedem sollte klar sein und das habe ich auch bei Gericht gerügt das es ein rechtsstaatliches Unding ist das ein Prozeßunfähiger ohne Rechtsanwalt vor Gericht steht.

Naja, das Ergebnis war okay... nur nicht wie es zustande gekommen ist!

Viele Grüße

Alf

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