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Sonstiges: Gesundheit

Spinnenbiss-Der Dornfinger: Fühl mal wer da beißt

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Es ist sommerlich warm, und es krabbelt und kreucht. Wer hört schon gerne das Summen von Mücken, wer fürchtet nicht Hornisse, Biene, Wespe und Spinne. Allergiker lieben diese Jahreszeit nicht besonders, zumal oft noch Pollenallergien hinzu kommen. Aber auch für Nicht-Allergiker sind Insekten ein Gräuel, schmerzen doch ihre Bisse und Stiche.

Bienen, Wespen, Hornissen und Mücken, sie alle hinterlassen mehr oder weniger ärgerliche Spuren, wenn sie sich mit uns oder wir uns mit ihnen angelegt haben, aber es gibt auch Spinnen, die recht kräftig und schmerzhaft zu beißen können, und eine von ihnen ist der so genannte Dornfinger, der kaum sichtbar in unseren Wiesen haust und zubeißt, wenn man seinem Nest, das das Weibchen dort baut zu nahe kommt. Die Stelle schmerzt zuerst und verfärbt sich dann blau- schwarz. Aber auch Schüttelfrost und Lähmungserscheinungen können eine Folge des Bisses dieses kleinen Spinnchens sein, das aus dem Mittelmeerraum bei uns eingewandert ist. Der Dornfinger wird um die 1,5 cm groß. Berlin und Brandenburg sind Hochburgen des Befalls, und warum dies so ist, das weiß niemand genau, aber vielleicht liegt es ja auch an der Bodenbeschaffenheit und daran, dass es speziell hier inzwischen oft sehr wenig regnet. Wer also im Raum Berlin/Brandenburg im Gras spazieren gehen möchte, dem seien lange Hosen und Strümpfe auch im Hochsommer empfohlen. Die Hauptbißzeit beginnt im Juli, wenn sowohl Männchen als auch Weibchen den im Gras versteckten Eikokon beschützen und endet gegen September.

Aber auch die Zoropsis breitet sich in Deutschland immer mehr aus, nur ist ihr Biss nicht ganz so schmerzhaft und tückisch. In jedem Falle sollte man keine Spinne mit der Hand anfassen, möchte man sie lebend entfernen, so trage man tunlichst Handschuhe und befördere sie in einem abgedeckten Glas in die Freiheit.

©denise-a. langner-urso

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Schlüsselwörter: Natur | Umwelt | Spinnen | Allergie | Wespen
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Kommentare

am 07.06.2009 12:37:38 (91.65.33.xxx) Link Kommentar melden
Tscha, die schleichende Veränderung. Spanische Wisssnschaftler haben vor Jahren festgestellt, der Klimaäquator sei ca. 2600 km nach Norden gewandert. Das muß sich bei den Tierchen rumgesprochen haben. In Kürze werden sich hier Äffchen von Ast zu Ast schwingen, Velnsittiche heimisch werden und wir das Ditscheldadu üben. Die Kleiderfrage ist ja auch im Werden. Und die Morgenländer werden in Spanien mit den Kamelen zurück kehren. Na, um im oberen Donau- und Elbetal werden die ersten Arcondas vermutet. Und in Grönland entsteht das erste Palmenhotel.

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