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Sonstiges: Gesundheit

Red Bulls Koks-Cola – Viel Wind um nichts?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin stufte die Red Bull Cola als unbedenklich ein

Foto: © andi-h, pixelio.de
Foto: © andi-h, pixelio.de
In bisher mindestens acht Bundesländern wurde die Koks-Cola von Red Bull bereits aus dem Verkehr gezogen. Nach Nordrhein-Westfalen und Hessen sind dies Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. Die gefundenen Kokainspuren in der Red Bull Cola sind so gering, dass sie noch vor wenigen Jahren gar nicht nachweisbar gewesen wären. Das Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin stufte die in die Schlagzeilen gekommene Cola jetzt als unbedenklich ein…

Baden-Württemberg hält sich vorerst noch zurück, weil es bisher keine Hinweise dafür gebe, dass Teile der Produktion, aus der die Untersuchungsergebnisse stammen, auch hierhin gegangen seien. Dies teilte eine Sprecherin des Stuttgarter Verbraucherministeriums mit. Thomas Schulz, Sprecher des Thüringer Gesundheitsministeriums, sagte: „Die Cola ist nicht gesundheitsgefährdend, aber sie verstößt gegen Lebensmittelrecht. Auch wenn die nachgewiesene Substanz unbedenklich ist, handelt es sich rechtlich bei dem Getränk um kein Lebensmittel, sondern ein Betäubungsmittel.“

Immer wieder wird uns inzwischen von allen Seiten bestätigt: Alles nicht so schlimm, die Gesundheit ist nicht gefährdet! Und trotzdem ist die Red Bull Cola inzwischen in mindestens acht Bundesländern verboten und auf Bundesebene rechnet man nach wie vor damit, dass über Kurz oder Lang alle anderen Bundesländer nachziehen.

Es geht hier schließlich nicht um große Mengen der Droge Kokain, allgemein auch als Koks bezeichnet, die in der Lage wären die Konsumenten drogenabhängig zu machen, sondern „nur“ um ganze 0,4 Mikrogramm Kokain je Liter. In Gramm ausgedrückt sind dies 0,0000004 Gramm auf einen Liter bzw. ein Kilo. In Prozenten ausgedrückt wäre der Kokainanteil bei 0,00000004 %. Damit liegt der Kokainanteil mindestens 7.000 bis 20.000fach unter der Wirkgrenze der Droge. Und so spricht vieles dafür, dass Red Bull hier ins Dickicht von Definitionen und möglicher, effizienter chemischer Analytik geraten ist. Nicht desto Trotz jedoch gilt in Deutschland: Betäubungsmittel dürfen in Lebensmitteln (unabhängig von der Menge) nicht nachgewiesen werden, denn sonst sind es keine Lebensmittel sondern Betäubungsmittel.

Ob aber Red Bull Cola pur zur Betäubung geeignet ist, ist dann doch sehr fraglich. Das schafft sie wohl nur als Mixgetränk mit Wodka. Und das wäre dann bei jedem anderen Getränk ebenfalls schädlich, einschließlich eines frisch gepressten Orangensafts…

Wie Red Bull in einer Presseerklärung mitteilte, habe ein in Österreich beauftragtes Institut keinerlei Kokainspuren in der Red Bull Cola nachweisen können. Zumindest Bayern will jetzt eine eigene Untersuchung der Cola vornehmen lassen. Solange bleibt die Red Bull Cola dort offenbar im Handel.

Noch vor wenigen Jahren wäre ein so geringer Anteil gar nicht nachweisbar gewesen. Aber heute arbeitet die Analytik im Nanogrammbereich. Ein Nanogramm von einem Kilo entspricht dem Wert von 0,0000000001 %. Und so würde der Kokainanteil, der in NRW in der Cola gefunden wurde auch schon mit einem Stück Würfelzucker im Bodensee verglichen. Und vielleicht werden ja auch bald die Mohnbrötchen verboten, weil der Mohnsamen Opiate enthält…

Foto: „Red Bull verleiht immer noch Flügel.“ Fotoquelle: © andi-h, pixelio.de.

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Schlüsselwörter: Red Bull | Red Bull Cola | NRW | Hessen | Kokain | Kokablätter | Betäubungsmittel | Lebensmittel | Verbot | Coca-Extrakt
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Kommentare

jürgen kreher
am 17.06.2009 16:07:33 (88.68.41.xxx) Link Kommentar melden
Leider reichen die zeilen dieses Kommentars nicht aus,um auf diesen Kommentar wirklich zu antworten!Aber entweder ist der Verfasser dieses Artikels mit Unwissenheit gesegnet.Oder aber ein ´´gut´´ bezahlter Lobbyist.Wie auch immer, ist das ein Armutszeugnis für die Deutsche SCHULBILDUNG .Denn leider hatt der Verfasser dieses
Artikels keine Ahnung von nichts aber davon recht viel.
Meine Meinung: Setzen ....Note 6 schlimmer gehts nimmer.
OZ24
am 17.06.2009 18:27:33 (77.184.26.xxx) Link Kommentar melden
@ jürgen kreher

1. Warum beleidigen Sie den Autor? Kritik kann auch anders vorgetragen werden!
2.
Meine Meinung: Setzen ....Note 6 schlimmer gehts nimmer.
Was ist denn Ihre Meinung? Was ist nicht korrekt an dem Artikel? Darauf gehen Sie leider nicht ein! Denn nur auf diesen Weg funktioniert Bürgerjournalismus.

Herzliche Grüße
René Thurow
Administrator von OZ24
Alex Mais
am 17.06.2009 23:43:50 (195.93.60.xxx) Link Kommentar melden
@ jürgen kreher

Über eine sachliche und konstruktive Kritik hätte ich mich gefreut - wie wohl jeder andere Autor auch. Doch Ihre Zeilen sind nichts anderes als (entschuldigen Sie dieen Ausdruck) "blabla". Sie sind absolut nichtssagend und enthalten keinerlei konstruktive Informationen.

Während ich im Artikel Fakten von öffentlichen Stellen und Institutionen angegeben habe, ist zwar erkennbar dass Ihnen da irgendetwas nicht dran passt, aber ebenso erkennbar ist, dass Sie ganz offensichtlich nicht in der Lage sind vernünftige und sachliche Fakten zu nennen, die etwas anderes beweisen könnten. - Wie sollte dies auch gehen?

Der Leser mag für sich entscheiden auf wen von uns beiden Ihre beiden letzten Sätze zutreffend sind....

Ansonsten noch schöne Grüße und den kleinen Tipp beim nächsten Kommentar erst einmal überlegen was man da eigentlich so von sich gibt.

Alex Mais
J kreher
am 21.06.2009 14:59:30 (88.68.89.xxx) Link Kommentar melden
Hallo.An Alex M u.Rene T.Leider reichen die zeilen des Kommentars nicht aus um um wirklich konstruktiv darauf einzugehen.(könnte man vieleicht verbessern)Wenn mein Kommentar beleid.war dann Entschuld. ich mich hiermit.Danke für den tipp.Was mich an ihren Artikel stÖRT .:haben sie in ihrem Kom.auf den Punkt gebracht.Zitat:FAKTEN von öffentlichen stellen u.Institionen angegeben.Herzliche Grüsse von bla bla bla
Alex Mais
am 21.06.2009 16:43:11 (195.93.60.xxx) Link Kommentar melden
@ j kreher

Aha, Sie stören also die Fakten im Bericht. Fakten sind Tatsachen und eine Zeitung sollte doch die Fakten, die Tatsachen, die Wahrheit bringen.

Aber wenn SIE das stört, empfehle ich zukünftig die Lektüre von Märchenbüchern.
j KREHER
am 21.06.2009 17:20:21 (88.68.89.xxx) Link Kommentar melden
Hallo,Herr Mais Tatsache ist :wir werden von Politikern regiert die uns tagtäglich mit Fakten konfrontieren.Ist das deswegen die Wahrheit?sIND SIE DER mEINUNG ALLE pOLITIKER SAGEN DIE wAHRHEIT?Sagt die BILD DIE wAHRHEIT?Sagen sie die Wahrheit? Was ist eigentlich die Wahrheit. Ihre Wahrheit ,meine Wahrheit, das ist Relativ .Welches Märchenbuch würden sie mir denn empfehlen.Gruss jKREHER
Christoph Dam
am 16.07.2009 06:31:50 (89.56.172.xxx) Link Kommentar melden
Das Zeugs kommt also in riesigen Tanks aus Thailand und wird dann in Europa sauber rausgefiltert und anschliessend auf dem Markt verscherbelt. Klar ,dass immer ein Rest im Red Bull zurückbleibt

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